Am 28.07. hab ich die Steuer abgegeben und am 15.08. ist sie da, das ging fix! Erstaunlicherweise hat das Ergebnis genau zu dem gepasst was ich mit WISO Steuer berechnet habe, da muss man für den Moment erst mal glücklich sein.
Für den Badausbau unterm Dach habe ich Rechnungen von grob 26.000 €, 16.000 € davon waren als Lohnkosten ausgewiesen, von denen wiederum der maximale Betrag von 1.200 € anerkannt wurde. Das ist irgendwie bitter.
Ein wichtiger Tag für das Projekt, spätestens wenn das Material im Hof ist, dann geht es richtig los! Vorbei ist das hin und her überlegen, Material ist im Hof und die Chefin mag nicht wenn der Hof voll steht. Das ergibt ein natürliches Spannungsfeld. Und wir mussten tatsächlich zweimal fahren, weil die gesamte Ladung zu schwer für den Transporter war. Aber jetzt ist alles da und jetzt geht es geht los.
Kritischer Pfad war die Mörtelmaschine: Ich hab meine vor 2 Jahren verliehen und ging damals auch nicht mehr davon aus, dass ich sie jemals mehr zurück bekomme. Damit bin ich auch fein. Mein Backup war der DKausOjetztB, der hat aber gerade selbst eine Baustelle, zweites Backup war ein Kollege, der aber auch dieses Wochenende betoniert. Scheint ein gutes Betonierwetter zu sein. Also bin ich mit dem Rad in der Hood herum gefahren und habe nach Mörtelmaschinen Ausschau gehalten und bin fündig geworden.
Das Bild schaut am Handy spektakulärer aus muss ich sagen, aber vielleicht war mein Setup auch nicht das idealste: mit einer Schweißerbrille in der einen Hand und dem Handy in der anderen hab ich versucht, die höchstwahrscheinlich letzte Sonnenfinsternis in meinem Leben, für die Nachwelt festzuhalten. Die Chefin hat moniert, dass meine Schweißerbrille keine richtige Sonnenfinsternisbeobachtungsbrille ist, die Chefin hat aber auch noch nie geschweißt. Deshalb habe ich jetzt Sonnenfinsternisbilder und sie nicht.
Pech gehabt, es wird ein Barber. Als äußeres Zeichen meiner inneren Verbundenheit zu „meinem“ Dönerladen, bin ich, nachdem ich das Barber-Schild gesehen habe, gleich hin gefahren und habe unsere weitere „Zusammenarbeit“ mit einem Dönerteller besiegelt. Es ist eh schwer einen besseren Dönerteller zu machen. Von daher ist es wahrscheinlich gut so wie es ist.
Es ist immer das Gleiche: Eigentlich wollte ich schon weiter sein! Heute wollte ich das Fundament betonieren, dann habe ich meinen Tagesplan auf „Holz im Baumarkt holen“ runter geschraubt und am Ende zu lang geschlafen, war dann bei der Massage und musste mich da danach nochmal hinlegen. Mit einem leicht schlechten Gewissen habe ich mich später dazu hinreisen lassen ein paar kleinere Regiearbeiten zu machen und habe danach die aktuellen Ideen in einen Plan eingezeichnet. Baustellenstatus: „Plan steht“!
Im Endeffekt ist die #GartenhausZwei-Erweiterung keine große Sache, der Grünstreifen zu den Nachbarn wird „eingehaust“ und so entsteht ein gut 2 m breiter und 5 m langer Anbau hinter der Werkstatt. Viel ist das nicht, am Ende wird das wieder nur eine Abstellfläche, allerdings wetterfest. Ich hab den Anbau im Plan oben grün markiert.
Wichtig ist, dass durch den Move ein Schrank, der heute in dem Raum steht, der Werkstatt und Büro verbindet, in den neuen Anbau wandert und ich so mehr Platz für die Fahrräder habe. Der Deal mit der Chefin ist, dass meine Räder dann hinten im Gartenhaus stehen. Das ist fair. Damit ich noch an die Grenzen zu den Nachbarn komme, habe ich zwei bodentiefe Fenster eingeplant. So, jetzt wo der Plan steht, kann ich diese Woche Material bestellen.
Ich traue den Leuten vom Hornbach nicht. Unter Garantie werden die mir windschiefes Konstruktionsholz liefern. Deshalb wollte ich diese Balken auch selbst holen, das habe ich bei allen anderen Projekten auch schon so gemacht. Aber nach etwas hin und her überlegen bin ich jetzt so weit, dass ich sie bestelle und im Falle, dass die Balken wirklich schief sind, die Annahme verweigere. Jetzt ist das auch noch geklärt und es kann so richtig losgehen! Endlich wieder ein Projekt: #GartenhausZwei-Erweiterung
Auf dem Weg zur Arbeit hat plötzlich das linke Pedal vom E-Bike angefangen zu eiern. 3 oder 4 Tritte später ist es komplett aus der Kurbel gefallen. Ich hatte Glück im Unglück, weil nur 50 Meter weiter eine Autowerkstatt war. Dort haben mir Mechaniker nen Gabelschlüssel gegeben und ich habe es wieder angeschraubt. Mein mechanisches Hochgefühl hat ziemlich genau 5 Minuten gehalten und danach hat die Eierei wieder angefangen und ich musste das Rad in einer Art Rollermodus bis zur Arbeit bewegen.
Normalerweise sind die Pedale so fest in den Kurbeln, dass man Probleme hat sie zu wechseln, dass einer von allein rausfällt und dabei noch das komplette Gewinde der Kurbel kaputt macht, habe ich noch nicht gesehen. Passt aber irgendwie in meine E-Bike-Experience. Weil ich keinen Euro mehr als nötig in das Rad stecken will, bin ich mit einem Film, der das Drama zeigt, zum Cube Store und hab neue Kurbeln gekauft. Was man wissen muss, wenn man so eine Kurbel austauscht ist folgendes:
zum Abziehen des Krubel braucht man ein Spezialwerkzeug. Sowas hat i.d.R. nur eine Fahrradwerkstatt oder der Kollege J.
#DasTann – Der neue Wohnblock um die Ecke wächst und wächst. Das ist schon echt der Hammer wie schnell da aus Fertigmodulen ein so großes Gebäude entsteht. Ich habe noch nicht herausgefunden ob in zweiter Reihe nochmal ein solcher Block gebaut wird oder nicht, Platz ist auf jeden Fall noch genug da und auf den Bilder hier ist das auch nicht eindeutig:
Es passiert ja gerade recht viel! In der Nachbarschaft werden gleich 4 Häuser renoviert, da gibt es jeden Tag in der Früh einen gewissen Baufortschritt zu begutachten, auf der anderen Seite vom Westpark wird zusätzlich die Gärtnerei Sauerbrey abgerissen und vom Blockhaushochhaus habe ich ja auch schon berichtet.
Neu auf meiner Route ist der Laden, in dem bis vor kurzem noch Infrarotheizungen verkauft wurden, vorne an der Kreuzung, der wird nämlich renoviert. Die Fenster sind mit Papier verklebt, man sieht aber, dass da drinnen ganz schön gewerkelt wird und auch außen tut sich einiges. Von der Aufmachung, dem Tempo und den Autos, die vor der Tür parken, gehe ich von einem Geldwäscheprojekt aus und tippe auf einen Barber-Shop oder einen Dönerladen. Ich bevorzuge letzteres – nein ich wünsche es mir! Ein exquisiter Dönerladen würde perfekt dort hin und in unsere Hood passen.
Ich sehe den „20. Original Berlindönerladen von Nürnberg“ eröffnen, mit der Besonderheit, dass dieser von uns fußläufig erreichbar ist, samt Ayranbrunnen aus dem mit Kupferbechern Ayran gezapft wird, einen Holzkohlegrill und gratis Tee für die guten Freunde. Ich beobachte weiter. Bitte, bitte lieber Gott, kein Barber-Shop!
Der ursprüngliche Zweck vom #GartenhausZwei war ja mal ein Brunnenhaus, nachdem ich aber Probleme mit der Anbohrung des Erdkerns hatte, wurde es eine Art Gewächshaus und jetzt ist es eine Werktstatt. Warum ich es zwei Meter von der Grenze weg gebaut habe, weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr, kann sein dass da damals schon der IBC Container eine Rolle gespielt hat.
Jetzt ist es so dass ich zugeben muss, dass sich dieser halb eingegrabene IBC Container (1) nie rentiert hat und ich befülle ihn schon seit zwei Jahren nicht mehr. Von der Idee her war das ja echt cool, aber irgendwie ist der Bewässerungsfunken nie übergesprungen. Seit Wochen nehme ich mir jetzt schon vor ihn auszugraben, den ganzen Platz bis zur Grenze zu pflastern und das Dach entsprechend zu verlängern.
Gestern haben wir den IBC Container „gehoben“, ihn in seine Einzelteile zerlegt und übers Dach dann in den Garten gebracht (Divide and conquer at Gartenbau). Der erste Schritt ist damit gemacht. Auf dem rechten Bild sieht man in etwa wie weit der Streifen ins Gartenhaus integriert werden wird. Wie ich den Anschluss von der Dacherweiterung an das vorhandene Dach (2) mache, weiß ich noch nicht, da mach ich mir jetzt schon recht lange Gedanken, aber auch das wird auch werden. Endlich wieder eine kleine Baustelle und wahrscheinlich die letzte Erweiterung der Gartenhäuser.
In den letzten Tagen, habe ich ja recht viel Zeit auf dem Klo verbracht und hatte Zeit meine Füße zu betrachten und konnte die Nachwehen vom Krach am Bach Festival bestaunen: Da hatte ich Flip-Flops an, weil es ja so ein entspanntes Festival war und ich eh ein bisschen auf der Spaßbremse war. Jedenfalls ist da so ein Depp an mir vorbei gelaufen – von links nach rechts – und mir dabei auf beiden Füßen getrampelt. War trotzdem schön.