Kind 1.11

Das Kind 1 ist seit heute 11, ein Schnapszahlgeburtstag! Es gab aber keinen Schnaps, zumindest nicht fürs Kind, sondern eine Feier im Kommunikationsmuseum. Die Kids waren ziemlich angetan, den Eltern hat es auch getaugt und obendrauf gab es noch einen Feueralarm samt Räumung vom kompletten Museum, Feuerwehr, Polizei und viel Blaulicht.
Zum großen Finale gab es noch eine After-Museums-Party daheim, Pizza, Geschenke und pubertierende Mädels, da hat man sich mehr als ein Feierabendbier verdient!

Horisont – Letare

Vor gut einem Jahr waren wir auf Entscheider-Treffen in Dortmund. Dortmund war jetzt keine Entscheider-Top-Location – auch wenn es dort das Cafe Banane gibt! In dem Kaffee Banane, das eigentlich Kneipe Banane heißen müsste, haben wir damals ein super Lied gehört – zumindest hat es ein Jacky-Cola-Mixgetränk-beeinflusstes Gehirn als außerordentlich gut eingestuft. Was das für ein Lied war, keine Ahnung.
Aber, genau heute gerade vorhin, also mehr oder weniger genau ein Jahr später legt mir Spotify genau dieses Lied auf die Playlist. Verwechslung ausgeschlossen. Da kann man lange nach alten französischen Punkt Klassikern suchen wenn es ein relativ neuer schwedischer Rock ist. Klingt blöd, ist aber so. Danke Spotify!

Heimautomatisierungsbasisoffensive, Teil 3 – FHEM-Stack

Diese Zeilen schreibe ich voller Stolz. Seit gestern Abend läuft auf der Docker-Umgebung (incl. Portainer!) MQTT, MySQL und FHEM. Aber nicht irgendwie zusammengefrickelt, sondern zentral über docker-compose gesteuert! Was für ein administratives Feuerwerk! Mit einem Aufruf werden die fertigen Container von MQTT und MySQL gezogen, konfiguriert und gestartet und danach für FHEM ein Debian-System samt aller benötigen Pakete und Perl Module gebaut, FHEM so konfiguriert dass es gleich auf die MySQL Instanz loggt und MQTT verwendet, dann wird dieses Debian-System hoch gefahren und gleich noch FHEM gestartet.
Das ist ein Gefühl ungefähr so wie früher als der Senor und ich noch Internet-Pioniere waren und wir das Skript für die Anlage kompletter Domains incl. Apache, Datenbank und Mail am Laufen hatten. Wahnsinn. Lange hat mich eine Technik nicht mehr so begeistert! Heute Abend wird FHEM dann vom Raspberry auf den neuen Rechner umgezogen.

Zucht auf PET-Basis


Nachdem wir Anfang der Woche den Schönling vor der rabiaten Schwangeren gerettet haben, haben wir heute unsere neuen Baby-Fische vor dem hungrigen Rest gerettet. Fulltimerettungsaquarianer. Dazu hängt man sich am einfachsten einen Aufzucht- oder Ablaichbehälter ins Aquarium und gibt die Jungen rein sodass sie von den Großen nicht gefressen werden können. Solche Behälter kann man kaufen, oder so wie wir heut früh, einfach selbst bauen, das geht ganz einfach mit einer Plastikflasche. Ein spitzen Vater-Sohn-Vorfrühstücksprojekt mit leicht geekigen Touch.

Aquarianer sind Gutmenschen

Das Kind 2 und sein Vater haben am Wochenende erste Hilfe geleistet und zwar bei den Guppys in unserem Aquarium. Da hat so ein trächtiges Weibchen eines von den neuen Männchen malträtiert, dass wahrscheinlich sogar militante Feministinnen Mitleid mit dem armen – aber hübschen – Kerl gehabt hätten.
Erschlägt man in so einer Situation die Schwangere, damit der Schönling überlebt, würde das wahrscheinlich in den sozialen Medien komplett falsch interpretiert werden. Anders herum hätte man sich die 3,95 € für das blauschwänzige Männchen sparen können, von den Kindertränen ganz zu schweigen. Also sind wir in den Keller und haben das alte Aquarium nach oben geholt und kurzerhand im Fernsehzimmer aufgebaut. Dort hin haben wir den Schönling umgesiedelt und, damit es ihm nicht langweilig wird, noch zwei rotschwänzige Mädels gleich dazu. Fisch im Hause Hack müsste man sein.
Mit dieser selbstlosen Aktion haben wir ganz unverhofft ein neues Projekt, denn auch wenn da schon Wasser und Pflanzen drin sind, schön ist anders. Und schön soll es schon sein, wenn man da jede Nacht rein glotzt.

Früh übt sich wer ein Automatisierer werden will


Gestern Abend haben Vater und Sohn 4 WLAN Steckdosen zerlegt, ein paar Drähte aufgelötet und die Teile dann mit Tasmota geflasht. Das hört sich erst mal komplett unspektakulär an, ist es auch wenn man ein abgebrühter ITler, berufsmäßiger Flasher und ambitionierter Heimautomatisierer ist. Für das Kind 2 war es ein Erlebnis! Was Neues auspacken und direkt zerlegen, mit dem Lötkolben Drähte aufkleben, mit dem Computer verbinden und dann – nach etwas Magie – kann man vom Computer aus LEDs auf der Platine zum Leuchten bringen. Es kommt halt nach dem Vater. Zwischendurch noch mit diesem extrem heißen Lötkolben ein paar Muster auf ein Schneidbrett brennen. Ein bester Abend ever.
Aus Sicht des Heimautomatisierers gibt es jetzt zwei neue, per MQTT steuerbare Sonoff S20 WLAN-Steckdosen, die gegen Weihnachten groß rauskommen werden und zwei Gosund SP1 WLAN-Steckdosen mit denen man den Verbrauch messen kann, ebenfalls per MQTT, alles hier ganz gut beschrieben. Letztere werden als nächstes an die Zuleitung von Waschmaschine und Trockner angehängt, das schaut jetzt schon verdammt nach Zielgerade aus. Jetzt muss die Messung bzw. Überprüfung des Stromverbrauchs noch in FHEM eingebaut werden, sollte mit übersichtlichen Aufwand zu bewerkstelligen sein.
Bei der Gelegenheit könnte man das Logging von Dateibasiert auf Datenbank-Logging umstellen. Würde wahrscheinlich die Generierung von Graphen extrem beschleunigen. Spitzen Herbstprojekte.