Thank you for the music

Solomon Burke ist tot. Es war ein schwüler Vorweihnachtsabend 2006 als Solomon und ich uns kennenlernten. Der Herr El Gordo und ich besetzten seit dem späten Nachmittag die Plätze für die Wohnzimmerweihnacht im Gregor Samsa, weil der Wirt keine Reservierung machen wollte. Dieser Dienstleistungsverweigerung zum Trotz bedankten wir uns dennoch mit einem außergewöhnlichen Durst, der allerdings auf Grund der schon oben erwähnten Schwüle, weit weniger außergewöhnlich war, als es auf manch außen stehenden gewirkt haben mochte. So, der Wirt vom Gregor Samsa hat aber nicht nur eine auf dem ersten Blick ungewöhnlichen Einstellung gegenüber Dienstleistungen, er hat auch einen außergewöhnlich guten Musikgeschmack. Und so lief in dieser Nacht der eben nun nicht mehr unter uns weilende Solomon Burke und zog uns in seinen Bann!
Ich gelobte diese CD, die gefühlte 10 mal lieft und sich in mein Gehirn brannte und sich einen Kampf mit dem Anis-Schnaps und dem Bier lieferte, zu kaufen, sobald der Kampf vorüber und ich als Sieger hervorgehen würde. Und um auf Nummer Sicher zu gehen, habe ich mir „Solomon Burke“ auf mein Bierfilzla notiert, obwohl da eigentlich gar kein Platz mehr war, weil der Wirt sich mit einem Jägerzaun wie ich ihn bisher nur aus Sagen der Fränkischen Schweiz kannte, verewigt hatte. Und dieses Bierfilzla habe ich immer noch und die CD auch und Solomon ist nun weg, ohne dass ich ihm sagen konnte dass man ihn mittlerweile sogar in Kathmandu hört – wenn auch als Kopie. Thank you for the music Solomon!

Neues Equipment

Heute habe ich mir von dem Gutschein, den ich letztes Jahr zum Geburtstag bekommen habe, neue Laufschuhe gekauft. Ich war wieder bei Finish-Line und habe wieder eine top Beratung bekommen.
Insgesamt hat der Verkäufer mich gut einen Kilometer laufen lassen bis ich endlich die passenden Schuhe hatte! Wenn sie genau so lange halten wie die alten, dann hat sich die Aktion schon rentiert. Die alten Schuhe hat er gleich behalten und weggeschmissen. Spitzen Aktion.

Mittagstisch nur von Mai bis September

Gestern wollte ich den Feiertag mal ganz klassisch angehen und die Family mittags zum Essen ausführen. Wenn man Sonntag Mittag zum Essen gehen will, dann fallen als Ziel-Locations fast alle Spelunken aus, in denen ich mich für gewöhnlich aufhalte, ich verlasse also mein Fachgebiet und agiere im Neuland.
Gut, wir sind alle „Gasthäuser“ in der näheren Umgebung abgefahren, mit allerdings mäßigen Erfolg: „Heute Ruhetag“ (!), „Wg. Umbau geschlossen“, „Mittagstisch nur von Mai bis September“, …. letztendlich sind wir dann in der Fischküche Graf gelandet. Der Karpfen war gut und ich kann an dieser Stelle eine Empfehlung aussprechen!
Die Chefin hat die Lage ganz klar analysiert: Die Nürnberger fahren am Sonntag lieber aufs Land und fressen dort die billigen Schäuferla, so dass den Nürnberger Gasthäuser einfach die Gäste fehlen… eigentlich logisch! Logisch, aber trotzdem nicht befriedigend.

Auftragsbestätigung

Gestern abend konnte das Projekt „Tropenholz auf dem Balkon“ abgeschlossen werden. Ich habe das Werkzeug wieder in den Keller geschafft und mir gedacht dass ich das kaputte Kabel an der Bohrmaschine gleich noch reparieren könnte – Kabelbruch, klassisch, habe ich während meiner Lehrzeit mind. einmal wöchentlich machen müssen, Lachnummer.
Einigermaßen siegessicher habe ich mein Bosch Premiumprodukt zerlegt, ging alles ganz gut von der Hand bis zu dem Punkt wo man die Drähte aus dem Ein-/Ausschalter rausziehen muss. Jedenfalls habe ich dabei den Ein-/Ausschalter geschrottet. Etwas verstimmt habe ich dann im Internet nach einem Bosch-Reparatur-Service gesucht und bin auf diese Seite hier gestoßen: http://bosch-pt.com. Super Seite, da kann an seine Typ-Teilenummer eingeben, bekommt eine Explosionszeichnung vom Gerät, kann auf das entsprechende Teil klicken und auch gleich bestellen!
Gesagt getan, grade ist die Auftragsbestätigung gekommen, wenn alles so läuft wie ich mir das vorstelle, bin ich bald wieder bohrfähig. Was hängen bleibt ist, dass Bosch super ist und dass das nächste Gerät wieder von Bosch sein wird. Ich liebäugele übrigens mit einer Stichsäge, nur so am Rande erwähnt und ich habe in 8 Tagen Geburtstag.

Das ist so eine Sache mit der 2.0

Die Zukunft liegt im Netz, das ist klar, aber wo? Die Generation 2.0 bringt ihre Applikationen ins Netz und legt auch dort auch ihre Daten ab. Legt man seine Daten jetzt irgendwo ins Netz wie z.B. bei Dropbox oder nimmt man das Netz her um immer an seine Daten zu kommen (und legt die Daten so ab dass man halt drauf kommt)?
Ich habe mich für die letztere Variante entschieden: Mails und Daten liegen zuhause und ich sorge dafür dass ich von überall darauf zugreifen kann. Damit bin ich in letzter Zeit ganz gut gefahren, bis gestern zumindest. Schuld dran war dynDNS im Kombination mit meiner eigenen Dummheit. Wenn man weder auf Mails noch auf sonstige Daten kommt, sieht man ganz schön alt aus.
Jetzt überlege ich schon die ganze Zeit ob es ein cleverer Plan war alles heim zu holen, vor dem Hintergrund dass Daten, die irgendwo liegen von irgendjemand betreut werden der mehr Ahnung hat wie ich und der schneller reagieren kann als ich. Mir bleibt, wie gestern, nur bis abends zu warten und dann den dynDNS-Client neu zu starten. Spannendes Thema für den kommenden Winter!

Hmmm…

Das ist heute so ein räudiger Montag wo ich schon unmittelbar nach dem Aufstehen schlecht gelaunt bin und auch den ganzen Tag über keine Hoffnung auf Besserung habe.