Ernte

Am Wochenende war Erntedank, Zeit sich mit der eigenen Ernte zu beschäftigen. Alle denken da erst mal an volle Lager und pralle Früchte. Erntedank heißt aber dass man dankbar dafür ist dass sich die viele Arbeit, die Beharrlichkeit und die Investitionen endlich ausbezahlen. Unsere Ernte fahren wir heuer im Oktober ein, eine neue Haustüre, die wir im Frühjahr schon bestellen mussten, die dafür sorgt dass der Eingangsbereich in diesem Winter nicht wieder eisig kalt sein wird und die die größte Investition seit Jahren darstellt. Ein Gartenhaus, das seit Anfang des Jahres vorbereitet und in das in den letzten 2 Monaten fast jede freie Minute investiert wurde. Und ein neuer Kredit, auf den wir jetzt 2 Jahre beharrlich hin gearbeitet haben, allen Ärger und Tiefschlägen zum Trotz. Oktober wird geerntet.

Wenn der Regen fällt und der Bub sich freut!

Boa, das war gestern ein Projekttag. Der Wetterbericht, mit Dauerregen im Gepäck, hat das Ziel ganz klar vorgegeben, das Dach muss aufs Gartenhaus, komme was da wolle.
Um 8 Uhr ging es gestern raus, Dachüberstände absägen, Konterlattung und Lattung drauf, die Wand zum Nachbarn rechts gar fertig machen und dann das Blechdach verlegen. Wenn das geschafft ist, die Seiten einblechen.
Um 19:15 Uhr, es war schon ziemlich dunkel und hat auch schon gut geregnet, war das Werk dann vollendet und sein Erschaffer fix und fertig. Heute im Hellen betrachtet schaut das Ganze noch viel beeindruckender aus, zumindest für jemanden der kein Dachdecker ist. Ich bin stolz.
Gefühlt geht das jetzt so weiter: bis Ende Oktober kommt die Verschalung dran und damit sind wir außen fertig. Ob der Innenausbau heuer noch was wird ist offen, wenn es kalt und dunkel ist macht das ja alles keinen richtigen Spass. Mann wird sehen.

Das Dach zum Brückentag

Die Arbeiten am Gartenhaus ziehen sich in die Länge. Der Grund dafür ist die Tatsache dass von den vier Seiten vom Haus zwei gar nicht zugänglich sind und die dritte eher schlecht als recht. Das hat zur Folge dass fast alle Arbeiten an den Wänden und der Dachrinne vom Dach aus erledigt werden müssen! Das kostet unnötig Zeit, da kommt der Brückentag morgen gerade recht.
Dann wurde heute noch die Außen-IT abgebaut. In der kalten Jahreshälfte werden wir wenig draußen sitzen und brauchen weder WLAN noch Anwesenheitserkennung. Der WLAN-Repeater funkt jetzt untern Dach, das passt ganz gut.
Da gibt es übrigens von AVM eine gute App mit der man die WLAN Stärke messen kann um einen guten Platz zu finden. Der Empfang muss ja noch halbwegs gut sein um mit dem Repeater verstärkt werden zu können (nur den teuren Repeater von AVM kann man mit einem Netzwerkkabel speisen um das WLAN so sinnvoll zu erweitern, das sollte man wissen wenn man mal schnell einen kauft, die 20 € mehr sind gut investiertes Geld – kostenloser Pro-Tipp).

Morgens um halb acht am Wochenende

Wenn man fast jeden Tag um 5 Uhr aufsteht, dann bedeutet ausschlafen am Wochenende, dass man obwohl man ein oder zwei Stunden länger schlaft, trotzdem noch vor allen anderen wach ist. Statt sich zu ärgern dass das Schlafen bis neun oder zehn nicht klappt kann man auch einfach die Ruhe genießen. Keiner reißt einem die Zeitung aus der Hand, niemand motzt weil der Kaba zu kalt oder zu heiß ist oder der Strohhalm die falsche Farbe hat. Die Ruhe vor dem Sturm fühlt sich noch ruhiger an als eine normale Ruhe.

Arbeitsbeschaffung ist auch Arbeit

Heute ist das Dach fürs Gartenhaus geliefert worden, ein wichtiger Meilenstein! Das war eine dramatische Nummer, gestern zum unpassendsten Zeitpunkt überhaupt ruft der Disponent an und kündigt die Lieferung für Moing um Zehna an. Super, ich auf Dienstreise, die Chefin auf Fortbildung, Annahme praktisch unmöglich aber genau ein Stunde Zeit die Lage zu klären.
Am Ende doch eine Lösung gefunden und heute dann die Lieferung. Happy End zum Wochenend. Zwischendurch dann heute Morgen im Zug noch das Holz für die Verkleidung klar gemacht. Wisse, die Arbeit muss langfristig vorbereitet und geplant werden. Lieferung pünktlich nächste Woche. Es läuft.

Nur Lego spielen sonst nichts

Das Kind 2 war am Samstag auf einem Kindergeburtstag eingeladen. Es war aber kein richtiger Kindergeburtstag wie sonst üblich mit 5 oder 6 Kindern und Kinderunterhaltung. Das Geburtstagskind hat sich stattdessen gewünscht mit seinen 2 besten Freunden den ganzen Tag einfach nur Lego spielen zu dürfen. Sonst nichts. Das hat mich schwer beeindruckt.

#IBAYERNN22 is back online!


#IBAYERNN22 is back online! So schaut es aus. Es hat zwar ein paar Abende und Euro gekostet und es läuft auch noch nicht 100 %ig, aber irgendwie halt doch schon ein bisschen. Und das hebt die Stimmung zum Wochenendspurt doch gewaltig. Es müssen auch noch ein paar Skripte angepasst und ein guter Platz für die Außeneinheit gefunden werden, aber das sind Kleinigkeiten, das hier ist die Zielgerade. Wer keine private Wetterstation betreibt wird das nicht verstehen, alle anderen schon.

Warum der Trump die aktuelle Cicero lesen sollte

Also in der aktuellen Cicero ist ein recht interessanter Artikel über Kim Jong-un, das besondere an dem Artikel ist, dass er dabei nicht als Diktator betrachtet, sondern mit dem neuen Geschäftsführer einer Firma verglichen wird. Außerdem gibt es noch ein paar Details zu wirtschaftlichen Themen, die man so als Standardtagesschauschauer nicht kennt. Also insgesamt kommt da raus dass der Kerl gar nicht so verrückt ist, wie es scheint.
Und dann kann man in der Zeitung heute morgen lesen dass Trump Nordkorea zerstören will, notfalls halt, wegen der Raketentests. Würde jetzt der Trump mal diesen Artikel lesen, dann würde er merken dass er genau das macht was der Kim Jong-un von ihm erwartet. Der Trump sollte die aktuelle Cicero lesen.

Die Geister, die ich rief

Das Kind 1 wird ja langsam flügge und das bedeutet dass es jetzt immer öfters mal was alleine machen will. Gestern Nachmittag zum Beispiel sollte die Heimholung der Madonna zum Sonntagnachmittag-Familien-Event ausgebaut werden. Pustekuchen, das Kind 1 möchte lieber alleine zu hause bleiben als mit dem Rest zum GNM zu gehen, die Kunst zu holen und danach noch in die Stadt zu gehen.
Der Vater vom Kind 1 auch nicht ganz blöd hat sich dann überlegt dass es gar nicht mal so schlecht wäre wenn das Kind allein daheim bleibt und zu sich selbst findet und dass das wohl am besten ohne Internet funktionieren würde. Also wurden fein säuberlich alle relevanten Internet-fähigen Endgeräte in der Fritzbox gesperrt und dann siegessicher (und mit einem ganz hinterfotzigem Grinsen im Gesicht) das Haus verlassen. Auf dass das Kind 1 auch wirklich die Ruhe findet die es so sehnlichst sucht!
Abends dann der Showdown, und wie wars Kind 1? Ja weißt du Papa, irgendwann hat das Internet nicht mehr funktioniert, dann habe ich das Gäste-WLAN genommen. Kannst du mal bitte schauen was da los ist? Arschlecken.

OK, Spotify. Was ist da los?

Gerade beim Kaffeetrinken meldet sich der Google-Assistant und sagt dass heute das lange angekündigte neue Prophets of Rage Album veröffentlicht wird. Oha.
Eigentlich hätte das Spotify sagen sollen und nicht der Google-Assistant. Wenn man am Endprodukt interessiert ist, dann ist das egal, aber für was abonniert man denn einen Künstler in Spotify, wenn die nicht mal sagen dass der Künstler ein neues Album bringt? OK, Google. Danke!