Das Nürnberger Nanoklimazonenmodell

Nürnberg an sich ist ja schon so etwas wie ein eigener Mikrokosmos, globalfränkisch betrachtet. Und innerhalb dieses Mikrokosmos gibt es tatsächlich unterschiedliche Klimazonen, die nur in Fachkreisen bekannten Nürnberger Nanoklimazonen.
Wegen dieser Nürnberger Nanoklimazonen kam es dann heute früh zu folgenden Phänomen: Im Westen war es schön (was „schön“ aus meteorologischer Sicht bedeutet, darüber können sich die Gelehrten gern streiten, für den Radfahrer bedeutet es abstrahiert „kein Regen“). An diese Nürnberger Schön-Nanoklimazone hat sich auf Höhe von Steinbühl dann eine Nürnberger Nichtschön-Nanoklimazone geschoben – eine ganz fiese – und diese hat sich erstreckt bis zum Ende vom Gleis 4 am Bahnhof, ungefähr auf Höhe vom 2. Wagon. Da war abrupt Schluss und dahinter gab es dann wieder eine Nürnberger Schön-Nanoklimazone. Solche Konstellationen sorgen jedenfalls dafür dass man als Radfahrer innerhalb 687,5 m bis auf die Knochen nass werden kann. Eigentlich unvorstellbar, aber Realität, meteorologische Willkür.

Also an uns soll es nicht liegen

Also an uns soll es nicht liegen dass das Stadion demnächst nicht Max Morlock Stadion heißt. Die Chefin hat genickt und deshalb sind wir jetzt Crowdfunder. In der Zeitung schreiben sie zwar heute dass es eng werden könnte, aber es könnte ja auch klappen. Der Franke ist ja besonders gut im Endspurt, das weiß ja jeder.

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Der tippgebende Tippgeber

Ich habe ja einen Tippgeber, der mir öfters mal einen Tipp gibt, also zum Thema Hausautomatisierung jetzt. Der hat vorgestern einen Tipp gegeben und es wurde gestern sofort reagiert und investiert. Gestern gab es auch wieder einen Tipp und dem noch jungen Tippumsetzungsgesetz folgend müsste praktisch heute wieder investiert werden. Das geht aber nicht, rein vom Kopf her darf ich nicht mehr Geld ausgeben als die Chefin, das ist nicht gut.

Dann noch der aktuelle Status der Wetterstation. Heute morgen hat sie funktioniert. Jetzt schon wieder nicht mehr. Da wird es allmählich Zeit für eine Strategieänderung:

  1. Wenn man das Bild oben anschaut, dann könnte man von einer gewissen Temperaturverfügbarkeitssättigung sprechen, also ist es nicht mehr so schlimm wenn genau eine fehlt.
  2. Um meine Grafen zu zeichnen sollte es ausreichen die Maschinerie einmal täglich zu starten. Das wird die Fehlermeldungs-Email-Flut radikal eindämmen, so ungefähr ums 1440 fache.
  3. Sollte sich die Temperatur hinter unserem Haus nicht radikal von der 500 m weiter unterscheiden, das heißt für die Heimautomatisierung kann man eine andere Wetterstation einbinden und das geht so.

Der Montag unter den Dienstagen

Das Osterwochenende wurde heute von einem gefühlten Montag sehr gut verlängert. RE 4007 fällt heute aus. Was das für einen Pendler bedeutet kann man sich eigentlich nur vorstellen wenn man selbst Pendler ist. Egal. Suchen wir wieder etwas Licht in dieser tristen Zeit.
Theoretische Illuminationsoption: Es besteht rein theoretisch die Möglichkeit die Wetterstation wieder zum Laufen zu bewegen. Die Chancen stehen nicht gut, aber einen Test ist es wert. Zwei Zeilen Code müsste man auskommentieren, also zweimal ‚#‘ weg, speichern und neu starten – und warten. Das habe ich mir jedenfalls heute früh im Schneeregen auf der Autobahn überlegt, nachdem mich die Bahn buchstäblich im Regen stehen gelassen hat.
Praktischere Illuminationsoption: Hier steht ziemlich genau beschrieben wie man seinen FHEM-Chat-Bot etwas mehr Eleganz beibringt. Für meine Verhältnisse wurde der Code doch sehr gut durchdrungen. Doch, das ist machbar. Die Möglichkeiten danach schier unbegrenzt, zumindest in im abgesteckten Bereich der Heimautomatisierung. Plan B wären Favoriten wie hier beschrieben, aber der Plan B ist halt auch immer nur die 2. Wahl.
Sichere Illuminationsoption: 3 Rote und eine Portion Blaue Zipfel. Sinnvoll schon allein aus Sicht Hämorrhoiden-Prophylaxe. Da sollte der Wirt vom Schanzenbräu echt mal was mit der Krankenkasse drehen, Kurzkur in Bad Schanzenbräu oder so.

Ich kapituliere


Seit 17:32 Uhr gibt es hier keine Wetteraufzeichnung mehr und schuld daran ist die Technik. Seit 2 Tagen startet der Aufzeichnungsdienst auf dem Raspberry im 5-Minuten-Takt neu und ich bekomme jedesmal eine Email. Heute wurde die Sache analysiert und es ist weder die Außeneinheit noch wie anfangs vermutet die SD-Karte im Raspberry, sondern der Speicherbaustein in der Empfangseinheit. So eine Scheiße. Ich mag jetzt kein Geld für eine neue ausgeben weil die Temperatur noch angezeigt wird, aber halt nicht mehr abgespeichert und somit ausgelesen werden kann. Dann geht das halt hier zu Ende. Das ist sehr schade.

Bedacht überdacht

Seit Vorgestern haben wir unsere Terrassenüberdachung und jetzt warten wir auf Regen. So eine Terrassenüberdachung ist schon eine super Sache, theoretisch kann man sich nämlich raus setzten wenn es regnet. Praktisch schaut es so aus dass wir auch draußen sitzen wenn es nicht regnet, aber halt nicht unter der Überdachung. Obwohl, das stimmt auch nicht ganz, weil gestern hat es nämlich nicht geregnet, wir waren aber trotzdem draußen, weil wir halt mal unter der neuen Terrassenüberdachung sitzen wollten, wegen dem Feeling. Die Terrassenüberdachung hat übrigens sogar eine Romantikbeleuchtung, eine freundliche Inklusivleistung des Herstellers. Zusammengefasst ist alles gut – auch ohne Regen.

Alexa, hob ezz!

Gestern zum ersten mal auf eine Amazon Alexa gestoßen. Wenn man nicht weiss was das besondere an so einem Amazon Echo Lautsprecher ist, dann sieht man auf den ersten Blick nur einen formschönen und gut verarbeiteten Bluetooth Lautsprecher, der außerdem noch gut klingt.
Richtig ins stauen kommt man erst wenn der Lautsprecher auf das Zauberwort „Alexa“ reagiert und dann z.B. auf Befehl über die Wetteraussichten informiert oder das Musikabspielen steuert. Und das nicht unter Laborbedingungen wenn alles leise ist und nur einer spricht, nein das Zauberwort wird auch erkannt wenn viele Leute gleichzeitig sprechen. Krass.
Interessant ist Alexa vor allem, weil man Gott und die Welt via Skills daran anflanschen kann. Das ist zwar alles irgendwie cool, aber so den richtigen Top-Use-Case sehe ich nicht.

Heimautomatisierung, Tag 7

Sechs Tage sollst du arbeiten, am siebten Tag sollst du ruhen. Verdammt, nicht geschafft. Aber die Erschaffung eines eigenen Bots ist ja keine Arbeit im herkömmlichen Sinn, sondern was ganz großes, also eine Genesis im kleinen sozusagen. Von Bots liest man derzeit ja überall, nur richtige Use-Cases sucht man dafür lange, ein FHEM-Chat-Bot ist aber ein durchaus sinnvoller!
Aber der Reihe nach. Was ist ein Bot? Ein Bot ist im Endeffekt nichts anderes als ein Chat-Partner mit beschränktem Wortschatz. Und als Wortschatz verwendet man idealerweise die Ein-/Ausgabe eines Programms. Heißt konkret für FHEM: Das was ich den Bot frage, leitet dieser an mein FHEM zuhause weiter, FHEM bearbeitet die Anfrage und sendet die Antwort als Chat-Antwort zurück. Oder in FHEM tritt ein Event auf, z.B. die Tür klingelt, und diese Info wird über den Bot in den Chat gestellt. Coole Sache.
Die Chefin hat die letzten Tage brav mitgespielt zugeschaut, aber gestern unterschwellig zu verstehen gegeben dass es derzeit noch andere Themen gibt, die mehr auf den Nägeln brennen. Das merkt man aber nur wenn man sie seit Jahren liebt. Heißt priorisieren. Aber den Bot findet sie schon auch cool, das merkt man aber auch nur wenn man sie jahrelang liebt.
[Update]

  • Wenn man aus FHEM heraus anderen Empfängern eine Nachricht senden will, dann muss jeder Empfänger dem Bot vorher eine Nachricht senden.
  • Wenn der Bot an eine Gruppe senden soll, dann muss man ihn in die Gruppe aufnehmen.
  • Die Adresse einer Gruppe hat ein ‚#‘, das darf man nicht vergessen, schaut dann z.B. so aus:
    set teleBot sendPhoto @#Klingel /opt/fhem/FHEM/ipcam/IPCamHT_snapshot.jpg

Spidergawd im Club Stereo – das Konzert des Jahres heuer schon im März


Gestern Nachmittag war ich mir noch ziemlich sicher dass wir die Terrassenüberdachung zu klein geplant haben und war kurz davor beim Lieferanten anzurufen und umzubestellen. Seit gestern Abend ist aber klar, dass man darunter locker eine Bühne samt Spidergawd und einer Hand voll Fans unterbringen könnte. Soviel zu diesen Dimensionen.
Jetzt zu den Dimensionen von Spidergawd: In Hamburg beschreiben sie es als Energie-Exzess, der Sinne wie Ohren betäubt und recht haben sie und das dann in einer Location wie dem Club Stereo, die wie dafür gemacht ist. Das dürfte das Konzert des Jahres gewesen sein. Viel besser geht wahrscheinlich nicht.
Und nicht zu vergessen, die Vorband Woodland hat dazu gepasst wie die Faust aufs Auge. Top! Von diesem Abend werden wir unseren Enkeln noch erzählen und werden feuchte Augen bekommen, oder Windeln, jedenfalls feucht.