Samstag ist Hähnchentag

Der Herbst ist da, da muss man nicht mehr unbedingt grillen, sondern kann einfach mal wieder entspannt Hähnchen machen. Heute auf einem Bett aus Äpfel, Zwiebel und Knoblauch und Rotwein. Eigentlich war der Plan dem Göger einen Apfel in den Wanst zu stecken und ihn dann in der Röhre zu parken, dafür war aber dann keine Zeit. Der Sud wurde zum Schluss püriert, das war wirklich gut, eine Apfelsoße hat man nicht jeden Tag. Den Kindern hat weder die Soße noch das Vieh geschmeckt, Pech für sie.

Das Problem ist nicht das Werkzeug

schreinerEs hätte ja ein Schreiner aus mir werden sollen, eigentlich logisch wo ich doch fast jedes Wochenende beim Opa in der Werkstatt zugebracht habe. Aber wenn jetzt hin und wieder mal was zu schreinern ist, also so richtig auf den Millimeter genau und in sauber, dann wird klar, dass es eine gute Entscheidung war sich eher Richtung Elektro zu orientieren – unabhängig davon, dass Elektro auch nicht das Maß der Dinge war. Es fehlt ganz einfach die Geduld, es liegt gar nicht mal so sehr am mittelmäßigen Werkzeug, es ist die Geduld, auch wenn es heute so etwas wie ein Highlight gab. Die Chefin ist glücklich, ihr Gatte zufrieden, allerdings alles am Rande des Wahnsinns, zumindest kurz davor.
[Update (6.10., 20:00 Uhr)] Was ganz anderes: Es muss einen Fußballgott geben, definitiv. Wenn der Club jetzt morgen auch noch seinen ersten 3er heim fährt, wo die Bayern so phänomenal versagt haben, dann verspricht das ein spitzen Start in die Arbeitswoche zu werden. Nein, es gibt keinen Fussballgott und Michael Wiesinger muss weg.

3 m Alu es zu richten #4

Eigentlich ist der Boden seit gestern schon fertig, zu 95 % jedenfalls. Die restlichen 5 % haben den Tag heute gekostet, aber egal, der Boden ist jetzt fertig und Interimsfensterbretter sind auch montiert. Sieht alles gleich viel wohnlicher aus. Morgen wird das Holz verräumt, die Wände grundiert und mit etwas Glück mit Elektroinstallation begonnen. Das ist gut für das Ego, die Sache dauert nämlich schon viel zu lange. Es geht voran, mit ganz großen Schritten!

KW39/13

Wäre gestern nicht der Leim ausgegangen, dann wäre es ein perfektes Wochenende, aber das ist schon jammern auf hohen Niveau. Am Freitag gab es beim Ausstand ein paar super Geschenke, die emotionale Anspannung so eines Ausstands wurde im S’Chancenbräu abgelegt, am Samstag den Boden weiter verlegt – so lange der Leim eben gereicht hat – und heute ein schöner Tag mit den Kinners. Ach ja, im Praktiker kann man grade super Werkzeug einkaufen, dieses mal sind die 20/25 % realistisch und vor allem bei schwerem Gerät gut wg. der entfallenden Frachtkosten im Vergleich zu Amazon, heißt der Kompressor der Begierde, der schon seit Jahren und überall grob 100 € kostet, war praktisch fast geschenkt, ein Vorgeburtstagsgeschenk sozusagen. Jetzt können wir voll professionell Luftballone für Kindergeburtstage aufblasen, alle Bälle im Haus sind praller denn je und der Staub von auf der Werkbank liegt jetzt unter der Werkbank.

Den Tränen nah

linn_classikDie Seniorchefin, also die Chefin vom Senior, war vorhin emotional berührt wie sie aus N ihre Tochter in BA über Internet gesehen und gesprochen hat. Dem Senior sein Junior war danach emotional berührt, als er bemerkt hat, dass ihm sein Junior eine Schraube in die Kopfhörerbuchse seiner Anlage gesteckt hat und deshalb keine Musik mehr aus den Boxen kommt. Nach gut 10 Min. Analyse mit verschiedenen Draht-Lösungen war klar dass das Gehäuse geöffnet werden musste. Nach weiteren 10 Min. war klar dass die Schraube, wenn überhaupt nur, durch einen irreparablen Eingriff wieder entfernt werden konnte. Irreparable Eingriffe bei Highend-Anlagen gehen ihren Besitzern sehr nah. Und das Geräusch des berstenden Plastiks des Kopfhörerbuchsenbauteils wird im Kopf bleiben wie das eines Dammrisses. Jetzt dröhnen die Boxen wieder, die Buchse wird allerdings nie mehr einen Laut in einen Kopfhörer pusten. Das ist eines der Happy Ends, die den Namen eigentlich nicht verdient haben.