
Die neue Spidergawd ist ja ein absolutes Brett, da durfte man auf das Konzert gespannt sein. Der Hirsch war gestern um 20:00 Uhr noch ziemlich leer, das hat der Vorband Thulsa Doom aber ungefähr gar nichts ausgemacht. Die haben eine spitzen Show abgeliefert. Um Neun war der Hirsch dann halb voll und Spidergawd haben ihren Altar bestiegen. In der Mitte ein Riesenschlagzeug, links und rechts Bassist und Saxophon und dahinter erhöht zwei Gitarristen. Schon allein dieses Layout war außergewöhnlich, genauso wie die Show die folgte selbst.
Dieser Kenneth Kapstad verprügelt sein Schlagzeug derart, da bleibt einem echt die Spucke weg. Und dann haben die noch einen neuen Gitarristen, Brynjar Takle Ohr, der wie die Faust aufs Auge passt. Einen speziellen Sänger gibt es gar nicht, alle singen alle spielen alle rocken ab wie die Sau. Ein spitzen Konzert, das beste Konzert des Jahres heuer wieder im März. AfW – Alternative für Wirtshaus.
Gedankengut
Skoda to go
So ein 3D-Drucker ist eine coole Sache, eigentlich wäre ein Lasercutter noch cooler, aber der übersteigt das Budget bei weitem. 3D-Drucker – Lasercutter, Lasercutter – 3D-Drucker, bildende Computerkunstbasis. Da kann man schön recherchieren, hin und her überlegen, mit den Kollegen fachsimpeln, Visionen haben. Ein schönes Projekt!
Und dann ist da die Sache mit dem Auto, Bedarf erkannt, gehandelt, Ansprüche reduziert, verhandelt, zugelassen und heute abgeholt. Fertig. Die Chefin hat jetzt ein kleineres Auto und ich eine App dazu. In weniger als zwei Wochen, keine Recherche, keine Vision, aber ein Problem gelöst. Das neue Auto mobilisiert uns, bringt mich mit meiner Computerkunst kein Stück weiter. Und spätestens im Sommer wird mir mein Passat fehlen. Ade, du formschönes Platzwunder mit Anhängerkupplung!
Entkoffeiniert geht auch
Wenn man zu viel Kaffee trinkt, dann kann man schlecht schlafen, zumindest wenn man sensibel ist. Also weniger Kaffee, maximal 2 pro Tag. Und was macht man den Rest vom Tag? Blöd schauen oder entkoffeinierten Kaffee trinken. Da habe ich jetzt ein paar getestet.
Auf Arbeit habe ich mich mit Nespresso arrangiert, zuhause bin ich erst mal mit Illy Deca gestartet, der ist geschmacklich schon eine ziemliche Herausforderung. Viel besser ist der Lavazza Decafeinato, der schmeckt tatsächlich fast wie richtiger Kaffee, damit kann man leben.
Stellt sich nun noch die Frage wie man den Joker zieht. Ist man Entkoffeinkaffeetrinker und gönnt sich zweimal täglich den Kick oder trinkt man gezielt und wenn es dann einer mehr werden soll, greift man zum Alteleutekaffee? Ein Zieltrinker sozusagen.
Das war’s mit Days-to-40

Es stehen hier größere Layout-Umbauten an. Es besteht seit letzter Woche kein Bedarf mehr für die Days-to-40 Liste. Wir bewegen uns praktisch gänzlich in einer neuen Dekade. Man kann vereinzelt erste von der Vernunft gesteuerte Aktionen erkennen, im Ansatz zumindest. Eine spannende Entwicklung.
Drama in vier Teilen

Boa, ist das traurig. Wir haben vor einiger Zeit Das Verschwinden aufgenommen und die Woche über angeschaut. Wenn man sich selbst Krimi-technisch an 75 Minuten sonntäglichen Tatort misst, dann ist Das Verschwinden schon ein krasser Hammer und vor allem ein schlimmes Drama. Wir mussten das Ende heute morgen beim Frühstück nochmal Revue passieren lassen, soviel Unglück ist schwer zu ertragen.
Parallel ist auch nicht so einfach
Die Sache mit den Parallelen und dass die sich in der Unendlichkeit schneiden sollen, das kann ich mir nicht vorstellen. Wahrscheinlich weil ich mir die Unendlichkeit nicht vorstellen kann und vielleicht auch weil man sich nachts um halb elf auch keinen Euklidischen Raum mehr vorstellt.
Einen Schnittpunkt von zwei Geraden kriegt man wenn man ihre Funktionsgleichungen gleichsetzt. Wenn man jetzt eine Gerade x=5 und eine Gerade x=6 gleichsetzen will, dann geht das gleich gar nicht und das macht auch Sinn, q.e.d., für heute jedenfalls.
Frühlingsintermezzo
Gut 13 Grad um Zehn, die Sonne scheint. Das muss der Sommer sein! Also raus und laufen. Frühstück, Brunch und Mittag auf der Terrasse. Achtung Sonnenbrandgefahr, sagt die Chefin. Ja, jetzt issa da, der Frühling zumindest. Ein Zitronenfalter schaut uns zu wie wir das Trampolin aufbauen, perfektes Trampolinaufbauwetter. Und pünktlich zum Hupfsaisonstart dann die ersten Tropfen und das Frühlingsintermezzo ist auch schon wieder vorbei. War aber cool.
Inkscape@FabLab

Subba Sache. Am Montag gab es auf Heise einen Beitrag über Neuigkeiten bei den FabLabs im deutschsprachigen Raum, unter anderem auch in Nürnberg. Da hab ich drauf gedrückt und bin bei einem Inkscape Workshop raus gekommen. Inkscape ist ein Open-Source-Tool für Vektorgrafiken (also „Strich-Zeichnungen“) und damit hervorragend geeignet, um Vorlagen für unseren Lasercutter oder Schneidplotter zu erstellen.
Lasercutter – Schneideplotter – Ohhh! Der Workshop war ziemlich interessant und diese Lasercutter sind ja ein Teufelszeug, Donnerwetter! Das FabLab ist gut ausgestattet und mit dem Rad in 10 Minuten zu erreichen, die Teilnehmer waren interessant. AfW – Alternative für Wirtshaus.
#schlachtschüssel

Seit gestern Abend um ca. 18:00 Uhr ist diese Stadt für mich ein ganzes Stück liebenswerter. Wir hatten nämlich unseren Einstand in der Silbernen Kanne in der Südstadt, da gibt es mittwochs Schlachtschüssel. Um die Uhrzeit isst man doch keine Schlachtschüssel mehr! Das ist freilich etwas spät, aber es roch so wie richtige Schlachtschüssel und es schmeckte wie richtige Schlachtschüssel, also war es Schlachtschüssel, zumindest für metropolmittelfränkische Verhältnisse, scheiß auf die Uhrzeit! Das Wirtshaus selbst ist auch richtig schön, die Bedienungen waren sehr aufmerksam und die Bierauswahl kann sich auch sehen lassen. Wiederhingehplichtig das Ganze.
Satellit, Weltraum und so – und dann direkt in den Keller.

Unser Keller ist der einzige Teil vom Haus, der noch größtenteils im Originalzustand ist. Für so ein altes Haus war der OK, aber er passt irgendwie nicht mehr in diese Zeit. Der muss schöner werden! Wie macht man einen Raum schöner, zumindest rudimentär? Richtig, man Mann stellt einen Fernseher rein.
Also hat das Kind 2 am Wochenende gelernt dass so ein Fernseher nicht nur eine Fernbedienung braucht, sondern auch noch ein Kabel zur Satellitenschüssel. Satellit, Weltraum und so – und dann direkt in den Keller. So ein Kabel quer durchs Haus verlegen ist halt so ein richtiges Männerding. Erziehungsauftrag erfüllt.