Weihnachtsgeschenke-Check

So wie das ausschaut sind wir komplett, wir – also ich und mein Aff. Die Chefin wird staunen und unendlich dankbar sein und die Kids auch. Wie das für einen selbst ausgeht wird sich zeigen. Müsste ich mich selbst beschenken, hätte ich tatsächlich ein Problem, das wird spannend. Und dann sind da ja auch noch zwei Wochen Urlaub ohne konkretes Projekt. Noch haben wir keinen Weihnachtsstress, der kommt aber wenn sie merkt dass wir keine Christbaumbeleuchtung haben.

Man kann Waschmaschine und Trockner nicht über einen Kamm scheren

Seit vorgestern zeichnen die Gosund Steckdosen den Verbrauch von Waschmaschine und Trockner auf und melden auch brav Start und Ende eines Wasch-/Trockenvorgangs per Telegram-Nachricht.

Gestern Abend war es an der Zeit zu kontrollieren ob das was gemeldet wird, auch tatsächlich passt, damit das Ergebnis offiziell der Chefin vorgestellt werden kann. Also wurden Telegram-Meldungen und der Stromverbrauch übereinander gelegt. Die Erkenntnis ist dass das Ende eines Waschvorgangs recht einfach zu erkennen ist und die Meldungen passen. Beim Trockner ist das schwieriger weil der Trockner sich noch weiter dreht, auch wenn eigentliche Trockenvorgang schon längst beendet ist, man sieht das im Diagramm oben ganz gut (die Start- und Stop-Meldungen dazu sind in dem Linien drüber dargestellt).

Zusammengefasst lässt sich sagen dass jetzt beides läuft! Mit dem Setup, das in den letzten Wochen aufgebaut wurde, lässt sich wirklich super arbeiten, die Logs laufen in die Datenbank, die Datenbank lässt sich mit Grafana und SQL schön auswerten und im schlimmsten Fall können die Änderungen rückgängig gemacht werden. Top!

Wie Google sein Geld verdient

Man kann jetzt drüber diskutieren ob das Service ist oder totale Überwachung oder sonst irgendwas, wofür einem die Worte der Dankbarkeit fehlen. Die Vorgeschichte ist dass ich vor ein paar Wochen bei Nachbarn ein bisschen Elektriker gespielt hab und dabei zu einem Ergometer gekommen bin. Seitdem steht dieses stationäre Fahrrad bei uns im Keller (es handelt sich also bei genauer Betrachtung um ein Stehrad, das tut aber nichts zur Sache).

Dieses Stehrad steht also im Keller und manchmal setz ich mich abends drauf und radle damit im Stand herum und schau dabei Filme an. Und ich messe dabei meinen Puls und speichere den mit Google Fit ab, markiert als Indoor-Training. Und was genau kommt am letzten Wochenende mit der Post? Ein Katalog vom Indoor-Fitness-Spezialisten-Spezialversand!

Wie kommt jetzt der Indoor-Fitness-Spezialisten-Spezialversand an die Adresse und der Information dass dort jemand mit Indoor-Fitness-Potential wohnt? Möglichkeit 1: die Nachbarin hat sie weiter gegeben, weil man alte Ergometer ummelden muss. Möglichkeit 2: die Chefin findet die Indoor-Fitness-Aktivitäten toll und möchte dass sie ausgebaut werden. Möglichkeit 3: Google hat im Profil des Stehradneulings Potential entdeckt und dieses vermarktet. Von irgendwas müssen die ja auch leben…

Kind 1.11

Das Kind 1 ist seit heute 11, ein Schnapszahlgeburtstag! Es gab aber keinen Schnaps, zumindest nicht fürs Kind, sondern eine Feier im Kommunikationsmuseum. Die Kids waren ziemlich angetan, den Eltern hat es auch getaugt und obendrauf gab es noch einen Feueralarm samt Räumung vom kompletten Museum, Feuerwehr, Polizei und viel Blaulicht.
Zum großen Finale gab es noch eine After-Museums-Party daheim, Pizza, Geschenke und pubertierende Mädels, da hat man sich mehr als ein Feierabendbier verdient!

Horisont – Letare

Vor gut einem Jahr waren wir auf Entscheider-Treffen in Dortmund. Dortmund war jetzt keine Entscheider-Top-Location – auch wenn es dort das Cafe Banane gibt! In dem Kaffee Banane, das eigentlich Kneipe Banane heißen müsste, haben wir damals ein super Lied gehört – zumindest hat es ein Jacky-Cola-Mixgetränk-beeinflusstes Gehirn als außerordentlich gut eingestuft. Was das für ein Lied war, keine Ahnung.
Aber, genau heute gerade vorhin, also mehr oder weniger genau ein Jahr später legt mir Spotify genau dieses Lied auf die Playlist. Verwechslung ausgeschlossen. Da kann man lange nach alten französischen Punkt Klassikern suchen wenn es ein relativ neuer schwedischer Rock ist. Klingt blöd, ist aber so. Danke Spotify!

Heimautomatisierungsbasisoffensive, Teil 3 – FHEM-Stack

Diese Zeilen schreibe ich voller Stolz. Seit gestern Abend läuft auf der Docker-Umgebung (incl. Portainer!) MQTT, MySQL und FHEM. Aber nicht irgendwie zusammengefrickelt, sondern zentral über docker-compose gesteuert! Was für ein administratives Feuerwerk! Mit einem Aufruf werden die fertigen Container von MQTT und MySQL gezogen, konfiguriert und gestartet und danach für FHEM ein Debian-System samt aller benötigen Pakete und Perl Module gebaut, FHEM so konfiguriert dass es gleich auf die MySQL Instanz loggt und MQTT verwendet, dann wird dieses Debian-System hoch gefahren und gleich noch FHEM gestartet.
Das ist ein Gefühl ungefähr so wie früher als der Senor und ich noch Internet-Pioniere waren und wir das Skript für die Anlage kompletter Domains incl. Apache, Datenbank und Mail am Laufen hatten. Wahnsinn. Lange hat mich eine Technik nicht mehr so begeistert! Heute Abend wird FHEM dann vom Raspberry auf den neuen Rechner umgezogen.

Zucht auf PET-Basis


Nachdem wir Anfang der Woche den Schönling vor der rabiaten Schwangeren gerettet haben, haben wir heute unsere neuen Baby-Fische vor dem hungrigen Rest gerettet. Fulltimerettungsaquarianer. Dazu hängt man sich am einfachsten einen Aufzucht- oder Ablaichbehälter ins Aquarium und gibt die Jungen rein sodass sie von den Großen nicht gefressen werden können. Solche Behälter kann man kaufen, oder so wie wir heut früh, einfach selbst bauen, das geht ganz einfach mit einer Plastikflasche. Ein spitzen Vater-Sohn-Vorfrühstücksprojekt mit leicht geekigen Touch.

Aquarianer sind Gutmenschen

Das Kind 2 und sein Vater haben am Wochenende erste Hilfe geleistet und zwar bei den Guppys in unserem Aquarium. Da hat so ein trächtiges Weibchen eines von den neuen Männchen malträtiert, dass wahrscheinlich sogar militante Feministinnen Mitleid mit dem armen – aber hübschen – Kerl gehabt hätten.
Erschlägt man in so einer Situation die Schwangere, damit der Schönling überlebt, würde das wahrscheinlich in den sozialen Medien komplett falsch interpretiert werden. Anders herum hätte man sich die 3,95 € für das blauschwänzige Männchen sparen können, von den Kindertränen ganz zu schweigen. Also sind wir in den Keller und haben das alte Aquarium nach oben geholt und kurzerhand im Fernsehzimmer aufgebaut. Dort hin haben wir den Schönling umgesiedelt und, damit es ihm nicht langweilig wird, noch zwei rotschwänzige Mädels gleich dazu. Fisch im Hause Hack müsste man sein.
Mit dieser selbstlosen Aktion haben wir ganz unverhofft ein neues Projekt, denn auch wenn da schon Wasser und Pflanzen drin sind, schön ist anders. Und schön soll es schon sein, wenn man da jede Nacht rein glotzt.