Gestern die letzten paar schönen Stunden genutzt und die Trockenmauer gar fertig gemacht. Jetzt, bei Regen, von Esszimmer aus, schaut sie sogar noch besser aus, ein Feiertag. Dafür nimmt man gern in Kauf dass einem jeder Knochen weh tut.
Update: Jetzt folgt die Kür: Die Trockenmauer ist ja eigentlich so etwas wie ein Hochbeet und das Innere muss bepflanzt werden. Aufgrund der Küchennähe, müssen da Kräuter ein, klare Sache. Mann, Kräuter gibt es tatsächlich mehr als Petersilie, Schnittlauch und Ketchup.

Auf der Gostenhofer Hauptstraße geht es zu wie aufm Plärrer und die Straßen sind dreckig wie am Aufsessplatz. Und dann passiert das was passieren muss, man fährt einen Platten. So wie es sich angehört hat – ein ganz fürchterlicher Patsch – hätte das ein Loch sein müssen, so groß wie ein Daumenabdruck. Zuhause angekommen war da aber kein kraterähnliches Einschussloch mehr, nix, sondern nur ein mikroskopisch kleines Löchlein. Höchstwahrscheinlich besteht der Schlauch aus einer selbstheilenden Substanz, die durch das 3 km monotone Geschiebe zur Selbstheilung animiert wurde. Wäre also blöd gewesen ihn wegzuschmeißen, selbstheilende Schläuche werden ja heutzutage nicht mehr hergestellt, höchstwahrscheinlich asbesthaltig oder so. Also wurde heute zum ersten mal im Leben des jungen Hack ein Reifen geflickt. So ein Erfolgserlebnis kannst du nicht kaufen! Was für ein stetiger Wert in dieser unstetigen Welt.