Sweet Home 3D und das Projekt „Vordach“

Sweet Home 3D hätte ich schon vor Jahren gebraucht, damit hätte ich mir viel Arbeit und noch mehr Diskussionen erspart. Sweet Home 3D ist ein Programm mit dem man einen Plan von einem Haus, einer Wohnung oder einem Zimmer machen kann. Der Clou ist, dass man ein Bild von einem Grundriss als Ausgangsbasis verwenden kann. Man läd das Bild als „Hintergrundbild“ in das Programm und malt die Wände einfach nach, setzt die Fenster und Türen und daraus wird dann auch gleich ein 3D Modell gebaut.

Die Einstiegshürden sind nicht wirklich groß, das einzige Manko das ich bisher gefunden habe, ist dass Dächer nicht out-of-the-box unterstützt werden, sondern nur mit ein paar Tricks. Für die Planung von unserem Vordach und -garten reicht die Funktionalität aber locker. Das Projekt „Vordach“ wird damit nochmal ein Stück greifbarer! Mittlerweile sind dafür die Baustoffe geliefert und gestern hat der Senior die Mörtelmaschine vorbei gebracht. Da tut sich was.

Rein von der Theorie wären wir also startklar. Der einzig offene Posten sind die Lärchenholzlatten für die Verkleidung, die soll nämlich so werden wie beim Schuppen und den Gartenhäusern. Das ist wichtig sagt der Schwager weil es Struktur in die Erweiterungsbauten bringt (… oder so). In den letzten Jahren wurden die Latten übers Sägewerk bezogen, der laufende Meter für ca. 0,50 €, dort ist Lärche heuer aus. Das einzige brauchbare Angebot, das ich derzeit habe, sind 3,5 € pro laufenden Meter, das ist es mir nicht wert. Diese Holz- und Baustoffknappheit ist ein echtes Drama, jetzt heißt es Alternativen suchen. Aber der grobe Plan steht: Pfingsten wird gestartet, es wird sich irgend eine Lösung finden und des gibt einen Projektsoundtrack. Eine solide Ausgangsbasis.

Lachs – nur wenn unbedingt nötig

Die diesjährigen Feiern zum Muttertag zogen sich über zwei Tage hin. Der Samstag war gespickt mit Vorbereitungen und dem Auftakt-Event, am Sonntag fanden dann die muttertagsüblichen Vorgänge statt. Das Kind 1 hat sich in den Kopf gesetzt die Mutter mit Sushi glücklich zu machen. Dabei war die Arbeitsteilung folgende: Kind 1 will Mutter kulinarisch verwöhnen, Vater muss sich darum kümmern den ganzen Kack zu besorgen.

Wenn man Sushi selbst machen will, dann braucht man da einiges an Ausstattung und Zutaten und man braucht Fisch, deshalb haben wir den Samstag Nachmittag damit zugebracht alles zu besorgen. Den Fisch haben wir in der Metro geholt, zu viel wie sich herausgestellt hat, aber haben ist besser als brauchen. Den Rest gabs im Asia Kauf-Center im Kirchenweg.

Das Sushi haben wir gleich am Samstag Abend gerollt gebastelt, und abgesehen vom Reis, den ich leicht verbockt habe, konnte sich das Endergebnis durchaus sehen und essen lassen. Die restlichen 2/3 vom Lachs wurden dann am Sonntag auf den Salzstein gemacht, das war bei weitem einfacher. Ich mag ja keinen Lachs, aber ich mag die Chefin, deshalb war das mit dem Lachs auch ok. Vatertag wird lachsärmer und weniger kompliziert.

Sexy AirTag

Apple hat mit den AirTag ein richtig cooles Stück Technik an den Start gebracht. Ja, man kann sie missbrauchen, aber die Idee, einen Bluetooth Tag nicht mit einem speziellen Telefon zu verbinden, sondern mit allen iPhones weltweit, und da noch einen Dienst drauf zu setzten, ist schon mehr als sexy!

Ich hätte auch gerne so einen AirTag, den würde ich in mein Rad einbauen, so ungefähr oder etwas versteckter. Kacke ist halt dass das nur mit iPhones funktioniert, da wäre es mir schon fast lieber Google wäre auf die Idee gekommen. Bin mal gespannt wie das weitergeht, da wird es unter Garantie bald eine generischere Lösung geben, ich wette!

So etwas wie ein Happy End

Die Sache ist etwas vertrackt und hat Ende vorletztes Jahr angefangen als ich die Huawei Watch als Alternative für die Polar Uhr gekauft habe. Die Huawei Watch GT2 ist fast perfekt, sie schaut gut aus, ist halbwegs genau und kostet gerade mal 129 €. Das einzige Haar in der Suppe ist dass man die Daten nicht aus dem Huawei-Ökosystem heraus bekommt. Dafür gibt es jetzt eine Lösung, die ist nicht schön, aber funktioniert.

Die Lösung ist eine Android App namens Health Sync, die kann Huawei Health Kit auslesen und die Daten an andere Ziele weiterreichen, z.B. Google Fit, Strava und Samsung Health. Ich habe sie so eingerichtet dass die Richtung Strava synchronisiert. Strava war nicht meine erste Wahl aber sie löst das Problem dass ich nach einer Radtour oder einem langen Lauf in einer Karte auf dem Desktop sehen will wo ich war. Und man kann die Daten von dort sogar als GPX oder TCX exportieren. Damit kann ich jetzt erst mal leben.

Wenn ein Wonnemonat so anfängt

Der Tag der Arbeit an einem Samstag ist so ungefähr das Dümmste was einem als Arbeitnehmer passieren kann. Samstag kannst also nix arbeiten weil der Feiertag der Arbeit ist und Sonntag kannst net raus weil es regnet. Da kannst doch das ganze Wochenende nehmen und einfach in die Tonne treten. Arbeiten, ein Wochenende für den Arsch und weiter arbeiten. Bravo. Bei Baumärkten gibt es ja die Möglichkeit für Gewerbetreibende trotzdem einzukaufen. Sowas bräuchten man für Wirtshäuser auch.

Pulled Pork im Elektroherd

Der Stefan Marquard ist eine ziemlich coole Socke und er macht coole Videos. Neulich hat er gezeigt wie man ohne großen Aufwand Pulled Pork macht. Wenn mein Nachbar Pulled Pork macht, dann plant er dafür ein Wochenende am Smoker ein und obwohl sich das Ergebnis wirklich sehen lassen kann und vor allem echt sau gut schmeckt, finde ich den Aufwand zu groß.

Einfacher geht das Ganze im Elektroherd, da braucht man gar keinen Grill dafür. 12 – 14 Stunden muss man dafür einplanen und für die Vorbereitung nochmal eine. Der Aufwand ist übersichtlich und lässt sich nochmal reduzieren, wenn man sich den Rub nicht selbst mischt, sondern z.B. fertiges Magic Dust verwendet. Genau so hab ich das am Wochenende gemacht und das Ergebnis war echt top! Das Einzige worauf man achten muss, ist dass man regelmäßig Flüssigkeit nach kippt, damit immer Brühe im Bräter ist und nichts einbrennt. Echt keine große Sache, kann ich nur empfehlen.

Kirschblütenepizentrumssonntagnachmittagsspaziergang

Die Kirschblüte ist ja nicht nur in Japan ein großes Ding, sondern auch in der Fränkischen. Sobald die Bäume ausschlagen muss man sich das Spektakel auch anschauen weil so eine Kirschblüte ist ja was ganz besonderes! Die Chefin wollte in Kirschgärten umherschweifen und ich habe geliefert und die Crew nach Kalchreuth kutschiert. Kirschblütentechnisch ist man da ganz weit vorne und ich konnte meine Tags zu vor erworbenen Geländekenntnisse voll ausspielen.

Kalchreuth bei Kirschblüte kann man sich ungefähr so vorstellen wie den Moritzberg / Klingenden Wasserfall wenn es friert, das heißt man kann seine Wanderkarten getrost zu hause lassen und sich voll auf die Parkplatzsuche konzentrieren. Als wir das Kirschblütenepizentrum verlassen hatten wurde die Angelegenheit gleich viel entspannter, eine kleine Runde gut 8 km, das war ein für alle vertretbarer Sonntagnachmittagsspaziergang – keine Wanderung. Ganz wichtig, wir waren nur spazieren. Es gab keine Brotzeit, also war es ein Spaziergang. Und es war ein schöner Spaziergang.

E-Bergetappe

Heute gab es die erste Bergetappe und zwar am Kalchreuther Berg. Bis man zum Berg kommt muss man aber erst durch die halbe Stadt, das ist gut zum Aufwärmen und die kleinen Dörfer im Knoblausland allein sind schon den Trip wert. Der Berg fängt leicht an, hat es aber kurz vor Kalchreuth ziemlich in sich! Der E-Bike Motor unterstützt bis 25 km/h und mit dieser Geschwindigkeit kommt man auch bis zum letzten Stück wenn man ordentlich rein tritt. Am End bin ich kurz auf 22 km/h eingesackt, das war zu verschmerzen.

Oben in Kalchreuth angekommen wird man für die unterstützte Schinderei mit einem grandiosen Ausblick entschädigt. Weil noch Zeit war ging es weiter Richtung Großgeschaidt, Tauchersreuth und über Oedenberg wieder zurück Richtung Ziegelstein. Nach gut 2,5 Stunden und 50 km war ich wieder daheim, eine schöne Feierabendrunde war das. Gegen die Dehydration gab es noch eine Ration Zusammen Halbe, da war das Ying ganz schnell wieder beim Yang.

Unterkantinig

Was mir mittlerweile ziemlich abgeht ist eine abwechslungsreiche Kantinenkost – abwechslungsreich muss da auch nicht unbedingt gut sein. Irgendwas halt, was nicht jeden Tag gleich ist und um dessen Zubereitung man sich nicht selbst kümmern muss. Als die Läden noch offen waren hab ich versucht einmal die Woche mittags Essen zu gehen, mit Kollegen, mit dem Kind 1 oder mit Bekannten, egal. Das war ganz nett, geht aber derzeit aber nicht.

Eine willkommene Abwechslung ist da Hello Fresh, das hat die Chefin vor ein paar Wochen mal zur Probe abonniert. Ich war anfangs nicht wirklich begeistert, aber mittlerweile gefällt mir die Sache ganz gut: Man wählt aus einer Menge von Gerichten aus, was man nächste Woche kochen möchte, und bekommt dann am Anfang der Woche eine Lieferung mit allen Zutaten und einer Gebrauchsanweisung.

Wenn wir was von Hello Fresh kochen, dann orchestriert die Chefin die ganze Aktion, sie steht hinterm Tresen, liest die Anleitung, stellt Timer, mischt Sachen zusammen, gibt Anweisungen und ich schnippele irgendwelches Zeugs. Ein Familien-Event quasi. Jetzt überbrücken wir die Zeit mit Hello Fresh bis wir wieder Hello Grill oder Hello Wirtshaus machen können.