KREATOR am Morgen

Die Tochter und ich hören grade KREATOR, Violent Revolution. Mir gefällt’s und sie stört es nicht weiter. Musikalische Weichenstellung kann gar nicht früh genug beginnen.


Ich zeichne grade einen Plan für ein Blendenblech oberhalb der Schürluke vom Kachelofen. Technisch Zeichnen habe ich nie wirklich gemocht, aber ohne großartig Aufwand immer Zweien bekommen. Win-Win-Situation würde man das heute nennen. Seit ich gesehen habe wie geschmeidig sowohl Küchen- als auch Badplaner ihre Plane mit der Hand skizziert haben, mache ich das jetzt auch. Für das was ich vor habe brauche ich kein CAD-Programm und es kommt natürlich viel cooler…

Eine statistische Frage

Scheiß Thema, wir müssen aber drüber sprechen, es geht um folgende Frage: Gibt es Statistiken darüber welche Klos in einer Toilette häufiger benutzt werden: die näher am Eingang, die in der Mitte oder die am weitesten entfernten? Ich versuche da grade das beste für mich rauszuholen. Mir ist klar dass die Örtchen tententiell früh sauber sind als nachmittags, deshalb gehe ich i.d.R. eher morgens als nachmittags, allerdings habe ich keine Lust erst in n Kabinen zu gucken, ich brauche Statistiken, verlässliche Statistiken.

Voll die Interpretationssache

Ich (blättere mit dem Nachwuchs im Kinderbuch): „… schau mal, der Junge mit der Mütze hat eine große rote Mimu.“
Sie: „Erzähl der Kleinen net so einen Scheiß, das ist der Zipfel und der hat ein großes Herz!“
Die dummen Sprüche habe ich mir gespart. Selbst als auf der nächsten Seite „das grüne Krokodil mit dem Wackelschwanz“ gekommen ist. Kein Wort. Kinderliteratur ist nämlich nicht mein Fachgebiet.

Komische Schwaben

Was ich noch sagen wollte, ich war ja gestern im Ländle, mittags gabs da Maultaschen – hab ich natürlich mitgenommen. Diese Schwaben, bei denen ich war, essen ihre Maultaschen mit Kartoffelsalat. Hätte da eher an Sauerkraut oder so gedacht. Komische Schwaben. Da bin ich diese Woche ganz gut rum gekommen. Aufgrund der Anreise gefallen mir Aufenthalte im Ländle eigentlich besser als die in Mitteldeutschland. Allerdings schmeckt Duckstein Bier besser als das von mir seit Jahren gehasste Dinkelacker Bier. Im Internet gibt es übrigens keine brauchbaren Maultaschen-Bilder, liegt aber auch höchst wahrscheinlich daran, dass die Maultasche an sich keine Schönheit ist.

Ansichtssache

Man muss ja immer das beste aus einer Situation machen. Naja, jedenfalls musste ich relativ überraschend in das Mitteldeutsche Niemandsland. Jetzt kann man sich über so einen ranzigen Grund ärgern oder das ganze einfach als Kur oder sowas betrachten: Andere Gegend, länger schlafen, laufen gehen, ein heißes Bad und ein paar unangenehme Anwendungen *). Dann passt das relativ schnell wieder 😉
*) „Unangenehme Anwendung“ ist bisher die beste Bezeichnung für das was mir da regelmäßig wiederfährt. „Ich hab mal kurz eine unangenehme Anwendung“ – so hab ich das noch nie gesehen. Jedesmal wenn ich jetzt an „unangenehme Anwendung“ treibt es mir einen Grinser in die Fresse und ich freue mich in mich hinein – „unangenehme Anwendung“, „unangenehme Anwendung“, „unangenehme Anwendung“, „unangenehme Anwendung“, „unangenehme Anwendung“, „unangenehme Anwendung“, „unangenehme Anwendung“, „unangenehme Anwendung“, „unangenehme Anwendung“…

Entscheider-Nachwuchstreffen

Gestern gab es ein Entscheider-Nachwuchstreffen relativ spontan mitten in der Fränkischen. Der Entscheider J. war ausm Osten gekommen und hat seinen kleinen Punker gezeigt und wir waren mit unserer Sirene dort. Entscheider P. war nicht anwesend, er musste in seine Karriere investieren und wäre mangels Nachwuchs sicher nicht in allen Themen aussagekräftig gewesen. Schöne Sache, das machen wir wieder. Ohne den allwöchentlichen Einsatz der Family und ein paar Freunden wäre das nicht möglich. Danke nochmal.

So kenne ich mich gar nicht

Ich stelle bei mir eine gewisse Technikmüdigkeit fest: Als wir neulich die Küche herausgesucht haben, war meine größte Sorge, dass die Mikrowelle nur einen Schalter für Zeit und einen für die Watt hat und „Ping“ macht – bloß nicht mehr. Und beim Kochfeld hätte ich auch am liebsten auf die altbewährte Drehknopftechnik zurückgegriffen, statt auf eine Glas-Touchscreen-Lösung… nee, mit Drehknöpfen gibts das aber nur gegen sau viel Aufpreis, dann halt eben ohne Drehknöpfe. Die neuen Macbooks sind für mich nicht mehr als eine Email-Lösung aus Alu, ich spiele gar mit dem Gedanken das Uralt-iBook der ganz kleinen Schwester demnächst dafür zu nutzen. Nee, je simpeler desto besser und um Gottes Willen ohne Update-Mechanismus.
Wenn diese Phase vorbei ist, dann werde ich mir einen flash-baren Satelliten-Receiver mit Festplatte und Eternet-Anschluss und eingebauten Webserver (natürlich auf Linux-Basis – falls es sowas gibt) kaufen, aber erst dann.

Urlaub zu ende, es lebe der Urlaub!

Auf einmal ist es morgens um 6:00 Uhr noch dunkel. Es gab ein paar Veränderungen in den letzten Wochen, so ist das Leben. Das Postfach ist voll. Hier ist es so schön warm. Hmm, und der Milchschaum auf dem Kaffee – lecker. Arbeiten ist so schön.