Heute nacht habe ich von einem Kran geträumt. Genauer gesagt, gab es da eine Baustelle mit ’nem Kran. Und der Kranfahrer war ein verwegener Kerl, der in Spider Man Manier auf seinem Kran rum gekrabbelt ist und nach dem Rechten geschaut hat. Heute morgen beim Zähneputzen habe ich dann versucht den Traum zu analysieren und dachte mir am anfang „Holla, der Hack träumt von nem Kran, der will mal hoch hinaus…“ super Interpretation hab ich mir da gedacht – ungefähr solange bis ich dann bei den rechten Backenzähnen angekommen bin (also von mir aus gesehen rechts, die kommen ziemlich am Ende, weil ich links beginne).
Dann hab ich mich nämlich wieder daran erinnert, dass da gestern abend auf N24 eine Reportage über eine Hochhausbaustelle gelaufen ist, und da wollte der Kranfahrer Fenster einsetzen und die wollten da aber nicht rein und letzten Ends, konnte er die Fenster nur mit Hilfe eines Tricks rein bringen und der Trick war, die Fenster mit Melkfett einzureiben. Melkfett – das alte Hausmittel, zuhause auf den Baustellen der Welt.
Super, dachte ich mir dann weiter (da war ich dann schon fertig und hab die Zahnbürste sauber gemacht), „du Depp träumst nicht vom Hochhinauskommen, sondern indirekt von Melkfett.“. Melkfett-Träumer was sind das denn für Freaks? Dann hat die Geschichte aber doch noch ein gutes Ende genommen, weil mir nämlich beim Blick in den Badschrank (in dem ein kleiner Becher Vaseline steht) spontan die Idee gekommen ist, Melkfett mal beim Joggen als Vaseline-Ersatz zu nehmen. Melkfett, das alte Hausmittel könnte mich vor dem bösen Wolf schützen. Happy End.