Könnte man wenn man wollte

Man könnte morgen ein Loch für eine Türe in die Garagenwand schlagen, dann müsste man dort aber auch noch ne Tür reinbauen. Man könnte aber auch kein Loch in die Wand schlagen und bräuchte dann keine Tür reinbauen. Wenn man das Loch groß genug machen würde, dann könnte man vielleicht gleich ein 2. Tor reinnbauen. Ein 2. Tor könnte bei hohem Verkehrsaufkommen in der Garage von Vorteil sein, wenn in der Garage hohes Verkehrsaufkommen zu erwarten wäre, isses aber eigentlich nicht.

Blackout

In der Metropole gingen heute die Lichter aus, also in unserem Stück von der Metropole zumindest. Kein Strom im Wohnzimmer, im Flur, vor dem Haus, in der Straße und auch im Rest vom Viertel nicht. Heute ist der 20.10.2010, eigentlich ein cooles Datum für einen Stromausfall, Danko Jones war auch da und hatte sogar Licht dabei, zu seinem Rock dazu, was für ein Glück. Jetzt hamma wieder Licht, dafür ist der Danko wieder weg, 20 10 20 10 ein verrückter Tag.

Schau dir den an, der hat´s zu was gebracht!

Es gibt einen Mann von dem weiß ich erst seit kurzem dass er nicht Ende 50 sondern Anfang 40 ist. Seither bemitleide ich ihn, auch wenn er es „zu was gebracht hat“. Seit dieser Info denke ich immer wenn ich mit ihm zu tun habe (und eigentlich vor Demut erstarren müsste) „du arme Sau“. Solche Kleinigkeiten versüßen einem das Leben doch ungemein.

Thank you for the music

Solomon Burke ist tot. Es war ein schwüler Vorweihnachtsabend 2006 als Solomon und ich uns kennenlernten. Der Herr El Gordo und ich besetzten seit dem späten Nachmittag die Plätze für die Wohnzimmerweihnacht im Gregor Samsa, weil der Wirt keine Reservierung machen wollte. Dieser Dienstleistungsverweigerung zum Trotz bedankten wir uns dennoch mit einem außergewöhnlichen Durst, der allerdings auf Grund der schon oben erwähnten Schwüle, weit weniger außergewöhnlich war, als es auf manch außen stehenden gewirkt haben mochte. So, der Wirt vom Gregor Samsa hat aber nicht nur eine auf dem ersten Blick ungewöhnlichen Einstellung gegenüber Dienstleistungen, er hat auch einen außergewöhnlich guten Musikgeschmack. Und so lief in dieser Nacht der eben nun nicht mehr unter uns weilende Solomon Burke und zog uns in seinen Bann!
Ich gelobte diese CD, die gefühlte 10 mal lieft und sich in mein Gehirn brannte und sich einen Kampf mit dem Anis-Schnaps und dem Bier lieferte, zu kaufen, sobald der Kampf vorüber und ich als Sieger hervorgehen würde. Und um auf Nummer Sicher zu gehen, habe ich mir „Solomon Burke“ auf mein Bierfilzla notiert, obwohl da eigentlich gar kein Platz mehr war, weil der Wirt sich mit einem Jägerzaun wie ich ihn bisher nur aus Sagen der Fränkischen Schweiz kannte, verewigt hatte. Und dieses Bierfilzla habe ich immer noch und die CD auch und Solomon ist nun weg, ohne dass ich ihm sagen konnte dass man ihn mittlerweile sogar in Kathmandu hört – wenn auch als Kopie. Thank you for the music Solomon!

Neues Equipment

Heute habe ich mir von dem Gutschein, den ich letztes Jahr zum Geburtstag bekommen habe, neue Laufschuhe gekauft. Ich war wieder bei Finish-Line und habe wieder eine top Beratung bekommen.
Insgesamt hat der Verkäufer mich gut einen Kilometer laufen lassen bis ich endlich die passenden Schuhe hatte! Wenn sie genau so lange halten wie die alten, dann hat sich die Aktion schon rentiert. Die alten Schuhe hat er gleich behalten und weggeschmissen. Spitzen Aktion.