Akademisch betrachtet

Die wenigsten Leute werden es wissen, ich bin Akademiker. Gut, davon bekommt man zugegebenermaßen im Tagesgeschäft so gut wie nichts und ansonsten überhaupt nichts mit, aber heute habe ich mal was gemacht, was schon einen recht akademischen Touch hat. Und zwar habe ich mich hingesetzt und auf Basis von Spezifikationen etwas geplant. Da wurde gerechnet, gegrübelt, hin und her überlegt, nochmal nach gerechnet, skizziert und dann war der Plan fertig. Die Chefin hat mich höchst wahrscheinlich seit dem Studium nicht mehr so konzentriert gesehen – abgesehen von dem einen mal wo ich Sudoku probiert habe.
Nja, jedenfalls habe ich jetzt einen Plan für einen Blumenkübel. Der Blumenkübel ist 100 % auf unseren Balkon und den Bambus, der darin wachsen soll, ausgerichtet. Das eigentlich coole an dem Plan ist, dass ich 0,0 eigene Sägearbeiten habe. Im Baumarkt habe ich nämlich von meinem Transportzuschnittsrecht gebraucht gemacht, wonach jedes Brett für umsonst einmal gesägt wird. Dem Kollegen im Baumarkt habe ich zwei Stapel Bretter hingelegt und gesagt wie er jedes Brett sägen soll, damit es bei mir optimal ins Auto passt 🙂
Da es bei dem Plan beim Holz keinerlei Verschnitt gibt, kann man ihn als 100 % optimiert bezeichnen. Der Anpassungsgrad an Umgebung und Inhalt verhält sich indirekt proportional zur eigenen Sägeleistung, würde man das Ganze visualisieren, würden sich beide Kurven in ihrem lokalen Maximum bzw. Minimum schneiden, das muss man sich mal verstellen!

U wie Urlaub, A wie Österreich #4

herz_fuer_austriaBack in Town. Die letzen Tage sind wie im Flug vergangen, wir haben viel erlebt, waren auf div. Bergen und an zwei Badeseen. Zusammenfassend kann man sagen, dass ich mich in Österreich getäuscht habe, für Familienurlaube ist es jedenfalls top.
Auf dem Rückweg sind wir dann noch zufällig am Ingolstadt Village vorbei gekommen, Spontan-Geld-Naus-Werfing praktisch. Grade regiert noch das Chaos, ab Montag kann der Regelbetrieb wieder aufgenommen werden.

U wie Urlaub, A wie Österreich #3

Heute ist das Schlimmste passiert was der Propagandaministerin aka Chefin passieren kann: ihre mobile IT-Einheit ist kaputt gegangen. Offline im Urlaub, früher normal, heute die Hölle! Keine Mails, keine SMSe und kein WhatsApp, die Frau ist offline, komplett.
Sie will wieder ein iPhone, das ist die Ansage, jetzt muss ich schauen was ich daraus mache. Ich könnte ihr meines geben und mir wieder so eine Android-Flunder zulegen, vielleicht ein Samsung Galaxy SIII, oder ihr altes wieder reparieren lassen oder was weiß ich was. Sie ist jedenfalls offline und ich habe schon fast ein schlechtes Gewissen…

U wie Urlaub, A wie Österreich

zillertal
Tag 1 vom Urlaub haben wir in M verbracht. Die Chefin sagt dass der Zoo schöner ist als der in N weil er kleiner übersichtlicher ist. Kind 1 sagt dass er cooler ist, weil es Elefanten gibt. Kind 2 ist alles egal. Ich fand die Aquarien, von denen eines fast eine 5:1 Kopie von meinem ist, nicht schlecht. Die Nacht haben wir im Penthouse von der SKausW verbracht. 10 Stock mitten in M am Wochenende, da gehört Feuerwerkgucken zum guten Ton. Geschlafen wurde auf einem Luftbett, die Kinder haben etwas gebraucht bis sie kapiert haben, dass das Luftbett keine Attraktion sondern nur das Bett ist. Die Eltern haben miserabel geschlafen und sind heute schlecht drauf. Heute sind wir im Zillertal, die Unterkunft ist zweckmäßig, der Kaffee stark, das Bier dünn. Zu viert in einem Zimmer ist günstig, aber administrativ nicht zu unterschätzen.
In den letzen Wochen war ich so oft im Ausland, dass mir die Telekom beim Eintritt in die erste österreichische Funkzelle eine Woche Internet-Flat geschenkt hat. Seit heute weiß ich a) den T-Mobile Business Service und b) die proprietäre Interoperabilität von Apple Produkten sehr zu schätzen. Die Chefin weiß davon nichts, außer dass auch bei ihr Internet geht.

Version 26 bringt`s

Seit heute ist es offiziell und ich freue mich. Ein Ruck geht durchs Land, zumindest der grammatikalisch interessierten Minderheit, jetzt ist es raus, Vollpfosten ist drin! Dieses Wort bringt so viel auf den Punkt oder vielmehr zwischen die Buchstaben, schön. Vollpfosten!

Frankonauten kommen #1

Das was unsere Gemeinschaft in den nächsten Tagen vor hat, kann man mit der Apollo-Mission vergleichen, etwas kleiner halt. Das Gefährt 3,8 t Leergewicht, typ. fränkische Astronautennahrung, das Ziel klar, der Ausgang der Mission ungewiss. Die Frankonauten werden den bayerischen Orbit verlassen, sich durch unbekannte Sphären kämpfen, ein Landemanöver durchführen, die fremde Spezies dort erforschen und dann hoffentlich gesund wieder kommen. Zu allem Überfluss bin ich etwas kränklich, eine tragische Randbedingung.