#GartenhausEins Extensions #10

Ich schreibe diese Zeilen voller höchster Glückseligkeit! Gestern habe ich Außen- und Inneneinheit der Klimaanlage montiert und auch schon die Leitungen verlegt. Dann war Feierabend. Heute nach der Arbeit ging es weiter und der wirklich spannende Teil stand auf dem Programm nämlich das Zusammenschrauben der Leitungen und die Inbetriebnahme. Ich war sehr aufgeregt und dabei war es dann ganz leicht. Das Video ist wirklich gut.

Das Ding ist, wenn es nicht geklappt hätte, hätte man die Teile ja nicht einfach zurück schicken können, alles ist fest verbaut und das Kühlmittel ist in den Leitungen, aber scheinbar bin ich ein guter Monteur und die Technik ist robust genug für einen wie mich. Ich hatte etwas Angst, dass die Außeneinheit recht laut ist. Ist sie aber nicht. Die-Steuerung funktioniert via Fernbedienung oder über Tuya und deren Smart Live App, die kann man gut automatisieren.

Knapp 500 € hat die Klimaanlage gekostet und seit Dezember steht sie jetzt schon im Weg rum. Stand. Seit heute weiß ich, dass die Kohle gut investiert war und alles – Gott sei Dank – funktioniert. Ich bin sehr froh! Etappenziel erreicht! #GartenhausEins 

[UPDATE] Weil ich gar so stolz bin, hier noch ein Bild wie das außen ausschaut. Heute Früh habe ich gleich mal vom Haus aus über die App das Heizen angestoßen und als ich in Gartenhaus kam war es wohlig warm. Wow. Wow, wow, wow!

#GartenhausEins Extensions #8

Ab jetzt kommt Farbe ins Spiel, der erste Anstich ist dran und der Raum schaut gleich ganz anders aus. Ich hatte nicht damit gerechnet dass man die Decke aus OSB-Platten auch mit Dispersionsfarbe streichen kann und war sehr überrascht das sehr wohl geht. Da muss ich mich jetzt nur noch entscheiden, ob ich die paar durchschimmernden Holzfragmente als Feature betrachte oder nochmal überstreichen will. Weil das Durchschimmern aber sicher eine chemische Reaktion ist, wird das wohl so bleiben wie es ist.

Der erste Anstrich auf den Wänden hat noch mal ein paar Ungenauigkeiten beim Spachteln in Szene gesetzt, die wurden jetzt noch ausgebessert, jetzt ist alles so sauber, dass es mir taugt. Da ich jeden Tag 10 Stunden in den Raum verbringen will, muss das schon passen. Das Wort „Farbkonzept“ will nicht so recht zum Thema Gartenhaus passen, zumindest nicht in der Welt der Chefin, die schüttelt mit dem Kopf, aber wie gesagt, ich das muss schon gut werden.

Nächster Halt: ein finaler Anstrich, dann montieren wir die Klimaanlage und kümmern uns um die Netzwerkanbindung. Parallel bin ich auch schon auf der Suche nach einen höhenverstellbaren Schreibtisch und einem kleinen Sofa. Hätte ich nicht schon den Eichenfußboden gekauft, würde ich jetzt kurzerhand Bautenschutzmatten rein legen.  #GartenhausEins

#GartenhausEins Extensions #7

Das Bild zeigt den derzeitigen Zustand vom #GartenhausEins, der Status ist „Trockenbau fertig“. Der Unterschied zwischen mir und einem Trockenbauer ist ja, dass ich kein Trockenbauer bin. Deshalb schaut das Gespachtelte auch so aus wie es ausschaut. Bei den Trockenbauern, die das Bad gemacht haben, wurde fast gar nicht geschliffen, O-Ton: „die Kanten müssen wir etwas brechen“. Ich dagegen habe geschliffen wie blöd, weil ich auch gespachtelt habe wie blöd und das musste ich, weil der Trockenbau eine iterative Erfahrung war.

Gut, die nächsten Schritte sind klar: Sauber machen, grundieren, abkleben, Decke und Wände streichen. Das will ich über Ostern machen. Die letzten Tage waren ziemlich tough: früh vor der Arbeit schleifen und in den Pausen und nach der Arbeit spachteln und sich für jeden Arbeitsschritt umziehen. Ich bin echt froh dass das jetzt vorbei ist. Das Ziel ist klar: ab Mai wird vom Gartenhaus aus gearbeitet.

#GartenhausEins Extensions #6

Seit gestern um 15:25:16 Uhr läuft die Stromversorgung vom #GartenhausEins komplett über die neue Installation.  Ich habe 3,5 cm tiefe Hohlraumdosen für die Steckdosen verwenden müssen, da ist das Verdrahten etwas schwieriger, weil in den Dosen weniger Platz ist, aber am Ende hat das alles ganz gut funktioniert! Es gibt tatsächlich nur eine tiefe Dose und das ist die vom Lichtschalter, weil ich da den Platz für einen Shelly brauche, damit ich das Licht steuern kann. Jetzt, wo keine Kabel mehr im Weg sind, kann ich mit dem Spachteln anfangen. Das zieht sich alles schon viel zu lange.

2025 – der Heimwerker

Baustellen gab es ganz unterschiedliche dieses Jahr. Wir haben ja gleich in der KW2 mit dem neuen Bad begonnen, die Handwerker sind gekommen, haben jeden Tag gearbeitet, sich untereinander abgestimmt, das waren Profis, und ich war quasi nur der Baustellen-Host, der die Umgebung bereitstellt, habe mich um den Kaffee gekümmert und musste sonst nur Kleinigkeiten machen. Das war eine interessante Erfahrung, aber eine sehr teure interessante Erfahrung. Mit dem Ergebnis sind wir jetzt, gut einem Jahr im Gebrauch, immer noch glücklich. Da wurde sau gut, was lange währte.

Meine Lieblingsbaustelle ist aber das Gartenhaus, da ist dieses Jahr eine alte Leidenschaft wieder neu entfacht und ich bin die Idee, mein Büro in das #GartenhausEins zu bauen, endlich angegangen. Das ist eine Baustelle ganz nach meinen Geschmack. Da war alles dabei, von den Basics wie eine bessere Stromversorgung verlegen, ein neues Fenster einbauen bis hin zum Austausch des Fußbodens – und jetzt bin ich schon am Innenausbau. Top! Das wird langsam, aber stetig. 2025 ging also ganz schön was.

Klima ist gut, prima Klima ist guter

Der Spediteur hat schon um 8:40 Uhr angerufen, dass er in 10 Minuten kommt und war dann 8 Minuten später auch schon da. Das Paket war schnell von der Ladefläche herunter gehoben und jetzt steht unsere Klimaoffensive schon vor dem Haus. Ich war etwas nachlässig mit der Zählerei, aber das wäre jetzt wohl #GartenhausEins Extensions #6.

Dabei habe ich am Samstag eine mehrstündige Arbeitssession eingelegt und den Trockenbau sauber extended. Mein Architekten-Schwager war neulich mal zu Besuch und musste sich dann halt auch meine Baustelle anschauen. Er bewertet nicht was er sieht, sondern gibt Tipps. Dieses Mal hat er damit meinen Trockenbauplan ganz schön durcheinander gebracht, aber mir war sofort klar dass ich da nochmal was ändern muss.

Witzigerweise habe ich mich bei meinem ursprünglichen Plan an seinem alten Büro orientiert. Er hatte da einen Brüstungskabelkanal für Netzwerk und Steckdosen am Boden, quasi als Sockelleistenersatz, das fand ich cool. Jetzt habe ich aber am Samstag die komplette Wand am Fenster nochmal mit einer Lattenkonstruktion aufgedoppelt und kann dahinter alle Kabel verlegen. Das gibt der Wand etwas mehr Ruhe und mir Leitungsverlegeoptionen.

Aber zurück zur Klimaanlage, die war im Shop auf Ebay günstiger als direkt im Shop von Sonnenwärme Direkt, das Montage-Video habe ich mittlerweile bestimmt sieben oder acht Mal angeschaut. Das kriege ich hin. Ich bin hot.

Der agile Umang mit der grünen Lunge vom #GartenhausZwei 

Also die Idee einen Grünstreifen im Gartenhaus zu haben ist schon echt cool, weil die Pflanzen so viel besser wachsen können. Aber die Idee den Rest vom #GartenhausZwei  nicht als Gewächshaus, sondern als Werkstatt zu nutzen, war grob gesagt eher nicht so ganz zu Ende gedacht. Ich nehme mit: die Kombination aus Gewächshaus und Werkstatt ist keine gute Kombination.

Letzte Woche habe ich schweren Herzens die Erde aus dem Grünstreifen geschaufelt und die Rabatten raus gerissen. Samstag war Pflaster-Tag – und das war ein ganz schönes Gefriemel, weil da kein Platz zum Abziehen war und so habe ich jede Platte einzeln ausgerichtet. Gut, aber nach 3 Stunden war ich fertig und habe die Fugen zur Wand hin mit Mörtel ausgegossen. Heute stehen schon die ersten Gerätschaften darauf und an das Grünstreifenexperiment erinnert nur noch etwas Müll, den ich später zum Wertstoffhof bringen muss. Naja, in einem agilen Umfeld muss sich eben auch ein Gartenhaus anpassen.

Dann halt doch

Dass das mit dem Shelly und der Badbeleuchtung nicht funktioniert hat, das nervt mich schon ganz schön! Also echt – und jedes Mal wenn ich abends im Bad das Licht vom Spiegelschrank im (!) Spiegelschrank einschalten muss, aufs neue! Das Problem ist ja nicht der Schalter im Spiegelschrank, sondern der Schalter im Treppenhaus, bzw. dass ich dort den Shelly nicht integriert bekommen habe, ohne dass das Deckenlicht im Bad flackert.

Elektrisch ist die Lösung relativ einfach: der Shelly muss an eine andere Spannungsversorgung angeschlossen werden. Der Aufwand dafür ist in einer vorhandenen Installation enorm, aber nicht unmöglich! In dem Lichtschalter in Treppenhaus ist nämlich neben dem Schalter fürs Bad, auch noch ein Taster für die Stromstoßschaltung für die Beleuchtung im Treppenhaus UND der Schalter zum Öffnen vom Dachfenster untergebracht. Das wären 3 unterschiedliche Stromkreise und dem vom Dachfensteröffner wollte ich als Spannungsversorgung für den Shelly verwenden.

Guter Plan. Aber immer noch kompliziert, weil ich einen Neutralleiter nachverdrahten musste. Erst in der Unterverteilung im Spitzboden, dann in der oberen Unterputzdose (vom Dachfensteröffner) über die mittlere Unterputzdose bis zur unteren Unterputzdose, wo der Shelly verbaut werden soll. Als dann die neue Spannungsversorgung endlich da war wo wie gebraucht wird, musste der alte Schalter noch durch einen neuen Doppelwechselschalter-Einsatz ersetzt und schlussendlich der ganze Verhau aus Schalter, Shelly, Drähten und Klemmen in die Unterputzdose gezwängt werden. Aber dann geht es. Das Aufwand-Ergebnis-Ratio ist vielleicht nicht ideal, aber das Ergebnis ist halt super. In dem Fall war tatsächlich das Ziel das Ziel und nicht der Weg.

Das neue Bad – jetzt mit Fensterbank

Von dem Fußboden im Bad waren noch ein paar Dielenbretter übrig, die wollte ich nicht einfach so einlagern. Andererseits war ich auch nicht ganz mit der Putz-Oberfläche von der Fensterbank zufrieden, deshalb habe ich aus den Dielenbretter kurzerhand eine Fensterbank gebaut. Damit die Kanten gut ausschauen haben die eine Gehrung bekommen, das war gar nicht mal so schwierig und hat 2 Vorteile: zum einen schaut die Kante so viel besser aus, zum anderen verleiht es den Brettern optisch eine gewisse Dicke. Das Ergebnis ist jedenfalls echt geil und die Chefin hat sich sogar dazu hinreisen es mit einem „Wie ausm schöner Wohnen Katalog“ zu loben. Besser geht es quasi gar nicht.

Badschrank-Customizing finalized

Also ich muss sagen dass ich vom Umbau vom Badschrank sehr begeistert bin. Schaut jetzt echt sau geil aus, nahezu schon professionell! Das war zwar ein ziemliches Gefriemel, erst der Ausbau der alten Steckdose und dann der Umbau vom Badschrank selbst, aber dafür haben wir jetzt zwei statt einer Steckdose und eine Badschrankbeleuchtung, die über einen Shelly1 steuerbar ist.

Als nächstes muss der Schalter außen im Flur noch mit einem Shelly gepimpt werden, damit der ein Signal an die Heimautomatisierung schicken kann, wenn er betätigt wird. Dann noch Shelly_Schrank mit Shelly_Schalter in ioBroker „verbinden“ und wir sind am Ziel. Fertig, em Zielgrade.