Kurzkur

Das Leben ist im Moment richtig schnell, Arbeit, Baustelle, Familie, Arbeit, Baustelle, Familie, Wochenende, Arbeit, Arbeit… Da ist so ein Besuch im Bamberger Dom so etwas wie Urlaub im Standby, kein Handy, kein Internet, anderes Publikum und dazu muss man auch gar nicht religiös sein. Nach gut einer Stunde seelischem Runterkommens empfiehlt es sich auch den Geistesaktivität etwas anzugleichen und da bieten sich in Bamberg zwei bis fünf Biere in einer Schwemm an.
Aus persönlicher Erfahrung muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass nach erfolgreichen Aufenthalt in so einer Geistesaktivitätheruntersetzungsanstalt kein Boxkampf mehr angeschaut werden sollte, reine Zeitverschwendung. Und am Tag nach einer solchen Kurzkur helfen Aspirin und ein großer McDonald’s Erdbeer-Milchshake weiter um körperliche Yang wieder zu finden.

Rosa Riese

Ja, ja, Monopolist Bla Bla – aber 50 MBit sind einfach mal 50 MBit und die Einrichtung sowas von pipi. Alles hat funktioniert, heute morgen wurde der Anschluss abgeklemmt, nachmittags gab es eine SMS dass umgestellt ist, danach alten Router weg und neuen hin, die DSL-App ausführen und fertig eingerichtet. Krass.

Ade M-net

So, morgen ist es so weit, der Wechsel von M-net zur Telekom steht an. Wenn alles läuft wie geplant, dann funktioniert morgen zum Feierabend weder Internet noch Telefon. Das wird der Chefin irgendwann auffallen, spätestens wenn DaWanda nicht funktioniert. Dann muss es schnell gehen. Zugegebenermaßen ist Freitag ist nicht der optimale Zeitpunkt für so eine Umstellung, aber gehen wir mal davon aus dass alles funktioniert und dass kurz nachdem die Kids im Bett sind, mit der Installation begonnen werden kann. Um etwa 21:30 Uhr sollten dann ca. 50 MBit anliegen. Dann sollten wir genauso schnell in dem Internet unterwegs sein wie der Nachbar, das ist das Ziel, das ist das wichtigste.

A Schäufele stole my day


Es geht eigentlich nichts über ein gutes Schäufele. Aber ein Schäufele zum Mittag, ein richtiges wohlgemerkt, ist so etwas wie eine Kriegserklärung an den Nachmittag. So gesehen steht ein gutes Schäufele an einem Sonntag Mittag einem guten Frühschoppen an einem Sonntag Vormittag in nichts nach. Echt net.

Ein Großkampftag und noch einer hinterher

Gestern bis um kurz vor Zehn Fundament gemauert. Das Ding musste fertig werden, damit heute die Front vom Schuppen gemacht werden konnte. Betonieren und mauern bei Regen ist nicht cool. Heute war es besser, schreinern bei gelegentlichen Schauern, da schwitzt man wenigstens nicht. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen, die überstehenden Bretter hinten und vorne sind weg und die Front ist eingezogen, langsam biegen wir auf die Zielgerade ein.
Die Baustelle muss jetzt fertig werden, das Wetter ist scheiße und es dauert insgesamt schon zu lange. Als nächstes kommen die Schiebetüren und danach ist Winterpause. Klassischer Fall von Baustellenüberdrüssigkeit, aber unterm Strich ist es schon nicht schlecht. Da, wo früher eine alte gammelige Garage gestanden ist, steht jetzt so etwas wie ein moderner Blinddarm vom Haus. Langsam stellt sich ein gewisser Grundstolz ein.

Sturmsicher

Die aktuelle Wettermail vom Wetterochs hat mich heute morgen um kurz nach 6 nachhaltig geerdet. Ein „schwerer Sturm“ am Mittwoch Vormittag passt gerade nicht wirklich in den Plan. Die Baustelle muss sturmsicher gemacht werden. Sturmsicher heißt alles wegräumen was weg- oder umfliegen kann, sturmsicher heißt den Mörtel wegschaffen, der draußen lagert, sturmsicher heißt auch das letzte Stück altes Dach auf der Wand zum Nachbarn festschrauben.
Jetzt sind wir fast komplett sturmsicher, der Mörtel ist verbraucht, die Mauer ausgebessert und der Krempel verräumt. Da kann man morgen doch mal entspannt auf Fish gehen.

Ein guter Baustellentag!

Heute ist was gegangen! Die Bretter an der Vorderseite sind dran. Die Bretter an der Rückseite sind dran. Die Bretter für Seite sind gesägt und warten darauf morgen Vormittag ran gemacht zu werden. Und das Dach ist auch dicht! Was will man mehr?