Vaterfreuden

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Die Chefin hat mit den Kids am Wochenende Glücksbrötchen gebacken (das sind Rosinenbrötchen ohne Rosinen aber dafür mit Glückszettel) und Kind 1.0 hat diesen Zettel geschrieben und rein gepackt. Beide Elternteile sind emotional berührt.

Rauchiger Georg

rauchiger_georgGestern gab es eine kleine Kneipentour mit der Chefin. Wir sind am Bahnhof gestartet, wollten zum Balkon, da war aber gerade Saison-Abschluss – zu laut und zu viele Menschen. Danach weiter zum Artefakt. Das Artefakt gibt es jetzt nicht mehr, die neue Kneipe dort heißt Hannemann. Die Kneipe ist ganz gut, die Getränkekarte ist top und dass Hebendanz das Standardbier ist, lässt fast schon Heimatgefühle aufkommen. Dass es in einem Glaskrug für 3,40 € serviert wird, will aber irgendwie gar nicht ganz passen.
Danach noch schnell ins Kater Murr, da sind gerade Spezialbier-Wochen. Die Chefin hat sich irgendein ekelhaftes Gesöff mit Orangengeschmack rein gezogen, ich zwei Rittmayer Smokey George – ein Bier mit Whiskey-Geschmack. Für konventionelle Biertrinker sicher sowas wie Blasphemie, aber mir hat der Slogan gut gefallen: Nichts für Leute die Whiskey für eine Hunderasse halten. Dass es dann auch noch ganz gut war, hat die Nummer gar abgerundet! Ein guter Abend, mit der Chefin geh ich mal wieder weg.

IFTTT

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Eine WeMo-Steckdose an sich bietet schon ganz schön viele Möglichkeiten, mehr jedenfalls als die Funksteckdosen-Lösung am Raspberry (muss ja auch weil die WeMo-Steckdose fast teurer ist wie ein Raspbeery Pi samt Funksteckdose und Funksender zusammen). Wenn man die dann noch mit IFTTT koppelt, dann treibt das einen ITler fast die Tränen in die Augen!
Da kann man z.B. die Steckdose einschalten lassen wenn es dämmert, oder eine Email rein kommt. Oder sich die Schaltzeiten in eine Google-Docs Tabelle eintragen lassen. Absolut krass. Ein bekannter Bekannter hat sogar seine Waage mit IFTTT gekoppelt und lässt sich eine Mail schicken wenn seine Schnecke (die über ihr Fitness-Band an die Waage gekoppelt ist) ein bestimmtes Gewicht überschreitet. Und das alles ohne eine Zeile Code!

Durchhalten!

Pünktlich zu den ersten Regentropfen ist das Dach vom Schuppen jetzt endlich dicht. Am Wochenende noch ne Dachrinne ran und fertig. Danach kommt dann das Pflaster dran. Langsam wird es Zeit, wir brauchen Holz, es wird kalt und die Lust schwindet mit jeden Tag.

Es klappt noch

So ein alternder Körper braucht länger für die Regeneration, viel länger als noch vor 10 Jahren. Aber – und das ist worauf es ankommt – so ein alternder Körper kann noch feiern wie vor 10 Jahren. Ha! Was bleibt ist ein fast schon chronischer Grinser, ein Haufen guter Geschenke und ein neues Hobby.

Und sofort installiert

Eigentlich müsste es so sein dass man in N in den Zug einsteigt, vollen Empfang hat, irgendwo zwischen N und IN wird es dann schlechter und in IN ist er wieder einwandfrei – eine Verbindung an sich sollte man eigentlich überall haben, wir sind ja hier mitten im führenden Bundesland der führenden Industrienation.
Die Realität ist leicht binär: in N ist die Verbindung top, nach der Stadtgrenze Richtung Süden geht dann fast nix mehr und erst kurz vor IN gibt es wieder Internet in homöopathischen Dosen. Wenn man jeden Tag gut 1,5 Stunden auf dieser Stecke verbringt, weiß man das und lässt das Surfen gleich sein. Jetzt reagiert die Bahn und setzt die Mobilfunkkonzerne unter Druck. Das ist erst mal positiv zu bewerten. Natürlich ist das ein Ablenkungsmanöver, weil die Bahn selbst das kostenlose WLAN in den Zügen verschleppt, wer allerdings eine Flatrate hat, dem interessiert das eh nicht.

Ich 1

Gestern hat ein aufmerksamer Leser gemerkt dass in der DaysTo40-Liste folgende Zeile steht:
Ich     1
Man sollte doch folgerichtig meinen dass Ich heute 40 werden müsste. Gut aufgepasst und Fehler im System entdeckt. Das System wurde jetzt an die Realität angepasst. Jetzt ist alles wieder gut.

Tag der Deutschen Einheit

zimmermann25 Jahre Deutsche Einheit, das ist schon was ganz besonderes. Und um so einen bedeutungsschwangeren Tag möglichst authentisch zu feiern holt man sich am besten einen echten Ossi [1*] ins Haus und knallt sich nicht einfach weg, sondern versucht im Sinne der Gründungsväter des wiedervereinigten Deutschland den Blick Richtung Zukunft zu richten und etwas zu erschaffen, was auch noch Bestand hat, wenn es einen selbst nicht mehr gibt. Zum Beispiel einen Schuppen.
So ein Schuppen eignet sich in vieler Hinsicht als ideale Beschäftigungstherapie für so einen Tag, weil wie bei der Wiedervereinigung das Ziel zwar halbwegs klar ist, auf dem Weg dahin aber an vielen Ecken improvisiert werden muss, außerdem lassen sich kleinere Fehler in Planung und Ausführung bei einer Holzkonstruktion gut kaschieren. Wenn es überhaupt etwas zu bemängeln gibt, dann ist es die Tatsache, dass der Feiertag auf den 3. Oktober gelegt worden ist. Ein klarer Fehler! Ein Wiedervereinigungsdonnerstag zum Beispiel wäre da – vor allem im Hinblick auf Wiederaufbauaktivitäten – schon viel viel sinnvoller gewesen.
Ein Hoch also auf die Einheit und die flexiblen Arbeitskräfte aus dem Osten! Und ein Hoch auf den neuen Schuppen, der unserer Familie genug Platz für Holz spendet um es im Winter schön warm zu haben!


1*) Ob jemand der seit über 10 Jahren schon im Westen wohnt, immer noch als echter Ossi durchgeht, das ist eine Diskussion, die an anderer Stelle geführt werden muss.

Noch mehr Fakten, die Option auf ruhigen Schlaf

Gestern Nacht waren wir Dach-technisch bei Doppelstegplatten gelandet, nach den Acryl Wellplatten zumindest. Heute morgen kamen dann zufällig Trapezbleche ins Spiel und die sind es jetzt auch geworden, weil die sind jetzt gekauft. Materialkauf schafft ebenfalls Fakten. Wir fassen zusammen, nach dem Fundament ist jetzt auch das Dach fix und für den Rest in der Mitte wurde heute nochmal Balken und Befestigungsmaterial gekauft. Gefühlt sind wir auf der Zielgeraden.

So etwas wie Erdkunde

Heute hat alles gepasst: ein Platz auf der rechten Seite im Flieger und weit weg von der Stewardess und ein wolkenloser Himmel über Nürnberg. Also die Chance genutzt und Bilder vom Flieger heraus gemacht. Und die Kids haben beim Abendessen nicht schlecht geschaut, waren ansatzweise sogar begeistert. Denn mit etwas guten Willen ist sogar das Haus erkennbar – zumindest als weißer Punkt. Das ist praktisch Erdkunde am lebenden Objekt.