Das audiophile Abstellgleis

Linn classik musicSo ein Spotify-Probe-Account ist schon der Hammer. Musik ohne Ende. Musik auf dem Handy, Musik auf dem Tablet und Musik auf dem Laptop. App starten und schon tütelt es los. Alte Klassiker, neues Zeug und sogar die EAV, alles da, alles total super und maximal bequem.
Nur die teure Stereoanlage steht im Eck und bleibt stumm, obwohl sie dafür gemacht ist den ganzen Krempel auf höchsten Niveau darzubieten. Aber die mag halt nur CDs, sonst nix. Da ist sie konsequent. Und wenn man da welche reinsteckt und aufdreht dann hört man recht schnell warum sie so teuer war. Spotify mit der ganzen Schüttgutmusik und meine Linn Classik Music passen irgendwie nicht zusammen. Das ist schade. Das gibt kein Happy End, da muss man kein Hellseher sein.
[Update] Ruhig bleiben Brauner! Da sind analoge Eingänge der Spitzenklasse und es braucht eigentlich nur einen brauchbaren Streaming-Client. Da ist Licht auf der Wochenendzielgeraden.

Chili 2017

Heute haben das Kind 2 und sein scharfer schärfebedürftiger Vater Chilisamen gesät. Gestern wurde Anzuchterde besorgt, heute Vollzug. Der Samen stammt von ein paar Chilis, die ein Kollege letztes Jahr angeschleppt hat und zwar welche vom Typ Elefant und dann noch Jalapeños.
Das Kind hat tadellos mitgearbeitet, zumindest bis zu dem Zeitpunkt wo es die Finger in den Mund gesteckt und sich danach die Tränen aus dem Gesicht gewischt hat. Aussaat unter verschärften Bedingungen praktisch.

Total einzigartig!

Wenn man sich viel Mühe gibt und ein schönes Möbel baut, dann muss alles passen. Alles schön gerade, sauber geschliffen, glatt, ein hölzerner Handschmeichler. Die Chefin ist angetan, alles so wie sie es geordert hat, ein Tisch für ihren Nähmaschinenpark um die Erbnähmaschine rum. Eigentlich ein kompletter Quatsch, dadurch aber einzigartig. Und wenn man dann alles fertig hat und das Teil aufbaut, kommt plötzlich eine krumme Wand daher. Da wünscht man dem Verputzer Durchfall mit zu kurzen Armen. Jetzt ist das Unikat noch unikatiger. Das Projekt ist schon lange kein Nähzimmer mehr.

Die fischhassenden Sachbearbeiter

Heute ist ja faschingstechnisch der Auftakt zum Ausnahmezustand. Das ist mir egal. Das bemerkenswerte an diesem Tag ist, dass es da auf Arbeit Fischbrötchen zum Frühstück gibt. Lecker Fischbrötchen, der Fisch schön saftig, das Brötchen leicht aufgeweicht (aber nur ganz leicht) und dann noch schön Zwiebeln drauf. Ein kulinarischer Höchstgenuss.
Soviel zum Produkt, nun zum Prozess. Das phänomenal leckere Fischbrötchen will eigentlich am Schreibtisch verzehrt werden, damit auch die Kollegen was davon haben. Das kommt aber nicht bei allen gut an und deshalb wurde es vor Jahren verboten. Es ist verboten lecker Faschingsfischbrötchen im Büro zu essen! Man konnte sich dann noch mit einen Trick behelfen und die Verpackung mitnehmen und im Büro in einem Mülleier entsorgen. Das ist aber letztes Jahr aufgefallen. Es ist verboten lecker Faschingsfischbrötchenverpackung im Büro zu ensorgen!
Heuer kann ich sagen dass es auch ausreicht mit dem letzten Bissen in der Hand durch das Büro zu laufen, ihn schnell aufzuessen bevor es jemand merkt und die Hände nicht zu waschen. Sensiblen Sachbearbeiternasen entgeht nämlich nix.

Embatphobia

Das Word of the day war heute nomophobia. Nomophobia ist eine Kombination aus den Wörtern No, Mobile und Phobia, also die Angst ohne Handy zu sein. Selbstreflexion: Leide ich an Nomophobia? Antwort: Nein. Also nicht direkt, sondern eher an Embatphobia.
Wer Embatphobia nicht kennt, das ist eine neue Krankheit, meine erste selbst erfundene. Embatphobia ist eine mit Nomophobia eng verwandte, aber im Detail natürlich komplett andere Krankheit Verhaltensschwäche. Embatphobia steht für Empty Batterie Phobia, also die Angst einen leeren Akku zu haben. Unter 30 % geht man da für gewöhnlich nicht aus dem Haus. Auf gar keinen Fall. Gute Nachricht: Embatphobia ist heilbar. Das ist gut.

S7

Das Samsung Galaxy S7 war eine so gut Wahl, Wahnsinn! So ein schönes Handy – und so schnell. Eigentlich macht es nichts anderes als das alte, aber eben halt schneller. Pfeilschnell. Und dann ist da noch der Akku zu erwähnen, der hält nämlich den ganzen Tag durch. Eine super Sache. Dass es keinen USB-C Anschluss hat, kann man getrost als Feature betrachten. Man kann es nur empfehlen. Super Handy.
[Update] Die Kamera ist natürlich auch top. Für Fotodeppen wie mich genau das Richtige. Macht von alleine schöne Fotos. Super Kamera.

Bahnhofsplatz++

Wer wissen will wie der Bahnhofsplatz heuer umgebaut wird, der kann sich das hier mal anschauen. Wem das egal ist, der sollte wenigstens das Wort „Freischankfläche“ im Hinterkopf behalten.
So, und wer jetzt plötzlich, quasi freischankfächenspezifisch, interessiert ist, der will bestimmt als nächstes wissen wie das mit den Freischankflächen in Nürnberg genau geregelt ist, also nur interessehalber versteht sich. Bitteschön.

Spotify and I


Ein Abo von Spotify kostet ca. 10 € pro Monat. Man bekommt dafür Musik ohne Ende aufs Handy, auf den Rechner und mittlerweile gibt es auch Stereoanlagen, da ist Spotify wie Radio integriert. Früher war es sogar so, dass es bei T-Mobil einen Tarif gab, bei dem das Datenvolumen das man mit Musik hören generierte, nicht auf das des Vertrags angerechnet wurde.
Zusammengefasst gibt es – mal abgesehen vom Preis – fast keinen Grund kein Spotify zu haben. Und die Frage warum genau der Hack’sche Haushalt noch immer eine Spotify-freie Zone ist, kann nicht beantwortet werden. Eine ganz komische Sache ist das mit diesem Spotify und den Hacks.

Wie die Jungfrau zum Kinde

Das erste mal ein Samsung Galaxy S7 gesehen habe ich beim Grillen letzten Sommer, der Flo hatte seins dabei und da war eigentlich sofort klar dass ich auch genau so eines haben will.
Seit diesem Grillen wird Schwarzgeld gebunkert, es werden Handy-Reviews gelesen, die Handys der Kollegen analysiert, Vor- und Nachteile diskutiert und einfach nur Zeit mit dem Thema verplempert. Man ist im Thema. Zur Mobile World gleich ein S8? Kein S8 auf der Mobile World, dann ein Huawei P10 vielleicht? LG soll auch wieder liefern. Abwarten, 2 Wochen noch. Und dann unverhofft der alles entscheidende Tipp, ein Schnäppchen, ein Klick, 3, 2, 1 meins.