Das Geld wurde heute hart verdient. Ganz hart. 7 Stunden auf einen hölzernen Stuhl, höchstwahrscheinlich deutsche Eiche, sind kein Pappenstiel. Still sitzen und zuhören bei Arschweh. Dann noch ein Elternabend, wieder auf hölzernen Stühlen, allerdings in Kindergröße. Erschwerte Bedingungen und nicht gut für den Arsch dieser Tag.
Ade, CD!
Am Wochenende haben wir was gesucht und sind dabei auf eine Schachtel mit CDs gestoßen. Alte Backups, Programme und MP3s von ca. 2001 bis 2008. Und keine einzige wurde in den letzten 7 Jahren vermisst. Noch ein kurzer Check und ein paar Bilder vom ersten Malediven-Urlaub und die Version 1.0 vom hoadl.net (noch komplett statisch) gefunden und gesichert und dann alles weg. Die Chefin war ganz geschockt dass der Chef zu so etwas fähig ist.
Return on Investment
Langsam macht sich die Aufzucht von Kind 1 bezahlt. Gestern Abend hat es dem Kind 2 die Gutenachtgeschichte vorgelesen (dafür gab es einen Eintrag in den Lesepass – ein klassische Win-Win-Situation also).
Heute Morgen hat es die Brötchen geholt. Der Einkaufszettel (6 Brötchen) wurde gestern gemeinsam geschrieben, Geld und Einkaufstasche bereit gelegt. Vorhin hat man dann nur noch die Haustür gehört und 10 Min. später war ein absolut stolzes Kind mit 6 Brötchen wieder zurück. Dass es sich damit die erste Regelaufgabe eingefangen hat, hat es noch nicht begriffen.
Happy End mit Happy Sound

Die Wharfedale Diamond 10.5 ist eine farbenfrohe High End Box im Low End Preissegment. Eigentlich gibt es sie schon gar nicht mehr weil es schon lange den Nachfolger gibt. Aber mit etwas Glück bekommt man sie doch noch und mit noch mehr Glück zu einem Preis wo man im High End High Price Segment noch nicht mal ein Stück Kabel bekommt. Und so wendet sich das Drama vom Wochenende in ein Happy End mit Happy Sound. Die Kinder bewegen ihre Körper rhythmisch zu Mano Chao, die Frau findet das hätten man schon längst machen sollen und der Mann ist emotional berührt.
Nicht mein Bauhaus
Da wo jetzt der Bauhaus Baumarkt ist war früher der Max Bahr. Der Max Bahr war mein Baumarkt. Die Angestellten waren auf Zack, es gab alles aber nicht zu viel und die Preise waren OK. Jetzt ist da das Bauhaus und alles ist anders. Es gibt zwar eine größere Auswahl, aber trotzdem werde ich jedes mal, wenn wenn ich dort bin enttäuscht. Und dabei könnte alles so schön sein: ich habe den Bau und sie haben die Baustoffe und Werkzeug. Mensch.
Den Tränen so nah II
Prolog. Dieser Beitrag ist schlimm, er besteht aus 5 Teilen – jeder einzelne für sich ein Drama, das Ende ist kaum in Worte zu fassen. Noch kann man weiter klicken.
Teil 1. Als man sich am 28.11.2008 zum ersten mal meiner Anlage vergangen hat, war das schlimm, aber der Schmerz ging im Umzugsrauschen unter. Damals war es Kind 1.0.
Teil 2. Als man sich am 26.09.2013 abermals an meiner Anlage verging, war das schlimmer. Viel schlimmer und die Tränen standen in den Augen und hätten am liebsten das Fernsehzimmer geflutet, aber das ging nicht, weil der Schaden sonst noch größer geworden wäre. Damals war es Kind 2.0.
Teil 3. Genau heute wollte die Chefin erzählen was ihr gestern passiert ist, aber es wurde schon vorher bemerkt. Wenigstens wurde noch nicht mit den Boxenständern begonnen, die braucht es jetzt nämlich nicht mehr. Sie sagt ich bin selbst schuld. Wer sonst? Heute ist Sonntag, der Tag des Herrn.
Epilog. Wenigstens sind alle gesund. Und die Freude über die 3,4 % Tariferhöhung ist weg, man wird sie in den nächsten Monaten nämlich nicht spüren. Dieser Frohsinn steht uns nicht. Freude ist nur ein Mangel an Information.
Das Chocolat ist kein Cafe
Der Tag gestern war dominiert von der „großen“ Ballettprobe vom Kind 1 und einem Kinderbasar der Gattin. Der Junior und sein Vater haben das Beste aus der Situation gemacht und sind in die Stadt.
Die Nachwuchs- und Hausbauwelle im Freundeskreis machen es mittlerweile rel. schwer jemanden zum Kaffeetrinken zu überreden, also muss das Kind herhalten. Der Bub ist mittlerweile schon bekannt im Literaturhaus Cafe, Kater Murr, im Kloster, Cafe im Buchhaus CAMPE, Bratwurst Rößlein und div. anderen Löchern die nachmittags geöffnet haben.
Gestern hat es uns ins Chocolat verschlagen. Das war Zufall und der akuten Kabalust vom Kind geschuldet. Das Chocolat ist ja kein Cafe, sondern in erster Linie ein Laden, es gibt aber im Verkaufsraum einen Tisch in dem man gleich was verzehren kann. Es gibt dort diverse Trinkschokoladen und Pralinen zur Auswahl. Eine nette Abwechslung.
Froggit, wo ist denn das Wetter?
Dem meteorologisch angehauchten Besucher dieser Seite wird vielleicht aufgefallen sein dass die Wetterstation diese Woche nicht einwandfrei funktioniert hat. Irgendwie gab es ein Problem mit der USB Verbindung:
root@raspberrypi:/home/pi# python -m pywws.TestWeatherStation
Traceback (most recent call last):
File "/usr/lib/python2.7/runpy.py", line 162, in _run_module_as_main
"__main__", fname, loader, pkg_name)
File "/usr/lib/python2.7/runpy.py", line 72, in _run_code
exec code in run_globals
File "/usr/local/lib/python2.7/dist-packages/pywws/TestWeatherStation.py", line 176, in
sys.exit(main())
File "/usr/local/lib/python2.7/dist-packages/pywws/TestWeatherStation.py", line 112, in main
raw_fixed = ws.get_raw_fixed_block()
File "/usr/local/lib/python2.7/dist-packages/pywws/WeatherStation.py", line 568, in get_raw_fixed_block
self._fixed_block = self._read_fixed_block()
File "/usr/local/lib/python2.7/dist-packages/pywws/WeatherStation.py", line 624, in _read_fixed_block
result += self._read_block(mempos)
File "/usr/local/lib/python2.7/dist-packages/pywws/WeatherStation.py", line 612, in _read_block
new_block = self.cusb.read_block(ptr)
File "/usr/local/lib/python2.7/dist-packages/pywws/WeatherStation.py", line 269, in read_block
return self.dev.read_data(32)
File "/usr/local/lib/python2.7/dist-packages/pywws/device_pyusb.py", line 156, in read_data
result = self.devh.interruptRead(0x81, size, 1200)
usb.USBError: could not claim interface 0: Device or resource busy
Die Lösung wurde hier im Eintrag vom 09 Nov 2011 „WS2080 is not good for unattended use“ gefunden: abstecken, Wetterstation neu starten, anstecken. Funktioniert tatsächlich. Damit das zukünftig schneller auffällt wird jetzt die Zeit vom letzten Update noch mit angezeigt (im Sommer sogar stundengenau).
D-Link DCS-932L Wireless N Tag/Nacht Home IP Kamera
Damit das Agrarprojekt sauber dokumentiert werden kann musste eine Kamera her. Die Auswahl an WLAN Kameras in der Preisklasse unter 100 € ist recht groß und man kann eigentlich nur eine Sache verkehrt machen und zwar dass man eine kauft, die ausschließlich über Apps des Herstellers bedienen kann. Man kann zwar auch solche kaufen, aber die sind halt scheiße.
Die Wahl fiel auf eine D-Link DCS-932L Wireless N Tag/Nacht Home IP Kamera. Die kostet ungefähr 59 €, knapp ein Fuffi ist vertretbar für so einen Quatsch. Die Kamera macht annehmbare Bilder, sie hat einen eingebauten Webserver über den man sie komplett konfigurieren kann. Lässt man es zu, dann konfiguriert sie auch den Router über UPnP und so klappt auch der Zugriff über den mydlink Service. Die komplette Feature-Liste kann man bei Amazon nachlesen – alles in allem eine witzige Sache, auch wenn man es nicht so mit der Planzenaufzucht hat.
Die Aufzucht
Hörst du die Regenwürmer husten? Nein! Wir sehen das Gras wachsen! Besser gesagt nicht das Gras sondern die Physalis. Das ist gelebte Agrarwissenschaft am lebenden Objekt in Kombination mit ein paar kleinen Bash-Skripten. Ach wie schön.