3, 2, 1, meins: Extended 62Wh Battery For Apple 13″ MacBook A1185 WHITE

macbook_black.jpgGrade habe ich mir einen Ersatz- bzw. Austauschakku für das MacBook bestellt. Hab mir vorige Woche eine Diskussion mit einem Gravis-Verkäufer geliefert. Er meinte der Riss im Plastik ist daran schuld, dass der Akku nicht mehr funktioniert und ich sei für den Riss verantwortlich. Bla hin Bla her, Depp!
Der Originalen von Apple wollte ich nicht – der kostet ca. 140 €. Bei eBay habe ich jetzt eine für ca. 70 € gefunden mit viel mehr Watts, soll angeblich bis zu 7 Stunden halten. Das Teil kommt aus Hong Kong. Ich bin gespannt.

2007, Haken dran

1.1. Zeit auf das vergangene Jahr zurück zu blicken. Es war ein gutes Jahr, so viel kann ich gleich mal vorweg nehmen.

  • My Digital Life 1.0: Da war das Dauerprojekt My Digital Life an das ich endlich einen Haken machen kann, Fernseher und Mac Mini sind aus dem Wohnzimmer nicht mehr wegzudenken.
  • Entscheider-Treffen 2007 – oder ein Tribut an Paris. Zusammen mit den beiden Mitentscheidern habe ich ein paar coole Tage in der französischen Hauptstadt verlebt. Sehr gut.
  • Kind 1.0: Vor einem Jahr hätte ich nicht gedacht dass ich Ende 2007 schon Papa bin – gut, es kam zwar nicht überraschend, aber über Nachwuchs reden und Nachwuchs haben, das sind schon unterschiedliche Kaliber. Da redet man dann ganz ungezwungen mal übers Heiraten und heiratet dann auch gleich, beschäftigt sich dann Kinderzimmer einrichten und Kinderkram kaufen und findet sich dann mir nichts dir nichts hechelnd in einem Geburtsvorbereitungskurs wieder. Verrückt.
  • Job 2.0: Dass ich kurz vor Jahreswechsel noch schnell nen neuen Job klarmache war so auch nicht geplant. Das erste mal in den Sinn kam mir die Sache zwar schon Ende April, da war das aber nur so eine Idee. Man könnte ja mal was neues machen, hab ich mir überlegt. Dabei hatte ich allerdings mehr mit dem Gedanken gespielt firmenintern zu wechseln. So wie das jetzt gekommen ist, ist es aber auch ganz gut.

Nach vielen Vorbereitungen kam dann Anfang Dezember der Nachwuchs und hat mein Wertesystem über den Haufen geschmissen. Und das so intensiv, das hätte ich nicht für möglich gehalten… Für 2008 wünsche ich mir eigentlich nur dass das Jahr weniger stressig wird. Das ist alles, praktisch ein Konsolidierungsjahr. Vielleicht, noch dass das Kind gegen Ende des Jahres selbständig zum Kühlschrank laufen kann, rein technisch liese sich das umsetzen 🙂 Ok, und ich hätte sau gern wieder einen Schreibtisch, der geht mir nämlich wirklich ab.

Dem Bum sei neus Spielzeuch

mein Schatz, mein neuer SchatzNach gut 4 Jahren quengeln und überlegen haben wir seit heute einen Kaffeeautomaten in unserer Küche stehen. Sie hat nachgegeben. Einen Krups Orchestro 889 – gebraucht, generalüberholt und top in Schuss. Konnte mich nicht dazu durchringen für eine Kaffeemaschine einen Betrag auszugeben, für den sich manch einer ein Auto oder einen Laptop kauft. Deshalb dieser – nennen wir es mal – Second-Hand-Kompromiss.
Jetzt bin ich zufrieden und le Gattin auch, glaube ich. Die Maschine hat nämlich ein Loch in das man auch Kaffeemehl rein kippen kann, so kann sie sich während der Stillzeit relativ easy entkoffeinierten Kaffee machen.
Verheiratet, Nachwuchs und dann noch ein Kaffeeautomat… wer hätte das Anfang des Jahres gedacht.

HTML-Seiten für Deppen und mich, Urlaubstag #T-7

Hab a bisserl mit iWeb rumgespielt. Also viel kann das Teil nicht, aber das was es kann macht es prima! Und die vielen Vorlagen nehmen einem viel Arbeit ab. Nur mit Umlauten gab es anfänglich Probleme.
Gefällt mir gut und ist komplett in die Apple-Produkte integriert. Bei Apple sitzen einfach Strategen, da könnte sich so manche SW-Firma ein Stück davon abschneiden.

Wickeln um 03:00 Uhr, Urlaubstag #20

So ein Kind kann man grob in 2 Zonen einteilen: Eine Obere und eine Untere. Die Obere Zone ist – wie soll es auch anders sein – das Gesicht. Damit kann das Kind schlafen und schreien und machmal auch einfach nur schauen. Die Untere macht nur Dreck oder ist dreckig und muss regelmäßig gesäubert werden – rund um die Uhr, auch früh um 03:00 Uhr.
Die Herausforderung beim Wickeln in der Früh ist es die obere Zone im (Halb-)Schlaf zu halten während man die untere Zone säubert. Hört sich jetzt einfach an, isses aber nicht, weil das Kind durch 2 Kleidungsschichten + Schlafsack geschützt ist. Man muss da erst den Schlafsack aufmachen, dann den Strampler und dann den Body, erst dann stößt man auf die Windel die es auszutauschen gilt. Außerdem muss der Unterleib gesäubert werden, weil die Scheiße schön breitgedrückt wurde…
Der phantasievolle Leser kann sich vorstellen, dass das gar nicht so ohne ist. Deshalb gibt es folgendes bei der Anschaffung der Baby-Anziehsachen zu beachten: Die Klamotten müssen dem Zonenmodell entsprechen: Arbeiten an der unteren Zone sollten die Obere unbeeinflusst lassen. Nix zum oben öffen und drüberziehen in der Nacht!

Die gute Tat um 9 Uhr früh, Urlaubstag #18

Heute morgen bin ich unserer Nachbarin im Treppenhaus begegnet. Die gute Frau ist knappe 80 und wohnt im 3. Stock. Ab und zu schleppe ich ihre Einkäufe nach oben, heute auch.
Dafür hat sie mir heute ein Stück selbst gebackenen Stollen gegeben, altes Familienrezept. Die Frau stammt aus Schlesien (oder irgendeinen anderen Landstrich der vor gut 60 Jahren fluchtartig geräumt werden musste), ich selbst kenne ja auch Leute die damals mit dem Bollerwagen rübergemacht haben und weiß dass es da weder etwas zu lachen und schon gar nicht zu beißen gab. Und das alles in Schwarz-Weis – Farbfilm gabs ja auch nicht.
So und jetzt geht mir dieses Bild nicht mehr aus dem Kopf: Schneesturm, Russenangriffe, endlose Flüchtlingskarawanen und mitten drin meine Nachbarin mit leeren Magen, fest an sich gedrückt das Familienkochbuch, mit alten Rezepten für bessere Zeiten. Und eines davon nämlich das des Stollen will sie jetzt an die Gattin weitergeben, ich bin gerührt.

Jetzt ist es offiziell, Urlaubstag #16

Seit heute ist es offiziell: 2008 werde ich den Arbeitgeber wechseln. So ein Arbeitgeberwechsel ist mir schon so eine Sache. Am Anfang ist es nur so eine Idee. Dann irgendwann wird es konkreter, aber bis so ein Ja-ich-will oder viel mehr ein Nein-ich-will-nimmer da ist, dauert es aber noch ein ganzes Weilchen und in dieser Zeit hat man viele schlaflose Nächte. Man denkt die Sache von hinten bis vorne durch, erst mal prinzipiell, dann unter guten Vorraussetzungen und als Worst-Case-Betrachtung. Dann wird diskutiert, mit der Frau, der Familie um den Freunden. Und so reift so eine Entscheidung.
Hat man sich entschieden, dann fühlt man sich zwar besser, aber nur so lange bis es darum geht es seinen Kollegen zu sagen. Seinen langjährigen Mitstreitern sagen zu müssen, dass man geht, ja gar die Fronten wechselt, ist nicht so toll, vor allem dann wenn man solche hat wie ich, die man wirklich mag. Aber jetzt ist es raus und mir geht es besser.