Die Walburga ist schuld – höchstwahrscheinlich

Zusammengefasst war der Tag anders als geplant, obwohl er eigentlich überhaupt nicht geplant war.

  • In der Früh genau um eine Stunde verschlafen.
  • Im Auto bei km 30 (ca.) einen gebrauchten WEBER offeriert bekommen
  • Und bei km 60 (ca.) erstanden, obwohl WEBER eigentlich scheiße ist und keinerlei Bedarf besteht
  • Bei der Brotzeit keine Debrecziner (!!!) gegessen, sondern eine Mohnschnecke
  • Ein paar wirklich schon lange überfällige Dinge bearbeitet
  • Zu einer Zeit zum Arbeiten aufgehört, wo manch ein Premium-Kollege erst kommt
  • Dann, statt ein gebrauchtes Rad für mich, eines für das Kind 1 erstanden
  • Gegen eine Einbahnstraße gefahren
  • Den Parkplatz verwechselt und nicht fündig geworden
  • Die Chefin doch noch gesehen – obwohl die eigentlich schon weg sein hätte müssen
  • Mit den Kids nicht im Burger King gewesen obwohl die Chefin nicht da ist
  • Mal kurz in Fürth gelandet ob wohl man eigentlich am Walberla abstürzen wollte
  • Dass Mumford & Sons auch noch ein unerwartetes Album auf den Markt bringen, rundet wie ein Schönheitsfehler ab. Runden Schönheitsfehler eigentlich runder ab als normale?

Planen ist was für Angsthasen. (AngsTHase ist übrigens der BraTHering für Fortgeschrittene). Danke Walburga.

Du schleimiger WEBER Grill Griller

Der iPhone Besitzer sagt nicht „mein Handy“ sondern „mein iPhone“. Und bei Grills ist das genau das gleiche, entweder du hast irgendeinen Grill oder einen WEBER. Das ist der Grill-Standard und dazu gibt es teure WEBER Grillhandschuhe, einen teuren WEBER Anzündekamin, teure WEBER Kochbücher und WEBER Grillkohle (in diversen Flavors). Und selbst gebraucht sind diese Dinger i.d.R. noch teurer als jeder normale Grill neu.
Da freut man sich doch um so mehr wenn man durch einen Zufall, so ein Teil fast geschenkt bekommt. Man kann es sich ja mal anschauen und sich ein eigenes Bild machen…

Das Böse ist immer und überall

Das Böse ist immer und überall – und gestern war es am Bahnhof, zw. 6.00 und 17.00 Uhr. Und weil das Böse richtig fies ist, hat es mein Fahrrad mitgenommen. Die Situation ist jetzt wie folgt:

  • Vater: ärgert sich ohne Ende
  • Mutter: grinst in sich hinein und erzählt was von später Rache
  • Kind 1, geschädigt von zu viel 3-?-Geschichten: wittert ein Komplott, incl. einer großen Bande von Trickbetrügern
  • Kind 2: kann so viel Böses überhaupt nicht fassen

Dass das Schloss noch da ist, ist kein Trost, sondern Ursprung für den Ärger vom Vater. Alles Scheiße und lauter Arschlöcher überall. Wenigstens regnet es.

An den physikalischen Grenzen

Der erste legendäre Weilersbacher Frühlingslauf war ein Einstand nach Maß. Die Strecke war super abwechslungsreich, allerdings auch sehr anstrengend. Die Veranstaltung war gut organisiert und auch das Wetter hat gepasst. Dass man 10 km so schnell laufen kann wie die, die wo gewonnen haben, das hätte ich nicht gedacht. Die persönlichen Grenzen wurden seit dem Tag am Eisberghof bei der Bundeswehr nicht mir so deutlich aufgezeigt.

WordPress 4.2 – der Theme-Nazi

Heute mal mir nichts dir nichts das neuste WordPress installiert. Hat auch augenscheinlich alles funktioniert, zumindest auf den ersten Blick. Aber dem Kollechen ist gleich auf gefallen dass man keinen Kommentar mehr los werden kann. Dann braucht man halt mal schnell ein neues Theme. Das doktert man jahrelang an dem Ding rum und patsch, alles für die Katz, nur weil man einmal auf „Update“ klickt.

Wir hatten eigentlich alles schon, zumindest haben wir das gedacht

Wir hatten eigentlich alles schon, zumindest haben wir das gedacht. In die Badewanne schiffen – ist Standard vom Kind 2. In die Badewanne kacken – kam vor beim Sauberwerden. Und auch in die Dusche schiffen, ist standardmäßiges Prozedere beim betreten der Dusche von Kind 2. Da lehnt er sich gegen die Wand und schifft dagegen, dass klar ist dass die Brunzrinne, die von Mutter Natur mit bedacht gewählte, Form der standrechtlichen Entleerung des Mannes ist. Heute hat er zur Abwechslung mal in die Badewanne gekotzt, da war er ganz stolz, das war mal was neues.

Plan haben ist gut

todoEs gibt ein paar Sachen die heuer bautechnisch gemacht werden sollen. Und es gibt eine ganze Latte drecks Themen die zusätzlich gemacht werden müssen. Gestern beim Laufen wurden alle Punkte in eine imaginäre Reihenfolge gebracht. Eine Reihenfolge ist eine Ordnung. Und eine Ordnung ist die Basis für Verlässlichkeit. Und das Beste daran ist, dass sich eine Reihenfolge im zweidimensionalen Raum in eine Liste Tabelle packen lässt. Und Listen Tabellen sorgen für Glücksgefühle beim Mann von der Chefin.
Die erste Erkenntnis war also was zuerst gemacht werden muss(te). Und tatsächlich wurden auch gleich die Punkte 1 und 2 angegangen und abgearbeitet. Der 3. Punkt ist die Ablage, die muss leer sein bevor die Umbauerei beginnt. Logisch. Ablage ist scheiße aber wenn jeden Abend daran gearbeitet wird, dann wird das was bis zum Wochenende. Das fühlt sich gut an. Und noch besser, es gibt nämlich gleich noch einen Plan für eine Ablage 2.0. Ja, es fühlt sich gut an mit so einem Plan und einer Liste Tabelle. Listen Tabellen machen Pläne greifbar. Verhaltner Optimismus macht sich breit.

Weil Sie weiss was gut für uns ist!

Die Chefin ist ja ein überaus sensibles Wesen und deshalb hat sie auch bemerkt dass der Körper ihres Mannes diese Woche kulturell etwas überbelastet wurde. Dem Ballettauftritt gestern gingen ja schon div. Proben und Vorbereitungen voraus, die das ansonsten eher beschauliche Familienleben doch ganz schön beeinflusst haben.
Jedenfalls hat sie beschlossen dass der Besuch des Japanischen Kirschblütenfest in Fürth ein Mädchenausflug wird. Die Chefin kennt sich halt aus und weiß was gut für uns ist.

Wie hinterfotzig dieser Verein doch ist

Da küsst einem am Samstag morgen die Sonne wach, die Lage ist ansatzweise wild romantisch, du fliegst zum Briefkasten holst die Zeitung, wirfst einen kurzen Blick auf die erste Seite und kriegst eine imaginäre Watschen, dass du sie am liebsten gleich in den Mülleimer schmeißen und zurück ins Bett möchtest! Club verliert in letzter Minute! Nebendran winken ein paar Amis auf einem Bild zur Überschrift 70. Jahre Freiheit: Als der Krieg in Franken zu Ende ging. Der Krieg ist aus aber der Club verliert eine Schlacht. Termintreue in Club-Manier.
Da versuchst du ein Jahr lang diesen Verein aus deinem Leben zu verbannen, aber der Club gibt alles. Hauptsache eine Schlagzeile und wieder ein Samstag für die Katz. Gartenarbeit – blöd, die Jalapeñopflanzen – blöd, Baumarkt – blöd und der Club – sau blöd. Einzig die Ballettaufführung vom Kind 1.0 vermag dich abzulenken. Naja, Ballett und der Club, das war beim letzten mal schon eine diametrale Nummer.