Eine spitzen Überschrift! Wer jetzt gleich an Eheleben oder so etwas denkt, hat Pech. Wer an Life Of Agony denkt, kann sich melden und wird Leser des Monats. Life Of Agony haben sich nämlich zum gefühlt 15. mal zusammengerauft und sich wiedervereinigt, bringen 2016 eine neue Platte und spielen in Geiselwind. Und jetzt zur Frau, es geht um die Sängerin, das ist nämlich der Sänger von früher, nur jetzt mit langen Haaren und Brüsten. Leck mich am Arsch!
Multikulti-Check
Multikulti-Check: 3 Tage Mitteldeutsches Niemandsland, dort eine Spanier-Invasion, Gespräche mit Ossis, Schwaben und echten Niedersachsen, den ersten Dönerroboter gesehen, kanadische Software, ein polnisches Geburtstagskind mit italienischer Familie und jugoslawischen Gästen, vietnamesisch Essen und dann noch eine Hafenkneipe. Zum Finale Bohnenkerne in der Fränkischen.
Wenn Ökonomie auf Ökologie trifft
Mit nur einen kleinen Nebensatz hat Sie meinen wochenlang geschmiedeten Plan ganz nebenbei in Frage gestellt: Wie lange man Leitungswasser gießen könne bis man den Preis für die Zisterne wieder drinnen hat, wollte Sie wissen. Mensch, sowas interessiert doch einen ökologischen Überzeugungstäter nicht!
Dabei hat doch alles so gepasst, das Problem mit der Versickerung geklärt, eine flache Zisterne gefunden, das alte Fass vercheckt, alles aufgeräumt und dann gibt es auch noch 10 % Oster-Rabatt oben drauf. Und etwas Struktur für den Garten en passant. Was will man mehr?
So, jetzt geht dieser Samen auf, den Sie mit ihrer Frage gesät hat. 900 € für ein Zisternen-Komplettpaket sind tatsächlich ein schöner Batzen. Jetzt gibt es Kopfkino, war es gut das alte Fass her zu geben? Geht es nicht günstiger oder gibt es nicht eine clevere Alternative? Scheiße.
Ein Apfelbaum kulturell betrachtet
Der Apfelbaum ist ja eine Kulturpflanze und muss deshalb regelmäßig kultiviert werden. Und der unsrige im Garten war heute wieder an der Reihe, höchste Eisenbahn war das weils langsam grünt. Bei Youtube gibt es ein paar gute Anleitungen und nach einem 20-minütigen Selbststudium ging es an Werk. Kulturell betrachtet ist unser Baum jetzt ganz weit vorne und wenn es so läuft wie geplant, dann bekommen wir heuer ein paar richtig dicke pralle Schöne aus Boskoop.
Vim – search and replace
Gestern habe ich etwas gefunden, was man eigentlich schon früher entdecken hätte können. Und zwar folgendes, wenn man in Vim mit einem regulären Ausdruck sucht und ersetzt %s/SUCH-PATTERN/ERSETZE-PATTERN/ dann kann man mit einen & das SUCH-PATTERN in den Ersetzenteil einbauen, damit werden dann solche Konstrukte möglich %s/SUCH-PATTERN/ERSETZE-PATTERN1&ERSETZE-PATTERN1/. Geil.
Die staatlich verordnete Biorhythmuszwangsumstellung
Zur Zeit schreien die Vögel in der Früh besonders laut, als wollten sie einem sagen „Kollech, du bist eine Stunde zu früh dran, dreh um und fahr wieder heim!“ und man ärgert sich dass man die Vogelsprache nicht kann, weil sonst könnte man zurück zwitschern dass man nicht zu früh dran, sondern Opfer einer staatlich verordneten Biorhythmuszwangsumstellung ist.
Und die Vögel würden mit den Kopf schütteln und sagen dass es sowas nicht gebe, gar nicht geben kann, und dann möchte man greinen, wenn es jeder Spatz mit einem Hirn von einer Größe einer Erbse kapiert – und sogar die Russen und der Seehofer – aber sonst keiner in der Politik. Flieg nicht so weit mein kleiner Freund, überall ist die gleiche Zeit, nur in Russland nicht, aber da lauert die Gefahr…
Ostereier, das Gold des Frühjahrs
Nach dem Fest ist bekanntlich vor dem Fest, egal ob Ostern oder Weihnachten. Ostern hat allerdings den Vorteil dass danach erst mal für gut 8 Monate wieder Ruhe ist. Weil Ruhe findet man an so einem Wochenende eher keine.
Ich habe angeregt die Schachtel mit den Naschereien von Halloween zu entsorgen, schließlich ist ja auch noch genug von Weihnachten da, damit der neue Osterkram ja untergebracht werden. Kam nicht gut an.
Hauptsache die 36 Ostereier sind untergebracht, seit klar ist dass das mit dem Cholesterin alles Quatsch ist, kann man da auch mal 2 bis 3 mehr essen.
Der Erziehungsauftrag sieht Fasten vor
Karfreitag ist traditionell der Tag an dem sich junge Menschen in der Fränkischen Schweiz zu Protestgrill-Veranstaltungen versammeln. Protestgrillen hat grundsätzlich Ähnlichkeit mit normalem Grillen allerdings sind die Batzen Fleisch die gegrillt werden, viel größer und teurer. Es gilt Zeichen zu setzen.
Jetzt wurde gestern bei der Chefin angefragt ob wir dieser so schönen Tradition denn nicht heuer auch nachgehen wollen – eigentlich war es gar keine richtige Frage sondern eher ein beiläufiges absetzen der Grobplanung für den Freitag. Lang schlafen, Kaffee trinken, laufen, grillen. Feiertage feiern.
Die Antwort war der Chefin kam prompt und war Nein! Nun gibt es ja Neins, die eher als Einstieg in eine ergebnisoffene Diskussion zu werten sind und es gibt absolute Neins, Neins die so neinig sind, dass man als Frager genau weiß dass eine Diskussion alles andere als ergebnisoffen wäre. Das Nein gestern war zweiteres. In beiden Fällen lohnt es sich allerdings den Grund des Neins zu erfragen und der war dann doch auch für den Teilzeiterzieher unter den Erziehungsberechtigten verständlich:
Wir müssen den Kindern vorleben was ein Fast- und Abstinenztag ist. Wenn sie dann alt genug sind, können sie selbst entscheiden ob sie fasten wollen oder doch eher grillen. Und weil sie noch nicht alt genug sind, wird erzogen und nicht gegrillt. Ganz einfach. Der Plan wurde also kurzfristig verworfen, dafür wird geräuchert, Fisch ist ja bekanntlich das Gegenteil von Fleisch und räuchern das von grillen.
Koriander 2016
Der geheime Star im Gartenjahr 2015 war der Koriander. Koriander schmeckt uns. Koriander verleiht den Gerichten einen intern leicht internationalen Touch.
Damit jetzt nicht ewig gewartet werden muss bis es neuen gibt, wurde heute ein Frühbeet aufgebaut und dieses ordentlich bestückt. Koriander-technisch sind wir jetzt well prepared sozusagen.
Du bist der Club! Auch schon für die Kleinen.

Der Bildungsauftrag hat uns heute in den Familienblock ins Stadion geführt. Da hatte das Kind 1 praktisch den besten Einstand den man sich wünschen kann, gerade noch zum Spielstart ins Stadion geschafft, ein volles Haus, ein voller Block, Rückstand, Schiedsrichterfehlentscheidungen, einen kämpferischen Club, der ausgleicht, in Führung geht und in der Verlängerung einen Frontalangriff hinlegt und den Tabellenführer platt macht. Schöner Sonntag, das Kind 1 hat Blut geleckt.