
Wenn man am Frankenschnellweg lebt, dann kennt man „Suhl“. „Suhl“ steht auf jeden Schild Richtung Norden, es ist ganz nah am nördlichen Ende vom Frankenschnellweg, danach hört er auf. Ich glaube, dass ich mir schon seit bestimmt 10 Jahre vornehme da mal hin zu fahren. Bisher war ich nie weiter als Coburg.
Dieses Wochenende stand „Eisenach“ auf dem Programm, das ist noch viel weiter im Norden, es war also so weit! Wir sind erst mal bis Coburg gefahren und haben da Coburger Bratwürste am Marktplatz gegessen, hungrig macht man keine Expeditionen in unbekanntes Terrain, und dann ging es weiter. Der Frankenschnellweg hört dann hinter Suhl ganz unspektakulär auf, mündet einfach ohne Hinweis in die A71. Fertig. Fränkisch halt.
Von da ging es dann nach Oberhof, das wollte ich der Chefin zeigen, weil die Wintersportsaison ja quasi vor der Tür steht. Danach haben wir uns dann überland bis nach Eisennach durchgeschlagen. Sehr schöne Gegend, viele 30er Zonen und Blitzer, aber trotzdem sehr schön.
Eisenach ist auch sehr schön, wir hatten eine recht ranzige Pension, sehr zentral gelegen, und mit Blick auf die Dächer rings herum. Als Freizeitdachdecker hat mich das total abgeholt. Außer eindrucksvollen Schweißbahnkonstruktionen gibt es recht viel Kultur in Eisenach – Bach, Lutter, Wartburg, da ist einiges geboten. Zusammengefasst weiß ich jetzt wie es hinterm Ende vom Frankenschnellweg weiter geht und nehme mir vor da irgendwann mal wieder hin zu fahren wenn das Wetter besser ist.








