Großes Finale – letzter Tag vom letzten Krach am Bach Festival! Wetter – Bands – Rahmenprogramm, da hat nochmal alles gepasst. Ein spektakulärer Abschluss. Schade, dass es heuer zum letzten Mal stattfand! The Expolited waren ok, meine Favoriten waren allerdings aus Antares aus Italien und die Lower Class Brats aus Texas. Am Ende sind die Bands fast zweitrangig, denn das Ambiente in Prölsdorf schlägt einfach alles!
Exquisite Samstagnachmittagsveranstaltung: Save the Core hinterm Club Station. Dieses Jahr mit The Bones und Biohazard, da hab ich mich arg gefreut! Es war heiß, es war staubig und es war hart. Dieses Jahr fast ohne blauen Flecken und sonstigen Blessuren, dafür ne Staublunge. Man war das staubig. Rock ’n‘ Roll ist hartes Business, Hardcore ist hardcore.
Preisfrage: Was ist besser als 38,5 Grad zuhause? Richtig, 45 Grad mit ohne Sauerstoff in Fürth! Und dabei hätte alles so kühl sein können, denn in der Ottostraße 27 in Fürth ist ja der Kunstkeller o27, dass es im Haus oben noch einen Musikclub namens „KOPFUNDKRAGEN“ gibt, war mir nicht bekannt. Genauso wenig wie die beiden Bands, die da am Samstag gespielt haben. Vorband-Special-Guest-Alleinunterhalung: GUY MOLTON, Main-Act: SLOE GIN. Musikgenre ebenfalls bis dato unbekannt: American Highway Music.
Wir nehmen mit: man kann durchaus schneller schwitzen als trinken und American Highway Music ist eine inspirierende Sache. Ein super Konzert unter erschwerten Bedingungen und danach noch eine super Hofunterhaltung. Und den Club sollte man auf dem Radar haben.
Das erste Highlight auf unserer Fahrt nach Regensburg, war natürlich die Fahrt nach Regensburg. Danach kam aber gleich das Konzert von Erection in der Alten Mälzerei in Regensburg. Die Band kommt aus Regensburg und hatte keine so lange Anreise wie wir. Nach Recherche unseres inoffiziellen Reiseleiters ist da manchmal auch der Schlagzeuger von den Toten Hosen mit dabei. Deshalb ging seine Vermutung in die Richtung, dass die Toten Hosen auch bei der Release Party in Regensburg dabei sind, aber denen war die Anreise wohl zu weit.
Mir persönlich haben die Toten Hosen aber gar nicht gefehlt, weil die Band alleine auch schon sau gut war. Worauf ich aber zu sprechen kommen muss, war die Bierauswahl in der Alten Mälzerei, die ist nämlich nicht so toll, das Spezi war jedenfalls besser! Vor allem vor dem Hintergrund, dass Regensburg Brauereien-technisch echt top ist! Zusammengefasst: Band top, Regensburg top, Alte Mälzerei top, Bierauswahl in der Alten Mälzerei so lala.
Wir sind sehr gut in den Mai gestartet. Also echt:
Am Donnerstag habe ich früher Schluss gemacht, bin raus nach W. geradelt und von dort ging es dann rauf aufs Walberla. Ich glaube, dass ich zum ersten Mal beim Bieranstich dort war. War ein spitzen Abend, abgerundet wurde die Sache dann noch dadurch, dass die Chefin mich abgeholt hat.
Freitag, 1.Mai, dieses Jahr wurde eine alte Tratition gebrochen und ich bin nicht mit dem Kind 1 nach Gostenhof zur Demo, sondern mit dem DKausOjetztB nach Prölsdorf zu G’schrei in den Mai. Eine ganz edle Veranstaltung haben die Krach-am-Bach-Macher da am Start. Bis um 12 Uhr spielt die Blasmusik zum Frühschoppen, danach gibt es Punk und Hardcore. Gegen Drei sind wir heim und ein jeder ist auf seine Local-Maifeste.
Samstag – Veranstaltungspause. Zeit um ein paar kleinere Arbeiten an Gartenhaus und Schuppen zu machen, danach den Tag ausgrillen lassen.
Am Sonntag ging es bei besten Wetter nochmal aufs Walberla, dieses Mal romantisch mit der Chefin. Wir haben viele Leute getroffen und sind beim Sportverein hängen geblieben. Bei Abstieg haben wir einen Bergaufradler von seiner Qual erlöst.
Der Start in den Mai hat jedenfalls gut geklappt und in dem Tempo geht es jetzt bis Pfingsten weiter. Ich nehme mir vor abends nicht mehr so schwer zu essen, dann kann ich besser schlafen, dann läuft das. Der Mai fordert Disziplin ein.
Montag, spitzen Konzerttag. Die Chefin und ich müssen ein Monsters of Liedermaching Trauma aufarbeiten. Die letzten beiden Male, als wir Karten hatten mussten wir das Konzert in letzter Minute sausen lassen, dieses Mal nicht! Der Hirsch war bierbankbestuhlt und wir saßen mitten drin. Wir haben die Monsters seit 2006 nicht mehr gesehen und wahrscheinlich auch keine neue Musik mehr gehört, aber das hat nix gemacht.
Anfangs gab es ein paar bekannte Lieder zum warm werden, dann folgte die Live-Aufnahme vom neuen Album und danach gab es dann wieder ältere Nummern. Witzigerweise muss man von denen gar nix kennen um Spaß zu haben, die funktionieren einfach. Top Kurzwocheneinstieg.
Wahrscheinlich war das Fürther Stadttheater zu 66,6 % von Deutschlehrern besucht, da fühle ich mich wohl. Es ist die Sprachanalyse, die unsere Berufsstände verbindet. Nichts desto trotz hat mich diese Aufführung an meine intellektuellen Grenzen gebracht. Aber vielleicht war ich auch einfach nur müde, weil das Kind 1 und ich nachmittags beim Straßenlauf in Neuhaus mit gemacht haben. Egal, danach sind wir noch auf einem Absacker zu den Nachbarn. Da hat das Ying dann wieder zum Yang gefunden.
Kurzer Baustellenstop. Spidergawd im Hirsch. Da muss man hin. Wer da nicht hin geht, verpasst was. Aber was soll ich viel schreiben, was nicht auch schon die letzten Male (2024, 2023, 2019, 2017) geschrieben wurde. Spidergawd sind eine Macht, gute Alben, spitzen Show. Allerdings stellt sich die Frage warum sie zwei mittelmäßige Lieder in ihre Setlist gepackt haben. Naja, wird sich schon jemand was dabei gedacht haben.
Der Club Stereo ist in der Regel ein Garant für gute Konzerte. Aber an einem Montag? Ja, auch am Montag! Melonball als Lokalmatadore hatten eingeladen und mit den Anti Queens eine spitzen Vorband im Programm. Für einen Montag eine super Kombination. Für einen Montag einer kurzen Osterwoche noch besser!
Dieses Wochenende stand ganz im Zeichen der Discokugel. Am Freitag spielten Chicolores im Live-Club in Bamberg, im Großen und Ganzen kann man den Beitrag vom letzten Jahr kopieren, allerdings waren wir nicht im Fässla sondern in der Gaststätte Tambosi und haben dort Fässla Pils getrunken und super gegessen.
Samstag stand der erste 60. Geburtstag im Freundeskreis auf den Programm, gefeiert wurde im Grünen Baum in Fürth. Die Feier kann man gut als „außergewöhnlich“ beschreiben und stand unter den Motto Casino Royal. Im Ballsaal vom Grünen Baum wurden Spieltische für Black Jack, Poker, Roulette und Schafkopf aufgebaut. Die Gäste erschienen entsprechend gekleidet, es gab Show-Einlagen, dafür keine festliche Tafel und kein schweres Essen. Und über allem eine große Discokugel. Top!