Der Mahlgrad, Alter!

Letzte Woche wurde Kaffee bei der Kaffeerösterei Dinzler bestellt, das war einfacher als ihn am Wochenende vor Ort zu kaufen und mit auf unseren Trip ins Trentino zu nehmen. Heute war es so weit und die Mühle wurde bestückt und Kaffee gemacht. Der erste Versuch war so lala, aber mit etwas feineren Mahlgrad hat er dann echt gerockt, Donnerwetter! Dass eine so kleine Anpassung den Kaffee um so viel besser macht, ist schon ein echter Hammer!

Festival für Alte

So ein Wochenende wie das Letzte geht nicht spurlos an einem vorbei. Zu wenig Schlaf, zu viel Völlerei. Im Endeffekt war das ein Festival für Alte – ohne Musik, Dosenbier und Zelt, dafür mit quatschen, Wein und Doppelzimmer. Viel quatschen, viel Wein und wenig Doppelzimmer. Es ist schon eine coole Sache wenn man mit Leuten, die man quasi schon immer kennt, noch so guten Kontakt hat und vor allem so viel Spaß haben kann.

KoK in IT #2021

Puh, das war ein intensives Wochenende. Eigentlich könnte man den Beitrag von vor zwei Jahren an diese Stelle kopieren, nichts desto trotz war doch vieles anders. Bei der Weinprobe, im Weingut ein paar Häuser weiter, ist raus gekommen dass der Winzer sein Auslandspraktikum in Meigisch gemacht hat, das war so eine Art Brandbeschleuniger. Spitzen Zufall.

Natürlich kann man darüber diskutieren ob es sich rentiert für ein verlängertes Wochenende bis ins Trentino zu fahren, die Frage stellt sich allerdings nicht mehr wenn man dort ist, ein Glas Wein in der Hand hat und einem die Sonne ins Gesicht scheint.

Die Übergangswoche

Letzte Ferienwoche. Die, die Vollzeit arbeiten, arbeiten Vollzeit. Die, die Teilzeit arbeiten, arbeiten Teilzeit. Und die, die Ferien haben, schlafen bis Mittag. In der Früh steht jedenfalls nur einer auf und das bin ich. Das heißt Ruhe. Eine gute Zeit um den optimalen Mahlgrad zu finden.

Mitunter

Am Samstag war Umzugsunterstützung angesagt. In der neuen Wohnung war ich für die Inbetriebnahme der Waschmaschine und Elektroinstallationsgedöns zuständig. Wie es immer so läuft hat natürlich ein Teil gefehlt und ich musste zum Baumarkt fahren. Fremder Baumarkt. Fremde Umgebung und fremde Verkäufer. Nix gefunden, Verkäufersuche. Verkäufermangel ist ein allgegenwärtiges Problem, baumarktübergreifend.

Mit etwas Glück kam dann doch einer ums Eck, den Kerl gestoppt, Problem kurz skizziert und was antwortet der auf meine Frage ob er so ein Teil hat? Mitunter. Mitunter? Mitunter! Mitunter, was?! Gott sei Dank war er sensibel genug und hat verstanden dass Mitunter nicht die richtige Antwort war. Dort drüben. Wo? Da hinten. Wo? Dann hat er gecheckt dass wir hier nicht beim Philosophentreff sind und hat auf Verkäufer umgeschaltet, ist mit mir zum richtigen Regal gelaufen und hat mir das richtige Teil geben. Auf der Linie gerettet. Mitunter, mein Freund. Mitunter.

Pro-Tipp: Wie man den Urlaubsspeck los wird

Eine super Möglichkeit nach dem Urlaub die angefressenen Pfunde wieder los zu werden ist sich einen Zahn ziehen zu lassen. Der Appetit verfliegt mehr oder weniger sofort, höchstens auf eine IBU oder so hat man noch Lust. Bananen gehen, Suppe und Joghurt auch. Mehr braucht doch kein Mensch. Montag kommen die Fäden wieder raus, dann sollten die Hemden auch wieder passen.

Der schöne Schrecken, illuminiert

Der Mentor hat mit seiner kleinen Künstlergruppe LightsDownLow eingeladen und wir waren dort. In Fürth. „Der schöne Schrecken – Illuminierte Hörspiele, live vorgetragen.“ stand auf dem Programm. Kunst und Kultur am Freitag Abend sind ein guter Wochenendeinstieg. Ich wäre niemals auf die Idee gekommen dass man Hörspiele live vorträgt und dann noch mit Licht und Bildern und Musik. Eine schöne Unterhaltung.

Petrus. Läuft, oder?

Sollte sich der Petrus irgendwann mit der Frage beschäftigen ob der Hack in den Himmel darf oder nicht, dann möchte ich explizit auf den 28.08.2021 verweisen.

Nach dem Gewitter und pünktlich zum Feierabendseidla steht plötzlich eine offensichtlich verwirrte und komplett durchnässte Frau samt Rollator an der Gartentür. Endschuldigen Sie, wo bin ich hier und wo ist die Blabla-Straße? Ich such die Blabla-Straße. Da ist mein Heim! Emm ja, da sind sie hier komplett verkehrt. 5 Minuten später war sie samt Rollator im Auto und nochmal 5 Minuten später daheim im Heim. Danke, ich bet‘ für Sie und am Mittwoch kommt meine Rente, da bring ich ihnen was vorbei. Des passt schon.

Als nächste gute Tat habe ich dann noch einen Freund auf Gentleman Konzert begleitet. Strandkorbfestival, 2. Mann für den Korb, Rügen rechts außen. Gentleman macht Reggae. Herrgott, warum ausgerechnet Reggae? Egal. Bühne mit Musik, Konzert. Reggae-Konzert halt. Nicht immer so engstirnig sein. In so einer Pandemie muss man konzerttechnisch mitnehmen was geht. Dann halt Reggae.

Die Zeit überbrücken, aber sinnvoll!

Der Regen macht mir gerade einen Strich durch meine Rechnung, für heute ist nämlich das Fertigverkleiden vom Vorbau geplant. Gestern wurde der ganze Tag mit Vorbereitungen versaubeutelt. Ab 10:00 Uhr soll es besser werden. Muss es besser werden!

Der Vorbau ist 3 m breit, 1,3 m tief und knapp 3 m hoch. Es sind also etwas mehr als 11 Kubikmeter Raum um die es sich handelt. Aber wenn man den Aufwand betrachtet, dann ist der ungefähr so wie bei den Gartenhäusern, die jeweils gut 4 – 5 mal so groß sind. Genug geheult, abwarten, kaffeetrinken und wenn es nachlässt angreifen. Die Latten müssen heute ran weil der Senior für Samstag die erste Lieferung Pflastersteine angekündigt hat. Wir brauchen Platz.

Man kann die Zeit ja auch sinnvoll nutzen und den Bewegungsmelder planen. Die Bewegungsmelderplanung wird oft unterschätzt und dann hängt so ein Teil lieblos an eine Wand geklatscht und schaltet das Licht schon jemand an der Straße vorbei läuft. Geht ja gar nicht! Einfach einen Bewegungsmelder sagt die Chefin. Wenn jemand das Grundstück betritt ODER aus dem Auto aussteigt. Ja wie jetzt? Das sind ja zwei voneinander unabhängige Anforderungen. Ich will doch bloß dass das Licht angeht. Das wollen wir alle. Einen oder zwei Bewegungsmelder, an den Vorbau oder besser an die Gartenmauer? Einfach nur gibt es in dieser Angelegenheit nicht und bloß auch nicht. #Vorbau