Darmspiegelung muss man richtig einplanen

Obacht das ist eine traurige Geschichte voller Missverständnissen, zart besaitete Leser sollten weiterklicken. Es ist so, dass genau heute der Donnerstag vor dem Annafest ist und es da einen Frühschoppen mit Kesselfleisch auf den Bierkellern in Forchheim gibt. Das ist ein sehr schönes Event! In den letzten Jahren hab ich es nicht geschafft, deshalb habe ich heuer mit Blockern im Kalender gearbeitet.

Irgendwann vor ein paar Wochen habe ich einen Termin für eine Darmspiegelung vereinbart. 23.7. hat die Dame mir am Telefon angeboten, ein Tag nach dem Geburtstag vom Kind 2 – „das kann ich mir merken“ hab ich mir gedacht und wichtig: Zeitlich so in der Früh, dass ich es locker noch zum Kesselfleisch schaffe. Eine termintechnische Meisterleistung. Und dann von Fürth aus direkt mit dem Zug weiter nach Forchheim auf die Keller. Haha!

Was ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste ist, was für ein Prozedere so eine Darmspiegelung ist, ich bin von einem Arztbesuch von der Kategorie „Untersuchung“ ausgegangen. Heute weiß ich,

  • dass man schon 4 Tage vorher mit einer Art Diät beginnt,
  • dass man am Tag vorher nur noch frühstückt und dann nix mehr essen darf
  • dass man am Tag vorher gegen Abend schon mit einer Abführprozedur startet
  • dass die ganze Untersuchung unter Vollkarkose stattfindet
  • dass man nach der Untersuchung abgeholt werden muss, weil man nicht selbst fahren darf
  • und dass der Rest vom Tag eigentlich für die Katz ist

Am Ende, also zu bester Frühschoppenzeit, werde ich deshalb nicht in den Zug Richtung Forchheim einsteigen, sondern mich nach Hause fahren lassen müssen. Was mich total nervt ist, dass die Chefin das alles wusste und ich zu blöd war ihr davon zu erzählen. Dass der Vater am Geburtstag vom Kind 2 nur auf Sparflamme dabei war, ist verschmerzbar, aber die Kesselfleischnummer ärgert mich richtig.

Erziehungsauftrag wahrgenommen

Der Erziehungsauftrag ist eine wichtige Sache und ich nehme ihn sehr ernst! Gestern nach dem WM Finale haben wir darüber spekuliert was wohl am Plärrer los sein muss! Bei der WM 2006, als wir noch in Gostenhof gewohnt haben, waren wir regelmäßig nach den Top-Spielen dort, genauso wie 2007, als der Club den Pokal gewonnen hat – Autokorsos, lautes Gehupe, viele Menschen, super Stimmung! Der Junior konnte sich nicht vorstellen was da abgeht, also sind wir hin gefahren. Natürlich wäre mehr gegangen wenn die Türkei, Griechenland oder Russland was gewonnen hätten, an Deutschland gar nicht zu denken, aber für den Anfang war das schon auch ganz OK! Heute früh haben wir prompt beide verschlafen, aber der Erziehungsauftrag geht ganz klar vor.

„Various Artists“ macht es zum Sampler!

Was beim Streaming von der eigenen Musik immer etwas störend war, war dass die Sampler nicht richtig dargestellt wurden. Der Piranha Sampler zum Beispiel, wurde in 35 Einzellieder und -alben angezeigt. Das hat zwei entscheidende Nachteile: erstens kann man den Sampler nicht als ganzes anhören und zweitens hat man halt sau viel mehr Alben in seiner Liste, was die Suche erschwert.

Die Lösung von dem Problem ist, dass man die MP3s richtig taggt und zwar muss das Tag „Albuminterpret“ einheitlich auf „Various Artists“ gesetzt werden. Eigentlich logisch, muss man halt bloß drauf kommen. Mit Windows Bordmitteln kann man Tags über die Dateieigenschaften ändern, komfortabler geht es mit MusicBrainz Picard, das gleicht auch gleich noch Cover und andere Metadaten mit einer Datenbank im Internet ab. Jetzt klappt das.

Den Service gefunden

Heute gibt es hier eine Produktlobung (Nominalkompositum aus „Produkt“ und „Lob“ plus „ung“) ober viel mehr Lob für einen Service in der Servicewüste Deutschland zu einem Produkt. Und zwar ist es so das ich mir vor einiger Zeit ein ASUS Faltschloss gekauft habe, ich denke es ist ein ABUS Faltschloss BORDO 6000C 90 cm, von dem Faltschloss ist irgendwann mal ein Stück von dem Plastikdeckel abgegangen, jedenfalls fahre ich das Teil jetzt schon eine Weile ohne rum und das Handling ist sehr umständlich.

Neulich abends bin ich auf die wahnsinnige Idee gekommen und habe eine Mail an den Produktsupport von ABUS geschickt und die Anfrage nach einer Woche schon wieder vergessen. Dann hat da tatsächlich die Tage jemand zurück geschrieben, wollte noch ein paar Infos und Bilder haben und dann ist wieder über eine Woche nix passiert. Jetzt steckt da tatsächlich ein Brief, handgeschrieben, mit dem richtigen Ersatzteil im Briefkasten. Wow! Das hat mich schon arg gefreut. Das wäre bei einem billigen China-Schloss sicher nicht drin gewesen.

Krach am Bach – Finale!

Großes Finale – letzter Tag vom letzten Krach am Bach Festival! Wetter – Bands – Rahmenprogramm, da hat nochmal alles gepasst. Ein spektakulärer Abschluss. Schade, dass es heuer zum letzten Mal stattfand! The Expolited waren ok, meine Favoriten waren allerdings aus Antares aus Italien und die Lower Class Brats aus Texas. Am Ende sind die Bands fast zweitrangig, denn das Ambiente in Prölsdorf schlägt einfach alles!

Alte Musik im neuen Auto

Vor einiger Zeit habe ich mal über Power Ampache 2 berichtet, einer Handy App mit der man Musik aus der NextCloud streamen kann. Gestern Abend, im Stau, habe ich mir überlegt, dass es doch irgendwie möglich sein muss die Musik von Power Ampache 2 ans Auto weiter zu leiten. Geistig habe ich mich schon mit Quellen an Infotainment und Handy experimentieren sehen. Aber genau das Gegenteil war der Fall: Ich habe in Power Ampache 2 Play gedrückt und sofort hat das Infotainment auf die Android Auto Verbindung umgeschalten und die Musik wiedergegeben – und das in einer sau guten Qualität, da war ich echt erstaunt! Der VW-Fahrer in mir ist entzückt und der Cariad Mitarbeiter sagt: Wir können es halt doch!

[UPDATE] Falls sich der geneigte Leser jetzt fragt ob es noch besser geht: JA! Und zwar hat Power Ampache 2 ein großes Manko, es unterstützt nämlich kein Streaming zu Sonos Boxen. Nach einer ausführlichen Internet-Recherche bin ich jetzt bei der App Symfonium gelandet. Die bietet für sagenhafte 6,99 € nämlich genau dieses Feature und zusätzlich noch viel viel mehr, was ich niemals verwenden werde. Verbinden tut sie sich via SubSonic Protokoll zur Nextcloud und das Streaming ins Auto funktioniert auch noch. Von außen betrachtet ist es heute nur ein Freitag, für das Hack’sche Musikerlebnis ein epochaler Meilenstein in Sachen Seamless Integration.

Der Metzger kommt ins Paradies

Ein Buch das in Bibione spielt, ist nach einem Urlaub in Bibione gleich ein Stück greifbarer. Das Buch ist so gesehen eine Art Regionalkrimi, aber halt nicht im herkömmlichen Fall. Schönes Buch, ganz gute Geschichte, nette Charaktere, aber echt anspruchsvolle Sprache. So balkannahes Österreichisch und – viel Berliner Dialekt – da muss man ganz schön aufpassen. Insgesamt eine gute Unterhaltung.

Christian H., Opfer des BayLadSchG

Nach der aufreibenden Anstrengung am Save the Core Festival hat mein Körper gestern nach einer anständigen Mahlzeit verlangt. Der Plan auf die Kleinreuther Kerwa zu gehen, und irgendeinen Braten zu essen, wurde zu Gunsten eines späten Familienfrühstücks verworfen. Gegen Abend hatte ich aber wieder Hunger und dieses Mal viel schlimmer als am Morgen!

Ich habe in mich rein gehört und gefühlt, dass mein Körper Spaghetti mit Fleischsoße braucht. Um den nachzukommen hätte ich weder Kosten noch Mühen gescheut und habe sofort mit der Mühe angefangen und bin zum Bahnhof geradelt um im LIDL Hackfleisch zu kaufen. Noch nicht einmal die zu erwartende Schlange hat mich abgeschreckt.

Nach einer kleinen Ewigkeit bin ich tatsächlich in den LIDL rein gekommen und zum Fleischregal gestürmt. Hackfleisch da, Salsiccia da, perfekt! Und dann ist der Kühlschrank tatsächlich mit einem Schloss abgesperrt und oben eine Info dass es Sonn- und Feiertags keinen Verkauf von Frischfleisch gibt. Boa, das war hart. Ich habe jetzt mal das Internet malträtiert und es ist folgendes raus gekommen:

Quelle: https://share.google/aimode/3uglb2ctb9FUs0VLB

Gut dass das geregelt ist, satt hat es mich aber gestern trotzdem nicht gemacht.

Save the Core 2026

Exquisite Samstagnachmittagsveranstaltung: Save the Core hinterm Club Station. Dieses Jahr mit The Bones und Biohazard, da hab ich mich arg gefreut! Es war heiß, es war staubig und es war hart. Dieses Jahr fast ohne blauen Flecken und sonstigen Blessuren, dafür ne Staublunge. Man war das staubig. Rock ’n‘ Roll ist hartes Business, Hardcore ist hardcore.

Bridge City Singers im Z-Bau

Wieder heiß, aber dieses Mal Nürnberg, Z-Bau, Bridge City Singers mit Johanna Rose im Vorprogramm. Musikrichtung einmal „Dark Folk“ und einmal „Gutter Jazz“, zweimal noch nie was von gehört. Ein Spektakel, wie man es nur selten sieht! Ich will den Tippgeber nicht zu sehr loben, weil sonst bildet er sich nur wieder was drauf ein, man muss aber schon zugeben, dass er da im Januar schon den richtigen Riecher gehabt hat, der alte Spektakelspührhund.