Café Kraft

Die Kids waren heute auf Kindergeburtstag im Café Kraft eingeladen. Das Café Kraft ist eine Kletterhalle. Der Insider differenziert da vielleicht genauer, es gehen jedenfalls Menschen da hin und krabbeln Wände hoch. Die Geburtstagskindeltern hatten zwei Trainer engagiert, die die Kids betreuten und die Eltern durften abwarten und Kaffee trinken.
Unsere Bedenken dass der Bub noch zu klein für die Sache ist waren unberechtigt. In bester Spiderman-Manier ist er als Kleinster abgegangen dass man als Erziehungsberechtigter seine wahre Freude beim Zuschauen hatte. Die Klientel, also diese Kletterer, sind schon speziell, das macht aber nichts weil man ist ja weltoffen und viele weibliche von ihnen sin beim Ausüben ihres Hobbys durchaus beobachtungswert.

KW15 – aus IT-Sicht nachhaltig

IT-technisch kann man die vergangene Woche durchaus als nachhaltig bezeichnen. Als erstes wurde die Smartwatch verkauft. Der Nachbarsbub war auf der Suche nach einer, seine Mutter hatte um Hilfe gebeten und dann hat eines zum andern geführt. Der Bub überglücklich, der Mann mit allen Optionen.
Dann wurde das Arbeits-Blackberry gegen ein Microsoft Lumia getauscht. Dieses 100 € Handy überrascht angenehm. Die Akkulaufzeit beträgt gut 3 Tage, die Anbindung an MS Exchange ist super, man kann alle im Bürobereich üblichen Dateien öffnen und anschauen und telefonieren kann es auch.
Zu guter Letzt haben wir dann noch unsere Laptops getauscht. Da die Chefin ausschließlich surft macht es mehr Sinn dass sie das Chromebook verwendet. Begeistert war sie nicht, aber vernünftig.

Beerdigung sind immer so ein Ding

Heute auf einer Beerdigung eine wirklich ergreifende Rede gehört. Mit dem Alter wird man ja immer emotionaler, da schlagen solche Momente voll rein. Aber es gab auch gutes, mal wieder in der Kirche in W. gewesen und dort viele Leute gesehen, die man seit Jahren nicht mehr gesehen hat und wahrscheinlich nie mehr sieht. Viel mehr gibt es nicht zu sagen – doch, am Friedhof hat die Sonne geschienen, das war angenehm.

Qualvolles Leben mit Frau

Eine spitzen Überschrift! Wer jetzt gleich an Eheleben oder so etwas denkt, hat Pech. Wer an Life Of Agony denkt, kann sich melden und wird Leser des Monats. Life Of Agony haben sich nämlich zum gefühlt 15. mal zusammengerauft und sich wiedervereinigt, bringen 2016 eine neue Platte und spielen in Geiselwind. Und jetzt zur Frau, es geht um die Sängerin, das ist nämlich der Sänger von früher, nur jetzt mit langen Haaren und Brüsten. Leck mich am Arsch!

Multikulti-Check

Multikulti-Check: 3 Tage Mitteldeutsches Niemandsland, dort eine Spanier-Invasion, Gespräche mit Ossis, Schwaben und echten Niedersachsen, den ersten Dönerroboter gesehen, kanadische Software, ein polnisches Geburtstagskind mit italienischer Familie und jugoslawischen Gästen, vietnamesisch Essen und dann noch eine Hafenkneipe. Zum Finale Bohnenkerne in der Fränkischen.

Wenn Ökonomie auf Ökologie trifft

Mit nur einen kleinen Nebensatz hat Sie meinen wochenlang geschmiedeten Plan ganz nebenbei in Frage gestellt: Wie lange man Leitungswasser gießen könne bis man den Preis für die Zisterne wieder drinnen hat, wollte Sie wissen. Mensch, sowas interessiert doch einen ökologischen Überzeugungstäter nicht!
Dabei hat doch alles so gepasst, das Problem mit der Versickerung geklärt, eine flache Zisterne gefunden, das alte Fass vercheckt, alles aufgeräumt und dann gibt es auch noch 10 % Oster-Rabatt oben drauf. Und etwas Struktur für den Garten en passant. Was will man mehr?
So, jetzt geht dieser Samen auf, den Sie mit ihrer Frage gesät hat. 900 € für ein Zisternen-Komplettpaket sind tatsächlich ein schöner Batzen. Jetzt gibt es Kopfkino, war es gut das alte Fass her zu geben? Geht es nicht günstiger oder gibt es nicht eine clevere Alternative? Scheiße.

Ein Apfelbaum kulturell betrachtet

Der Apfelbaum ist ja eine Kulturpflanze und muss deshalb regelmäßig kultiviert werden. Und der unsrige im Garten war heute wieder an der Reihe, höchste Eisenbahn war das weils langsam grünt. Bei Youtube gibt es ein paar gute Anleitungen und nach einem 20-minütigen Selbststudium ging es an Werk. Kulturell betrachtet ist unser Baum jetzt ganz weit vorne und wenn es so läuft wie geplant, dann bekommen wir heuer ein paar richtig dicke pralle Schöne aus Boskoop.

Die staatlich verordnete Biorhythmuszwangsumstellung

Zur Zeit schreien die Vögel in der Früh besonders laut, als wollten sie einem sagen „Kollech, du bist eine Stunde zu früh dran, dreh um und fahr wieder heim!“ und man ärgert sich dass man die Vogelsprache nicht kann, weil sonst könnte man zurück zwitschern dass man nicht zu früh dran, sondern Opfer einer staatlich verordneten Biorhythmuszwangsumstellung ist.
Und die Vögel würden mit den Kopf schütteln und sagen dass es sowas nicht gebe, gar nicht geben kann, und dann möchte man greinen, wenn es jeder Spatz mit einem Hirn von einer Größe einer Erbse kapiert – und sogar die Russen und der Seehofer – aber sonst keiner in der Politik. Flieg nicht so weit mein kleiner Freund, überall ist die gleiche Zeit, nur in Russland nicht, aber da lauert die Gefahr…

Ostereier, das Gold des Frühjahrs

geleeeierNach dem Fest ist bekanntlich vor dem Fest, egal ob Ostern oder Weihnachten. Ostern hat allerdings den Vorteil dass danach erst mal für gut 8 Monate wieder Ruhe ist. Weil Ruhe findet man an so einem Wochenende eher keine.
Ich habe angeregt die Schachtel mit den Naschereien von Halloween zu entsorgen, schließlich ist ja auch noch genug von Weihnachten da, damit der neue Osterkram ja untergebracht werden. Kam nicht gut an.
Hauptsache die 36 Ostereier sind untergebracht, seit klar ist dass das mit dem Cholesterin alles Quatsch ist, kann man da auch mal 2 bis 3 mehr essen.