In den letzten Tagen waren verstärkt betrunkene Menschen morgens um kurz vor Sechs mit der U-Bahn unterwegs. Aufgrund ihres Aussehens muss davon ausgegangen werden dass sie sich grade auf dem Nachhauseweg befanden. Morgens um kurz vor Sechs! Während sich der brave Angestellte, fein heraus geputzt, auf einen spannenden Tag im Büro vorbereitet, sitzt in unmittelbarer Nähe eine sauber abgefüllte Rauschkuh im absolutem Einklang mit sich und Umgebung. Müde aber befriedigt. Ying und Yang in der U3 um kurz vor Sechs. Da kommt man schon ins Grübeln – ist der Rausch gerecht verteilt?
„Erfunden, um zu finden!“ – im Ansatz zumindest
Eigentlich ist die Idee von diesen G-Tags richtig geil. Eines an den Schlüsselbund, eines in den Geldbeutel und eines an jedes Kind – und et voilà ist das Leben ein ganzes Stück einfacher (sofern es sich im Umkreis von bis zu 30 m abspielt). Wenn man sich aber die vernichtenden Kritiken im Play Store anschaut, dann ist klar dass das Leben 2.0 frühestens mit der Version 2.0 von der G-Tag App beginnt… da kann der Head of Convenient Living sagen was er will!
Der Güterzugtunnel
Eine absolut krasse Kiste ist das. Eigentlich wollte ich wissen was da ständig an den Schienen zwischen Nürnberg und Erlangen gebaut wird und bin hier fündig geworden. Dass es auch mal einen großen Güterzugtunnel geben soll, habe ich auch schon mal gehört, aber diese Dimensionen waren mir neu: 7580 m lang, bis zu 25 m unter der Erde und gleich in unserer Nachbarschaft. Krass.
Natürlich wird sich das auch auf uns auswirken, weil der Lärm der Güterzüge, den man morgens, wenn die Luft noch klar ist, manchmal hört, damit der Vergangenheit angehört. So wird die Lange des Grundstücks verbessert, das zahlt sich irgendwann aus. Ob wir auch noch eine Einhausung/Vertunnelung der Von-der-Tann-Straße erleben werden ist fraglich, dass es sowas irgendwann mal eine geben wird, ist eigentlich klar wenn man Richtung München schaut.
Das große Downgrade – Operation Bergsee
Verrückte Welt. Eigentlich hatte ich mir von Android Lollipop so einiges versprochen, aber unterm Strich war das Update auf eine 0er Version ein Fehler: Bluetooth hat nicht mehr richtig funktioniert, genauer gesagt hat sich das Handy nicht mehr automatisch mit der Uhr verbunden, die Google Mail App hat nicht mehr richtig gepusht und Whatsapp auch nicht. Absoluter Scheißdreck.
Irgendwann war klar, dass was unternommen werden musste. Nachdem alles Rücksetzen nichts geholfen hatte, gab es letztendlich nur noch eine Option nämlich die alte Android Version wieder aufzuspielen. Nüchtern betrachtet ist das keine große Sache, es gibt ein super Flash-Tool namens Odin und Anleitungen im Netz. Aber wie so oft steckt der Teufel im Detail.
Nachdem dann die alte Version aufgespielt war, war dann tatsächlich alles wieder gut, bis auf eine kleine, aber wirklich nervige, Sache, nämlich den ständigen Hinweisen dass eine neue Version verfügbar ist. Damit man die weg bekommt, muss man das Gerät rooten. Rooten geht genauso wie das Downgrade und ist noch besser beschrieben. Aber das Beste ist, es funktioniert komplett ohne Datenverlust!

Wenn das Handy dann gerootet ist, muss man noch die Update Datei /data/fota/update.zip löschen und dann – das ist der Trick – das Update starten. Das Update-Programm merkt dann dass das Handy gerootet ist und bricht ab. Dann noch schnell Auto-Updates ausgeschalten und es ist wieder ruhe im Karton. Das Up- und Downgegrade hat bestimmt eine Woche gekostet und die Schlafzeiten enorm reduziert, aber dafür eine gewisses Grundwissen für die Materie gebracht. Eine klassische Nullnummer.
Vielleicht war es doch keine gute Idee…
Ok, Odin sagt „PASS!“, schwarz auf grünen Hintergrund. Das impliziert ein gutes Gefühl. Allerdings dauert das Booten des Telefons jetzt schon gut 10 Minuten. Das verunsichert doch etwas. Jetzt muss man warten. Abwarten. Das ist schon komisch. Abwarten und Tee trinken. Das Handy wird heiß, genau wie der Preis. Realistisch betrachtet sollte es funktionieren: 1,5 GB rüber schaufeln ist das eine 1,5 GB verteilen das andere und das dauert eben. Tee trinken. Tee trinken…
[Update] Gut, es gibt noch eine Sache, die muss man wissen! Und zwar muss man nach so einem Downgrade ein Factory Reset durchführen muss (wie das geht steht hier), sonst hängt man in einer Boot Loop fest. Dann läuft das.
Samstag ist Hähnchentag
Endlich mal wieder ein Hähnchen am Samstag, dieses mal ein experimentell zubereitetes. Es war nicht ganz einfach kurz vor knapp noch einen Bratschlauch zu bekommen, aber wenn der Herr Mälzer meint dass er für ein Olivenhuhn im Bratschlauch unbedingt einen Bratschlauch braucht, dann braucht man halt einen Bratschlauch.
Also der Bratschlauch ist schon ein ausgefuchstes Stück Folie. Man haut den Krempel einfach in den Schlauch, noch ein kleines Löchlein rein und ab in den Ofen. Das Resultat ist eine 10 von 10 möglichen 10, auf der bei 10 endenden Samstagshähnchenskala. Und das wirklich allerbeste ist, dass es praktisch fast keinen Dreck macht und das macht es gar perfekt.
Ein todsicherer Trick
Schuhe kauft man 2015 ja nicht mehr im Laden, sondern im Internet, klar. Als Mann ist das aber gar nicht so einfach. Die Basis ist, dass man seine eigene Schuhgröße kennen muss. Ist diese Hürde genommen, geht es an die Auswahl des Modells. Dabei kann man viel verkehrt machen, es gibt aber einen todsicheren Trick: man kauft einfach ein Modell wie man es schon hat.
Dieses Vorgehen bringt Vorteile. Zum einen steht nämlich die richtige Größe in der Innenseite des alten Schuhs. Viel besser ist aber, dass sich die Auswahl durch diesen strategischen Schachzug dramatisch vereinfacht. Das Sahnehäubchen ist, dass der neue Schuh zu 99 % gefällt. Abgerundet wird so ein Schuhkauf 2.0 wenn die Lieferung an die Packstation erfolgt, so mit Nummer eingeben und Klack geht dann ein Türchen auf. Weihnachten im Februar.
Kommando Hechtsuppe

Die Sache mit dem Kachelofen war die ganze Zeit schon komisch, irgenwie hat er nicht so gezogen wie er hätte ziehen sollen. Die Idee war jetzt eine Belüftung von außen dran zu machen, Materialkosten grob 100 €, ein Einsatz vom Bohrhammer inklusive. Eine typische Samstag Nachmittag Arbeit.
Der Schlotfeger, sagt dass der Raum im Keller groß genug für die Luftversorgung wäre und es die bereits vorhandene Kellerbelüftung schon nicht bräuchte. Aber trotzdem, das Ding zieht net. Verdammt! Also wurde heute früh an den Staubsauger ein Schlauch geklemmt und in alle Ritzen am Ofen rein gesaugt und dann der Schlauch von unten im Keller in das Belüftungsrohr gehalten. Keine Besserung. Aufrüstung: der Schlauch an den Kompressor geklemmt und dann in die gleichen Ritzen und Rohre nochmal geblasen.
Blasen war die Lösung, blasen hat geholfen! So, jetzt zieht das Teil wie Hechtsuppe, 100 € Materialkosten aktiv gespart. Und die Chefin war nicht da und hat von dem ganzen Dreck nichts mitbekommen. Danach mussten alle Beteiligten ins Hallenbad. Das Südstadtbad ist jetzt ein Stück dreckiger, wir sauberer und der Ofen zieht. Ende.
Android Studio + Java 1.8 + OS X Yosemite

Wer unter OS X Yosemite Android Studio verwenden will muss etwas Hand anlegen:
- Java installieren: http://praxistipps.chip.de/os-x-yosemite-java-installieren-so-gehts_35617
- JAVA_HOME setzen: http://stackoverflow.com/a/6588410
- Android Studio an die Java-Version anpassen: http://stackoverflow.com/a/20928290
Jede Wette unter Debian geht das einfacher!
Die Bosch PTS 10
Heute gab es im Baumarkt wieder die Bosch PTS 10. Das ist nichts besonderes, die gibt es nämlich jedes mal. Heute hat sie aber 4 € mehr gekostet als beim letzen mal, da hat sie nämlich sagenhafte 298 € gekostet (also weit unter 300 €!). Da kann Amazon nicht mithalten, da kostet sie nämlich 345 €. Dafür kostet der Bosch PTA 2000 HomeSeries Transport- und Arbeitstisch bei Hornbach 15 € mehr als im Internet.
Das Ding ist, wir haben grade nichts zu sägen und irgendwann letztes Jahr wurde sich vorgenommen, Werkzeug erst zu kaufen wenn es gebraucht wird. Das ist der Status Quo. Eigentlich ein ganz guter Zustand: nichts zu sägen heißt keine Baustelle und keine Baustelle ist eine gute Baustelle. Wer denkt denn da an eine Säge…