Kritik äußern

Alt:
„Das ist scheiße.“
Neu:
Ich habe beobachtet, dass …
Und das macht auf mich den Eindruck, dass …
Zukünftig würde ich mir wünschen, dass

Badbeschallung ist wichtig

Es geht ums Bad und den Batzen Geld den es kostet. Obwohl, eigentlich weniger ums Geld sondern viel mehr um die Tatsache, dass man in so einem spitzen Bad natürlich auch eine spitzen Beschallung benötigt. Und genau das ist der Punkt: derzeit habe ich eigentlich eine spitzen Beschallung reize sie aber bei weitem nicht aus – höchst wahrscheinlich würde ich gar nicht merken wenn der Subwoofer ausfallen würde… Verdammt!
Im neuen Bad muss man jetzt die Weichen stellen (die Trockenbauer sind fast fertig, letzte Chance also), d.h. ich muss mir jetzt überlegen wo Boxen hin sollen, ob ich wieder eine AirportExpress-Wlan-Lösung oder Boxen direkt anschließen will und wenn ja wo. Heute habe ich mir einen Stuhl dorthin gestellt wo dann mal die Kloschüssel stehen soll und hin und her überlegt.
Eine kleine Ideensammlung:

  • Keine Kabel sichtbar
  • seamlessly integrated, irgendwie, was immer das auch heißt
  • keine High-End-Lösung
  • soll zum Radiohören taugen
  • Ein/Ausschalten von Bad aus, sonst keine Steuerung benötigt
  • Internet-Radio tauglich

Jetzt habe ich mir erst mal 2 mögliche Workflows definiert:

  1. Aufstehen, ins Arbeitzimmer gehen, dort Musik anschalten und dann ins Bad
  2. Aufstehen, ins Bad gehen, dort Musik anschalten

Ein sauberer Workflow ist die halbe Miete. Als nächsten kommen dann die Randbedingungen: Eine Steckdose braucht es auf jedenfall, eine Boxendirektverbindung ins Arbeitszimmer nicht unbedingt, der PC als Player taugt, ein zusätzliches Gerät will ich eigentlich nicht. Ja, so eine Beschallung ist schon eine Gratwanderung… ganz schön schwieriges Thema.

KREATOR am Morgen

Die Tochter und ich hören grade KREATOR, Violent Revolution. Mir gefällt’s und sie stört es nicht weiter. Musikalische Weichenstellung kann gar nicht früh genug beginnen.


Ich zeichne grade einen Plan für ein Blendenblech oberhalb der Schürluke vom Kachelofen. Technisch Zeichnen habe ich nie wirklich gemocht, aber ohne großartig Aufwand immer Zweien bekommen. Win-Win-Situation würde man das heute nennen. Seit ich gesehen habe wie geschmeidig sowohl Küchen- als auch Badplaner ihre Plane mit der Hand skizziert haben, mache ich das jetzt auch. Für das was ich vor habe brauche ich kein CAD-Programm und es kommt natürlich viel cooler…

Unsere kleine Baustelle, neue Fenster und Kachelofen [Update]

Seit gestern sind die neuen Fenster drin und ich muss keine Angst mehr haben, dass jemand mir nichts dir nichts mal so in unser Haus marschiert. Heute wird der Kachelofen in Betrieb genommen. Diese Wochenende wird mich wohl niemand aus dem Haus bekommen 🙂
[Update] Der der mir heute zu einem warmen Haus verhalf, hat mir vor gut 18 Jahren das Rauchen beigebracht. Kippen drehen während des Unterrichts unter der Schulbank, rauchen in der Zwischenstunde. Super. Echt super!

Scheiß Technik

Mein MacBook läd sich nicht mehr richtig auf. Ich gehe mal davon aus, dass es das Netzteil ist, der Nachwuchs hat den Stöpsel nämlich neulich mit einem Schnuller verwechselt und da ist ja eine kleine Elektronik drin. Könnte natürlich auch der Billig-Akku sein den ich Anfang des Jahres aus China importiert habe.
Worst-Case wäre das Laptop selbst, daran will ich aber gar nicht denken. Natürlich denke ich daran: ein neues weißes würde ca. 900 € kosten, eines aus Alu ca. 1200 €. Das will ich mir grad nicht leisten… nein, da les ich lieber!

Eine statistische Frage

Scheiß Thema, wir müssen aber drüber sprechen, es geht um folgende Frage: Gibt es Statistiken darüber welche Klos in einer Toilette häufiger benutzt werden: die näher am Eingang, die in der Mitte oder die am weitesten entfernten? Ich versuche da grade das beste für mich rauszuholen. Mir ist klar dass die Örtchen tententiell früh sauber sind als nachmittags, deshalb gehe ich i.d.R. eher morgens als nachmittags, allerdings habe ich keine Lust erst in n Kabinen zu gucken, ich brauche Statistiken, verlässliche Statistiken.

Voll die Interpretationssache

Ich (blättere mit dem Nachwuchs im Kinderbuch): „… schau mal, der Junge mit der Mütze hat eine große rote Mimu.“
Sie: „Erzähl der Kleinen net so einen Scheiß, das ist der Zipfel und der hat ein großes Herz!“
Die dummen Sprüche habe ich mir gespart. Selbst als auf der nächsten Seite „das grüne Krokodil mit dem Wackelschwanz“ gekommen ist. Kein Wort. Kinderliteratur ist nämlich nicht mein Fachgebiet.

Rein menschlich betrachtet würde ich dir raten dich mal wieder zu betrinken. Aus strategischen Gründen muss ich dir das leider verbieten.

Die neue AC/DC ist jetzt schon über eine Woche auf dem Markt und ich habe sie nicht. Ich hätte sie gerne. Dieses „hätte sie gerne“ ist aber nicht wirklich schlimm weil ich im Moment keine Zeit habe sie zu hören. Als am Donnerstag alle im Kloster waren war ich auf der Baustelle und habe das Quietschen der Rollos abgestellt. Fucking Quietschen. Selbst wenn diese drecks Rollos nicht gequietscht hätten, wäre ich nicht ins Kloster gegangen. Schlimm ist das. Sie sagt: „Rein menschlich betrachtet würde ich dir raten dich mal wieder zu betrinken. Aus strategischen Gründen muss ich dir das leider verbieten.“ Nun ist es so, dass Sie natürlich recht hat (nicht immer aber dem dem Punkt schon), das hat mich allerdings noch nie gestört. Es ist viel mehr so wie damals am Ende der Dipl.-Arbeit: man weis dass man da jetzt einfach durch muss – Räusche bremsen.
Emm übrigens, während ich mir Sonntags morgen schon solche Gedanken machen kann, zieht sich der Nachwuchs grade am Buffet hoch und steht. Sauber, bis Ende des Jahres rechne ich damit, dass sie selbst laufen kann und zum Biertransport fähig ist.
Wegen em Quietschen von diesen fucking Rollos nochmal: Das hat mich kein Stück gestört. Wem stört es schon ob ein Rollo auf den ersten 10 cm quietscht? Mich nicht jedenfalls. Die Sache ist die, wenn ich das nicht repariert hätte und wir die Scheiße eingeputzt hätten, dann hätte Sie nichts besseres zu tun als die nächsten 20 Jahren bei jedem Betätigen der Rollos auf das Quietschen hinzuweisen und anzumerken, dass das ja damals nur eine kleine Arbeit gewesen wäre und ich nur zu faul oder stur und wir deshalb seit Jahren am Rande des Gehörsturzes leben müssen. Konfliktpotential Komma Nachhaltig. Darauf habe ich keinen Bock. Also habe ich die Abdeckung nochmal abgeschraubt, den Bauschaum rausgekratzt und so weiter und so weiter. Jetzt quietschen sie jedenfalls nicht mehr und ich habe nachhaltig für Ruhe gesorgt. Ruhe Komma Nachhaltig.
Das war ein kurzer Schwank aus dem Leben in KW43/09. Mehr weis ich jetzt nicht mehr.