Was ich noch sagen wollte, ich war ja gestern im Ländle, mittags gabs da Maultaschen – hab ich natürlich mitgenommen. Diese Schwaben, bei denen ich war, essen ihre Maultaschen mit Kartoffelsalat. Hätte da eher an Sauerkraut oder so gedacht. Komische Schwaben. Da bin ich diese Woche ganz gut rum gekommen. Aufgrund der Anreise gefallen mir Aufenthalte im Ländle eigentlich besser als die in Mitteldeutschland. Allerdings schmeckt Duckstein Bier besser als das von mir seit Jahren gehasste Dinkelacker Bier. Im Internet gibt es übrigens keine brauchbaren Maultaschen-Bilder, liegt aber auch höchst wahrscheinlich daran, dass die Maultasche an sich keine Schönheit ist.
Unsere kleine Baustelle, ab jetzt beheizt
Ausreden der Art „Ich würde euch ja gerne helfen, aber mir isses einfach zu kalt“ ziehen ab jetzt nicht mehr. Das ist ein großer Schritt. Ab morgen werden Türen und Böden geschliffen.
Ansichtssache
Man muss ja immer das beste aus einer Situation machen. Naja, jedenfalls musste ich relativ überraschend in das Mitteldeutsche Niemandsland. Jetzt kann man sich über so einen ranzigen Grund ärgern oder das ganze einfach als Kur oder sowas betrachten: Andere Gegend, länger schlafen, laufen gehen, ein heißes Bad und ein paar unangenehme Anwendungen *). Dann passt das relativ schnell wieder 😉
*) „Unangenehme Anwendung“ ist bisher die beste Bezeichnung für das was mir da regelmäßig wiederfährt. „Ich hab mal kurz eine unangenehme Anwendung“ – so hab ich das noch nie gesehen. Jedesmal wenn ich jetzt an „unangenehme Anwendung“ treibt es mir einen Grinser in die Fresse und ich freue mich in mich hinein – „unangenehme Anwendung“, „unangenehme Anwendung“, „unangenehme Anwendung“, „unangenehme Anwendung“, „unangenehme Anwendung“, „unangenehme Anwendung“, „unangenehme Anwendung“, „unangenehme Anwendung“, „unangenehme Anwendung“…
Entscheider-Nachwuchstreffen
Gestern gab es ein Entscheider-Nachwuchstreffen relativ spontan mitten in der Fränkischen. Der Entscheider J. war ausm Osten gekommen und hat seinen kleinen Punker gezeigt und wir waren mit unserer Sirene dort. Entscheider P. war nicht anwesend, er musste in seine Karriere investieren und wäre mangels Nachwuchs sicher nicht in allen Themen aussagekräftig gewesen. Schöne Sache, das machen wir wieder. Ohne den allwöchentlichen Einsatz der Family und ein paar Freunden wäre das nicht möglich. Danke nochmal.
Unsere kleine Baustelle, Eilmeldung [Update2]
Baustelleneilmeldung: Seit gestern ist das Abflussrohr verstopft. Wer auf der Baustelle helfen will muss zu hause kacken.
Ich werde versuchen mit der Nachbarin ein Gentlemens-Agreement zu arrangieren und entwarnen wenn der Spuck vorbei ist
[Update] „Ich würde ja gerne helfen, aber bei euch geht das Klo nicht!“ ist jetzt keine Ausrede mehr, wir haben das Scheißfallrohr komplett ausgetauscht. Jetzt sind auch Riesenhaufen möglich.
[Update2]: Eigentlich ein ganz guter VBT (Vollbaustellentag). Wenn man genug Leute hat, dann ist man nur noch Anweisungen geben und schauen dass alles passt beschäftigt. Wenn alles so klappt wie geplant, dann können wir die Bude ab dieser Woche heizen – Heizung soll fertig und Kachelofeneinsatz montiert werden. Das ist wichtig, weil es mittlerweilen doch schon recht kalt ist. Mit etwas Glück kommen dann kommende Woche auch schon die Fenster. Irgendwie wird das schon funktionieren und wir können in 4 Wochen dort wohnen und müssen nicht hausen.
Verhungern ist out
Ich habe im Werk endlich die legendäre 23-Stunden Kantine entdeckt – knapp 4 Jahre hat das jetzt gedauert. 23 Stunden Döner und sonst noch Pizza, Nudeln und ein Chinese. Was für ein Segen.
So kenne ich mich gar nicht
Ich stelle bei mir eine gewisse Technikmüdigkeit fest: Als wir neulich die Küche herausgesucht haben, war meine größte Sorge, dass die Mikrowelle nur einen Schalter für Zeit und einen für die Watt hat und „Ping“ macht – bloß nicht mehr. Und beim Kochfeld hätte ich auch am liebsten auf die altbewährte Drehknopftechnik zurückgegriffen, statt auf eine Glas-Touchscreen-Lösung… nee, mit Drehknöpfen gibts das aber nur gegen sau viel Aufpreis, dann halt eben ohne Drehknöpfe. Die neuen Macbooks sind für mich nicht mehr als eine Email-Lösung aus Alu, ich spiele gar mit dem Gedanken das Uralt-iBook der ganz kleinen Schwester demnächst dafür zu nutzen. Nee, je simpeler desto besser und um Gottes Willen ohne Update-Mechanismus.
Wenn diese Phase vorbei ist, dann werde ich mir einen flash-baren Satelliten-Receiver mit Festplatte und Eternet-Anschluss und eingebauten Webserver (natürlich auf Linux-Basis – falls es sowas gibt) kaufen, aber erst dann.
Urlaub zu ende, es lebe der Urlaub!
Auf einmal ist es morgens um 6:00 Uhr noch dunkel. Es gab ein paar Veränderungen in den letzten Wochen, so ist das Leben. Das Postfach ist voll. Hier ist es so schön warm. Hmm, und der Milchschaum auf dem Kaffee – lecker. Arbeiten ist so schön.
Ausgeputzt, abgerockt und ausverkauft
Ich lebe noch. Urlaubsbaustellenentspurt. Zu wenig Zeit. Was diese Woche alles geschah:
Ausgeputzt: Die Verputzer haben die Hütte verlassen und ein sauber hergerichtetes Haus hinterlassen. Jetzt folgen Elektroinstallation (also Schalter und Steckdosen einsetzen usw.), noch ein paar Trockenbauarbeiten und der Boden. Küche und Bad sind bestellt.
Abgerockt: Der Rockstar im Haus ist eine klasse Angelegenheit! Hier ein kleiner Email-Auszug (muss man von unten nach oben lesen), wie krass der Unterwegs ist:
ANTWORT (verbindlich): Echt krass!
Ausgezeichnet. Genaue Instruktionen folgen heute abend. Jr.Hallo,
ANTWORT (unverbindlich): So flexibel wäre ich schon. Krass oder? ChristianAlles gute Herr Hack! FRAGE (unverbindlich):
Bist Du so flexibel, dass du am Donnerstag (also morgen) abend was
unternimmst und erst so gegen 2/3:00 Uhr morgens ins Bett kommst?
Oder is Dir das zu krass?
Grüsse,
Jr.
Was dann folgte war wohl der Höhepunkt meines Urlaubs: Eine Fahrt ins Blaue. Wir sind in die Landeshauptstadt zu einem Konzert der Backyard Babies gefahren. Verdammt krasse Sache. Danach haben wir dann noch Random-Musik gehört*)
Ausverkauft: Randnotiz gehört im Baustellenradio: die 9 Konzerte der AC-DC Tour kommendes Jahr in Deutschland waren innerhalb von 20 Min. ausverkauft. Ich gehe trotzdem davon aus, dass es ein Wiedersehen geben wird. Hat 2001 auch ganz gut geklappt.
*) Random-Musik: Random-Modus über die komplette Musiksammlung einstellen. Zu jedem Lied muss ein Kommentar abgeben werden. Erlaubte Tasten auf der Fernbedienung sind Rückwärts und Vorwärts. Kein „Wow, geile Platte, die hören wir jetzt gar bis zum Schluss an“, parallele Weinverköstigung.
Friseur zum Geburtstag
Heute habe ich mir mal wieder nen Friseur gegönnt. Meine Friseuse, die dicke Melli, ist nicht mehr da, dafür gibt es jetzt eine spindeldürre Melli, die nicht so viel Scheiß labert. Die kann ich gut leiden. Die dicke Melli arbeitet jetzt „direkt an der Quelle“ nämlich als Wurstverkäuferin hat mir die Chef-Friseuse erzählt.