Der Bücherwurm ist ein kleiner aber feiner Buchladen in Zabo. Gestern Abend gab es dort einen Leckerbissen für Krimi-Fans: Elmar Vogt gab sich die Ehre und las aus seinem aktuellen Roman „Der Fall Zita S.“. Der Mentor ist nicht nur ein guter Schreiber, sondern auch ein ausgezeichneter Leser. Das Publikum war bunt gemischt, neben der Fan Base und den Groupies, waren zahlreiche Krimi-Fans am Start und wir drei eben. Die gelesenen Passagen wurden bei Tee und Kecksen analysiert und diskutiert. Zugegebenermaßen hört sich das jetzt stockschwul an, war es aber nicht. Danach ging es zum Dehydrieren in die Zabo-Linde, der Mittanachtsimbiss wurde im Wurstdurst eingenommen und der Absacker im Artefakt (der Monatswhiskey ist übrigens ein Isle of Jura – 10 Jahre, sehr bekömmlich!). Ein spitzen Abend. Auf die Idee etwas Kultur mit unseren Herrenabenden zu kombinieren hätten uns auch schon eher kommen können…
Gedankengut
Der Produkttester
Grade hab ich mich als Produkttester für eine Drehmel Kompaktsäge beworben. Mit der Dachbaustelle in petto bin als Tester eigentlich prädestiniert und außerdem wäre es nach so einem Tag mehr als gerecht.
Die Bahn kommt – heute nicht
Wochenlang geht alles gut und dann so ein Tag: Früh wird der Zug gestrichen und ein Ersatzbus angeboten (mit einem Bus von N-Zentrum nach IN-Nord mit Halt in Allersberg und Kinding ist gar keine gute Alternative, definitiv ein 1,5 ++ Std. Trip). Abends kommt der ICE 20 Min zu spät und kann dann auch nicht schneller als 200 km/h fahren.
Heller
Das Ausleuchten von so einem begehbaren Kleiderschrank (wo ist eigentlich der Unterschied wischen einem begehbaren Kleiderschrank und einem Ankleidezimmer? Egal.) ist nicht trivial, zumindest nicht im Jahr 2013. Früher wäre das kein Problem gewesen: Halogenspots rein – lieber einen mehr als einen zu wenig – Licht satt und fertig. Wer 2013 für 300 Watt Halogenspots verbaut, der muss aufpassen dass man ihm keine zwielichtigen Machenschaften mit einer Kernkraftwerksmafia nachsagt. Vorsicht!
2013 heißt das Leuchtmittel der Wahl LED. Aber wie bei allem heutzutage ist das mit dem Licht auch eine ganze Ecke komplizierter geworden, weil die Wattzahl zur Dimensionierung ja nicht mehr hergenommen werden kann, muss man physikalisch korrekt in Lumen, Lux und Kelvin rechnen. Das macht den Vorgang an sich zwar korrekter, aber für Otto Normalverbraucher nicht unbedingt einfacher.
Was ich eigentlich sagen will: bei led100.de kommt man recht günstig und schnell an LED Leuchten samt Leuchtmittel und falls man sich bei den Leuchtmitteln verschätzt hat, kann man die auch recht einfach zurück geben. Ob das günstig ist, muss man fallspezifisch entscheiden, bei Conrad kriegt man sie jedenfalls für den gleichen Preis und kann sie gleich mitnehmen und spart sich so das Porto für das Hin- und Herschicken.
Paradise Lost 2013
Paradise Lost waren Mitte der 90er eine Macht, anfangs als Death Metal Alternative und auch später als solide Rocker. Man musste sich zwar auf Konzerten jede Zugabe erkämpfen, schlussendlich wurde man aber belohnt. Paradise Lost 2013 sind auf ihrer „25th Anniversary Show“ nur noch scheiße. Zwar gibt man sich mit der Song-Auswahl richtig Mühe und bringt so manchen alten Kracher, aber der Funke will einfach nicht mehr so richtig überspringen. Da ist es auch OK wenn die Herren nach ca. 1:20 Stunden die Bühne räumen. Irgendwie schade.
Von der einzigartigen Chance etwas bäuerliches Flair in die Stadt zu bekommen
Ich habe alles gegeben, war romantisch, nett und zuvorkommend, habe mich um die Kinder gekümmert, mit aufgeräumt und gekocht. Sogar die Scheibenwaschanlage wurde aufgefüllt! Aber von dieser Idee konnte ich sie nicht begeistern, noch nicht einmal ansatzweise möchte sie so ein Ding in Garten stehen haben, und das obwohl ich ihr auch von den Synergieeffekten (in Form von frischen Brot, Haxen und Spanferkel) erzählt habe. Die einzigartige Möglichkeit den Garten komplett neu zu strukturieren, ist ihr genauso egal wie mein mein Angebot auf einen Gartenteich zu verzichten. Aber sie bleibt hart: So ein Ding kommt nicht in den Garten.
Du bist der Club! Realistisch betrachtet war es nicht anders zu erwarten. Optimisten gehören bestraft.
Heute waren wir im Ballett, der Nussknacker – eine Liebesgeschichte in zwei Akten mit Happy End. Zeitgleich hat der Club gespielt, in Gladbach – auch in zwei Akten aber komplett ohne Happyend. Eine miserable Nummer: man sitzt da und versucht sich auf die Aufführung zu konzentrieren, glotzt wie ein Besessener alle 5 Min. auf sein Handy, möchte beim 0:1 vor Freude schreien, weiß aber genau was nach der Halbzeit passieren wird und bekommt Recht. Ballett-Aus, Club-Aus, Tabellenletzter. Hauptsache Kind 1.0 hatte ein Erfolgserlebnis.
Lebensqualität ++
Seit ca. 20 Min ist die äußere Binde ab, das verbessert das Dahinsiechen doch ungemein. Sonntag Abend kommt dann die Binde um die Wunden daran, danach ist wieder an Regelbetrieb zu denken. Wie die Ballettaufführung von Kind 1.0 hosentechnisch abgewickelt werden soll ist offen, notfalls kommt zur Trainingshose Gel ins Haar, so sollte man zumindest in N-Langwasser nicht auffallen.
Das Würzhaus
Das Würzhaus ist sicher nichts für alle Tage, zumindest nicht für unsereins, so viel ist klar. Aber, das Würzhaus ist eine top Location wenn man mal einen Grund hat sich selbst, mit mehr als 5 Bier und ein Paar Blaue Zipfel, zu belohnen oder – wie in unserem Fall – gar etwas mit Holden zu feiern. Das Essen ist super, genauso wie der Service. Und die Chefin war begeistert, das ist das was zählt uns das Loch im Geldbeutel kann man flicken. Basta.
Das Alabastergrab
Ein spitzen Krimi und fast in Rekordzeit gelesen: Das Alabastergrab. Die Handlung spielt größtenteils in Bamberg und Umgebung, im Sommer zur Bierkellerzeit – da kommt fast schon so etwas wie Heimweh auf.