Die Verlierer im Z-Bau

Das ist eine Geschichte über eine Verwechslung und die Geschichte geht so: Irgendwann vor ein paar Wochen habe ich einen Beitrag über Die Skeptiker gelesen und ihrer 40-jährigen-Band-Jubiläums-Tour, mit der sie auch im Z-Bau halt machen. Zu meinem Ehrentag, letzte Woche, habe ich ein Ticket für Die Verlierer gekriegt, auch im Z-Bau. Für mich war das das gleiche.

Am Wochenende habe ich mir vorgenommen Die Verlierer auf dem Weg nach W anzuhören. Auf Höhe von ER hatte ich schon keinen Bock mehr, bis FO habe ich durchgehalten. Der Herr El Gordo hatte aber versprochen, dass die live voll er Hammer sind!

Schon am Eingang habe mich über das jung Publikum gewundert und auch der Merch-Stand war eher greisenuntypisch. Plötzlich stehen da Typen auf der Bühne, die definitiv noch kein 40 waren. Wo ist der Fehler? Haben bei denen die Söhne übernommen? Und Musik passt auch irgendwie nicht. Aufgelöst wurde die Angelegenheit dann am Ausgang, weil dort ein Plakat von Die Skeptiker hing, die spielen am 7.11. Das sind zwei unterschiedliche Bands! Donnerwetter! Und ja, der Herr El Gordo hatte recht, live waren die echt geil, die Verlierer.

Claudia Bill – Bill trifft UnBill

Die Nachbarn haben bei uns ein Kulturdefizit festgestellt und uns deshalb nach Erlangen ins Fifty Fifty zu Claudia Bill eingeladen. Das war eine schiefe Nummer, Donnerwetter! Es hat schon mit der Anreise angefangen, weil wir mit Bus und Straßenbahn nach Erlangen gefahren sind.

Die Busfahrt war eigentlich ganz praktisch, weil der Bus quasi bei uns vor der Haustür losfährt und in Erlangen vor dem Fifty Fifty endet. Dazwischen muss man nur noch ein paar Haltestellen mit der Straßenbahn fahren. Das hat der Herr Physiker sehr gut geplant. Noch guter war, dass ich weiß, dass man bei so einem Vorhaben Wegbier braucht. Wir ergänzen uns schon gut.

Das Fifty Fifty ist ein ziemlich kleines Theater direkt an der Stadtmauer bzw. in die Stadtmauer integriert. Man sitzt an kleinen Tischen, das ist recht chaotisch wenn der Laden so voll ist, wie es am Freitag war, gehört aber wohl zum Programm.

Claudia Bill stand mit ihrem Programm „Bill trifft UnBill“ auf der Bühne, „ein Programm, das Pessimisten und Miesepeter provoziert, weil es den Blick auf die lustige Seite der Ärgernisse legt: Altern, Besserwisser, Franken, Dating, Übergewicht“. Das hat gepasst wie Arsch auf Eimer, wir haben sehr viel gelacht! Das Kulturdefizit ist damit erfolgreich geschlossen!

The Devil’s Dandy Dogs im Café Express

Es ist immer das Gleiche: Auf einen guten Abend folgt ein beschissener Arbeitstag. Dabei hätte alles so super sein können, Donnerstag Abend spielen die The Devil’s Dandy Dogs im Café Express in der Südstadt, man trinkt ein paar Bier, hört der Musik zu und oben drauf gibt es noch a bissla blöds Gschmarr. Den Freitag rettet man über die Zeit.

Zumindest der erste Teil hat prima geklappt und wir hatten wirklich einen super Abend. Aber am Freitag früh ging es gleich richtig los und ich hatte bis Mittag nicht mal Zeit um die Schlafklamotten auszuziehen. Wow. Aber das Konzert war halt schon geil.

Nico Rose – Hard, Heavy und Happy

Vor ein paar Jahren hat mir der Flo mal ein Buch vorbei gebracht, ich hatte es komplett vergessen. Es lag auf dem Stabel der Bücher, die man mal lesen sollte, und da lag es bis wir in den Urlaub geflogen sind: Nico Rose – Hard, Heavy und Happy. Ich muss zugeben, dass ich, bis wir im Flieger waren, noch nicht mal den Klappentext gelesen hatte und überhaupt nicht wusste was mich erwartet.

Nico Rose ist Psychologe und Metal Fan und das Buch ist ein Sachbuch. Während Corona hat er eine Studie unter Metal Fans gemacht und in dem Buch geht er auf verschiedene Aspekte davon ein. Zwischen den einzelnen Kapiteln sind dann noch ein paar Interviews mit Szenegrößen. Da Nico Rose ungefähr so alt ist wie ich, konnte ich ein paar Mal herzlich schmunzeln. So, und jetzt bin ich dran es weiter zu geben, deshalb: Falls es jemand haben will, einfach melden!

Mit dem Beitrag habe ich übrigens so lange gewartet bis du Geburtstag hast lieber Flo: Alles Gute aus dem Internet!

Erster Tag vom letzten Jahr

Wir müssen diesen Tag ganz bewusst angehen, denn 100 % meiner beiden schulpflichtigen Kinder starten heute in ihr letztes Schuljahr. Das Kind 1 macht danach Abi und das Kind 2 seinen Realschulabschluss. Dann sind wir fertig mit diesem Lebensabschnitt und können wieder Urlaub machen wann wir wollen.

#GartenhausZwei Erweiterung #4

Samstag bestes Wetter, da muss man einfach mal wieder betonieren! Am Freitag haben wir schon ordentlich vorgearbeitet und die Wand zum neuen Raum samt Schiebetür entfernt und dann ach gleich die Verschalung vorbereitet. „Well prepared“ konnten wir uns dann voll und ganz aufs Zement schleppen, Mörtel anmachen und den Rest konzentrieren. Nach gut vier Stunden waren wir dann auch schon fertig und jetzt darf unser Bauwerk erst mal 3 Wochen ruhen bis es weiter geht. Gut, die Verschalung werden wir noch abmachen bevor es in den Urlaub geht, aber das ist dann schon alles. Kleine Randnotiz: das Kind 2 kann man für solche Aktionen extrem gut brauchen. Wow!

Brückenfestival 2026

Das Brückenfestival ist schon eine beeindruckende Veranstaltung – und vor allem ist es keine 2 km von uns daheim entfernt. Es ist für alle möglichen Musikrichtungen offen, deshalb ist auch immer was dabei, was mir gefällt. Dadurch, dass wir unseren Urlaub dieses Jahr recht spät geplant haben, konnten wir mal wieder hin. Sehr gut.

Wenn man den Veranstaltern etwas in den Medien folgt, dann weiß man dass das alles ehrenamtlich aufgezogen wird und dass die Finanzierung eher schwierig ist. Deshalb hab ich mich dazu hinreisen lassen Fördermitglied zu werden. Ab jetzt ist es quasi „mein Festival“ zumindest vom Ansatz her. BrüBrüBrü, Alter!

Bardentreffen 2026

Dieses Jahr haben wir es gleich zweimal auf das Bardentreffen geschafft! An dem Wochenende ist ja für gewöhnlich immer recht viel los und auch dieses Mal mussten wir Annafest und Bardentreffen unter einem Hut zu bringen. Geschafft. Hurra!

Das Bild oben zeigt die Band Acht Eimer Hühnerherzen auf der Bühne auf der Insel Schütt. Die Band ist nicht mein Ding und ich wäre wahrscheinlich niemals auf ein Konzert von denen gegangen, aber genau das macht den Reiz der Veranstaltung aus. Und die Stadt legt sich da ziemlich ins Zeug, drei richtig große Bühnen (auf der Insel Schütt, am Hauptmarkt und am Sebalder Platz) aufbauen und über 3 Tage zu betreiben ist eine ziemliche Anstrengung. Echt top!

Meine Favoriten spielen aber meist auf der Bühne der MUZ auf dem Lorenzer Platz, die ist zwar etwas kleiner, aber dafür eher mein Musikgeschmack. Dieses Jahr waren da die The Great Bertholinis und The Lovebites am Sonntag am Start, eine klare Alternative zum Tatort.

Erziehungsauftrag wahrgenommen

Der Erziehungsauftrag ist eine wichtige Sache und ich nehme ihn sehr ernst! Gestern nach dem WM Finale haben wir darüber spekuliert was wohl am Plärrer los sein muss! Bei der WM 2006, als wir noch in Gostenhof gewohnt haben, waren wir regelmäßig nach den Top-Spielen dort, genauso wie 2007, als der Club den Pokal gewonnen hat – Autokorsos, lautes Gehupe, viele Menschen, super Stimmung! Der Junior konnte sich nicht vorstellen was da abgeht, also sind wir hin gefahren. Natürlich wäre mehr gegangen wenn die Türkei, Griechenland oder Russland was gewonnen hätten, an Deutschland gar nicht zu denken, aber für den Anfang war das schon auch ganz OK! Heute früh haben wir prompt beide verschlafen, aber der Erziehungsauftrag geht ganz klar vor.

Krach am Bach – Finale!

Großes Finale – letzter Tag vom letzten Krach am Bach Festival! Wetter – Bands – Rahmenprogramm, da hat nochmal alles gepasst. Ein spektakulärer Abschluss. Schade, dass es heuer zum letzten Mal stattfand! The Expolited waren ok, meine Favoriten waren allerdings aus Antares aus Italien und die Lower Class Brats aus Texas. Am Ende sind die Bands fast zweitrangig, denn das Ambiente in Prölsdorf schlägt einfach alles!