
Seit 17:32 Uhr gibt es hier keine Wetteraufzeichnung mehr und schuld daran ist die Technik. Seit 2 Tagen startet der Aufzeichnungsdienst auf dem Raspberry im 5-Minuten-Takt neu und ich bekomme jedesmal eine Email. Heute wurde die Sache analysiert und es ist weder die Außeneinheit noch wie anfangs vermutet die SD-Karte im Raspberry, sondern der Speicherbaustein in der Empfangseinheit. So eine Scheiße. Ich mag jetzt kein Geld für eine neue ausgeben weil die Temperatur noch angezeigt wird, aber halt nicht mehr abgespeichert und somit ausgelesen werden kann. Dann geht das halt hier zu Ende. Das ist sehr schade.
Bedacht überdacht
Seit Vorgestern haben wir unsere Terrassenüberdachung und jetzt warten wir auf Regen. So eine Terrassenüberdachung ist schon eine super Sache, theoretisch kann man sich nämlich raus setzten wenn es regnet. Praktisch schaut es so aus dass wir auch draußen sitzen wenn es nicht regnet, aber halt nicht unter der Überdachung. Obwohl, das stimmt auch nicht ganz, weil gestern hat es nämlich nicht geregnet, wir waren aber trotzdem draußen, weil wir halt mal unter der neuen Terrassenüberdachung sitzen wollten, wegen dem Feeling. Die Terrassenüberdachung hat übrigens sogar eine Romantikbeleuchtung, eine freundliche Inklusivleistung des Herstellers. Zusammengefasst ist alles gut – auch ohne Regen.
Alexa, hob ezz!
Gestern zum ersten mal auf eine Amazon Alexa gestoßen. Wenn man nicht weiss was das besondere an so einem Amazon Echo Lautsprecher ist, dann sieht man auf den ersten Blick nur einen formschönen und gut verarbeiteten Bluetooth Lautsprecher, der außerdem noch gut klingt.
Richtig ins stauen kommt man erst wenn der Lautsprecher auf das Zauberwort „Alexa“ reagiert und dann z.B. auf Befehl über die Wetteraussichten informiert oder das Musikabspielen steuert. Und das nicht unter Laborbedingungen wenn alles leise ist und nur einer spricht, nein das Zauberwort wird auch erkannt wenn viele Leute gleichzeitig sprechen. Krass.
Interessant ist Alexa vor allem, weil man Gott und die Welt via Skills daran anflanschen kann. Das ist zwar alles irgendwie cool, aber so den richtigen Top-Use-Case sehe ich nicht.
Heimautomatisierung, Tag 7
Sechs Tage sollst du arbeiten, am siebten Tag sollst du ruhen. Verdammt, nicht geschafft. Aber die Erschaffung eines eigenen Bots ist ja keine Arbeit im herkömmlichen Sinn, sondern was ganz großes, also eine Genesis im kleinen sozusagen. Von Bots liest man derzeit ja überall, nur richtige Use-Cases sucht man dafür lange, ein FHEM-Chat-Bot ist aber ein durchaus sinnvoller!
Aber der Reihe nach. Was ist ein Bot? Ein Bot ist im Endeffekt nichts anderes als ein Chat-Partner mit beschränktem Wortschatz. Und als Wortschatz verwendet man idealerweise die Ein-/Ausgabe eines Programms. Heißt konkret für FHEM: Das was ich den Bot frage, leitet dieser an mein FHEM zuhause weiter, FHEM bearbeitet die Anfrage und sendet die Antwort als Chat-Antwort zurück. Oder in FHEM tritt ein Event auf, z.B. die Tür klingelt, und diese Info wird über den Bot in den Chat gestellt. Coole Sache.
Die Chefin hat die letzten Tage brav mitgespielt zugeschaut, aber gestern unterschwellig zu verstehen gegeben dass es derzeit noch andere Themen gibt, die mehr auf den Nägeln brennen. Das merkt man aber nur wenn man sie seit Jahren liebt. Heißt priorisieren. Aber den Bot findet sie schon auch cool, das merkt man aber auch nur wenn man sie jahrelang liebt.
[Update]
- Wenn man aus FHEM heraus anderen Empfängern eine Nachricht senden will, dann muss jeder Empfänger dem Bot vorher eine Nachricht senden.
- Wenn der Bot an eine Gruppe senden soll, dann muss man ihn in die Gruppe aufnehmen.
- Die Adresse einer Gruppe hat ein ‚#‘, das darf man nicht vergessen, schaut dann z.B. so aus:
set teleBot sendPhoto @#Klingel /opt/fhem/FHEM/ipcam/IPCamHT_snapshot.jpg
Heimautomatisierung, Tag 6
Ein Kollege hat einen Link auf ein kleines Video bei Youtube verteilt: Kleiner Hardwarehack – HomeMatic HM-Sec-Sc – ein kleines Video mit Nachbrenner ist das, ein Einstiegspunkt in eine ganz neue Heimautomatisierungsdimension. Und diese neue Dimension schaut in unserem Haus grob skizziert so aus wie unten in dem Bild. Und damit erfolgte auch der Aufschlag beim Conrad.

Der Verkäufer hat etwas geschaut, das Gesicht verzogen, dann im Katalog gesucht und ein kleines Bauteil geholt, ein orangefarbenes Wechselspannungs-Relais, das dem entspricht was in der Skizze rot markiert ist. Und damit wurde dann nach dem Prinzip aus dem Video die Haustürklingel gepimpt:

Wenn jetzt jemand die Klingel drückt, dann erkennt FHEM das. Dann noch eine Zeile Code und schon wird ein Foto vom Eingang geschossen. Das ist sowas von smart, das ist ein Use-Case, da erkennt jede Frau sofort Mehrwert. Heute ein Hausautomatisierungskönig.
Heimautomatisierung, Tag 5
Wir ziehen los mit ganz großen Schritten… Es ist viel passiert übers Wochenende:
Die Schwarzgeldkasse wurde geplündert sodass jetzt alle relevanten Türen und Fenster mit Sensoren versehen werden konnten. Mit dem Kind2 zusammen wurden die auch gleich angebracht, angelernt und sauber benamt. Das Kind2 scheint Heimautomatisierung zu mögen.
Als nächstes wurden die Sensoren in FHEM gruppiert. Jetzt kann man auf einen Blick den Status aller Dachfenster und dann noch den der Fenster und Türen im EG sehen. Allerdings noch mit relativ geringen WAF. Der wird nachhaltig steigen wenn das FHEM Tablet UI läuft. Parallel dazu wurde die alte Funktsteckdose am Aquarium durch eine Homematic Steckdose ersetzt. Und das läuft auch schon. Wir sind also produktiv, vor Kunde sozusagen. Das ist wichtig für die Psyche!
Die nächsten Schritte sind entscheidend. Es geht um den WAF, der muss gesteigert werden. Die Chefin muss das Gefühl haben dass das was ihr lieber Mann macht, auch sinnvoll ist – und auch ihr was nützt. Heißt übersetzt, ein Tablet mit FHEM Tablet UI in der Küche und eine Telegram-Anbindung fürs Handy, weil wenn es so ausschaut wie Whatsapp dann muss es auch gut sein.
Heimautomatisierung, Tag 4

Eine überraschende Nachtschicht, die Chefin ist viel zu früh ins Bett, also wurde der Homematic-Adapter in Betrieb genommen. Die Anleitung hier war sehr genau, deshalb an dieser Stelle nur ein paar Details, die erwähnenswert sind:
attr HMLANGW hmId 123123legt die hmId fest. Jetzt stellt sich natürlich die Frage welchen Wert man ihr geben soll bzw. wo man den her kriegt. Man kann ihn bei einer frischen Installation willkürlich festlegen oder übernimmt einfach die „123123“.sudo apt-get install libc6-i386 lib32stdc++6braucht man für das Firmware-Update. i386-Libs gibt es auf einem ARM System nicht, da reicht einsudo apt-get install libc6.LD_LIBRARY_PATH=../lib:../../RFD/lib ./eq3configcmd update-lgw-firmware -u ../../../../firmware/hm-lgw-o-tw-w-eu_update.eq3 -console -l 1 -s NEQ456789 -k 'password'kopiert man sich am besten in einen Editor und passt es an. Das „NEQ456789“ muss man durch den Namen des eigenen Interfaces ersetzen. Den holt man am einfachsten aus Netzwerkteilnehmerübersicht in der Fritzbox.- Vor dem
sudo rebootsollte man unbedingt mal „Save config“ drücken. Das ist ein Pro-Tipp!
Das war es dann auch schon. Und man kann damit beginnen die Sensoren und Aktoren anzulernen. Dazu muss man den Adapter in den Anlernmodus versetzen, das macht man mit set HMLANGW hmPairForSec 120. Danach muss man dann bei den einzelnen Geräten die entsprechenden Anlernknöpfe drücken und Hex Hex ist alles in FHEM zu sehen und kann verwendet werden. An dieser Stelle nochmal ein cooler Tipp: Wenn man die Konfiguration mit „Save config“ speichert, dann hat man sie auch nach dem nächsten Neustart wieder.
Das liest sich jetzt alles recht kompliziert, geht aber recht geschmeidig von der Hand. Als nächstes werden den Komponenten sprechende Namen gegeben und dann kann man auch schon eine Übersichtsseite machen, damit das besser ausschaut. Läuft alles erstaunlich gut, besser als gedacht.
Heimautomatisierung, Tag 3
Gestern wurde der Raspberry 3 in Form gebracht. Wie das geht ist hier ganz gut beschrieben. Zusammengefasst muss man das Betriebssystem auf die SD-Karte installieren, ein paar Einstellungen vornehmen, alles aktualisieren und dann halt FHEM noch installieren. Interessant, für den den es interessiert, ist folgendes Detail: Man installiert FHEM via apt-get und eigener Paket-Quelle in sources.list und haut die Quelle danach dort wieder raus, weil man FHEM dann selbstständig aktualisiert.
Bis zum Wochenende ist jetzt erst mal Ruhe. Danach muss man das Homematic Interface mit FHEM zum Laufen bringen. Wie das geht ist hier beschrieben. Und dann geht es richtig los, Komponenten anlernen und abfragen und die Steckdose schalten. Wenn das dann auch geht, dann geht es noch richtiger los, weil dann werden die ersten Fensterkontakte im Haus verbaut. „Hacks go smart home“ oder „Hack’s home goes smart“? Egal, Hauptsache schön smart.
Heimautomatisierung, Tag 2
Der Weg in die Heimautomatisierung führt zu aller erst mal Richtung Hardware-Anschaffung. Die Hardware braucht man um Sensoren auszuwerten und Aktoren anzusteuern, denn das ist es ja was man bei der Heimautomatisierung macht, schauen ob z.B. die Fenster geschlossen sind oder die Temperatur in einen bestimmten Bereich ist und dann irgendwas zu schalten.
In Nürnberg hat man es da einfach, man hat nämlich den Conrad. Da gibt es alles was man braucht. Und was der nicht hat, das kann man bei ELV bestellen, wie z.B. einen Sensor, der überprüft ob jemand die Klingel gedrückt hat. Das ist praktisch, Donnerwetter ist das praktisch!
Zusammengefasst schaut der Status am Tag 2 wie folgt aus: die Hardware Basis ist da, jetzt kann es losgehen (aber natürlich so dass das Familienleben nicht darunter leitet – selbstredend).
Eilmeldung: Heimautomatisierung jetzt
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Seit 18:58 Uhr gibt es einen Grund sich mit Heimautomatisierung zu beschäftigen. Jetzt geht es los.