HHWO


Soeben hat die Hack-Hört-Wieder-Offensieve (HHWO) gestartet, Ziel: Flugtauglich am kommenden Dienstag, Zwischenziel: auf dem rechten Ohr wieder was hören bis Freitag. Der HNO-Arzt hat das tägliche Medikamentenportfolio gestern sauber erweitert, jetzt rentiert es sich tatsächlich nicht zu arbeiten. Die neue Spidergawd in stereo am Freitag, da geht’s lang!

Retro Lego


Das Kind 2 hat meine alten Lego-Baupläne gefunden. Jetzt baut es das alte Geraffel wieder zusammen und hat das Zimmer kurzerhand in eine Megalegobaustelle verwandelt. Während mir immer noch die Töne fehlen, fehlen ihm die Teile, es labert ich versteh nix, es hupft herum ich muss die Birne ruhig halten – ein spitzen Team.

Knockout zum Wochenende

Am Freitag Nachmittag auf Arbeit war noch alles ok, leichtes Gerotze wie die ganz Woche schon nix großartiges. Freitag Abend dann ein komischer Druck auf dem rechten Ohr, beim Familienkinoabend mausert sich der komische Druck dann zum Schmerz. Irgendwann hat die Chefin genug vom Gejammer und verreicht eine Ibuprofen, danach geht es ins Bett.
Die Wirkung der Ibuprofen hält ungefähr bis um halb drei und ich wache vom Piepsen und Gluckern im Ohr auf. An Schlaf ist nicht mehr zu denken. Bis die Chefin ansprechbar ist dauert es noch ein paar Stunden. Also geht es nach unten und es folgt ein wilder Mix aus sitzen, liegen, stehen und Rotlicht. Hören geht nicht mehr. Um sieben gibt es dann eine neue Ibuprofen und eine heiße Zwiebel aufs Ohr. Um zehn geht es zum Bereitschaftsarzt und nach 2 Stunden warten und bestenfalls 2 Minuten Behandlung steht die Diagnose: eine fette Mittelohrentzündung. Schmerzniveau ungefähr wie bei Gallenseinen.
Heute schlägt das Antibiotika langsam an und die Schmerzen sind erträglicher. Hören geht aber immer noch nicht. Zusammengefast: Es hat mich erwischt.

Aus, Schluss, vorbei!

Die Heiligen Drei Könige sind noch nicht mal richtig aus dem Haus, die Plätzchendosen sind noch gut gefüllt, der Christbaum steht noch voll im Saft, der Januar ist gerade erst angebrochen und der Februar noch lange nicht in Sicht, zusammengefasst es nachweihnachtet an allen Ecken und Enden. Und trotzdem hat die Chefin den Christbaumrückbau befohlen! So früh ist das bei uns noch nicht passiert. Sie wird älter.
Den Faschingskrapfen zum Trotz sind die Bäume bei uns früher immer bis Mitte/Ende Januar stehen geblieben, mindestens. Das einzige was jetzt noch an Weihnachten erinnert, sind ein paar Kilo auf der Wage und der Ex-Christbaum im Garten. Den entsorgen wir heute Abend im Saturn-Markt, da bieten sie 100 € Einkaufsgutscheine dafür. Ade du schöne Weihnachtszeit.
[Update]

Das war einfach. Hin fahren, vor der Warenannahme warteten zwei Männer, Baum abgeben und Quittung mitnehmen. Im Eingangsbereich vom Markt dann die Quittung gegen die Coupons eintauschen. Fertig. Keine Warteschlangen, ein anstehen. Top!

Escape Room Nürnberg

Der Escape Room ist eine ganz coole Sache. Wir waren gestern im Raum Hokus Bokus, das war ganz witzig. Begebt euch auf eine magische Reise ins 19. Jahrhundert: Durchkreuzt die Pläne des boshaften Magiers Samson von Wittelsbach, der alle Macht an sich reißen will. Nur ihr könnt seinen unheilvollen Zauberstein zerstören! Haben wir gemacht, aber sowas von!

Messer müssen machmal warten


Als Messer muss man nicht nur messen können, sondern auch warten, denn wenn man Zeit hat, dann kriegt man oft die besten Messung. Feinstaubmesser müssen mindestens bis Silvester warten oder halt bis es jemand schafft eine Herde Diesel durch den Hof zu treiben.

Pi-hole

Docker sei Dank geht das hier gerade Schlag auf Schlag! Seit gestern Nacht um 0200 läuft Pi-hole und sorgt für weniger Werbung beim Surfen. Was Pi-hole ist und wie es funktioniert wird hier im schönstem österreicherisch erklärt, vor einiger Zeit gab es auch einen Artikel in der CT.
Beispiele wie man Pi-hole installiert gibt es im Netz genug. Bei einer Installation in Docker auf Ubuntu muss man beachten dass man vorher den lokalen DNS-Server abschaltet:

sudo systemctl disable systemd-resolved.service
sudo systemctl stop systemd-resolved.service

Danach baut man sich eine passende docker-compose.yml Datei zusammen und startet das Ganze, auch hierzu gibt es zig Beispiele. Will man sämtlichen lokalen Traffic über Pi-hole leiten, dann muss man dazu noch in der Fritzbox unter Heimnetz–>Netzwerk–>Netzwerkeinstellungen–> IPv4-Adresse den DNS-Server auf die neue lokale Pi-hole Instanz umleiten und danach den DHCP in Pi-hole aktivieren. Ach Gott ist das schön.

PS: Man hat alles richtig gemacht wenn bild.de nicht mehr geht.

Ade, ihr alten Weggefährten!


Das was vor ziemlich genau 5741 Tagen im April 2003 begann, geht genau heute zu Ende! Dieses ganze von einem Eck ins andere räumen, in den letzten Jahren, war eigentlich nur ein hinauszögern. Um halb zwei fahren wir zum Werkstoffhof und dabei sind auch Powerbook, iBook und Macbook. Von wegen Trennungsangst, da wird Sie schauen.
[Update] So, das ThinkPad ist auch noch mit im Gebäck – und eigentlich könnte der Mac Mini auch noch gleich mit, aber der liegt sicher in einem anderen Stockwerk.

Nicht vor Elf


Wir haben den Wechsel in den Urlaubsmodus heuer viel besser hin gekriegt als letztes Jahr, also gefühlt zumindest. Das Familienleben startet nicht vor Elf, Mittag fällt aus und von Haus-Projekten ist keine Rede. Dafür wird gepuzzelt.