Die Chefin hat Nachtdienst, klar da flasht man mal schnell das Handy. Handyflashen ist so etwas, das kann man nur machen wenn nicht jemand neben dran sitzt und ständig mit dem Kopf schüttelt und dann im richten Moment noch „aber das war doch von vornherein klar“ hinterher schießt. Ja gut, nach 3 Stunden läuft das Handy jetzt wieder genauso wie vorher und mit gleicher Version. Und die Daten sind jetzt auch wieder alle da. Eine interessante Erfahrung.
Hmm, irgendwie wäre es schon auch interessant ob das auch alles mit dem neustem Image noch funktionieren würde…
Am Tag danach fühlt es sich nicht so gut an, das war aber früher auch schon so

Wenn man den Gestank von Klamotten als Indikator für die Güte eines Abends heranzieht, dann ergibt das heute rein olfaktorisch betrachtet eine Mischung Schweiß, Bier, Schnaps und Rauch. Nur von den Backyard Babies direkt riecht man nichts. Aber die Note Jack Daniels ist genau ihnen zu verdanken, oder besser gesagt einem Trottel der gedacht hat dass es cool ist einen vollen Becher nach vorne zu schmeißen. Naja und der Schweiß geht natürlich auch auf ihr Konto. Rock’n’Roll! Der Tag heute fühlt sich dementsprechend genau so an wie sich ein Tag nach einem der spektakulärsten Rockkonzerten 2015 anfühlen muss.
Als geruchstechnischen Gegenangriff sind wir heute Nachmittag in den Wald Spazieren gegangen und zwar bei Stein (das liegt übrigens, wie die wenigsten vermuten würden, im Landkreis Fürth). Und dort haben wir auch noch gleich das Abendessen klar gemacht. Jetzt wissen wir dass mittelfränkische Piffa auch nicht anders schmecken als oberfränkische. Und mit diesem Erkenntnisgewinn schließen wir diese kurze Exkursion durch das Hack’sche Wochenend.
Die Update-Lust
Also irgendwie wäre es mal wieder Zeit für ein Update. Nachdem das mit dem Lollipop Update im Frühjahr nicht geklappt hat, ist es sogar überfällig. Also rein von den Updates her ist Samsung eine reine Katastrophe. So, jetzt erst mal ein anderes Hintergrundbild, das lenkt ab.
Von der Idee her ganz ok
Rein von der Idee her sind die Öffentlichen Verkehrsmittel und der öffentliche Personennahverkehr eine super Angelegenheit und eigentlich könnte ich jeden Tag doppelt so viel benutzen wie ich es mache. Theoretisch könnte ich morgens bequem zur U-Bahn schlendern, würde schnell Mitten in die Stadt befördert, könnte dort in einen ICE steigen um auch eine größere Distanz angenehm zu überbrücken, am Ziel entspannt aussteigen und dann die letzten Kilometer gar mit den Bus zurücklegen. Abends gäbe es die Auswahl zwischen verschiedenen Bussen um diverse Bahnen zu erwischen, um wiederum bequem in das Herz der fränkischen Frankenmetropole zu kommen, dort angekommen gäbe es wieder abgestimmt eine U-Bahn um schnellst möglich bei Frau und Kindern zu sein.
Was wäre das schön. Die Realität lässt sich an ein paar ganz einfachen Regeln ableiten:
- Wenn möglich, benutze das Rad. Das Rad wird höchstens mal geklaut.
- Benutze keinen Bus, weil ein Bus in den gleichen Staus steht wie der Rest. Wer glaubt dass ein Bus pünktlich ankommt, der ist ein Narr!
- Mische keinen regionalen Personennahverkehr mit der Bahn. Wer denkt dass beide Systeme aufeinander abgestimmt sind, der ist ein Narr!
- Benutze wenn möglich einen Regional-Express und meide den ICE. Wer glaubt dass ein ICE besser ist, der ist ein Narr!
- Wenn möglich benutze Direktverbindungen. Wer glaubt dass ein Anschlusszug wartet, der ist ein Narr!
- Traue keinem Aushang, keiner elektronischen Anzeige und schon gar nicht einer App! Wer das macht, der ist ein Narr!
Der heutige Tag war ein Öffentlicher-Personennahverkehrstechnischer Totalschaden. Man sollte Bahnchef Grube dazu zwingen seine Züge zu benutzen, genauso wie die Führungsriege der VAG ihr Geraffel.
Der Piffakönig
Allerheiligen, während der Pfarrer voller Inbrunst ein Vaterunser Richtung blauestem Herbsthimmel schickt, leidet ein Pfiffasammler unter den Friedhofsgängern. Unterm Strauch gleich neben der Kirche alles voller Piffer und bei den Gräbern auch. 16,5 Grad und der Pfarrer stimmt gleich noch ein Gegrüßet seist du, Maria an. Die Sache ist klar, falls dieser Friedhofsgang endet bevor die Sonne untergeht, geht es nei die Piffa!
Also das Auto am Waldrand abgestellt und mit einem Schneidteuferla bewaffnet in die oberfränkische Flur. Bei so vielen Piffa auf dem Friedhof muss doch im Wald auch was zu finden sein! Die Zeit drängt, weil die Mama zum Kaffee geladen hat, jetzt darf nichts schief gehen – Minuten vergehen, nur kleiner Scheiß! Noch mehr Minuten, noch mehr kleiner Scheiß! Nur Scheiß, überall nur Scheiß, Rückzug. Keine Piffa für die Kinners und Häme von der Kaffeegesellschaft. Noch mehr Scheiß!
Am Auto angekommen gefrustet die Küchenwaffe auf den Beifahrersitz geschmissen und den Motor gestartet, fällt der Blick zufällig auf den Waldrand vor dem Auto und da leuchten kuchentellergroße Parasolhüte in der Nachmittagssonne, was sag ich – suppentellergroße! Ein Bild für Götter! Heuer keine Piffaprinzessin, aber ein Pifferkönig!
Das Microsoft Display Dock
Also, die Idee von dem Microsoft Display Dock ist definitiv cool. Nicht dass die neu wäre, die Jungs von Canonical hatten sowas schon vor ein paar Jahren, wenn ich mich recht erinnere. Aber das Microsoft Display Dock jetzt hat das Potential die Masse zu erreichen.
Eigentlich müsste so ein Dock standardisiert werden wie die Ladegeräte, das Konzept lässt sich ja mindestens auch mit Android umsetzen. Cool, aber ein Microsoft Handy will ich trotzdem nicht.
Ein Blick in die Giftküche

Letzte Woche wurden die Jalapeños geerntet, gut 1,3 kg von 4 Pflanzen. Und jetzt wo die Winterzeit dafür sorgt dass abends nichts mehr auf der Baustelle geht war endlich Zeit sie einzumachen, zumindest einen Teil davon. Wie das geht ist hier beschrieben. So rein vom Konzept her sollte das nicht schwer sein. Ob das Zeug was taugt werden wir in 4 – 6 Wochen wissen.
Heuer ohne Pfiffaprinzessin
Heute war der Vater mit den Kids am Land. Heimwärts wollte Kind 1 unbedingt noch nei die Pfiffa (für die oberbayerischen Leser, Pfiffa sind bei uns was bei euch Schwammerl sind). Bei diesen Temperaturen gibt es aber keine Pfiffa mehr, das weiß eigentlich jeder, das Kind 1 ist aber das Kind seiner Mutter und musste sich unbedingt selbst davon überzeugen. Nach ziemlich genau 23 Minuten erfolgloser Suche ist die Stimmung dann gekippt, absehbar gekippt. Wie es der Zufall will war da aber auf einmal eine Hütte im Wald, ohne Hexe, dafür mit Brotzeit. Eine Portion Pommes kann manchmal Leben retten.
Ein Auf und Ab war das heut, ihr lieben Leut
Während der Club wieder mal so vor sich hin spielte, wurde im Nürnberger Westen fleißig an einem Schuppen weiter gearbeitet. Und die Bilanz kann sich im Gegensatz zum Club sehen lassen! Heute wurde nämlich die Verblendung der Dachrinne gemacht, jetzt hat der Bau endlich die geplante kubusartige Form. Jawohl! Und das war kein Selbstläufer nicht, weil kalt und windig, dann zwischendurch die Bohrmaschine reparieren und zum Finale die OSB-Ständerwand auf 3 m Höhe hieven. Aber nach zwei Ladara Bockbier (auf Bourbon-Eichenholz gereift – was immer das auch bedeutet) und einem heißen Bad schaut die Lage schon wieder bestens aus. Diese Baustelle hat schon verloren, gefühlt zumindest.
Zur Feier des Tages
Zur Feier des Tages heute ein Weißenoher! Gestern vor 22 Jahren Führerschein bestanden und heute vor 22 Jahren der erste Unfall – mit vollem Karacho rückwärts auf einen Behindertentransport drauf (damals hießen die noch so). Bumms. Ab den Zeitpunkt hatte der Ford Orion Injection einen kaputten Kofferraumdeckel.