Auf Maultaschen hast du voll den Durchblick

Maultaschen im Ländle schmecken definitiv besser als die von Aldi, das muss unbedingt mal erwähnt werden.
So auf Maultaschen muss ich jetzt einfach mal über diese miesen, mit Flash und Filmen vollgestopfen Internetseiten abkotzen. Mann! Eigentlich sollte man doch meinen dass 1,3 GHz und 1,5 GB Speicher reichen müssten um abends ein paar Minuten in Ruhe zu surfen. Nix. Scheiße ist das!

Dies und das

Heute war mein erster Arbeitstag und es war kein schöner Arbeitstag. Vom vielen Sitzen hat mir die Narbe ganz schön weh getan, habe ich unterschätzt.
In der vorletzten Woche habe ich ein Update auf Ubuntu 11.04 gemacht, weil ich mir unbedingt Unity anschauen wollte, in der letzten Woche bin ich dann auf Gnome3 umgeschwenkt, eine bessere Wahl. Seither bin ich Dauergast auf der Gnome3 Launchpad Seite – so nah war ich schon langen nicht mehr an der Basis unterwegs, gefühlsmäßig zumindest.
Am Wochenende war ich auf Jungessellenabschied und habe mich entschlossen bis Ostern nix mehr zu trinken, manche Entscheidungen fallen einem schwerer, manche einfacher.

Friseur 2.0

Grade war ich beim Friseur. Der Friseur hat auch schon spitz gekriegt dass man die meiste Kohle heutzutage nicht mehr über die Basisdienstleistung bekommt, sondern über kostenpflichtige Zusatzdienste. Das ist fast wie im Internet, praktisch ein Friseur 2.0.
Die erste Dienstleistung, die ich bei einem Friseur wahrgenommen habe, war mit 15 in W., da hat der Friseur nämlich Bier verkauft, das war praktisch. Später in N. hat man mir dann Haarwasser angeboten. Haarwasser bedeutet Haarwasser in die Kopfhaut ein massieren, das ist sehr entspannend. Der Friseur heute hat mir eine Entspannungs- und Kopfhautmassage angeboten. Ich habe erst überlegt und dann brav mitgemacht. Jetzt bin ich 15 € ärmer, aber dafür entspannt. Die Massage, kostet fast genau so viel wie das Haare schneiden selbst, ich bin ein guter Kunde.

Sarah is back

Ich bringe derzeit jeden morgen die Kleine in den Kindergarten – „besser liegen und gehn als sitzen und stehn“ heißt es ja – aber zurück zum Thema: da gab es jetzt eine Woche lang morgens Tränen, ihre Freundin Sarah war nicht da! Niemand da mit dem man die Klamotten vergleichen oder über Barbies reden kann. Niemand! Heute morgen dann die Erlösung, Sarah is back und sofort wurden Schuhe, Hose, Unterhemd, Puli und Haarspangen verglichen. Jetzt ist alles wieder gut. Vaterfreuden der ganz besonderen Art.

Wochenendstatus

Ein gutes Wochenende war das! Ich konnte zweimal sauber bei der Chefin punkten: Trotz spitzen Voraussetzungen am Samstag, habe ich mich nicht dazu hinreisen lassen mir die Lichter auszublasen (gut daran war weniger ich selbst als mein Bein schuld, das schon recht arg gezwickt hat, aber unterm Strich zählt das Ergebnis) UND ich habe ihr gestern die Markise angeschlossen. Außerdem waren wir gestern in W Karpfen essen. Das war höchste Zeit, die Saison ist ja in 4 Wochen vorbei. Der Karpfen war so viel besser als in N, der Hammer. Zu guter letzt habe dann noch ein Ubuntu 11.04 Update gemacht. Unity ist jetzt nicht unbedingt der Brecher, eine Schnellstartleiste halt. Dann genese ich mal weiter.

Neuer Plan

Am Freitag haben wir die letzte Holzlieferung für diesen Winter bekommen, das war Lieferung Nr. 5, d.h. ich habe bis jetzt gut 6 Ster verschürt. Das Wetter war perfekt für eine Holzlieferung.
Ich habe mir den ganzen Winter überlegt wie und wo ich das Holz kommendes Jahr lagere, mich regt es auf immer nur ca. 1,5 Ster lagern zu können. Es gibt eine teure Lösung, die mir im Moment zu teuer und aufwändig ist. Es gibt eine billige Lösung, das ist die gleiche wie heuer. Und seit heute gibt es eine neue, semi günstige, optisch ansprechende, rel. leicht umsetzbare, charmante Lösung. Und das beste ist, es sind noch gut 6 Monate Zeit für die Umsetzung.
Seit heute bin ich in der Vorplanung, muss mich nur noch um die Fensterläden und das Treppenhaus oben und das Kinderzimmer kümmern, dann läuft das, das wird ein Selbstläufer.

Dem Nachbarn sein Krick-Krack

Der Nachbar im giftgrünen Haus hat einen Schuppen. Der Schuppen schaut grob so aus wie Dr. Snuggles` Krick-Krack und stand bis gestern, leicht ungünstig, direkt neben dem giftgrünen Haus. Stand, weil seit gestern steht dem Nachbarn sein Schuppen hinten im Garten, direkt hinter unserem Gartenhaus. Hätte Dr. Snuggles gewollt dass Krick-Krack ein paar Meter weiter hinten steht, hätte er nur sagen müssen: Hey Krick-Krack wärst du vielleicht so nett und könntest dich hinten in den Garten stellen. Der Nachbar hat da weniger Glück, er hat den Schuppen mit Seilwinden, Umlenkrollen usw. durch den Garten treiben müssen. Ein Spektakel!
Vom Dach aus konnte ich die Aktion diese logistische Meisterleistung sauber verfolgen, voll der Hammer! Irgendwie hat mich die Sache an die Schiffsüberführungen von der Ems zur See erinnert – da bewegt sich was großes, dort wo es sich eigentlich nicht bewegen dürfte, langsam aber stetig. Ja, jetzt steht der Schuppen jedenfalls direkt hinter unserem Gartenhaus und lässt es ziemlich klein ausschauen. Eigentlich zu klein. Für mich leiten sich daraus eigentlich nur 2 Alternativen ab: selbst aufstocken oder dem Nachbarn darauf hinweisen dass sein Schuppen eigentlich zu groß ist…

hostile

hostile

Do you speak English?
„Yes!“
Name?
„Abdul al-Rhazib“
Sex?
„Three to five times a week!“
No, no, I mean: male or female?
„Yes, male, female, sometimes camel …“
Holy cow!
„Yes, cow, sheep, animals in general“
But isn’t that hostile?!
„Horse style, doggy style, any style!“
Oh dear!?
„No, no – no deer! Deer run too fast …“
(via)

Oktoberfest Déjà-vu

Ich war 3 mal am Oktoberfest, zweimal davon mit der Gang aus W. Diese beiden Oktoberfestbesuche, oder viel besser die beiden Tage danach waren ungefähr genau so wie der Tag gestern. Man wacht nach einer bewustseinsverändernden Maßnahme irgendwo auf – definitiv nicht dort wo man eingeschlafen ist, bzw. von dort den letzten Erinnerungsfetzen hat. Dann schaut man vorsichtig nach links und rechts, ein bekannter Ort? Gut! Schmerzen? Ja! Wo und warum, erst mal unklar. Brille vorhanden? Gut!
Zurück zu den Schmerzen, erst mal nicht mehr bewegen als unbedingt nötig. Überblick verschaffen. Sind die Schmerzen halbwegs plausibel? Nein? Nicht gut. Ja? Besser, zwar nicht gut, aber besser als nein. Ist man hier eigentlich allein oder wird man gerade beobachtet? Sammeln. Sammeln und sich langsam abtasten.
Erst hier unterscheidet sich dann so eine OP vom Okoberfesttagdanach: du musst erst mal kein schlechtes Gewissen haben, du kannst nichts verbockt haben. Es kommt niemand und motzt, sondern ist nett! Alles wird gut.