Madeira #1

So schaut das aus wo wir gerade sind (von einem Kirchturm aus betrachtet): Funchal, das ist die Hauptstadt von Madeira. Dass man hier gut wandern kann, würde man auf den ersten Blick vielleicht nicht erwarten, ist aber so – zumindest hinten oben in den Bergen und links und rechts von der Stadt. Von den Wolken darf man sich nicht abschrecken lassen, die hängen an den Bergen fest, habe ich irgendwo gelesen, Richtung Meer ist keine Wolke zu sehen. Was man wissen muss ist, dass CR7 von hier kommt und, dass es auf der Insel eine Brauerei namens Coral gibt, auf die sind die Leute hier ungefähr so stolz wie auf CR7.

Laufen gehen kann man hier auch, es gibt da zwei Strategien, entweder man rennt und an der Promenade an Meer entlang oder man rennt den Berg rauf, das kann sehr steil werden, dann auf einer Ebene am Berg und dann wieder runter. Ich denke man kann sich hier prima auf den Bamberger WKL vorbereiten. Radfahrer sieht man hier keine, nicht mal E-Biker. Die Busfahrer in Funchal müssen ziemlich abgebrüht sein, Busse fahren hier durch und auf Straßen, da vermutet man auf den ersten Blick kein so ein großes Gefährt, da ist das Fürther Zentrum ein Witz dagegen.

Urlaubsthemenliste

Derzeit treiben mich drei Themen um. Unmittelbar und deshalb als erstes werden wir bald in den Urlaub fahren. Die Chefin hat alles gut organisiert, da muss man einfach nur Kofferpacken, das läuft. Für 22 Stunden-vor-Start bin ich quasi tiefenentspannt. Muss aber halt noch Koffer packen.

Zweitens ist da noch „meine Urlaubswoche“ danach, da habe ich überlegt mit dem Rad nach Lavis zu fahren. Die Route steht, Equipment passt, die Unterkünfte sind recherchiert, müssen aber noch gebucht werden. Das wird klappen. Ich will aber noch warten, bis etwas klarer ist wie das Wetter in KW37 sein wird.

Was mich viel mehr umtreibt ist die Nummer 3 auf meiner Themenliste und das ist das Dach von der #GartenhausZwei-Erweiterung. Da investiere ich jetzt schon seit ein paar Wochen viel Hirnschmalz rein. Die Doppelstegplatten waren zwar eine coole Idee, richtig glücklich machen sie mich aber nicht. Für ein Dach mit so wenig Gefälle sind sie jedenfalls keine ideale Lösung. Mittlerweile spiele ich mit dem Gedanken sie abzunehmen und gegen Trapezbleche zu ersetzen, durchgehend incl. dem neuen Anbau. Gerade überlege ich wie ich 5 m lange Trapezbleiche aus Hallerndorf bis nach Nürnberg bringe. Aber wer Transporte plant, hat eigentlich schon eine Entscheidung getroffen, nur noch nicht offen ausgesprochen, so gesehen läuft es da auch gar nicht mal so schlecht.

Es wird Zeit, dass wir endlich verreisen- zwei Themen sind besser als drei Themen.

Urlaub, jetzt.

Urlaub. Endlich! 21.8. ist natürlich etwas spät, aber ich bin mit dem Umstand sehr zufrieden. Wir probieren dieses Jahr was neues aus, unsere Urlaube sind dieses Jahr nicht zeitgleich, sondern um eine Woche verschoben. Die Chefin war diese Woche daheim, ich habe nach unserem Familienurlaub noch eine Woche. Ein kleiner Lauf, dann guter Kaffee und dann noch zur Massage. Fühlt sich jetzt schon gut an.

Ein Loch wo es nicht hin gehört

Ich muss meine Morgenrunde ändern weil in unserer Parallelstraße ein Loch ist – mitten in der Straße ist irgendwas eingesackt. Man kennt das ja aus Filmen, da verschwinden manchmal Autos und ganze Häuser! Vielleicht findet man da auch eine Weltkriegsbombe, unser Viertel hat damals ja ganz schön was abgekriegt! Heute hat sich was getan, irgendjemand hat da mal „nachgeschaut“, ein Haus wird da sicher nicht verschwinden, aber die Option mit der Bombe besteht natürlich nach wie vor und dann kommen wir in Nachrichten und müssen vielleicht in einer Turnhalle übernachten.

#GartenhausZwei Erweiterung #4

Samstag bestes Wetter, da muss man einfach mal wieder betonieren! Am Freitag haben wir schon ordentlich vorgearbeitet und die Wand zum neuen Raum samt Schiebetür entfernt und dann ach gleich die Verschalung vorbereitet. „Well prepared“ konnten wir uns dann voll und ganz aufs Zement schleppen, Mörtel anmachen und den Rest konzentrieren. Nach gut vier Stunden waren wir dann auch schon fertig und jetzt darf unser Bauwerk erst mal 3 Wochen ruhen bis es weiter geht. Gut, die Verschalung werden wir noch abmachen bevor es in den Urlaub geht, aber das ist dann schon alles. Kleine Randnotiz: das Kind 2 kann man für solche Aktionen extrem gut brauchen. Wow!

Ein guter Start in den Tag!

Am 28.07. hab ich die Steuer abgegeben und am 15.08. ist sie da, das ging fix! Erstaunlicherweise hat das Ergebnis genau zu dem gepasst was ich mit WISO Steuer berechnet habe, da muss man für den Moment erst mal glücklich sein.

Für den Badausbau unterm Dach habe ich Rechnungen von grob 26.000 €, 16.000 € davon waren als Lohnkosten ausgewiesen, von denen wiederum der maximale Betrag von 1.200 € anerkannt wurde. Das ist irgendwie bitter.

#GartenhausZwei Erweiterung #3

Ein wichtiger Tag für das Projekt, spätestens wenn das Material im Hof ist, dann geht es richtig los! Vorbei ist das hin und her überlegen, Material ist im Hof und die Chefin mag nicht wenn der Hof voll steht. Das ergibt ein natürliches Spannungsfeld. Und wir mussten tatsächlich zweimal fahren, weil die gesamte Ladung zu schwer für den Transporter war. Aber jetzt ist alles da und jetzt geht es geht los.

Kritischer Pfad war die Mörtelmaschine: Ich hab meine vor 2 Jahren verliehen und ging damals auch nicht mehr davon aus, dass ich sie jemals mehr zurück bekomme. Damit bin ich auch fein. Mein Backup war der DKausOjetztB, der hat aber gerade selbst eine Baustelle, zweites Backup war ein Kollege, der aber auch dieses Wochenende betoniert. Scheint ein gutes Betonierwetter zu sein. Also bin ich mit dem Rad in der Hood herum gefahren und habe nach Mörtelmaschinen Ausschau gehalten und bin fündig geworden.

Sonnenfinsternisfotografie, die

Das Bild schaut am Handy spektakulärer aus muss ich sagen, aber vielleicht war mein Setup auch nicht das idealste: mit einer Schweißerbrille in der einen Hand und dem Handy in der anderen hab ich versucht, die höchstwahrscheinlich letzte Sonnenfinsternis in meinem Leben, für die Nachwelt festzuhalten. Die Chefin hat moniert, dass meine Schweißerbrille keine richtige Sonnenfinsternisbeobachtungsbrille ist, die Chefin hat aber auch noch nie geschweißt. Deshalb habe ich jetzt Sonnenfinsternisbilder und sie nicht.

Es wird ein Barber

Pech gehabt, es wird ein Barber. Als äußeres Zeichen meiner inneren Verbundenheit zu „meinem“ Dönerladen, bin ich, nachdem ich das Barber-Schild gesehen habe, gleich hin gefahren und habe unsere weitere „Zusammenarbeit“ mit einem Dönerteller besiegelt. Es ist eh schwer einen besseren Dönerteller zu machen. Von daher ist es wahrscheinlich gut so wie es ist.

Brückenfestival 2026

Das Brückenfestival ist schon eine beeindruckende Veranstaltung – und vor allem ist es keine 2 km von uns daheim entfernt. Es ist für alle möglichen Musikrichtungen offen, deshalb ist auch immer was dabei, was mir gefällt. Dadurch, dass wir unseren Urlaub dieses Jahr recht spät geplant haben, konnten wir mal wieder hin. Sehr gut.

Wenn man den Veranstaltern etwas in den Medien folgt, dann weiß man dass das alles ehrenamtlich aufgezogen wird und dass die Finanzierung eher schwierig ist. Deshalb hab ich mich dazu hinreisen lassen Fördermitglied zu werden. Ab jetzt ist es quasi „mein Festival“ zumindest vom Ansatz her. BrüBrüBrü, Alter!