
Aus der Reihe „Was man alles so erlebt wenn man überhaupt nicht damit rechnet“. Also die Ansage war einfach der Menzl spielt in Erlangen im E-Werk, Karten kaufen! Ok, einfach. Mindestens genauso einfach wäre gewesen mal auf die Karte zu schauen, es hat nämlich nicht einfach nur der Menzl mit seiner Kapelle gespielt, sondern es war Antistadl: Marihuanne & Kiffael präsentieren Boxgalopp & Kapelle Rohrfrei, Klezmaniaxx, Kapelle Josef Menzl und Kellerkommando. Eine Veranstaltung mit Rahmenprogramm also.
Oh Mann, war das eine Show! Wer denkt dass rum springen und Stage-diven nur bei Rock Bands geht, der hat sich geschnitten. Sowas habe ich noch nicht erlebt. Hier ist ein Video vom letzten Jahr, damit man grob ein Gefühl da von kriegt. Das Antistadl-Festival – Volxmusik ist Rock’n’Roll!
Die Backup-Strategie Teil 9
Also zusammengeschraubt ist so ein PC ja relativ schnell. Die Lösung ist leise und sie ist schnell weil clever aufgebaut: das Betriebssystem läuft auf einer SSD und die Daten kommen auf eine spezielle NAS Festplatte. Soweit so gut. Jetzt geht es ans Eingemachte und zwar die Software. Von Btrfs hat man in der Vergangenheit viel gehört, irgendwie ziemlich coole Geschichte, muss auf jeden Fall irgendwie mit rein und Docker auch. Ganz wichtig. Allmählich kristallisiert sich heraus wie die Endlösung ausschauen wird:
- Btrfs wird sowohl für die Daten als auch das Betriebssystem verwendet. Vor allem für das Betriebssystem gibt es da ganz klare Vorteile, weil man Updates schön absichern kann (ab ca. 2:30 wird es interessant).
- Bei der Synchronisation kommt wieder Seafile zum Einsatz. Da gibt es gerade eine aktuelle und sehr gute Installationsanleitung.
- Als Sahnehäubchen wird Seafile noch mit OnlyOffice gepimpt (siehe 16:00), damit kann man dann die Office-Dateien direkt in Seafile bearbeiten. Wie geil ist das denn? Und OnlyOffice wird obendrein noch als Docker-Image geliefert.
- Und weil die NAS Festplatte so groß ist, wird die auch gleich noch Platz als TimeMachine-Speicher und Samba-Laufwerk zur Verfügung gestellt.
Fühlt sich an wie Weihnachten im Januar. Endlich mal wieder was mit Linux machen. Sau cool.
Die Backup-Strategie Teil 8

NAS sagt ja erst ma nichts über die Größe und den Preis aus. Alle wollen einen einreden dass man da unbedingt so ein Teil von Synology oder QNAP braucht, am besten mit 2 oder gar 4 Festplatten und dass sich der Haufen Geld dafür definitiv lohnt. Kann man machen, ist bequem, geht aber auch anders!
Die Basis der HHC (Hack-Home-Cloud) steht seit heute. Und sie ist sau schnell, eine HHSC (Hack-Home-Speed-Cloud) wird das! Am Samstag war noch ein Mini-PC die erste Wahl, Sonntag dann ein gebrauchter Business-PC, Montag Vormittag ein QNAP bis dann am Montag Nachmittag die Vernunft gesiegt hat und gleich ein paar PC-Teile geordert wurden. Der Kollege J hat gut beraten und noch ein altes Gehäuse beigesteuert, Alternate innerhalb von 20 Stunden geliefert und nochmal 8 Stunden später steht das Resultat fertig zusammengebaut in der Küche. Ein selbst zusammengebauter PC – ein Gefühl wie im ersten Semester! So, Ubuntu läuft, morgen folgt dann die Installation. Geekig, verdammt geekig.
Die Backup-Strategie Teil 7
Es geht nichts über einen Plan. Freitag Abend wurde der der Asus eee PC gesucht, gefunden, wieder in Betrieb genommen, auf Debian 9 upgedatet und wieder herunter gefahren. Am Samstag wurde er wieder gestartet, hat sich mit CPU-Lüfterfehler gemeldet, auseinander gebaut, gereinigt, wieder zusammen gebaut, gestartet, hat dann komplett gestreikt und wurde schließlich in die ewigen Jagdgründe geschickt. Nach ziemlich genau 9 Jahren ist das ok, passt aber nicht ganz in den Wochenendplan.
Neue Woche – neuer Plan, mal etwas umschauen und für den Preis von einem NAS einen Mini-PC kaufen. 4 oder 8 GB Hauptspeicher und 500 GB Festplatte sollten ja eigentlich reichen. Einmal Ubuntu drauf und Seafile oder NextCloud hinterher (zu detailverliebt darf man bei der Planung auch nicht sein) und fertig ist der Lack. Das ist der Plan, der neue.
Friederike
Falls jemand von einem Bekannten erzählen will der wegen Sturmtief Friederike irgendwo gestrandet und nicht weiter gekommen ist, der kann von mir erzählen. Und dabei wurde für dem Bekannten seine Verhältnisse sogar fast schon weitsichtig geplant – und zwar schon im Dezember! Ein späterer Flug um eventuellen Schneechaos-Staus zu entgehen, Puffer hier, Puffer da, ein Hotel ohne großartige Anfahrt, eine weitsichtig geplante, an die unter Umständen im Januar potentiell vorliegenden Wettergegebenheiten angepasste, Dienstreise. Man ist ja Kyrill-erfahren und ist auch schon mal in Niederpöllnitz gelandet.
Und dann kommt dieses Sturmtief Frederike und versaut einem die Rückreise. Erst warten bis 16:00 Uhr, dann warten bis 18:00 Uhr, dann wird der Flugbetrieb ganz eingestellt, dann schnell ein neues Hotel suchen, den Mietwagen verlängern, Rückflug umbuchen, Anreise zum neuen Hotel, dort Unterwäsche notdürftig waschen, früh raus um am nächsten Tag gleich einen frühen Flieger zu kriegen, direkt zur Arbeit um dann auf dem Heimweg auf der A9 noch auf einen 30 km Megastau zu stoßen, der auch noch umfahren werden muss. Mit einem Spießrutenlauf der Extraklasse ins Wochenende.
Die Backup-Strategie Teil 6
Die Kollegen raten dazu die Daten daheim zu halten. Ist sicherer, sagen sie. Sicher ist sicher. Boa – und das mitten im Cloud-Zeitalter. Hardware daheim, das ist so Anfang 2000. Scheiß Thema, es gibt NASse ohne Ende – alte, neue, große, kleine, gebrauchte, selbst zusammen gebaute, welche ohne Festplatte, welche mit Festplatte, mit 1 Bay, mit 2 Bays, 4 Bays, mit Virtualisierung und ohne, und und und. Man kann natürlich auch einen alten PC verwenden. Naja, über die Auswahl kann man sich jedenfalls nicht beschweren.
[Update] Damit der erste Druck weg ist kommt ein alter Bekannter wieder ins Spiel, nämlich der Asus eee PC. Da lief Seafile ja schon mal drauf, dann kann es das ja auch wieder tun. Das entspannt die Lage enorm.
Die Backup-Strategie Teil 5
Seafile ist das Backend meiner Backup-Strategie und damit bin ich sehr zufrieden, vor allem seit es nicht mehr direkt zu hause auf einem langsamen Raspberry läuft, sondern auf einem Server direkt Internet. Alles gut, zumindest seit letzter Woche. Es ist nämlich so, dass der Server, auf dem mein Seafile läuft, platt gemacht wird und kurzfristiger Handlungsbedarf besteht.
Kurzfristige Bedarfe bringen mit sich dass sie kurzfristig entweder Zeit oder Geld oder beides kosten. Das passt gerade eigentlich gar nicht. Wenigstens einen Plan braucht es um die weiteren Schritte klar zu machen. Es gibt gerade folgenden Alternativen:
- Man schaut sich mal den aktuellen Stand der NAS-Technologie an und holt den ganzen Krempel nach hause. Die Zeiten werden ja nicht sicherer, aber dafür ist man heutzutage schneller angebunden. Allerdings muss man in Hardware investieren und hat dann ein Gerät mehr daheim rum stehen.
- Oder man mietet woanders einfach einen neuen Server und schaut dass man die Seafile-Installation irgendwie umgezogen bekommt.
- Oder man mietet woanders einfach einen neuen Server und schaut sich mal anderes Systeme an, Owncloud bzw. Nextcloud haben sich ja auch weiterentwickelt.
Auf jeden Fall muss man jetzt was tun. KW3/2018 – Jetzt. Was. Tun. Die Backup-Partei.
Die dezente Aquariumerhöhung
Das Projekt „Aquariumsteuerung“ musste kurzfristig für ein ganz wichtiges Seitenprojekt unterbrochen werden. Eigentlich ist es kein richtiges Seitenprojekt sondern eher ein Basisprojekt, also im Sinne von „Grundlage“. Nennen wir es besser Grundlagenprojekt im Rahmen eines Seiteneffekts. Ja, genau.
Wir sind nämlich, im beiderseitigen Einverständnis, fast gleichzeitig – wobei man, wenn man genau ist, schon sagen muss dass die Chefin da einen vorzeitigen Erkenntniserguss hatte – darauf gekommen dass, wenn man eh schon am Aquarium rum macht, man es auch gleich etwas höher legen könnte.
Wer sich mit Aquarien nicht auskennt, dem sei gesagt Aquarien sind sau schwer. So ein 200 l Becken wiegt mit Inhalt bestimmt 250 kg und das hebt man nicht einfach so, sondern muss es vorher ablassen. Kritisch an der Sache ist folgendes: Erstens, 200 l Wasser samt Fische, die tuppert man während des Umbaus nicht schnell mal für eine Woche ein. Zweitens, Trockenbau heißt Staub und Staub bedeutet Disharmonie. Gut, in einem Monat kräht da kein Hahn mehr danach, was bleibt ist ein Aquarium das 12 cm höher steht – und das zählt.
Das prominente Kind 1
Das Kind 1 hat es mit viel Ausdauer und Einsatz auf die Titelseite der NZ gebracht. Das Kind ist stolz wie Harry, die Eltern auch. Es wurden gleich 2 Ausgaben gekauft und damit im Gegenzug das Nürnberger Verlagswesen unterstützt. Ein guter Start in die Woche.
HTTP Request Shortcuts
Ein super Tipp ist dieses HTTP Request Shortcuts. Es macht eigentlich nichts anderes als HTTP-Requests aufzurufen. Also wie ein Browser nur halt ohne Browser, sondern als App. Praktisch, praktisch, praktisch. Aufruf aus der App heraus oder als Icon auf dem Home-Screen. Wer da gerade zum Beispiel einen Webserver in die Steuerung fürs Aquarium eingebaut hat, steuert nicht nur aus dem Browser heraus sondern hat mir nichts dir nichts eine App zur Aquariumsteuerung! Oder schaltet ganz bequem alles was an FHEM hängt. Top!