Der ID.7 hat beim Aussteigen diese Meldung angezeigt, das fand ich witzig. Vor 10 Jahren wäre sowas bei VW undenkbar gewesen. Da haben sich die Kollegen mal was von den Chinesen und Amis abgeguckt und nicht umgekehrt. Der ID.7 ist ein super Auto, einzig die Spotify-Integration nervt mich: wenn es geht, dann geht es und ist super. Wenn es nicht geht, dann kannst warten bis zum nächsten Klemmenwechsel und nimmst schweren Herzes das Spotify von Android Auto. Wenn ich es mir genau überlege, dann ist die Spotify App von Update zu Update schlechter geworden. Das muss nicht sein!
Die Nachbarn haben bei uns ein Kulturdefizit festgestellt und uns deshalb nach Erlangen ins Fifty Fifty zu Claudia Bill eingeladen. Das war eine schiefe Nummer, Donnerwetter! Es hat schon mit der Anreise angefangen, weil wir mit Bus und Straßenbahn nach Erlangen gefahren sind.
Die Busfahrt war eigentlich ganz praktisch, weil der Bus quasi bei uns vor der Haustür losfährt und in Erlangen vor dem Fifty Fifty endet. Dazwischen muss man nur noch ein paar Haltestellen mit der Straßenbahn fahren. Das hat der Herr Physiker sehr gut geplant. Noch guter war, dass ich weiß, dass man bei so einem Vorhaben Wegbier braucht. Wir ergänzen uns schon gut.
Das Fifty Fifty ist ein ziemlich kleines Theater direkt an der Stadtmauer bzw. in die Stadtmauer integriert. Man sitzt an kleinen Tischen, das ist recht chaotisch wenn der Laden so voll ist, wie es am Freitag war, gehört aber wohl zum Programm.
Claudia Bill stand mit ihrem Programm „Bill trifft UnBill“ auf der Bühne, „ein Programm, das Pessimisten und Miesepeter provoziert, weil es den Blick auf die lustige Seite der Ärgernisse legt: Altern, Besserwisser, Franken, Dating, Übergewicht“. Das hat gepasst wie Arsch auf Eimer, wir haben sehr viel gelacht! Das Kulturdefizit ist damit erfolgreich geschlossen!
Es ist immer das Gleiche: Auf einen guten Abend folgt ein beschissener Arbeitstag. Dabei hätte alles so super sein können, Donnerstag Abend spielen die The Devil’s Dandy Dogs im Café Express in der Südstadt, man trinkt ein paar Bier, hört der Musik zu und oben drauf gibt es noch a bissla blöds Gschmarr. Den Freitag rettet man über die Zeit.
Zumindest der erste Teil hat prima geklappt und wir hatten wirklich einen super Abend. Aber am Freitag früh ging es gleich richtig los und ich hatte bis Mittag nicht mal Zeit um die Schlafklamotten auszuziehen. Wow. Aber das Konzert war halt schon geil.
Weil der Neder bald schließen soll, wollten wir eigentlich in den Neder nach Forchheim gehen. Weil der Neder aber jetzt doch bis Ende Dezember offen haben soll, haben wir agil auf den wieder eröffneten Bierkeller in Weilersbach geschwenkt.
Der Bierkeller heißt jetzt „St. Anna Garten“, war aber früher einfach „dem Schütz sein Keller“, weil er der Bierkeller vom Gasthaus Schütz war. Die Betti hat im Sommer praktisch ihren Wirtshausbetrieb runter an den Keller verlagert. Jetzt war der Keller mehrere Jahr zu und wurde dieses Jahr an eine „Auswärtige“ verkauft. Die hat zwar etwas renoviert, aber der alte Charme ist erhalten geblieben. Und so bin ich gestern Abend noch zu einer schönen Radtour nach W. gekommen und zu einem noch schöneren Abend auf dem neuen „Schütz sein Keller“ (oder wie man in der IT sagen würde: dem „Schütz sein Keller Next Generation“).
Der BayWa-Baumarkt in Gebersdorf macht zu, hat mir der Herr Stahlmagnat erzählt und dass er sich einen super Grill ganz günstig gekauft hat. Freitag war das. Samstag früh hab ich mir überlegt auch mal hin zu fahren obwohl ich eigentlich nichts brauche. Das war aber falsch, ich habe einfach nur nicht richtig nachgedacht.
Zum einen steht ja die nächste Runde der #GartenhausZwei Erweiterung übernächste Woche an und dann darf man die Verbrauchsmaterialien – und vielleicht lange unterdrückte Wünsche – nicht ausblenden. Hätte ich mehr Lagerplatz, hätte ich jetzt viel mehr neue Sachen zum Lagern, so sind es halt „nur“ sau viele Schrauben, die es 40 % günstiger gibt, und ein paar Kleinteile, die man immer gebrauch kann. Und: Am aller stolzesten bin ich auf einen Satz Maulschlüssel. So einen Satz Maulschlüssel wollte ich schon immer haben und es ist eigentlich verwunderlich, dass ich es bis heute mit einer Kiste voller Reststücke vom Senior ausgehalten habe.
Montag fahre ich vielleicht nochmal hin und hole Styropor fürs Dach. Falls ich das mache, gelobe ich geradewegs in die Baustoffabteilung zu laufen und nicht wieder unnötig Zeit bei den 30 % reduzierten LED-Lampen zu verschwenden, um zu überlegen, was die Zukunft an illuminierenswerten Herausforderungen so mit sich bringen könnte.
Vor ein paar Jahren hat mir der Flo mal ein Buch vorbei gebracht, ich hatte es komplett vergessen. Es lag auf dem Stabel der Bücher, die man mal lesen sollte, und da lag es bis wir in den Urlaub geflogen sind: Nico Rose – Hard, Heavy und Happy. Ich muss zugeben, dass ich, bis wir im Flieger waren, noch nicht mal den Klappentext gelesen hatte und überhaupt nicht wusste was mich erwartet.
Nico Rose ist Psychologe und Metal Fan und das Buch ist ein Sachbuch. Während Corona hat er eine Studie unter Metal Fans gemacht und in dem Buch geht er auf verschiedene Aspekte davon ein. Zwischen den einzelnen Kapiteln sind dann noch ein paar Interviews mit Szenegrößen. Da Nico Rose ungefähr so alt ist wie ich, konnte ich ein paar Mal herzlich schmunzeln. So, und jetzt bin ich dran es weiter zu geben, deshalb: Falls es jemand haben will, einfach melden!
Mit dem Beitrag habe ich übrigens so lange gewartet bis du Geburtstag hast lieber Flo: Alles Gute aus dem Internet!
Also, wer heute diese Seit liest, der merkt sofort, dass die nicht so ausschaut wie vorher. Der Grund ist ein ganz einfacher: Ich hab wieder in so einem schwachen Moment – eigentlich schon mehr schlafend als wach – auf dem Sofa, vor dem Fernseher und nebenbei ein Update durchgeführt. Gefühlt habe ich mir schon 100 Mal vorgenommen das nicht mehr zu machen. Aber ich bin auch nur ein Mensch. Genau. Auf der Haben-Seite freue ich mich, dass das alles so gut durchgelaufen ist, alle Docker-Container laufen und machen miteinander rum. Dass ich mir das Layout zerschossen habe und die neue PHP Version Probleme mit deiner News-Seite hat, nehme ich als Herausforderung an. Punkt.
Wir hatten uns schon im Frühjahr zum Brauereienlauf angemeldet, thematisch passend aus einer Bierlaune heraus. Die Halbmarathonstrecke logischerweise, alles andere hätte auch nicht gepasst. Immerhin hatte die Schwägerin schon mal einen 5 km Lauf erfolgreich absolviert – und das ohne Training! Ein Naturtalent. In einer lauen Sommernacht konnte ich dann noch einen frisch gebackenen 10 km Finisher überreden. Was für ein Team!
Das Kind 1 war recht zielstrebig im Sommer und peilte eine „unter-2-Stunden-Zeit“ an, der 10 km Finisher hat tiefgestabelt und war mit 2,5 Stunden fein. Die Schwägerin hat kurzerhand die Seiten gewechselt und sich als Boxenluder eingebracht. Was wir alle nicht auf dem Radar hatten, waren die Rahmenbedingungen und das waren 270 Höhenmeter, ein Faltbecher und 5 Verpflegungsstops mit Bierausschank und fränkischer Brotzeit.
Dann halt ein Fun-Run, locker machen, genießen. Die Sache ist, man läuft nicht einfach mal so locker 21 km, vor allem nicht mit 270 Höhenmetern, den Verpflegungstopps zum trotz oder wahrscheinlich eben des wegen. Aber ein paar Becher Bier im Bauch und eine kleine Brotzeit sind bekanntlich eine gute Grundlage.
Am Ende war es trotzdem eine ganz witzige Angelegenheit, aber eben auch eine anstrengende, denn 21 km sind einfach 21 km und die läuft man halt auch unter solchen Gegebenheiten nicht in zwei Stunden, sondern in drei. Und drei Stunden Sport sind echt nicht ohne! Jaja, nächstes Jahr bestimmt wieder.
Der Mentor hat wieder eingeladen. Dieses Mal hat er mit seiner Truppe ein Musiktheater oder Musical am Start – ich kenn mich da net aus, jedenfalls wurde viel gesungen. Sehr gut gesungen. Was Deep Cuts sind, wusste ich bis vorhin noch nicht, jetzt weiß ich es, ich berichte quasi von einem Bildungsaufenthalt mit musikalischer Umrahmung beim Mentor in Fürth. Haben sie wieder prima gemacht. Was mir aufgefallen ist, ist dass die Aufführungen mittlerweile fast immer ausverkauft oder mindestens sau gut besucht sind. Verdient. Nächste Woche gibt’s nochmal die Möglichkeit, also auf nach Fürth und Deep Cuts anschauen und -hören!
Wir müssen diesen Tag ganz bewusst angehen, denn 100 % meiner beiden schulpflichtigen Kinder starten heute in ihr letztes Schuljahr. Das Kind 1 macht danach Abi und das Kind 2 seinen Realschulabschluss. Dann sind wir fertig mit diesem Lebensabschnitt und können wieder Urlaub machen wann wir wollen.