In der Zeitung steht dass die N-Ergie ihr Förderprogramm für Balkonsolaranlagen aufgestockt hat, ich hab jetzt mal einen Antrag ausgefüllt. Kostet ja nix und dauert keine 5 Minuten. Weiß nicht ob wir uns eine installieren, aber wenn dann würde ich 100 € Zuschuss bekommen, das ist doch schon mal eine gute Basis. Aber eigentlich hätte ich viel lieber ein richtige Anlage auf dem Dach.
Es ist ein Abschied auf Raten. Ich muss mich in nächster Zeit von meinem Passat trennen, das ist sicher. Unsicher dagegen ist der genaue Zeitpunkt unserer Trennung. Der Passat ist ein Dauerleihwagen von Euroleasing, den mir VW gegeben hat, bis mein tatsächliches Geschäftsfahrzeug da ist – und wenn alles so läuft wie geplant, dann sollte der ID.4 in KW14 produziert werden. Bis der dann seinen Weg von Zwickau nach Nürnberg findet, werden wohl nochmal 6 Wochen ins Land gehen. Es bleibt also noch etwas Zeit.
Es folgt eine Ode an den Passat. Der Passat ist top, er ist formschön, er hat genug Platz, genug angenehm viele PS, eine Anhängerkupplung, wahrscheinlich hat er Vollausstattung, abgesehen vom DAB-Radio jedenfalls. Das ist verschmerzbar. Er hat auch einen ganzen Sack voller Assistenzsysteme, also Quatsch den man sich wahrscheinlich nicht kauft, wenn ihn selbst bezahlen muss. Unter Anderen auch den Travel Assist, das ist automatisiertes Fahren von VW, und das funktioniert auf der Autobahn erstaunlich gut. Ach ja, und er kommt mit einem Tank voll 1200 km weit. 1200! Also dieser Passat ist voll super. #traumauto.
Die Chefin hat neulich den Lavazza Espresso Barista Gran Crema mit gebracht, ich war skeptisch als ich die Packung gesehen habe – Lavazza Massenware halt. Da war ich etwas voreilig, weil der Kaffee wirklich prima ist. Und vor allem macht er seinen Namen alle Ehre, weil die Crema echt spitze ist. Bei Lidl gabs 1 Kilo für 11 € oder so. Da kann man nix verkehrt machen.
Das Spidergawd Konzert letzten Freitag war spitze, da soll mehr bleiben als eine Eintrittskarte, deshalb habe ich erst beim Hirsch direkt und dann beim Konzertbüro Franken nachgefragt ob da vielleicht ein Plakat übrig ist. Tatsächlich hatten die noch eines, das konnte ich am Montag in der Mittagspause in der Südstadt holen. Dass das Plakat gerahmt an die neue Wand kommt war für mich von Anfang an klar, erstaunlicherweise wird dieser Eingriff in die Hack’sche Innenarchitektur von der Chefin anstandslos hingenommen.
Was mich schon länger nervt ist dass die frühen Spidergawd Alben auf Spotify eine relativ schlechte Qualität haben. Vielleicht liegt es auch an dem Spotify Player an der Anlage, jedenfalls ist der Sound grottig, also habe ich mir die 3er CD Box bestellt, die ersten 3 Alben für 25 €. Hätte ich schon viel früher machen sollen. Jetzt kann ich am Sofa sitzen und die Musik genießen, das ist gut für mich und nervt alle anderen. Das ist ein Umstand von strategischer Bedeutung. Abwarten.
Last but not least habe ich ein Foto von der Setlist vom Konzert in Berlin auf Instagram gefunden. Auf Grund meiner vielfältigen Fähigkeiten im Bereich der IT sollte es möglich sein daraus eine Spotify Playlist zu machen. Soweit erst mal. Ach ja, Postkonzerttätigkeiten ist ein voll schönes Wort.
Manchmal wenn ich eine Baustelle mache und so vor mich hin pfusche, dann habe ich ab und zu, aber nur selten, wenn dann halt schon ganz intensiv, ein schlechtes Gewissen. Mein Standardgedanke ist dann der Jack würde mit den Kopf schütteln und meistens sage ich das dann auch laut und wenn die Chefin das hört, dann sagt die sowas wie Du bist net ganz sauber! und dass bei mir im Kopf wohl irgendwas nicht ganz passt. Ehrlich gesagt sage ich das mit dem Jack nur weil ich weiß wie sie darauf anspringt, das ist aber eine andere Geschichte.
Neulich war ich im Büro und da ist eine kleine Baustelle. Oben an der Decke sind ein paar von den Deckenplatten weg und man sieht die Installation und die Kabel, die hinter dem Trockenbau verschwinden, und was soll ich sagen – das schaut echt so aus als ob ich das gemacht hätte! Das heißt, dass viel, von dem was ich mache, durchaus auf Handwerker-Niveau ist. Haha. Das heißt aber nicht dass ich von der oben beschriebenen Vorgehensweise ab rücke.
Ich habe mir angewöhnt abends spazieren zu gehen wenn es während des Tags stressig war. Letzte Woche in Berlin hatte ich besonderen Bedarf, wir waren den ganzen Tag über im Büro und haben viel und heiß diskutiert. Die Berliner sind zwar hart, arbeiten aber nicht länger als 17:00 Uhr also hatte ich Zeit für einen langen Spaziergang. Der absolute Vorteil am Standort Berlin ist dass es viel zu sehen gibt.
Ich bin erst mal zur Siegessäule gelaufen, dann durch den Tiergarten, unten am Potzdamer Platz (KM 5 +6) habe ich mich etwas verlaufen, ja ich weiß es gibt ja eigentlich kein Verlaufen bei Spazieren gehen, allerdings hat die Sonderschleife dafür gesorgt dass ich nicht bis nach Kreuzberg bekommen bin, sondern beim Checkpoint Charlie den Rückzug angetreten habe. Insgesamt war das eine schöne Runde und als ich abends im Hotel angekommen bin, war alles wieder gut und ich konnte super schlafen.
Die vergangene Woche kann man als intensiv bezeichnen, ich war in Berlin, das Thema komplex und die Kollegen schwierig. Freitag Nachmittag dann noch schnell ins Büro, die Sachlage dort vollkommen ungeeignet für einen ruhigen Wochenausklang. Insgesamt hat das alles nicht zum Freitag Abend gepasst, weil der war nämlich Kontrastprogramm pur, am Freitag waren nämlich Spidergawd im Hirsch, das heißt der Freitag Abend war konzentrierte Dreckswochenentschädigung.
Das Konzert wurde von 2021 auf 2022 auf 2023 verschoben und jetzt war es endlich so weit. Die 2 Jahre warten haben sich voll gelohnt, denn was sich da auf die Bühne abgespielt hat, war der absolute Hammer. Es ging gleich mit den beiden Liedern der neuen Single los und dann ein Kracher nach dem anderen. Normalerweise entwickelt sich so ein Konzert ja, aber die Jungs haben Vollgas angefangen und das Niveau komplett gehalten. Da hat alles gepasst, ich kann Stand heute schon sagen dass das Konzert das Konzert 2023 war. Spidergawd waren schon immer gut werden aber von Mal zu Mal besser, das der totale Wahnsinn!
Das Bild oben könnte übrigens besser sein, aber ich hatte einen Spaßvogel im Gepäck, der weit weniger Wert auf eine saubere Dokumentation legt als ich. Macht aber nix, es geht ja um die Musik und ich habe es in diesem Absatz ja noch nicht erwähnt, deshalb jetzt: Top Konzert! Ein absolutes Highlight. Ich war sogar kurz davor meine Ohrstöpsel raus zu tun, damit ich das alles ungefiltert hören, aber sogar mit war das total geil.
Diese Woche gibt es einen ganz besonderen Geburtstag zu feiern, denn vor 31 Jahren wurde das Album Generator von Bad Religion veröffentlicht. Natürlich wäre es angebrachter gewesen diese Sache letztes Jahr zu honorieren, aber da hatte ich das nicht auf dem Radar. Jetzt bin ich extra nochmal in den Keller und habe nachgeschaut: das Album war meine CD Nr. 9.
Ich weiß noch ganz genau wie ich an die CD gekommen bin: Damals, in der guten alten Zeit, war man ja im Frühjahr und Herbst einmal in der Stadt zum Einkaufen. Bei uns war die Stadt Erlangen, da gab es die Quelle und gegenüber den Horten und weiter hinten C&A und Wöhrl. Das magische Trio Mama, Oma und Tante war den ganzen Tag unterwegs und ich wurde in der Quelle-Technik-Abteilung geparkt. Mittags haben sie mich aufgegabelt, es gab was zu Essen und ich musste die Taschen mit den Vormittagseinkäufen übernehmen und aufpassen. Das war mein Job und der war verantwortungsvoll.
Bei meinem letzten Einkaufsupport habe ich weit mehr Zeit in der CD Abteilung als bei den Computern verbracht und dort die Generator gefunden und als Lohn für das Taschenaufpassen habe ich die CD bekommen. Passend zur CD habe ich mir später das Longsleeve von der 92er Tour gekauft und gefühlt war das, zusammen mit einer Jeans (mit Loch am Knie links) und roten Chucks, mein Outfit im Sommer 1993. Höchst wahrscheinlich hat sich die Chefin sogar in dem Outfit in mich verliebt – ihr merkt schon das mit der Generator ist was emotionales. Happy Birthday Generator!
Am Wochenende war ich im W. zum Frondienst, wir waren recht schnell mit unserer Arbeit fertig und so ist noch etwas Zeit geblieben um den neuen Solarpark, oben auf der Langen Meile, zu begutachten. Ich war lange nicht mehr dort droben, deshalb war ich einigermaßen erstaunt von den Dimensionen. Energiewende, quasi so weit das Auge reicht. Eine schöne Wanderung war das, Retterner Kanzel, der neue Solarpark noch ohne Solar und dann zum Schluss noch nach Reifenberg. Etwas Sonne wäre vielleicht nicht schlecht gewesen, hätte thematisch ganz gut gepasst, aber wenigstens hat es nicht geregnet, das hat praktisch ganz gut gepasst.
Wir waren neulich wieder beim Italiener und ich habe den nächsten Kaffee aus dem Regal mitgenommen: KIMBO – Espresso Napoli. Intensives, sehr ausgewogenes Aroma mit vielfältigen süßlichen Nuancen und angenehmen Noten von Blüten und frischem Gebäck: Die Kaffeemischung Napoli ist zweifellos die beste Art, die täglichen Herausforderungen mit der richtigen Milde und Energie anzugehen! schreiben sie auf der KIMBO Seite, das passt. Eine schöne Crema, kein zu intensiver Geschmack, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, den kann man bedenkenlos weiterempfehlen.