So wie ich mich gerade fühle muss ich ungefähr auch Christo gefühlt haben nachdem er den Reichstag verhüllt hat. Ich nenne es der Kunstinkubator.
Eigentlich sollte das Innere noch beleuchtet werden um die Kunst in der Hülle auch noch effektvoll in Szene zu setzen wenn sie gerade Winterpause hat, aber da hat dann wieder die Detailliebe zugeschlagen, also besser gesagt der Mangel an selbiger. Das kommt dann 2017 (eine inkrementelle Vorgehensweise kann man durchaus auch im Kunstsektor anwenden, aber nur wenn man entsprechend flexibel ist).
Da Dschasdin vor Ort

Das Bild oben zeigt nicht nur blaues Licht, das blau leuchtet, sondern schön blau illuminiert auch noch den Justin Sullivan samt Band. Der Justin Sullivan ist sowas wie eine singende Ein-Mann-Armee mit New Model Army, Spezialgebiet Ungerechtigkeit. Und wenn der erst mal loslegt und dem Publikum seine Meinung von der Welt samt ihrer Ungerechtigkeit erzählt, dann gibt es kein Halten mehr – weder bei ihm noch im Publikum. Immer wieder ein Garant für gute Unterhaltung!
Tick, Tack, Tick, Tack, …
Das Kind 1 feiert diesen Tag. Der erste eigene Wecker ist ein ganz wichtiger Schritt, Pappa! Bla, bla, bla… Die Eltern freuen sich mit, es ist aber nicht die gleiche Freude, die der Eltern könnte man nämlich grob als Schadenfreude bezeichnen ist nachhaltiger, im Ansatz zumindest. Mal schauen wer sich länger freut.
Vga2Web
Es muss doch eine Möglichkeit geben ein HDMI- oder VGA-Signal zu grabben und dieses dann zu streamen. Für Composite Video werden einem USB 2.0 Audio/Video Grabber nachgeschmissen, bei VGA scheint das nicht so einfach zu sein, obwohl die Use-Cases doch auf der Hand liegen. An einem Raspberry angeschlossen könnte man so viel anstellen. Da muss was gehen!
Die kindliche Weitsicht
Du musst dich nicht ärgern Papa dass wir heute keine Pfiffa gefunden haben, dafür hat der Club gewonnen und das ist doch tausendmal besser! Was soll man gegen so viel kindliche Weitsicht sagen?
Das Wochenende könnte eine Blaupause für die Wochenenden in 10 Jahren gewesen sein: Die Chefin arbeitet, das eine Kind schläft bei Freunden und das andere hat keine Lust zu nix. Ein paar Piffa sie zu einen.
O’Reilly, die Macht
Wenn man früher bei einem bestimmten IT-Thema tiefer einsteigen wollte, war es ja so dass man sich ein Buch kaufte, die Beispiele mühevoll abtippte und sich freute wenn es funktionierte. Später wurden den Bücher dann schon CDs mit Quell-Code beigelegt. Irgendwann konnte man sich den ganzen Krempel aus dem Netz ziehen. Ein Buch braucht man dafür heute eigentlich nicht mehr.
Genau damals war O’Reilly die Macht. Die Bücher waren nicht nur gut, sondern auch schön aufgemacht und es gehörte zum guten Informatiker-Ton eine kleine exquisite Auswahl davon im Regal zu haben. Gute alte Zeit. O’Reilly scheint es aber immer noch zu geben und derzeit gibt es Titel zum Download und zwar hier: http://www.oreilly.com/programming/free/
Der trommelnde Wischmop von Kadavar

Kadavar und Blues Pills an einem Freitag im Löwensaal, das ist schon ein besonderer Glücksfall. Die Vorband Stray Train war gut, aber schlecht abgemischt. Dann kamen Kadavar und Kadavar waren so saugut, das kann man kaum glauben wenn man es nicht selbst gesehen hat, kann man aber hier nachholen.
Und dann Blues Pills. Blues Pills haben vor 2 Jahren ein Kracheralbum vom Stapel gelassen, aber eine langweilige Show abgeliefert. Heuer ist es genau anders herum gewesen. In einem Interview hat die Sängerin gesagt dass sie mittlerweile genug Geld hat um sich anständiges Essen kaufen kann. Donnerwetter, die Vitamine wirken. Super Konzert.
Parasol-Layer
Zum Thema Pfiffa im Allgemeinen und Parasol im Speziellen gibt es große Neuigkeiten. Der Verfasser dieser Zeilen hat nämlich mit den Arbeiten an der Pfiffa-Map begonnen. Nicht einfach nur eine Karte, nein eine mit Layern für jede Sorte sogar. Ganz großes Kino. Derzeit gibt es zwar nur den Parasol-Layer, aber man will sich ja nicht nachsagen lassen nicht zukunftsorientiert unterwegs zu sein.
So eine eigene Karte erstellt sich eigentlich pippi einfach. Wie genau ist hier beschrieben. Man kann sie veröffentlichen oder sie nur privat nutzen – was natürlich bei einer Pfiffa-Schatzkarte klar von Vorteil ist. Wahrscheinlich gibt es sowas auch von OpenStreetMap, hab ich auf die Schnelle aber keine einfache Beschreibung gefunden.
[Update] Scheint auch mit OpenStreetmap nicht komplizierter zu sein: http://www.ulrichklose.de/logbuch/computer/benutzerdefinierte_openstreetmap-karten_mit_sharemap_und_easymap
Wandern tut gut
Die letzten beiden Tage wurde eine spitzen Wanderung durch die Fränkische gemacht. Gestartet in Weißenohe, grob dem 5-Seidla-Steig folgend bis nach Egloffstein. Im Heidsgärtla einen schönen Abend verlebt und am nächsten Tag Richtung Forchheim zurück. Super, ohne Lagerkoller dafür aber mit ein paar Wirtshausperlen, abends noch Fürther Kerwa als Kontrastprogramm und richtig viel gelaufen:

Google Fit ist ganz brauchbar um Wanderrouten und Wirthausaufenthalte nachvollziehen zu können. Man könnte via Google Maps auch noch Bilder direkt einer Location zuordnen. Für Wirtshäuser ist das eigentlich nicht nötig, für die Pfiffa-Suche bringt das aber ganz neue Möglichkeiten mit sich – Hacks Parasol-Ecken-Route 2.0 oder so…
Oktoberfest-Profis
Heute früh waren Oktoberfest-Profis im Zug. Dass es sich um Oktoberfest-Profis handelte konnte man ganz leicht erkennen: Lederhose, gebleichte Haare, Chucks und Bitburger Bier aus Dosen. Auf den Weg von Nürnberg nach München kann man Wochentags um 6:00 Uhr genau 2 Fehler machen und zwar 1. mit Bayern-Ticket reisen, denn das gilt erst ab 9:00 Uhr und 2. zu früh aussteigen, weil Ingolstadt nämlich zwei Bahnhöfe hat.
Ungefähr auf Höhe von Allersberg war dann auch schon der Schaffner am Start und hat den Profis den Profipreis berechnet. Kann nicht sein! Doch. Ein Fest. Natürlich hätte man sie auch in Ingolstadt-Nord warnen können, hätte. Aber sind wir doch mal ehrlich, so ein falsches Umsteigen und etwas Schimpfen über die Bahn gehören doch zu einem guten Trip mit dazu.