
Gestern Nachmittag haben die Kinder ihre Lektion gelernt – wir waren nämlich beim Club. Bei besten Wetter sind wir mittags Richtung Station aufgebrochen. Der Familienblock ist ja wegen Umbauarbeiten in der Südkurve gerade in der Haupttribüne und da war es die ersten 10 Minuten schon fast frühlingshaft warm. Aber dann kam der Club und damit die Wolken. Der Club hat eigentlich ganz gut mitgehalten, dann geführt und – jetzt kommt die Lektion: in der 90+4. Minuten das Gegentor kassiert. Danach konnte man den Regen schon fast fühlen. Heimspiele sind nervenaufreibend, nix für alle 14 Tage.
Gedankengut
Dokumentation ist das A und O

Mit Fritzing kann man ganz leicht Schalt- und Verdrahtungspläne zeichnen, also wirklich ganz ganz einfach. Bei Ubuntu wird Fritzing gleich mitgeliefert und mit sudo apt install fritzing fritzing-data fritzing-parts installiert. Falls das richtige Bauteil nicht im Sortiment dabei ist muss man kurz googlen, läde es sich runder und importiert es. Alles erschreckend einfach. Und das Ergebnis kann sich schon echt sehen lassen.
Hier noch Bauteile für NodeMCU und Bewegungsmelder:
https://github.com/roman-minyaylov/nodemcu-v3-fritzing/blob/master/NodeMCUv3%20Lolin.fzpz
https://github.com/RafaGS/Fritzing/blob/master/HC-SR501%20Body%20Sensor%20Module.fzpz
Zum Kuckuck mit dem Specht #3

Heute ist ganz schön was gegangen! Der Bewegungsmelder wurde integriert – das schreibt sich leider leichter als es ist, denn es hat schon etwas gedauert bis die Hardware so eingestellt war dass alles gepasst hat. Für den Bewegungsmelder wurde auch gleich noch ein Gehäuse gedruckt, damit das Projekt gleich einen leicht professionellen Touch kriegt.
Wenn eine Bewegung erkannt wird, dann fängt das Piezo-Element an 5 Sekunden unerträglich zu piepsen. (5 Sekunden unerträgliches Gepiepse können lang sein!) Das ist insgesamt keine großartige deutsche Ingenieursleistung aber für einen fränkischen Powerpoint-Informatiker nicht schlecht. Der Code ist bestimmt um 8 bis 10 Zeilen angewachsen, das kann sich sehen lassen, bietet aber noch genug Raum für Verbesserungen:
int piezo=D5;
int bewegung=D7;
int bewegungsstatus=0;
int alarm_cnt=0;
void setup() {
pinMode(piezo, OUTPUT);
pinMode(bewegung, INPUT);
Serial.begin(9600);
Serial.println("Serieller Monitor gestartet");
}
void loop() {
bewegungsstatus=digitalRead(bewegung);
if (bewegungsstatus == HIGH){
alarm_cnt++;
Serial.println(String ("Bewegung ") + alarm_cnt);
tone(D5, 2000); //unerträglicher Ton: 2000, erträglich 1000
delay(5000);
noTone(D5);
}else{
Serial.println(".");
}
}
Was kann jetzt noch schief laufen? Klar, der Specht könnte zu klein sein um erkannt zu werden, das wäre blöd. Als nächstes muss das Gehäuse noch verbessert werden, da muss das Piezo-Element noch mit rein und das Verbindungskabel zum Board könnte auch eine leichte Optimierung vertragen. Wenn das dann alles passt kann alles unter dem Fensterbrett montiert werden. So der Plan.
Zum Kuckuck mit dem Specht #2

Aha, der Herr Fassadenzerstörer ist lärmempfindlich. Trifft sich gut, denn der Herr Fassadenbesitzer war früher ein ganz schönen Krawallbruder. Früher. Neuerdings macht er ja viel in Arduino und 3D-Druck, das sind die Waffen der Neuzeit, mit denen zurückgeschlagen wird. Die erste Ausbaustufe ging gestern kurz vor Mitternacht an den Start: ein Piezo Element aus einem alten Wecker an einem Arduino piepst jetzt. Piep. Das muss für heute reichen. Piep. Als nächstes wird dann noch ein Bewegungsmelder dazu gebaut. Piep.
Zum Kuckuck mit dem Specht
Am Samstag schlägt der Nachbar Alarm Hey Alter an deim Haus hämmert ein Specht! Also in den Hof gerannt und das Viech vertrieben. Lieblingslied von so einem Specht? Wenn ich geh, dann geht nur ein Teil von mir und ein Loch das bleibt bei dir. Heute war er wieder da und hat nachgelegt! Arschloch.
Der Specht hat sich nicht irgendein Eck herausgesucht, sondern einen Fleck schön weit oben am Dach, das wird schwer zu reparieren. Aber bis dahin heißt es Schadensbegrenzung. Angeblich mögen Buntspechte keinen Lärm und deshalb kann man sie auch recht einfach vertreiben. Deshalb wurden jetzt kurzfristig ein paar Bleche an ein eine Schnur gebunden und am Fensterbrett befestigt. Morgen wird aufgerüstet.
Schicht zum Wochenende

Boa, ein Dutch Oven, ein Batzen Fleisch, ein paar Zwiebeln, Gewürz und Bakon und dann einfach nur warten und warten und warten und nach gut 3 Stunden ist das Schichtfleisch fertig. Wer auf Nummer Sicher gehen will, stellt den Dutch Oven einfach bei 160 Grad in den Backofen, fertig. Pate stand das Rezept hier, Live-Support gabs per WhatsApp.
Die Chefin hat angeregt dass wir uns unbedingt auch so einen Topf kaufen müssen. Müssen wir nicht. Wir machen modernes Dutch-Oven-Sharing, das ist total nachhaltig. Schichtfleisch ist ein spitzen Essen wenn man Gäste hat – kann man vorbereiten, in den Backofen stellen und sich dann um andere Sachen kümmern. Die Chefin hat gelobt, die Gäste haben gelobt, Bier passt hervorragend dazu und Männer brauchen eigentlich keine weiteren Beilagen. Was will man mehr?
U3 Großreuth

Das was man da oben auf dem Bild sieht ist das vorläufige Ende der U3 hinter dem neuen U-Bahnhof in Großreuth. Der Bahnhof ist größtenteils fertig, oben muss das Grünzeug noch gerichtet werden, unten die Elektroinstallation und die Innenausstattung, Zielgeradenarbeiten. Ende des Jahres soll mit den Probefahrten gestartet werden und in gut einem Jahr dann der Regelbetrieb. Dann ist es vorbei mit unserer Endstation. Ein sehr interessanter Tag der offenen Tür war das.
Scharfe Ernte

Das Hochbeet war heuer so etwas ähnliches wie ein heißer Brüter. Irgendwann im Frühjahr wurde es schön mit Rasenschnitt abgedeckt, mit Chili- und Paprikapflanzen bestückt und dann sich selbst überlassen. Gegossen wurde nur beim Bepflanzen und ein- oder zweimal als es richtig heiß war. Das Ergebnis kann sich trotz nicht vorhandener Pflege sehen lassen. Grüne und gelbe Paprika hat es schon ab August regelmäßig zur Brotzeit gegeben, die Chilis wurden heute zum dritten mal geerntet. Links im Bild sieht man die fertig getrockeneten, in der Mitte die, die gerade trocken und rechts die, die heute geerntet wurden. Wenn das Wetter mitspielt, dann kann man locker noch zweimal ernten. So macht Gartenbau Spass.
Das Böse ist immer und überall – am Montag war es am Bahnhof

Am Wochenende hat doch so ein Drecksack das Hinterrad vom Arbeitsfahrrad geklaut! Jetzt musste das Arbeitsrad kurzfristig getauscht werden. Das Neue in Oberbayern ist das Alte aus Nürnberg. Das Alte aus Nürnberg war erst seit letzter Woche das Alte, eine strategisch, logistische und nachhaltige Meisterleistung.
Das Hinterrad klauen ist fies, weil ein Ersatz ja zur Schaltung passen muss. Freundlicherweise hat der Drecksack sein altes Hinterrad da gelassen, vielleicht passt das ja, dann braucht es nur einen neuen Schlauch und einen Mantel und der Schaden ist überschaubar.
Damit der Fahrradtransfer einfacher wird wurde gestern aufs Auto gesetzt. Stategisch clever, aber in der Ausführung beschissen, weil man Autobahnvollsperrungen in der Regel nicht mit einplant. Also nicht nur dass man sich jetzt um die Reparatur vom Arbeitsrad kümmern muss, nein man verplempert auch noch 2 Stunden im Stau. Ich wünsche dem gemeinen Dieb die Pest, alternativ Durchfall in Kombination mit zwei gebrochenen Armen.
