Deal ist Deal

Das Kind 2 ist bald pleite, wir haben nämlich einen Deal, einen verhängnisvollen: Wenn es in der Früh vergisst das Gesicht zu waschen, dann kriege ich einen 10er. Und nein, ich lege das Geld nicht zur Seite und gebe es wieder zurück, sondern stecke es ein und gebe es aus. Kein Netz mit doppelten Boden, weg ist weg.

Jetzt hat es reagiert um den drohenden Bankrott abzuwenden und einen Post-It an den Spiegel im Bad gepappt, damit es morgen dran denkt. Den Zettel kann man eigentlich nicht übersehen, aber ich bin mir trotzdem ziemlich sicher dass ich morgen wieder einen 10er kriege.

Die Backup-Strategie Teil 19 – Raus aus dem Haus

Seit die Bilder von den Überschwemmungsgebieten im Fernsehen laufen überlege ich ob die Idee, die Daten zu hause zu speichern, wirklich komplett bis zu Ende gedacht ist. Haus weg, Daten weg. Scheiße. Vielleicht sollten die Daten auch noch wo anders liegen? Reflexartig bin ich erst mal die Anbieter mit Nextcloud Hosting durchgegangen, das ist aber vergleichsweise teuer. Dann die einfachen Storage-Anbieter, da ist der Preis gleich viel erträglicher. Jetzt bin ich auf eine andere Idee gekommen und zwar könnte man doch ein billiges NAS zusammenbauen und den bei jemand anderem unterstellen und als Gegenleistung hostet man bei sich das NAS des anderem. Nachts wird der Krempel dann gesynct. Das muss man jetzt mal sacken lassen.

Wenn es auf die Länge ankommt

Das Kind 2 hat Ende des Monats den letzten Tag im Hort und da werden Geschenke für die Betreuer fällig. Wir haben etwas überlegt und sind drauf gekommen Schalen mit dem 3D-Drucker zu drucken und da kleine Geschenke rein zu tun. Die Schalen sind recht groß, das heißt es braucht viel Zeit und Filament um sie zu drucken. Um auf Nummer Sicher zu gehen dass der Druck nicht abbricht wurde neues Filament bestellt, das wird reichen!

Spätestens wenn die neue Spule leerer wird, stellt sich aber wieder die Frage ob das Filament für den nächsten Druck noch reicht. OctoPrint zeigt immerhin an wie viel Filament in Meter für den Druck gebraucht wird. Jetzt hab ich mir gedacht das schreibe ich mir einfach auf. Wie viel Meter Filament insgesamt auf einer Spule ist, kann man sich hier ausrechnen. Da kann man doch was daraus machen. Die erste Idee war eine Post-It Lösung pro Spule, danach kam gleich eine cloudbasierte Tabellenlösung, dann habe ich nachgedacht und mir überlegt gleich etwas in OctoPrint rein zu programmieren. Irgendwie ist das ja nur eine kumulierte Liste von Längen pro Druckauftrag pro Filamentspule. Das kann ja nicht so schwer sein!

Bin ich der einzige Mensch auf Welt der OctoPrint verwendet und dieses Problem hat? Gibt’s doch nicht, muss doch schon was geben… Tatsächlich, Google liefert folgendes Ergebnis: OctoPrint-FilamentManager

Vorgartenfotografie, das unterschätzte Hobby

Seit einiger Zeit fotografiere ich Vorgärten und Eingangsbereiche von Häusern und ich sammele Bilder davon auf Pinterest, auf Ebay und was das Internet sonst noch so zu bieten hat. Vor einem Jahr war es noch um der Chefin zu zeigen wie der Vorbau ausschauen könnte, mittlerweile sind wir im Projekt viel weiter und diskutieren Pflastersteine und wie man so einen Vorgarten anlegen kann. Es gibt viele hässliche Vorgärten ist mir aufgefallen.

Das Gute an so einem alten Haus ist, dass man nicht von Null anfangen muss. Der Gartenzaun ist da, samt -tür und -tor, damit sind die Wege grob vorgegeben und auch der Schatzschacht muss integriert werden, die Chefin will noch einen Baum und ich eine rote Bank, da wird es fast schon wieder eng. Am Sonntag haben wir einen Privatpark besucht, eine private Ideenquelle sozusagen. Private Parks sind ja ein Zeichen von unheimlichen Reichtum, kann also sein dass ich einen stinkreichen Freund habe. Deshalb kann ich nicht sagen wo wir waren, da muss man die Privatsphäre waren, das ist in solchen Kreisen wichtig.

Bühne mit Musik, das muss ein Konzert sein

Wer hätte im März 2020 gedacht, dass das Konzert im Z-Bau das Letzte für so eine lange Zeit werden würde. Gestern Nachmittag waren wir auf Martina Schwarzmann beim Strandkorb Open Air, und das Ereignis kann grob als Konzert gewertet werden: Eine große – und vor allem hohe – Bühne wo jemand Musik macht. Konzert. Kabarettistin hin oder her. Auf der Wiese vor der Bühne sind die Strandkörbe in Reih und Glied aufgestellt, Getränke ordert man am besten von Zuhause aus, dann werden sie direkt in der zum Strandkorb gehörenden Kühlbox deponiert, oder vor Ort per App, dann wird man beliefert. Sauber organisiert.

Martina Schwarzmann hat ihr aktuelles Programm gespielt, in der Pause gab der Mathias Kellner zwei Lieder zum Besten. Das war alles ganz witzig, eine nette Samstagsnachmittagsunterhaltung. Die Strandkörbe sind einigermaßen bequem und die Preise waren wie bei Rock im Park, wegen dem Festivalfeeling wahrscheinlich. Das kommt zwar insgesamt nur wenig auf, das ist aber egal, Bühne – Musik – Konzert – Fertig.

Homeoffice, dezent aufgewertet

Im Januar hatte ich ja herausgefunden dass man mit den vorhanden Komponenten am Schreibtisch super eine Freisprecheinrichtung hin bekommt. Das ist nach wie vor eine eine prima Sache, weil man nicht ständig das Headset tragen muss! Dieses Setup musste jetzt angepasst werden weil es wohl die Lautsprecher vom Monitor geschossen hat. Der Lautsprecher vom Laptop ist auch keine gute Alternative, weil man sich wohl unbewusst beim Sprechen immer der Quelle zuwendet. Heißt Lautsprecher links, Mikro in der Kamera in der Mitte, gesharter Bildschirm rechts – ein ergonomischer Supergau!

Bei Amazon habe ich jetzt kleine Lautsprecher gefunden, die ziemlich genau meinen Anforderungen entsprechen: klein, ohne extra Netzteil und billig, sau billig sogar! 5,71 € kosten sie und sind auch nicht mehr wert. Die Spannungsversorgung erfolgt über einen USB Stecker, ein sauber abgeschirmtes Kabel hätte das Paket audiotechnisch ganz schön aufgewertet, hätte den Preis aber wohl auf über 5,80 € getrieben. Huiuiui. Jetzt weiß ich gar nicht worüber ich mich mehr freuen soll, den Preis, die 1-Tageslieferung, den Sound oder die dezente Integration ins Setup.

Für heute bin ich ansatzweise total begeistert. Als nächstes steht eine Lampe auf dem Plan, die mich bei Video-Calls besser in Szene setzt. Keine Profilösung, da bin ich mit den Planungen aber noch am Anfang, viel Platz ist da ja nicht mehr.

Immer auf die Kombi achten

Eine Kommunion ist eine fotointensive Angelegenheit, da muss man bei einer beschränkten Auswahl an Anzügen und Krawatten aufpassen. Also vorsichtshalber die Bilder von Hochzeit, Taufen und der Kommunion vom Kind 1 checken. Bei zwei Anzügen, drei Krawatten und und ein paar Hemden, da muss man auf die Kombination achten. Und farblich passen soll es ja auch. Ich habe mich für eine Kombi entschieden, die mir die Familie zum Diplom gekauft haben, damit ich mich anständig bewerben kann. Dem Uranzug, sozusagen: Schwarze Schuhe, schwarzer Anzug, eine schnörkellose braune Krawatte mit dezentem Muster, erweitert um ein neues weißes Hemd. Fein.

Kommunion 2021

Wir stecken ja gerade voll in den Vorbereitungen von der Kommunion vom Kind 2. Das ist ein ziemlicher Stress, obwohl wir das Ganze auf relativ kleiner Flamme ablaufen lassen. Wegen der Corona-Bestimmungen dürfen nur 12 Leute pro Familie in die Kirche, das heißt man muss planen wer eine Eintrittskarte bekommt und wer nicht.

Heute habe ich gesehen dass der Gottesdienst auch per Video-Stream übertragen wird, das ist ganz cool. Seither habe ich Kopfkino und schmunzele vor mich hin, man könnte da mit einem fähigen Moderator voll was draus machen, so in der Art wie bei der Übertragung von so einer Hochzeit bei den Royals. Dort hinten läuft der Max, der hat den Anzug von seinem großen Bruder an. Das Kleid von der kleinen Chantalle ist vom C&A am Weißen Turm, die Familie hat ja vor kurzen viel Kohle in die Brüste von der Mutter gesteckt, da musste man beim Kleid sparen. Hinten im Bild sieht man Tante von der kleinen Meike, Insider kennen sie auch unter ihrem Künstlernamen Trixi…