Öl statt Spachtel

Das derzeitige Langlaufprojekt ist der Kellerraum für die Chefin. Letztes Jahr im Pfingsturlaub ging es los, im September weiter und fertig soll der Raum irgendwann im Winter werden. Quasi jetzt. Und seit 3 Wochen ist das Wochenendziel das gleiche: die Wände spachteln, damit man sie streichen kann. Nach dem Streichen geht es dann weiter mit der Elektroinstallation, danach dann mit den Wandschränken und der Inneneinrichtung. Aber seit 3 Wochen das gleiche Drama, irgendwas ist immer wichtiger. Die letzten beiden Wochen waren mit Spontan-Elektro-Support auf einer Fremdbaustelle dicht und diese Wocheende musste der Holzfußboden im Bad neu geölt werden. Der Boden schaut jetzt zwar aus wie neu, aber der Keller verharrt in seiner Winterschockstarre.

Die Saunarana

Gestern Abend haben ein Ex-Sauna-Profi und ein Sauna-Novize die Saunalandschaft im Fürthermare aufgesucht. Ein Sauna-Novize ist erst mal geplättet von den vielen nackten Körpern, dann kommt die unheimliche Hitze von so einer Sauna, halt geben da nur eingeschmuggelte Dehydrations-/Abkühlungsseidla in den Ruhephasen. So ein Saunaabend ist eine absolut entspannende Sache, da kommt man runter. Der Ex-Sauna-Profi und der Sauna-Neu-Fan machen das jetzt öfters.

Hipsterfall

Gestern ist so ein Hipster-Trottel mit langem Hipster-Bart, Hipster-Mütze, Hipster-Hochwasserhose, kurzen Hipster-Winter-Söckchen, Hipster-Turnschuhen, Hipster-Jacke, Hipster-iPhone und Hipster-iPhone-Kopfhörer vor mir gelaufen. Vor lauter Hipster-iPhone-geglotze hat er aber eine Realworld-Steinstufe übersehen, vielleicht hat auch Siri gerade geschlafen, jedenfalls ist er sauber gestolpert und sein Hipster-iPhone-Kopfhörer ist aus seinem Hipster-Ohr gefallen und in einer Realworld-Wasserpfütze gelandet, und er hinterher. Das hat mir gut gefallen, das hat meine Stimmung deutlich aufgehellt.

Die wetterfühlige Wetterstation – 2020

Boa, kaum haut’s mal wieder was runter bricht die Funkverbindung ab. Die Lösung für das Problem ist eigentlich recht einfacht: Stecker an der Basisstation ziehen und warten. Das ist zwar einfach, aber nervig. Der Kern des Problems ist ja die miserable Funkverbindung zwischen Basis- und Messstation, die angeblich im Nachfolgeprodukt verbessert wurde. Aber das Set kostet 119 €. Würde sich die Chefin für das Thema Wetteraufzeichnung interessieren, hätte sie wahrscheinlich schon aufgehört zu schreiben und längst bestellt. Tut sie aber leider nicht.

Ein anderer Ansatz ist technisch etwas aufwändiger, aber wahrscheinlich genau deshalb auch reizvollerer. Und zwar könnte man die Messstation auf WLAN umbauen oder – um genauer zu sein – man lässt die Erfassung von einem Arduino bzw. ESP8266 machen und sendet die Daten dann über WLAN ans Haus. Das haben andere schon vor mir gemacht, das kann ich bestimmt auch:

Man könnte das Vorhaben noch vereinfachen in dem man die Erfassung der Windrichtung einfach weg lässt, interessant sind ja eigentlich nur die Temperaturen, Luftdruck und die Niederschläge. Einfach mal so dahin gesponnen. #nichtstarkregenkompatibel

Wiederaufnahme der Genussaktivitäten

Mit dem Fasten ist ja schon seit Mitte des Monats Schluss. Danach kommt aber die eigentlich heikle Phase, nämlich das langsame Hochfahren von Essen und Trinken. Seit ein paar Jahren mache ich das so dass ich im Januar überhaupt keinen Alkohol und keinen Kaffee trinke, das ist am einfachsten. Beim Essen versuche ich einen Bogen um „schwere Mahlzeiten“ zu machen. Das klappt ganz gut. Gestern stand die nächste Stufe auf dem Programm, nämlich das erste Bier, weil das Hotel in Laufnähe vom Brauhaus Fallersleben war. In 3 Stunden zwei Bier zu trinken, also nicht trinken sondern nippen, das ist schon eine spitzen Leistung. Ich bin stolz.

Eine waghalsige Wäscheklammernkonstruktion war auch keine Langzeitlösung

Letzte Woche hat die N-ERGIE bei uns den Gaszähler ausgetauscht und der neue Gaszähler ist ein anderer Typ als der alte und da passt das Reed-Relays zum Erfassen des Gasverbrauchs nicht mehr rein. Große Scheiße. Behelfsmäßig wurde erst mal die Plastikhalterung entfernt und das eigentliche Messmodul mit Panzertabe an den neuen Gaszähler gepappt. Das hat aber nicht geholfen. Eine waghalsige Wäscheklammernkonstruktion war auch keine Langzeitlösung. Half alles nichts, da mussten Halter konstruiert und mit dem 3D-Drucker ausgedruckt werden, jetzt hält die Sache.

Nextcloud-Arbeiten

Am Wochenende gab es ein neues Docker Image von Nextcloud, das wurde selbstredend gleich installiert. Maps 0.1.4 wird da gleich mit geliefert, top! Die Freude hat aber nicht lange gehalten, der Import der Fotos läuft anstandslos durch, aber das Ergebnis landet halt nicht in der Datenbank, sau blöd! Seit heute gibt es auch schon ein Issue dazu, bleibt aber trotzdem blöd. Die Freunde testen nicht sauber!

Ursprünglich haten die Chefin und ich ein gemeinsames Nextcloud-Konto verwendet damit wir beide auf unsere Korrespondenz zugreifen können. Das hatte aber den Nachteil dass auch beide Handy-Gallerien in dieses Konto gesichert wurden, gut 40 GB, ziemlich unübersichtlich. Jetzt hat jeder ein eigenes Konto und die wichtigsten Ordner sind geteilt. Das funktioniert prima, sau cool!

Kleine Steckdosenkunde

Du müsstest uns nur ein paar Steckdosen anschließen! Dieser Satz ist inhaltlich falsch. Es gibt nicht einfach nur ein paar Steckdosen anschließen. Eine Steckdose existiert nämlich nicht im luftleeren Raum, eine Steckdose braucht mindestens eine Zuleitung, oft auch noch ein Loch in der Wand. Und in das Loch in der Wand muss man erst eine Plastikdose setzen, dazu braucht man Gips. Für die Zuleitung muss man Schlitze in die Wand schlagen und in Altbauten kann man da nur hoffen dass man dabei auf keine anderen Leitungen trifft. Trifft man aber immer. Dann heißt es tricksen.

Überhaupt gibt es unterschiedliche Kaliber von Steckdosen, die normalen in die man alles Mögliche anstecken kann und dann die für Starkstrom, für den Herd. Und das wiederum ist keine Steckdosen im herkömmlichen Sinn, weil nichts gesteckt, sondern nur geschraubt wird. Nur am Rande bemerkt. Du müsstest uns nur ein paar Steckdosen anschließen! bedeutet mindestens einen Samstag Schlitze schlagen, Unterputzdosen setzen, bestenfalls noch Leitungen verlegen und Schlitze zu machen. Und einen Samstag verputzen und Steckdosen anschließen.  Und es bedeutet viel Dreck. Und es macht keinen Spaß.

Daily Drive

Seit kurzem gibt es bei Spotify eine neue Playlist namens „Daily Drive“, das ist eine Mischung aus Nachrichten und Liedern auf Basis des eigenen Geschmacks. Die Nachrichtenbeiträge kommen von Deutschlandfunk, Spiegel und Zeit, die Mischung ist gut gewählt. Zuerst kommen aktuelle Nachrichten, dann ein paar Lieder, dann das Spiegel-Tages-Update, dann wieder ein paar Lieder und danach Kulturgedönse und so weiter. Perfekt fürs Pendeln. Da wächst Streaming und Radio zusammen, gefällt mir gut!

Zigbee-Freuden!

Manchmal ist es so dass man mit viel Aufwand rechnet und dann gar keinen hat. Solche Momente sind selten, deshalb sind sie so schön. Normalerweise ist es ja genau anders herum. Aber vom Anfang an: Letztes Jahr wurde ein Zigbee-USB-Stick angeschafft, mit einer damals aktuellen Firmware. Mittlerweile gibt es ja Zigbee Komponenten ohne Ende aber nicht jede wird von der alten Firmware unterstützt.

Um die neue Firmware auf dem Stick zu bekommen braucht man spezielle Hardware oder man kauft einfach einen neuen, kostet ungefähr das Gleiche. Also wurde kurzerhand ein neuer bestellt. Und jetzt kommts: alter Stick raus, neuer Stick rein – und läuft. Alle vorhandenen Zigbee-Komponenten wurden übernommen, man muss nichts neu anlernen! Und der 6 € Ikea Taster geht auch einfach so.