Freiheit Deluxe oder irgendwas mit Podcast

Ich war unaufmerksam. Die Chefin hat einen Termin eingestellt, Donnerstag Abend „Freiheit Deluxe“. Irgendwas mit Podcast in live beim BR in der Wallensteinstraße ist bei mir hängen geblieben. Ich war primär glücklich, dass der Termin erst um 21 Uhr ist. Podcasts höre ich eigentlich nie, bestenfalls Bayern2 im Radio wenn ich alleine mit dem Auto unterwegs bin. Also Donnerstag-Late-Night-Quality-Time mit der Chefin.

Was dann war: eine – anscheinend recht bekannte – Jagoda Marinić, von der ich noch nie etwas gehört habe, zeichnet einen Podcast auf mit Ricarda Lang. Das ist eine Politikerin von den Grünen, die neulich einen Halbmarathon gelaufen ist. Es gab Bier aus dem Plastikbecher und die Unterhaltung war ganz interessant.

Interessanter fand ich aber die Fragerunde nach der offiziellen Aufzeichnung. Frau1 fragt eine Frage, Ricarda (die man duzen darf) antwortet. Fertig. Mann1 fängt an zu reden, nach ein paar Minuten unterbricht Jagoda und fragt ob denn da noch eine Frage kommt. Nein. Ricarda (die man duzen darf) sagt irgendwas. Mann2 fängt an zu reden, nach ein paar Minuten unterbricht Jagoda wieder und fragt ob denn da noch eine Frage kommt. Wieder nein. Ricarda (die man duzen darf) sagt wieder irgendwas dazu. Dann kommt Frau2 stellt eine einfache Frage und Ricarda antwortet wieder prompt.

Was ich sagen will, normalerweise ist das doch genau umgekehrt. Die beiden Kerle wollten einfach nur zeigen was sie für krasse Checker sind, wenn schon mal viele zuhören. Egal, war jedenfalls ein ganz guter Abend, wobei ich sagen muss, dass ich schon auch recht froh war, als wir wieder daheim waren.

Tasmota mit vielen Einstellungen

Seit ein paar Tagen habe ich ja diese WLAN-Steckdose mit Tasmota am laufen. Das Ding funktioniert einfach. Wenn man den MQTT Server in den Einstellungen auf die ioBroker Installation konfiguriert hat, dann erscheint die Steckdose als Objekt in ioBroker und kann gleich verwendet werden. Das ist ein klassischer Selbstläufer.

Was mir aufgefallen ist, sind die vielen neue Einstellmöglichkeiten, die Tasmota mittlerweile hat. Am interessantesten finde ich „Zeitplaneinstellungen“ und „Matter“. Mit den „Zeitplaneinstellungen“ kann man mehr oder weniger am Gerät eine gewisse Automatisierung hin bekommen und braucht für einfache Ein-/Ausschaltenroutinen eigentlich keine Heimautomatisierungszentrale.

Matter finde ich aus einem ganz anderen Grund interessant und zwar weil Ikea ja seit kurzem Matter recht breitflächig unterstützt. Damit wird Matter zum Standard, an dem bald keiner mehr vorbei kommt. So gesehen wäre ich nach einem Tasmota-Update auf meinen vorhandenen Geräten recht schnell in der Matter-Welt angekommen.

In den Mai mit viel Geschrei

Wir sind sehr gut in den Mai gestartet. Also echt:

  • Am Donnerstag habe ich früher Schluss gemacht, bin raus nach W. geradelt und von dort ging es dann rauf aufs Walberla. Ich glaube, dass ich zum ersten Mal beim Bieranstich dort war. War ein spitzen Abend, abgerundet wurde die Sache dann noch dadurch, dass die Chefin mich abgeholt hat.
  • Freitag, 1.Mai, dieses Jahr wurde eine alte Tratition gebrochen und ich bin nicht mit dem Kind 1 nach Gostenhof zur Demo, sondern mit dem DKausOjetztB nach Prölsdorf zu G’schrei in den Mai. Eine ganz edle Veranstaltung haben die Krach-am-Bach-Macher da am Start. Bis um 12 Uhr spielt die Blasmusik zum Frühschoppen, danach gibt es Punk und Hardcore. Gegen Drei sind wir heim und ein jeder ist auf seine Local-Maifeste.
  • Samstag – Veranstaltungspause. Zeit um ein paar kleinere Arbeiten an Gartenhaus und Schuppen zu machen, danach den Tag ausgrillen lassen.
  • Am Sonntag ging es bei besten Wetter nochmal aufs Walberla, dieses Mal romantisch mit der Chefin. Wir haben viele Leute getroffen und sind beim Sportverein hängen geblieben. Bei Abstieg haben wir einen Bergaufradler von seiner Qual erlöst.

Der Start in den Mai hat jedenfalls gut geklappt und in dem Tempo geht es jetzt bis Pfingsten weiter. Ich nehme mir vor abends nicht mehr so schwer zu essen, dann kann ich besser schlafen, dann läuft das. Der Mai fordert Disziplin ein.

Homeoffice-Arbeitszeiterfassungsunterstützung

Für die Arbeit muss ich erfassen wann ich zuhause arbeite oder ob ich unterwegs bin. Damit ich das im Nachhinein auch noch dokumentieren kann, verwende ich eine recht einfache Technik und zwar messe ich den Stromverbrauch am Schreibtisch. Die Logik ist: arbeite ich daheim verbrauche ich Strom. Beeindruckend einfache Logik. Man sieht das oben ganz gut: Montag und Dienstag war ich daheim, Mittwoch früh habe ich den Laptop ab gestöpselt und war 2 Tage nicht am Schreibtisch, Freitag war ich dann wieder daheim.

Natürlich muss diese Erfassung jetzt durch den Umzug ins Gartenhaus angepasst werden, deshalb habe ich kurzerhand ein Steckdose, die den Stromverbrauch messen kann, bei Amazon bestellt. Der Clou ist, es gibt mittlerweile solche Steckdosen auf denen Tasmota schon drauf installiert ist, kein aufschrauben mehr nötig. 13,99 € für eine Steckdose ist ok, im Viererpack wären sie sogar noch günstiger. #GartenhausEins

#GartenhausEins Extensions – Finale!

Plötzlich ging es dann ganz schnell: Am Samstag noch die Sockelleisten montiert und am Sonntag früh ein paar Regiearbeiten und dann: „Umzugsfertig“! Das Kind 2 musste mit mir den Schreibtisch aus dem Keller raus wuchten, dann habe ich das IT Gedönse in den Garten geschleppt und fertig ist der Lack. Das Ganze hat gerade noch Startup-Charme, aber die Netzwerkverbindung steht, die Klimaanlage läuft und ich kann arbeiten. Ein paar Todos gibt es noch:

  • Fensterbänke aus den Resten vom Fußboden bauen und montieren
  • Ein paar Silikonfugen an den Sockelleisten
  • Einen Strommesser besorgen, damit ich weiß wann und wie lange ich gearbeitet habe
  • Eine Lampe ins Fenster, damit die Chefin sieht ob ich gerade im Gartenhaus bin
  • Ein paar Poster an die Wände
  • Ein Zweisitzersofa organisieren
  • Vielleicht noch eine kleine Ablage

Nichts desto trotz: die Idee, die ich schon seit gut zwei Jahren habe und an der ich seit letztes Jahr im September arbeite, ist jetzt real. Ein sau gutes Gefühl ist das. #GartenhausEins

#GartenhausEins Extensions #12

Die Woche geht es Schlag auf Schlag:

  • Seit Montag liegt der Holzfußboden drin
  • Dienstag wurde aufgeräumt
  • Mittwoch wurden die Bretter und eine kleine Blechabdeckung an die Außenfassade montiert

Als nächstes sind die Fensterbretter und ein Abschlussbrett für den Fußboden im Türrahmen auf der Liste. Dann noch die Sockelleisten und ich bin bezugsbereit. Die Chefin sagt, dass auf das Außengerät von der Klimaanlage noch ein Deckel drauf muss. Macht Sinn weil der Hollerbusch viel Dreck macht. Kann man aber später machen.

Mein Plan ist den Schreibtisch aus dem Keller zu verwenden, weil ich gemerkt habe, dass ich recht selten im Stehen arbeite. Da würde der alte Schreibtisch reichen. Im neuen Büro könnte ich ja zur Not sogar einfach vor dem Schreibtisch stehen – was für eine dramatische Verbesserung. Wenn alles so läuft wie geplant, dann könnte Montag schon im #GartenhausEins arbeiten. Ambitioniert, aber machbar. Ich bin hot.

Legenden

Der Mentor hat wieder eine krasse Performance am Start und zwar ein Live-Hörspiel. Ein Hörspiel ist ja eine Geschichte, die vorgelesen wird. Und bei einem Live-Hörspiel wird live auf der Bühne gelesen. Muss man auch erst mal drauf kommen. Aufgeführt wurde das Spektakel im Kunstkeller o27 und der Mentor und seine Truppe haben sich mächtig ins Zeug gelegt. Donnerwetter! Wer es auch mal erleben will am 23. April und 9. Mai 2026 ist noch Gelegenheit dazu. Es lohnt sich.

Powerline optimiert man in der Unterverteilung

Am Samstag habe ich viel herum experimentiert und die Verbindung auf 185 Mbit/s gebracht. Den Wert verbuche ich jetzt mal als lokales Optimum, zufrieden bin ich damit aber noch nicht. In der Unterverteilung im Haus habe ich direkt an das Kabel, das in den Schuppen geht, eine Steckdose gelegt. Und im Gartenhaus habe ich auch eine Steckdose direkt an die Zuleitung gebaut. Der Speedtest von Google zeigt jetzt 51,2 Mbit/s im Gartenhaus am Laptop an, am Freitag waren es noch 12,1 Mbit/s. Das ist jedenfalls schon mal viel besser.

Viele Optimierungsmöglichkeiten habe ich nicht, man könnte das Signal vielleicht im Schuppen einspeisen, aber dazu brauche ich dort draußen erst mal ein LAN-Kabel. Schwierig. Jetzt warte ich aber mal ab und schaue ob es ausreicht. Diese Woche ist erst mal der Fußboden dran. #GartenhausEins 

#GartenhausEins Extensions #11

Jetzt, wo man es schön warm machen kann, will man sich natürlich auch im Gartenhaus aufhalten. Der Wohlfühlfaktor wird um ein vielfaches gesteigert wenn da hinten auch eine gute Netzwerkverbindung ist, deshalb hab ich mir FRITZ!Powerline Adapter organisiert. Diese Powerline Adapter übertragen das Netzwerksignal über die Stromleitung.

An einer Mehrfachsteckdose funktionierte das direkt mit 900 Mbit/s. Zwischen einer Mehrfachsteckdose nähe Unterverteilung im Haus und einer Steckdose nähe Unterverteilung im Gartenhaus schwankt die Verbindungsqualität zwischen 70 und 110 Mbit/s. Das ist erst mal ganz schön viel weniger. Andererseits habe ich auch nur eine 100 Mbit/s DSL Anschluss, so gesehen ist das gar nicht mal so schlecht. Mein innerer Monk sagt: Da muss man auf jeden Fall noch etwas optimieren! Und der Optimist in mir ist der Meinung, dass da noch was geht. Das trifft sich ja prima! #GartenhausEins 

#GartenhausEins Extensions #10

Ich schreibe diese Zeilen voller höchster Glückseligkeit! Gestern habe ich Außen- und Inneneinheit der Klimaanlage montiert und auch schon die Leitungen verlegt. Dann war Feierabend. Heute nach der Arbeit ging es weiter und der wirklich spannende Teil stand auf dem Programm nämlich das Zusammenschrauben der Leitungen und die Inbetriebnahme. Ich war sehr aufgeregt und dabei war es dann ganz leicht. Das Video ist wirklich gut.

Das Ding ist, wenn es nicht geklappt hätte, hätte man die Teile ja nicht einfach zurück schicken können, alles ist fest verbaut und das Kühlmittel ist in den Leitungen, aber scheinbar bin ich ein guter Monteur und die Technik ist robust genug für einen wie mich. Ich hatte etwas Angst, dass die Außeneinheit recht laut ist. Ist sie aber nicht. Die-Steuerung funktioniert via Fernbedienung oder über Tuya und deren Smart Live App, die kann man gut automatisieren.

Knapp 500 € hat die Klimaanlage gekostet und seit Dezember steht sie jetzt schon im Weg rum. Stand. Seit heute weiß ich, dass die Kohle gut investiert war und alles – Gott sei Dank – funktioniert. Ich bin sehr froh! Etappenziel erreicht! #GartenhausEins 

[UPDATE] Weil ich gar so stolz bin, hier noch ein Bild wie das außen ausschaut. Heute Früh habe ich gleich mal vom Haus aus über die App das Heizen angestoßen und als ich in Gartenhaus kam war es wohlig warm. Wow. Wow, wow, wow!