Flexibilität ist unser Business – Entscheider-Treffen `13#6

flammkuchenStraßburg hat was, irgendwie ist es wie Nürnberg, nur teurer, mit Wein und hübschen Straßenbahnen. Destination Straßburg war der längst fällige Entscheider-Treffen-Befreiungsschlag: wir waren wieder im Ausland, kamen um die Prag Notstrategie herum, und unterstrichen den zwar immer vorhandenen, doch nicht immer konsequent gelebten Premiumanspruch unserer Treffen, durch die durchgängige Nutzung der ersten Klasse und der Residenz im 4 Sterne Hotel. Straßburg war so etwas wie die Kreator „Renewal“ der Entscheider-Treffen.
Ich war das erste mal in Straßburg, da wurde grade der Power Mac G5 vorgestellt und ich habe den ersten auch dort gesehen, da passt es ganz gut, dass wir jetzt zum Ende vom Flaggschiff auch nochmal dort waren. Straßburg und die Aluminiumkiste gehören für mich zusammen. Es passt alles irgendwie zusammen.

Flexibilität ist unser Business – Entscheider-Treffen `13 #4

Der Senor will mit dem Boot fahren, das kann er daheim auf der Alster auch machen. Der Senor will heute mit dem Busfahren, wir fahren aber bei keinem Entscheider-Treffen mit dem Bus sondern laufen. Jetzt will er duschen, gut wir haben ein 4-Sterne Hotel, aber das Deo hält doch 48 Stunden. Gut, wir gehen duschen.
[Update] Wir haben RTL und kühles Bier, die Jungs wollen aber trotzdem nochmal raus.

Flexibilität ist unser Business – Entscheider-Treffen `13 #1

Der Plan war ganz einfach: Prag halt. Prag, das Venedig Böhmens, Hochburg tschechischer Bierkultur und was weiß ich nicht was. Von Nürnberg in ca. 3,5 Stunden mit den Bus erreichbar und unheimlich günstig. Prag, ein Entscheider-Treffen-Selbstläufer, erprobt, eine sichere Sache.
Es ist mir schon spanisch vorgekommen als wie in N nicht in den Bus Richtung Osten, sondern in einen Zug Richtung Westen eingestiegen sind. Irgendwas von Kostenoptimierung auf Grund von Blabla vom Senor wurde mir erzählt. Ich habe ihnen vertraut, ungefähr bis Aalen. Ab Aalen war klar, dass eine unabgestimmte Anpassung der Destination stattgefunden haben muss. Bis Karlsruhe bin ich noch von Basel ausgegangen, als wir dort in den TGV Richtung Marseilles eingestiegen war klar, dass die Schweiz als Ziel ausfällt und wir wohl irgendwo in Frankreich landen werden. Ausgestiegen sind wir dann in Straßburg und da sind wir auch geblieben.
Straßburg und Prag laufen als Ziele nicht nur territorial diametral auseinander sondern sonst auch. Man trinkt hier größtenteils Wein, die Leute sprechen kein tschechisch und verrauchte Wirtshäuser wurden auch noch nicht gesichtet, ein ganz anderer Schlag Menschen ist das hier. Das ist uns aber eigentlich egal, weil man uns ja praktisch überall hin stecken kann. Und man kann über die unabgestimmte Planänderung denken was man will, es wurde in der ersten Klasse gereist und das Hotel hat 4 Sterne und ist damit das nobelste was wir jemals hatten!
Für heute steht das Viertel hinter dem Bahnhof auf dem Programm, also unsere Paradedisziplin, aber nur wenn nicht wieder kurzfristig der Plan geändert wird, man wird sehen.

Ehrlich währt am längsten

Heute hätte ich eher von der Arbeit heim, in der Stadt eins trinken und dann pünktlich wie immer daheim sein können. Ich nenne es transparentes heimkommen. Aber: Ich bin nicht über Los, habe keins getrunken und bin brav richtig heim gekommen. Und dieses unbewusste „richtige“ Verhalten wurde von der Chefin mit einer Grillladung belohnt.

Nachlese

Also, wenn man sich die letzten Tage, an denen Vater und Kinder alleine daheim waren, mal so Revue passieren lässt, dann ist festzustellen, dass es zwar stressig, aber für die Vater-Kinder-Beziehung mehr als gut war, vor allem das große Finale am Sonntag am Walberla.
Was sonst noch erwähnt werden muss, ist dass unser Haus so einen Touch von Villa (nicht Villa Kunterbunt, sondern eher richtig nobel) hat, seit die Kamera am Eingang aufgestellt ist. Gut, die Montage ist noch etwas provisorisch, aber das wird noch. Bekanntlich halten Provisorien ja am längsten, aber in dem Fall wird die Regel leider keine bleiben. Abwarten.

Das Geheime Gongland

Kind 1 ist Fan von „Das Geheime Gongland“, das sind kurze – manchmal mysteriöse – Geschichten aus Nürnberg und Umgebung, die regelmäßig auf Radio Gong kommen (dem Sender von der Chefin, das muss an dieser Stelle ausdrücklich erwähnt werden). Heute morgen kam was über die Hesperidengärten in St. Johannis. Also habe ich mir überlegt, dass ich mit den Kurzen einen Ausflug nach St. Johannis machen könnte, da gibt es ja auch noch den Johannisfriedhof, zusammen genug Input für einen Freitag Nachmittag. Wir sind mit dem Bus gefahren, Kind 1 hatte noch den Roller, Kind 2 das Dreirad am Start. Vom Westfriedhof aus sind wir zum Johannisfriedhof marschiert.
Der Friedhof ist schon sehenswert, voller Prachtgräber, alt und „geheimnisvoll“, genau das Ding vom Kind 1. Wir also mit Dreirad und Roller durch die Gräberreihen voller Staturen, Engel und Blumen, bis zu den Gruften, das war aber dann doch zu unheimlich… Danach sind wir in die Hesperidengärten und da ist dann der Kleine dann abgegangen wie ein Schnitzel wg. der ganzen Brunnen und der Kiesel auf dem Weg. Nach einer kleine Pause sind über die Hallerwiese in die Stadt und mit der U-Bahn wieder heim. Daheim habe ich sie noch mit Crepes *) abgefüllt, in die Badewanne gesetzt und ins Bett gesteckt. Für heue reicht es.
*) „Crepes“ unterscheiden sich von normalen „Pfannkuchen“ dadurch dass man noch etwas Mineralwasser **) mit in den Teig gibt, damit er schön dünn ist, dadurch werden dann auch die Pfannkuchen dünner. Das ist meine Theorie, kann sein dass man in Frankreich dafür gelyncht wird, das ist mir im Geheimen Gongland aber recht egal.
**) Könnte mir vorstellen dass man in Wettelsheim Zitronenlimo dafür hernimmt, das ist aber nur eine Vermutung.