Zum ersten Mal habe ich von Tommie Goerz 2011 gehört, als wir mit den SozPäds in Prag waren, der Gaui hatte den ersten Teil der Behütuns-Krimis, „Schafkopf“, dabei. Im Laufe der Jahre habe ungefähr alles gelesen was er raus gebracht hat. Mittlerweile weiß ich auch, dass Tommie Goerz eigentlich Marius Kliesch heißt, in Erlangen wohnt, gerne geräucherten Backstaakees (Limburger) isst und super Lesungen macht. Und seit Samstag, dass er gestorben ist. Die Nürnberger Nachrichten haben ihn mit zwei Artikeln bedacht, weiter hinten gab es auch noch Todesanzeigen. Das hat was endgültiges.
Im Tal war ein krasses Buch, das hat mich sehr bewegt. Letztes Jahr haben wir ihn dann noch bei einer Lesung in Fürth gesehen und da hing das Ende quasi schon in der Luft. Er hat ganz leise erzählt, wie eine Totenwache abgehalten wird, und ich hoffe sehr, dass er selbst auch eine solche hatte.
Hier noch ein letztes Interview.







