Es ist mühsam und der Weg ist steinig, aber Stück für Stück bekommt meine App ein neues Feature. Ein richtiger Entwickler (der wo weiß was er tut) könnte es wahrscheinlich nebenher mal schnell so rein hacken. Aber man ist ja kein richtiger Entwickler (und weiß nur teilweise was man tut). Deshalb ist die Freude über das Ergebnis um so größer und in Anbetracht dessen, dass es sich nur um ein Teilergebnis handelt, freue ich mich heute schon – also rein vom Freudefaktor her – auf das Endergebnis.
Gedankengut
Böse, böse, böse…
Für das was ich gemacht habe gibt es keine Entschuldigung. Es ist böse, böse, böse und höchst wahrscheinlich komme ich dafür in die Hölle. Mindestens die Umweltverschmutzerhölle. Aber das Fleisch war genauso schwach wie der Geist, eine absolute Kapitulation vor dem Genuss. Was muss dieser drecks Kaffee aus diesen kleinen Alukapseln aber auch so gut schmecken, so ungefähr tausend mal besser als der aus diesen damenbindenähnlichen Kaffee-Pads. Dieser gute Kaffee, dieses miese Aluminium, dieses schlimme Leben.
Glühlampen noch in großen Mengen
Jede Woche gibt es in der Sonntagszeitung diese Anzeige von einem Lampenladen in der Südstadt: Glühlampen noch in großen Mengen! Und jede Woche dann das gleiche Synapsengewitter im Hack’schen Vorhirn: Oha, noch so einer der nicht mit den LED-Lampen und deren Preisverfall gerechnet hat! Glühlampen, am Ende noch mit 100 Watt, diese grässliche Helligkeit – nein, wer sich sowas rein dreht, der frisst auch kleine Kinder, verspeist junge Robben und fährt womöglich noch Auto. Jeden Sonntag.
Musikalische Früherziehung ist wichtig (KW41)!
Die gestrige Stunde Musikalische Früherziehung war wieder ein Streifzug durch die Untiefen des deutschen Schlagers. Gestartet wurde mit „Aber dich gibt’s nur einmal für mich“ – ein Evergreen wie es wenige gibt. Danach ein Ausflug nach Griechenland mit „Weisse Rosen aus Athen“ – während der Junior tanzte wie ein Lump am Stecken, fing Kind 1 schon langsam an zu maulen. Ich versuchte mit Heintje und „Mama“ gegen zu steuern, erntete aber wenig Gegenliebe. Zum Finale dann eine richtige Granate: Alexandra mit „Mein Freund der Baum“. Die Reaktionen von der Chefin und Kind 1 liefen – grob gesagt – diametral auseinander. Um die Lage etwas zu entspannen lies danach Tommy Steiner „Die Fischer von San Juan“ vom Stapel, was beim Junior zu Freudensprüngen führte, Kind 1 hielt sich die Ohren zu und schrie laut nach Hilfe. Versöhnt wurde sie dann mit diveresn Mist von den Sportfreunden Stiller. Auftrag ausgeführt, niemand sagt dass es einfach ist… Nach Rücksprache mit der Chefin soll ich mit Trash-Metal noch etwas warten, die Zeit kann man überbrücken.
Ende Dreissig
Fast mit dem Tag genau wurde gestern aus dem Ende Mitte Dreissig ein Ende Dreissig, und zwar ein finales. So mit Ende Dreissig lebt es sich eigentlich ganz gut, abgesehen von ein paar zu vielen Krampfadern. Die Geschenke waren genauso exquisit wie die Gäste und das lenkt dann doch recht gut ab. Zusammengefasst kann man sagen dass man mit Ende Dreissig wieder mehr Wert auf gute Musik und Entspannung legt.
Flic – will ich
Em hallo, ich brauche mal Hilfe! Könnt ihr vielleicht mal auf den Link klicken, bitte! Bei 10 Klicks bekomme ich so ein Flic-Ding für umsonst. Ein Use-Case wird sich finden!
Die Blues Pills sind live eher Sleeping Pills

Gestern, das erste Vorgeburtstagsgeschenk: Tickets für die legendären Blues Pills in der Rockfabrik. Dass zwischen Bekanntwerden einer Band, Beschaffung der CD und Konzert grade mal 4 Wochen liegen ist ein Glücksfall. Deshalb war auch bekannt dass die Kollegen richtig arg jung sind und das hat man auch gemerkt. Musikalisch sind sie top, live können sie sich ein Stück von den absoluten Rampensäuen von The Vintage Caravan abschneiden.
Räuberhöhle goes faltbares Räuberhöhlengestell
Die Kinners brauchen eine Räuberhöhle. Momentan schaut die Sache so aus dass sie dazu den Wäscheständer der Chefin nehmen und darüber zig Decken und Kissen schmeißen und dann unten rein krabbeln. Das hat drei entscheidende Nachteile: erstens muss die Räuberhöhle regelmäßig zerstört werden um Wäsche aufhängen zu können und zweitens geht das der Wäscheständer davon langsam kaputt. Drittens steht diese drecks Räuberhöhle unten im Wohnbereich rum und nicht im Spielzimmer und das nervt.
Mögliche Gegenmaßnahmen:
- keine Räuberhöhle –> dann machen sie etwas anderes kaputt
- die Sache weiter so laufen lassen –> dann geht der Wäscheständer kaputt und die elterlichen Nerven obendrein
- eine alternative Räuberhöhle im Spielzimmer –> auf die Wünsche der Kinder eingehen und väterliche Initiative zeigen
Jetzt läuft die Planung. Wir haben noch ein paar alte Latten, wir bräuchten noch ein paar Scharniere und dann könnten wir daraus ein faltbares Räuberhöhlengestell machen, dass man je nach Stimmung über die Matratze in der Kuschelecke im Spielzimmer bauen könnte. So, das wäre der Plan. Was jetzt noch fehlt ist eine gute Zweitverwendung, was kann man mit einem zusammengeklappten faltbaren Räuberhöhlengestell machen?
Einstiegshürden sind blöd
Es gibt Probleme, die könnte man lösen wenn man sich mit ihnen beschäftigen würde. Und dann will man sich mit ihnen beschäftigen und stößt auf ganz miserable Einstiegshürden. Und die verzögern die Abarbeitung ganz enorm. Die Welt könnte so einfach sein…
Musikalische Früherziehung ist wichtig!
Heute mussten beide wieder durch die musikalische Früherziehung beim Vater, die Flippers standen auf dem Programm. Die Flippers waren Jahrzehnte lang die Spitzen des deutschen Schlagers – von Liedern wie Moskau im Regen kann keine Helene Fischer nur träumen. Die muss man auch als Kind schon kennen! Als aus dem Spass langsam Ernst wurde und der dann in ärgstes Geschrei abglitt gab es noch Du hast ja Tränen in den Augen hinterher… da geht man als Kind gern ins Bett und als Erziehungsberechtigter hat man endlich einen Use-Case für Multiraum-Beschallungssysteme gefunden.