Einigermaßen erstaunt war der Verfasser dieser Zeilen, als er von der 2015er Roland Kaiser Tournee
Compilations in iTunes

Am Mac kommt man um iTunes kaum herum und das Programm ist auch nicht wirklich schlecht. Aber aus manchmal nicht nachvollziehbaren Gründen kickt es Alben einfach in den Unterordner „Compilations“, auch wenn das Album komplett von einer Band stammt. Da nützt auch kein nochmaliges importieren oder manuelles hin- und her kopieren.
Jetzt könnte man sagen dass es eigentlich egal ist wie iTunes die Musik ablegt, Hauptsache es findet sie wieder! Stimmt. Aber wenn man die Musik ordnerweise z.B. weitergeben oder auf eine SD-Karte kopieren will, dann sucht man sich einen ab.
Die Lösung ist eigentlich ganz einfach: wenn man unter Einstellungen „iTunes Medienordner automatisch verwalten“ angeklickt hat, dann kann braucht man in iTunes nur auf das Album gehen und in den Informationen zum Album den Haken bei „Das Album ist eine Compilation von Titeln verschiedener Interpreten“ wegnehmen. iTunes kopiert die MP3s dann sauber um und ändert sogar die ID3-Tags entsprechend. Cool.

Männerschnupfen
Männerschnupfen, eine der schlimmsten Krankheiten die ich kenne, hat mich gnadenlos erwischt! Kopfschmerzen, Gliederschmerzen und die Stimme ist auch weg! Was für ein Drama… und diese Schmerzen!
[Update] (ein Tag später) Rein beziehungstechnisch ist die Krankheit an einem Punkt angelangt, an dem es besser ist wieder gesund zu sein und auf Arbeit zu gehen.
Universalkellerraum (UKR)
Am Wochenende wurde bei einem Umzug*) geholfen wo die Kellerräume mit 1-9**) durchnummeriert waren. Wir haben leider nicht so viele Kellerräume, aber dafür einen Universalkellerraum (UKR), der Lager***), Werkstatt, Pflanzenüberwinterungsraum****), Kelterkeller*****) und Labor******) mit integrierter Kaltwaschgelegenheit in einem ist.
Gestern Nacht diente der UKR auch noch als Backstube*******). Unter größter Geheimhaltung musste nämlich ein Geburtstagskuchen für die Chefin zubereitet werden. Absolute Kommandoaktion! Eine saubere Werkbank hätte unheimlich weiter geholfen, allerdings auch den Charme einer Drogenküche kaputt gemacht.
Die Chefin hat heute ganz schön gestaunt als ihr das Endergebnis, schön garniert mit 25 kleinen Kerzen********), präsentiert wurde. Happy Birthday Chefin. Gut gemacht Chef.
*) Das war übrigens der 3. in 3 Monaten. Das muss jetzt erst mal reichen. Wir bewegen uns in der Bandscheibenvorfallszone
**) Bei uns im Haus fehlt definitiv ein Keller(räumchen) Nr. 5., wo eine Sauna Platz hätte.
***) Lager ist recht allgemein, es handelt sich um eine Mischung zwischen Durchgangs- und Endlager ohne entsprechende Infrastruktur.
****) Pflanzen, die bei uns keinen Winter überstehen, haben eigentlich bei uns nichts zu suchen. Anmerkung der Redaktion.
*****) Nein, es wird niemand zur Verköstigung eingeladen!
******) alles legal
*******) Backstube Komma die, wo man vielleicht auch mal was räuchern könnte, wenn es hart auf hart kommt.
********) Spezialkerzen, die sich nach dem Ausblasen wieder selbst entzündet haben. Solche Kerzen sind gefährlich!
Ein Frank aus Frankfurt
Das war endlich mal wieder ein geiler Tatort! Schade dass der Król jetzt auch aufhört, zusammen mit der Kunzendorf war das ein spitzen Team.
Frühling wo man auch hinschaut
Die paar Grad Minus können nicht darüber hinweg täuschen: Es wird Frühling! Die Sonne scheint manchmal noch wenn man abends von der Arbeit heim kommt, die Schmetterlinge fliegen (zumindest schon im Bauch) und Laufen gehen geht schon wieder in kurzen Hosen. Frühling! Die Grilllust erwacht! Wir müssen heuer mal etwas experimentieren und fangen klein an, aber das Ziel ist schon ausgemacht: The Bacon Bomb! Granatenstark, wie das uneheliche Kind vom Brain Bug.
Klassischer Fall von Rauschneid
In den letzten Tagen waren verstärkt betrunkene Menschen morgens um kurz vor Sechs mit der U-Bahn unterwegs. Aufgrund ihres Aussehens muss davon ausgegangen werden dass sie sich grade auf dem Nachhauseweg befanden. Morgens um kurz vor Sechs! Während sich der brave Angestellte, fein heraus geputzt, auf einen spannenden Tag im Büro vorbereitet, sitzt in unmittelbarer Nähe eine sauber abgefüllte Rauschkuh im absolutem Einklang mit sich und Umgebung. Müde aber befriedigt. Ying und Yang in der U3 um kurz vor Sechs. Da kommt man schon ins Grübeln – ist der Rausch gerecht verteilt?
„Erfunden, um zu finden!“ – im Ansatz zumindest
Eigentlich ist die Idee von diesen G-Tags richtig geil. Eines an den Schlüsselbund, eines in den Geldbeutel und eines an jedes Kind – und et voilà ist das Leben ein ganzes Stück einfacher (sofern es sich im Umkreis von bis zu 30 m abspielt). Wenn man sich aber die vernichtenden Kritiken im Play Store anschaut, dann ist klar dass das Leben 2.0 frühestens mit der Version 2.0 von der G-Tag App beginnt… da kann der Head of Convenient Living sagen was er will!
Der Güterzugtunnel
Eine absolut krasse Kiste ist das. Eigentlich wollte ich wissen was da ständig an den Schienen zwischen Nürnberg und Erlangen gebaut wird und bin hier fündig geworden. Dass es auch mal einen großen Güterzugtunnel geben soll, habe ich auch schon mal gehört, aber diese Dimensionen waren mir neu: 7580 m lang, bis zu 25 m unter der Erde und gleich in unserer Nachbarschaft. Krass.
Natürlich wird sich das auch auf uns auswirken, weil der Lärm der Güterzüge, den man morgens, wenn die Luft noch klar ist, manchmal hört, damit der Vergangenheit angehört. So wird die Lange des Grundstücks verbessert, das zahlt sich irgendwann aus. Ob wir auch noch eine Einhausung/Vertunnelung der Von-der-Tann-Straße erleben werden ist fraglich, dass es sowas irgendwann mal eine geben wird, ist eigentlich klar wenn man Richtung München schaut.
Das große Downgrade – Operation Bergsee
Verrückte Welt. Eigentlich hatte ich mir von Android Lollipop so einiges versprochen, aber unterm Strich war das Update auf eine 0er Version ein Fehler: Bluetooth hat nicht mehr richtig funktioniert, genauer gesagt hat sich das Handy nicht mehr automatisch mit der Uhr verbunden, die Google Mail App hat nicht mehr richtig gepusht und Whatsapp auch nicht. Absoluter Scheißdreck.
Irgendwann war klar, dass was unternommen werden musste. Nachdem alles Rücksetzen nichts geholfen hatte, gab es letztendlich nur noch eine Option nämlich die alte Android Version wieder aufzuspielen. Nüchtern betrachtet ist das keine große Sache, es gibt ein super Flash-Tool namens Odin und Anleitungen im Netz. Aber wie so oft steckt der Teufel im Detail.
Nachdem dann die alte Version aufgespielt war, war dann tatsächlich alles wieder gut, bis auf eine kleine, aber wirklich nervige, Sache, nämlich den ständigen Hinweisen dass eine neue Version verfügbar ist. Damit man die weg bekommt, muss man das Gerät rooten. Rooten geht genauso wie das Downgrade und ist noch besser beschrieben. Aber das Beste ist, es funktioniert komplett ohne Datenverlust!

Wenn das Handy dann gerootet ist, muss man noch die Update Datei /data/fota/update.zip löschen und dann – das ist der Trick – das Update starten. Das Update-Programm merkt dann dass das Handy gerootet ist und bricht ab. Dann noch schnell Auto-Updates ausgeschalten und es ist wieder ruhe im Karton. Das Up- und Downgegrade hat bestimmt eine Woche gekostet und die Schlafzeiten enorm reduziert, aber dafür eine gewisses Grundwissen für die Materie gebracht. Eine klassische Nullnummer.