Ein Blick in die Giftküche

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Letzte Woche wurden die Jalapeños geerntet, gut 1,3 kg von 4 Pflanzen. Und jetzt wo die Winterzeit dafür sorgt dass abends nichts mehr auf der Baustelle geht war endlich Zeit sie einzumachen, zumindest einen Teil davon. Wie das geht ist hier beschrieben. So rein vom Konzept her sollte das nicht schwer sein. Ob das Zeug was taugt werden wir in 4 – 6 Wochen wissen.

Heuer ohne Pfiffaprinzessin

Heute war der Vater mit den Kids am Land. Heimwärts wollte Kind 1 unbedingt noch nei die Pfiffa (für die oberbayerischen Leser, Pfiffa sind bei uns was bei euch Schwammerl sind). Bei diesen Temperaturen gibt es aber keine Pfiffa mehr, das weiß eigentlich jeder, das Kind 1 ist aber das Kind seiner Mutter und musste sich unbedingt selbst davon überzeugen. Nach ziemlich genau 23 Minuten erfolgloser Suche ist die Stimmung dann gekippt, absehbar gekippt. Wie es der Zufall will war da aber auf einmal eine Hütte im Wald, ohne Hexe, dafür mit Brotzeit. Eine Portion Pommes kann manchmal Leben retten.

Ein Auf und Ab war das heut, ihr lieben Leut

Während der Club wieder mal so vor sich hin spielte, wurde im Nürnberger Westen fleißig an einem Schuppen weiter gearbeitet. Und die Bilanz kann sich im Gegensatz zum Club sehen lassen! Heute wurde nämlich die Verblendung der Dachrinne gemacht, jetzt hat der Bau endlich die geplante kubusartige Form. Jawohl! Und das war kein Selbstläufer nicht, weil kalt und windig, dann zwischendurch die Bohrmaschine reparieren und zum Finale die OSB-Ständerwand auf 3 m Höhe hieven. Aber nach zwei Ladara Bockbier (auf Bourbon-Eichenholz gereift – was immer das auch bedeutet) und einem heißen Bad schaut die Lage schon wieder bestens aus. Diese Baustelle hat schon verloren, gefühlt zumindest.

Zur Feier des Tages

Zur Feier des Tages heute ein Weißenoher! Gestern vor 22 Jahren Führerschein bestanden und heute vor 22 Jahren der erste Unfall – mit vollem Karacho rückwärts auf einen Behindertentransport drauf (damals hießen die noch so). Bumms. Ab den Zeitpunkt hatte der Ford Orion Injection einen kaputten Kofferraumdeckel.

Vaterfreuden

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Die Chefin hat mit den Kids am Wochenende Glücksbrötchen gebacken (das sind Rosinenbrötchen ohne Rosinen aber dafür mit Glückszettel) und Kind 1.0 hat diesen Zettel geschrieben und rein gepackt. Beide Elternteile sind emotional berührt.

Rauchiger Georg

rauchiger_georgGestern gab es eine kleine Kneipentour mit der Chefin. Wir sind am Bahnhof gestartet, wollten zum Balkon, da war aber gerade Saison-Abschluss – zu laut und zu viele Menschen. Danach weiter zum Artefakt. Das Artefakt gibt es jetzt nicht mehr, die neue Kneipe dort heißt Hannemann. Die Kneipe ist ganz gut, die Getränkekarte ist top und dass Hebendanz das Standardbier ist, lässt fast schon Heimatgefühle aufkommen. Dass es in einem Glaskrug für 3,40 € serviert wird, will aber irgendwie gar nicht ganz passen.
Danach noch schnell ins Kater Murr, da sind gerade Spezialbier-Wochen. Die Chefin hat sich irgendein ekelhaftes Gesöff mit Orangengeschmack rein gezogen, ich zwei Rittmayer Smokey George – ein Bier mit Whiskey-Geschmack. Für konventionelle Biertrinker sicher sowas wie Blasphemie, aber mir hat der Slogan gut gefallen: Nichts für Leute die Whiskey für eine Hunderasse halten. Dass es dann auch noch ganz gut war, hat die Nummer gar abgerundet! Ein guter Abend, mit der Chefin geh ich mal wieder weg.

IFTTT

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Eine WeMo-Steckdose an sich bietet schon ganz schön viele Möglichkeiten, mehr jedenfalls als die Funksteckdosen-Lösung am Raspberry (muss ja auch weil die WeMo-Steckdose fast teurer ist wie ein Raspbeery Pi samt Funksteckdose und Funksender zusammen). Wenn man die dann noch mit IFTTT koppelt, dann treibt das einen ITler fast die Tränen in die Augen!
Da kann man z.B. die Steckdose einschalten lassen wenn es dämmert, oder eine Email rein kommt. Oder sich die Schaltzeiten in eine Google-Docs Tabelle eintragen lassen. Absolut krass. Ein bekannter Bekannter hat sogar seine Waage mit IFTTT gekoppelt und lässt sich eine Mail schicken wenn seine Schnecke (die über ihr Fitness-Band an die Waage gekoppelt ist) ein bestimmtes Gewicht überschreitet. Und das alles ohne eine Zeile Code!

Durchhalten!

Pünktlich zu den ersten Regentropfen ist das Dach vom Schuppen jetzt endlich dicht. Am Wochenende noch ne Dachrinne ran und fertig. Danach kommt dann das Pflaster dran. Langsam wird es Zeit, wir brauchen Holz, es wird kalt und die Lust schwindet mit jeden Tag.

Es klappt noch

So ein alternder Körper braucht länger für die Regeneration, viel länger als noch vor 10 Jahren. Aber – und das ist worauf es ankommt – so ein alternder Körper kann noch feiern wie vor 10 Jahren. Ha! Was bleibt ist ein fast schon chronischer Grinser, ein Haufen guter Geschenke und ein neues Hobby.

Und sofort installiert

Eigentlich müsste es so sein dass man in N in den Zug einsteigt, vollen Empfang hat, irgendwo zwischen N und IN wird es dann schlechter und in IN ist er wieder einwandfrei – eine Verbindung an sich sollte man eigentlich überall haben, wir sind ja hier mitten im führenden Bundesland der führenden Industrienation.
Die Realität ist leicht binär: in N ist die Verbindung top, nach der Stadtgrenze Richtung Süden geht dann fast nix mehr und erst kurz vor IN gibt es wieder Internet in homöopathischen Dosen. Wenn man jeden Tag gut 1,5 Stunden auf dieser Stecke verbringt, weiß man das und lässt das Surfen gleich sein. Jetzt reagiert die Bahn und setzt die Mobilfunkkonzerne unter Druck. Das ist erst mal positiv zu bewerten. Natürlich ist das ein Ablenkungsmanöver, weil die Bahn selbst das kostenlose WLAN in den Zügen verschleppt, wer allerdings eine Flatrate hat, dem interessiert das eh nicht.