3D-Druck-Wohlfühlumgebung in spe

Dieses Wochenende hab ich den 3D-Drucker wieder in Betrieb genommen, das hat gut funktioniert! Und weil es so gut lief, hab ich auch noch gleich noch das Firmware-Update eingespielt. Wie das geht sieht man hier. Die neue Firmware hat ein ziemlich cooles Feature namens Manual Mesh Leveling, damit kann man während des Drucks Unebenheiten im Druckbett ausgleichen.

Beim Starten des Levelings ist das Display eingefroren, reproduzierbar, und es half nur noch ein Neustart vom Drucker. Schuld daran waren chinesische Schriftzeichen in einem Verzeichnisnamen auf der SD-Karte, es hat gut eine Stunde gedauert bis ich den Tipp hier gefunden habe. Jetzt kann man das Programm starten, aber dafür war dann keine Zeit mehr.

Bei dem ganzen Gedöns ist mir aufgefallen wie schäbig die Arbeitsumgebung im Keller ist: Der Regalboden ist durchgebogen, der ganze Krimskrams liegt einfach so rum und es ist kein Platz für das Laptop. Ich habe mir überlegt dass der Monitor und eine Tastatur am Raspberry viel besser wären und habe die gleich geholt. Aber den Regalboden muss man auswechseln, vor meinem geistigen Auge ist da schon eine integrierte Schubladenlösung aus Multiplex, das wird ein spitzen Projekt.

Einhandzwingenschnäppchen

Wie man einen Menschen in der Früh vor der Arbeit so glücklich machen kann, das ist phänomenal! Und zwar gibt es heute Einhandzwingen bei Lidl im Angebot. Das sind tupfengenau solche wie ich mir vorletztes Jahr zu Weihnachten geschenkt habe, aber nur mit einem anderen Branding – und billiger. Gestern Abend gab es die schon vorab und ich habe ein Testpaket mitgenommen und daheim mit meinen „teuren“ verglichen. Beim Morgenspaziergang bin ich heute nochmal in den Laden und habe mich angemessen eingedeckt. Einhandzwingen – Haken dran!

Der Fall des einsamen Goldfischs

Der Mentor, der alte Tausendsassa, ist wieder auf Krimi. Dieses Mal gibt er mit seiner Kombo Den Fall des einsamen Goldfischs zum Besten. Nicht ein oder zwei, sondern gleich sechs Termine sind angesetzt, eine Kultur-Booster-Reihe für Fürth und Umgebung sozusagen!

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die eigenwillige „Sonder-Kommissarin des Prinzregenten“ Iahel Nimoy, sowie ihr treuer Sidekick, der Handelsanwalt Quentin von Cramm, welche um das Jahr 1900 in einem Vorort von Fürth von Privatier Binswanger zu einem Wochenende mit Punsch, Schnittchen und Bogenschießen eingeladen werden.

Es ist nicht schwer zu erraten, dass einer der Pfeile fehl gehen wird und ein offensichtlich unschuldiges Opfer trifft. Während es in einer Truhe liegt. Nachdem alle gesehen haben, wie das Opfer zu Bett ging.

Klar, dass von Cramms Aussichten auf ein entspanntes Wochenende perdu sind, als die kriminalistischen Instinkte in Frau Nimoy erwachen…

Karten gibt es im Vorverkauf und ganz wichtig – das hat der Mentor extra erwähnt – kulinarisch, also getränketechnisch, ist auch einiges geboten!

Steppenbrand am Druckerrand

Es hat alles angefangen damit dass ein paar Clips 3D-gedruckt werden sollten. Das hat gut geklappt. Dann noch eine Schale für die Seife. Das hat auch gut geklappt. Dann ist das Kind 2 mit irgendeinem filigranen Quatsch ums Eck gekommen und das hat nicht funktioniert. Und das hat mich voll gewurmt!

Also habe ich angefangen zu optimieren und als erstes wurde die Druckplatte neu ausgerichtet. Dann habe ich die Nozzle ausgetauscht und die Druckplatte nicht ausgerichtet. Druckplatte zerkratzt und neue Nozzle geschrottet, also das Ganze nochmal. Umsonst. Nächster Halt Firmware-Update vom Drucker, das geht mit einem OctoPrint Plugin, das Plugin ist aber nicht kompatibel zu meiner alten OctoPrint Version, die neue OctoPrint Version braucht ein neue Python Version, dieses neue Python lässt sich aber nicht installieren. Also gab es eine Neuinstallation des Raspi mit einem aktuellen OctoPrint Image. Was für eine Welle. Jetzt läuft ein frisch installiertes Octoprint und wenn wieder Zeit ist folgt das Firmware Update. Am Wochenende drucken wir wieder, bestimmt!

Es wird nicht besser, man wird nur älter

Kurz vor dem Urlaub versucht man auf Arbeit alles um seine ToDo-Liste fertig zu bekommen, nur nix mit ins neue Jahr schleppen. Endspurt! Dann kommen die Feiertage und die Tage dazwischen und man versucht Familie, Freunde und Verwandte unter einen Hut zu bekommen. Jahresendspurt. Nach Silvester ist dann endlich Zeit sich um alles zu kümmern was man macht wenn mal Zeit ist. Mentales Backlog abarbeiten. Am letzten Urlaubstag noch schnell einloggen und überfliegen was passiert ist und dann ist man fertig für eine neue Runde neues Glück.

Obacht bei VPN und IPv6!

Im letzten Pfingsturlaub ist es mir zum ersten mal aufgefallen dass sich das Handy zwar noch über VPN mit daheim verbinden kann, aber keine Webseiten mehr aufgerufen werden können. Wenn man aber am Handy einen Hotspot aufbaut, dann kann sich das Laptop via VPN verbinden und das Surfen funktioniert! Absoluter Skandal.

Also wenn es mit dem Laptop klappt, dann muss das Problem ja am Handy liegen. Meine erste Vermutung war dass die Pi-hole/DHCP/Fritzbox Verquickung dahinter steckt und das Handy nicht sauber mit den DHCP/DNS Infos versorgt wird. Eher durch Zufall bin ich in einem Huawei-Forum drauf gestoßen dass wohl eher IPv6 der Übeltäter ist und die Telekom bestätigt das prompt. Aha, cool IPv6 standardmäßig aktiviert.

Wenn man die APN Einstellungen, wie im Forum beschrieben, von IPv6 auf IPv4 zurückstellt, dann läuft das wieder wie geschmiert und der nächste Urlaub kann kommen! Und ob das Handy noch in IPv4 macht oder ausschließlich mit IPv6 läuft, ist mir nicht wichtig. Daheim brauche ich das schon gar nicht.

Bendinelli Armonioso

Die Kaffeemühle war eine spitzen Anschaffung! Wir hatten jetzt verschiedene Bohnen, die komplette Bandbreite von den recht teuren aus der Kaffeerösterei Dinzler (ca. 30 € / Kilo) bis zu sau billigen von Segafredo (ca. 5 € / Kilo – im Angebot). Segafredo kaufe ich definitiv nicht mehr, der schmeckt scheiße. Lavazza geht so. Dinzler, Machhörndl und Co. sind super, aber auf Dauer recht teuer.

Neulich war ich mal in der Espressowelt am Trötelmarkt und habe dort einen Cappuccino getrunken und der war top! Die hatten gerade Bendinelli Armonioso im Ausschank und ich hab mir ein Kilo mit genommen und den kann ich echt weiterempfehlen (die Espressowelt natürlich auch)! Im Laden haben sie 23 € für das Kilo verlangt, im Online-Handel gibt es ihn auch günstiger. Da kannst nix verkehrt machen.

2021

Dieses Wetter heute ist genau einen Tag zu spät, gestern hätten wir die 6 Grad gebraucht, dann hätte das Bier eine gute Temperatur gehabt. Aber warum sollte dieses 2021 auch mit einer guten Fasslagerungstemperatur enden. Hätte irgendwie nicht zum Rest gepasst.

PlantUML daheim

Um Sequenzdiagramme zu zeichnen bin ich bisher mit Visio gut zurecht gekommen, Visio habe ich daheim aber nicht. Das könnte man wahrscheinlich noch hin kriegen, das größere Manko ist allerdings dass man Änderungen in Visio ganz schlecht nachvollziehen kann. Auf Arbeit verwenden die Kollegen PlantUML, das ist textbasiert, so lassen sich über Git Änderungen einfach nachverfolgen. Das brauche ich unbedingt für die Doku von meiner Heimautomatisierung.

Mit Visual Studio Code ist das Setup pipileicht, man muss nur das entsprechende Plugin installieren. Und hier gibt es eine gute Einführung. Bei Ubuntu 21.10 ist sogar das neuste Visual Studio Code dabei, aber bei der funktioniert die Vorschau nicht. Da zieht man einfach eine ältere Version (die 1.59 funktioniert!) und installiert sie manuell. Fertig. Läuft.

Adventskalender – das Finale!

Wir setzen an zum großen Weihnachtsfinale:

  • Montag: Spalter Premium Pils – Im Wohnheim haben wir immer Schädelspalter dazu gesagt, das war aber eher der Menge als dem Bier selbst geschuldet. Unser Sport-Grieche hat es auch im Ausschank und man kann nichts schlechtes sagen.
  • Dienstag: Greif Schlöbberla – der Greif ist mehr oder weniger unsere Hausbrauerei in W, das ist ein Qualitätskriterium. Der Greifkeller ist sowas wie die Weilersbacher Base im Annafest. Mehr muss man nicht sagen.
  • Mittwoch: Brauerei Ott Obaladara – die nächste Hausbrauerei, direkt in der Nachbarschaft von der Cheffin. Ich weiß noch wie wir damals den Manni voll gelabert haben bis er endlich ein dunkles Bier macht und jetzt ist es im Adventskalender. So schließt sich der Kreis.
  • Gestern: Ammerndorfer Jubiläum – die Brauerei kenne ich, bin auch schon oft mit dem Rad vorbei gefahren, dort war ich noch nie. Das Bier aus Ammerndorf ist generell gut, also wird auch dieses kein schlechtes sein.
  • Heute: Möchnshof Weihnachtsbier – thematisch ist das auf dem ersten Blick natürlich gut gewählt, aber als krönenden Abschluss hätte man auch ein anderes nehmen können.

So, jetzt ist Ende. Insgesamt ein wirklich schöner Adventskalender und ich bin mir nicht sicher wer sich jeden Tag mehr auf das neue Türchen gefreut hat, der Vater mit dem Bier- oder das Kind 2 mit den LEGO-Kalender. Der schwierige Teil steht aber noch bevor, das Zeug muss nämlich noch getrunken werden, aber auch dieses Problem kriegen wir gelöst. Frohe Weihnachten!