Drama in vier Teilen


Boa, ist das traurig. Wir haben vor einiger Zeit Das Verschwinden aufgenommen und die Woche über angeschaut. Wenn man sich selbst Krimi-technisch an 75 Minuten sonntäglichen Tatort misst, dann ist Das Verschwinden schon ein krasser Hammer und vor allem ein schlimmes Drama. Wir mussten das Ende heute morgen beim Frühstück nochmal Revue passieren lassen, soviel Unglück ist schwer zu ertragen.

Parallel ist auch nicht so einfach

Die Sache mit den Parallelen und dass die sich in der Unendlichkeit schneiden sollen, das kann ich mir nicht vorstellen. Wahrscheinlich weil ich mir die Unendlichkeit nicht vorstellen kann und vielleicht auch weil man sich nachts um halb elf auch keinen Euklidischen Raum mehr vorstellt.
Einen Schnittpunkt von zwei Geraden kriegt man wenn man ihre Funktionsgleichungen gleichsetzt. Wenn man jetzt eine Gerade x=5 und eine Gerade x=6 gleichsetzen will, dann geht das gleich gar nicht und das macht auch Sinn, q.e.d., für heute jedenfalls.

Frühlingsintermezzo

Gut 13 Grad um Zehn, die Sonne scheint. Das muss der Sommer sein! Also raus und laufen. Frühstück, Brunch und Mittag auf der Terrasse. Achtung Sonnenbrandgefahr, sagt die Chefin. Ja, jetzt issa da, der Frühling zumindest. Ein Zitronenfalter schaut uns zu wie wir das Trampolin aufbauen, perfektes Trampolinaufbauwetter. Und pünktlich zum Hupfsaisonstart dann die ersten Tropfen und das Frühlingsintermezzo ist auch schon wieder vorbei. War aber cool.

Inkscape@FabLab


Subba Sache. Am Montag gab es auf Heise einen Beitrag über Neuigkeiten bei den FabLabs im deutschsprachigen Raum, unter anderem auch in Nürnberg. Da hab ich drauf gedrückt und bin bei einem Inkscape Workshop raus gekommen. Inkscape ist ein Open-Source-Tool für Vektorgrafiken (also „Strich-Zeichnungen“) und damit hervorragend geeignet, um Vorlagen für unseren Lasercutter oder Schneidplotter zu erstellen.
Lasercutter – Schneideplotter – Ohhh! Der Workshop war ziemlich interessant und diese Lasercutter sind ja ein Teufelszeug, Donnerwetter! Das FabLab ist gut ausgestattet und mit dem Rad in 10 Minuten zu erreichen, die Teilnehmer waren interessant. AfW – Alternative für Wirtshaus.

#schlachtschüssel


Seit gestern Abend um ca. 18:00 Uhr ist diese Stadt für mich ein ganzes Stück liebenswerter. Wir hatten nämlich unseren Einstand in der Silbernen Kanne in der Südstadt, da gibt es mittwochs Schlachtschüssel. Um die Uhrzeit isst man doch keine Schlachtschüssel mehr! Das ist freilich etwas spät, aber es roch so wie richtige Schlachtschüssel und es schmeckte wie richtige Schlachtschüssel, also war es Schlachtschüssel, zumindest für metropolmittelfränkische Verhältnisse, scheiß auf die Uhrzeit! Das Wirtshaus selbst ist auch richtig schön, die Bedienungen waren sehr aufmerksam und die Bierauswahl kann sich auch sehen lassen. Wiederhingehplichtig das Ganze.

Satellit, Weltraum und so – und dann direkt in den Keller.


Unser Keller ist der einzige Teil vom Haus, der noch größtenteils im Originalzustand ist. Für so ein altes Haus war der OK, aber er passt irgendwie nicht mehr in diese Zeit. Der muss schöner werden! Wie macht man einen Raum schöner, zumindest rudimentär? Richtig, man Mann stellt einen Fernseher rein.
Also hat das Kind 2 am Wochenende gelernt dass so ein Fernseher nicht nur eine Fernbedienung braucht, sondern auch noch ein Kabel zur Satellitenschüssel. Satellit, Weltraum und so – und dann direkt in den Keller. So ein Kabel quer durchs Haus verlegen ist halt so ein richtiges Männerding. Erziehungsauftrag erfüllt.

Schwedenparty


Wer sich das Programm vom Hirsch diese Woche durchliest, der wird sehen dass am Dienstag die Backyard Babies gespielt haben, Vorband The Bones. Wer dort war weiß dass es ein Bones-Konzert war, Vorband Audrey Horne, Aftershow-Party mit den Backyard Babies. Das was die Bones da abgeliefert haben lässt sich am Besten mit Veni, vidi, vici beschreiben. Ein Brett. Die Backyard Babies waren da eher Mentol Light Ultra – es war heiß, es hat geraucht, es hat aber nicht wirklich gezogen. AfW – Alternative für Wirtshaus.

Die verrückte Zeit und ihre Auswirkungen

Das Problem an Fasching ist ja dass man oft nicht weiß ob man es mit einem Karnevalisten zu tun hat oder mit einem Verrückten. Das wird sich morgen im Tagesverlauf hoffentlich schlagartig ändern, weil die Karnevalisten irgendwann ins Bett gehen und nur noch die Verrückten übrig bleiben.
Gefühlt ist Fasching ja mittlerweile viel größer als Weihnachten. Das erste Faschingskrapfensonderangebot gab es letztes Jahr am Tag nach dem 2. Weihnachtsfeiertag und seitdem on-going, bis wahrscheinlich heute, oder, für Faschingskrapfenrestbestände, morgen. Das sind grob 2,5 Monate. Weihnachten bringt es da von Halloween-Ende bis zum Faschingskrapfensonderangebotsstart auf gerade mal 2 Monate!
Aus Prozessoptimierungssicht sollte man Weihnachten auslaufen lassen. Das wäre jedenfalls super praktisch für die Schaufensterwerbeindustrie, weil sich Halloween und Fasching so ähnlich sind. Da gäbe es viele Synergien. Ein regelmäßiger Brexit-ähnlicher Zustand mit definierten Ende sozusagen. Allerdings würde das auch bedeuten dass man die Verrückten dann von Halloween bis zum Aschermittwoch nicht mehr eindeutig erkennt. Die Auswirkungen auf die Volkswirtschaft müsste man mal näher betrachten.