Heute waren wir im Ballett, der Nussknacker – eine Liebesgeschichte in zwei Akten mit Happy End. Zeitgleich hat der Club gespielt, in Gladbach – auch in zwei Akten aber komplett ohne Happyend. Eine miserable Nummer: man sitzt da und versucht sich auf die Aufführung zu konzentrieren, glotzt wie ein Besessener alle 5 Min. auf sein Handy, möchte beim 0:1 vor Freude schreien, weiß aber genau was nach der Halbzeit passieren wird und bekommt Recht. Ballett-Aus, Club-Aus, Tabellenletzter. Hauptsache Kind 1.0 hatte ein Erfolgserlebnis.
Gedankengut
Lebensqualität ++
Seit ca. 20 Min ist die äußere Binde ab, das verbessert das Dahinsiechen doch ungemein. Sonntag Abend kommt dann die Binde um die Wunden daran, danach ist wieder an Regelbetrieb zu denken. Wie die Ballettaufführung von Kind 1.0 hosentechnisch abgewickelt werden soll ist offen, notfalls kommt zur Trainingshose Gel ins Haar, so sollte man zumindest in N-Langwasser nicht auffallen.
Das Würzhaus
Das Würzhaus ist sicher nichts für alle Tage, zumindest nicht für unsereins, so viel ist klar. Aber, das Würzhaus ist eine top Location wenn man mal einen Grund hat sich selbst, mit mehr als 5 Bier und ein Paar Blaue Zipfel, zu belohnen oder – wie in unserem Fall – gar etwas mit Holden zu feiern. Das Essen ist super, genauso wie der Service. Und die Chefin war begeistert, das ist das was zählt uns das Loch im Geldbeutel kann man flicken. Basta.
Das Alabastergrab
Ein spitzen Krimi und fast in Rekordzeit gelesen: Das Alabastergrab. Die Handlung spielt größtenteils in Bamberg und Umgebung, im Sommer zur Bierkellerzeit – da kommt fast schon so etwas wie Heimweh auf.
Teil 2 vom Drama
Heute ist es wieder so weit. Unter der Annahme dass sogar Franken aus ihren Fehlern lernen können, schaut die Strategie wie folgt aus:
- Keine Jeans anziehen –> Die geht danach nicht mehr übers Bein
- Nicht mit dem Fahrrad hinfahren –> zurück geht nicht
- Nicht heim laufen –> das war beim letzten mal grenzwertig
- Schmerztabletten mit mitgeben lassen –> wer denkt da schon dran wenn er raus will
- Bier kühl stellen –> Bier hilft
Mit Gewalt ins 21. Jahrhundert
Seit heute hat der Senior ein iPad, eine Email-Adresse, eine Apple-ID und einen Skype-Account. Also richtig haben tut er es noch nicht, weil es noch hier in N liegt und er in W noch kein Internet hat, aber die Richtung passt und das Ziel fast greifbar.
A laptop called Waffe
Gerade überlege ich ob ich dem MacBook nicht vielleicht einen anderen Namen geben sollte, „Blitz“ oder „Waffe“ vielleicht. Und wäre heute nicht Montag, dann würde ich mir zur Feier des Tages einen Bock genehmigen! Auf der Heimfahrt wurde nämlich per SMS mitgeteilt dass der Rechner fertig ist, im Laden hat man dann gesagt dass die Festplatte tatsächlich getauscht wurde und auf der Rechnung waren schließlich 30 € weniger drauf als erwartet, weil der Einbau der SSD mit dem Austausch der Festplatte gegengerechnet wurde. Guter Service, weil eigentlich handelt es um zwei getrennte Vorgänge: Austausch der fehlerhaften Festplatte innerhalb der Garantiezeit und Upgrade von HD nach SSD. Heute ein König.
Du bist der Club! Schlimma geht imma…
Manchmal möchte man einfach nur Bayern-Fan sein, samstags nebenher Fussball hören, die drei Punkte am Ende des Spiels registrieren und sich um die schönen Dinge im Leben kümmern. Am Sonntag könnte man dann sein neues Trikot spazieren tragen und am Montag über das Spiel vom Wochenend philosophieren. Die Welt könnte so einfach sein…
Du musst auch mal an dich denken!
Im Konsumrausch. Der Kollege F. hat es einfach zusammengefasst: Du musst auch mal an dich denken! Ja, mal was für mich, was technisches, irgendwas technisches, wie z.B. dieses Google Nexus 5, das iPhone 4 ist ja mittlerweile schon ganz schön in die Jahre gekommen und langsam ist es, zumindest bei der Kicker App – wenn das kein Grund ist. So ein neues Handy wäre schon eine super Sache. Dir war doch schon das Nexus 4 zu groß, sind deine Hände im letzten Jahr gewachsen? War der Kommentar der Kollegen. Arschlöcher. Die machen einen aber wirklich alles madig. Um den Tag doch noch halbwegs mit einem „Für mich“-Gefühl abschließen zu können, hat Gravis jetzt den Auftrag eine 500 GB SSD in das MacBook zu bauen. Das Nexus 5 kann man ja mal beobachten, unverbindlich, gegen Ende der Rückrunde könnte das nochmal wichtig werden.
Die Pfiffaprinzessin
Wie wir gestern Abend heimfahren lässt Kind 1 keine Ruhe mehr – wie super denn so ein Pilzschnitzel wäre und dass sie sich grade gar nichts besseres vorstellen könne, bla bla, bla bla… Also beim nächsten Waldweg angehalten und ab in die Flora. Auf Grund der Dämmerung und des vielen Laubs war es für die Aufsichtsperson klar, dass da nichts mehr zu holen bzw. finden ist – einfach nur eine gute Tat zur Warung des Familienfriedens. Die Kinners haben sich aber wie ein paar Ferkel durch das Laub gewühlt und die Große hat tatsächlich schon nach kurzer Zeit eine Marone (vielleicht war es auch ein Steinpilz) von beachtlichen Ausmaß gefunden. Das Teil hatte einen Hutdurchmesser von ca. 18 cm, genug Material für eine Mahlzeit. Zuhause wurde das Prachtexemplar noch mit Hilfe des Pilzatlas eindeutig als ungiftig klassifiziert, sodass der Weiterverarbeitung zum Schnitzelimitat nichts mehr im Wege stand. Kinder zufrieden, draußen gewesen, Kinder satt und dem Bildungsauftrag nachgekommen. Klassische Win-Win-Situation.