Heute wurden ein paar alte PAX Schränke, die wild im Haus verteilt waren, ins neue Nähzimmer verfrachtet. Das Ziel ist keine zentrale Alt-PAX-Deponie sondern ein Wandschrank, also ein Schrank, den man später nicht mehr sieht – bis auf die Türen halt. Wandschränke sind ganz schön raffiniert. Und die Ikea PAX Korpusse sind wegen dem System 32 für so ein Vorhaben praktisch prädestiniert. Da könnte man richtig was draus machen und ist obendrein flexibel. Wichtig ist jedenfalls dass man halbwegs stressfrei an die Lochreihen kommt, damit man für alles gewappnet ist was da noch so kommen könnte. Nachhaltig muss so ein Wandschrank nämlich sein weil Schrank in der Wand, Wand in dem Nähzimmer, Nähzimmer in dem Haus, Haus in der Straße, Straße in der Stadt. Stadt in der grüna Au.
Der elende Baum aus dem Jammertal
Wenn man unseren Christbaum zum ersten mal sieht wird man unweigerlich an 3. Welt und Hunger denken müssen. Ein kleines dürres Etwas steht da und ist offensichtlich überladen. Dafür war er mehr als billig, quasi kostenlos. Unter normalen Umständen wäre er in der Vorweihnachtszeit zu Adventskranz verarbeitet worden, aber so viel Glück hatte er nicht. Und ein gescheiter Christbaumverkäufer hätte es auch gar nicht erst so weit kommen lassen und ihn präweihnachtlich im Zoo entsorgt. Aber unserer hat es tatsächlich geschafft und das hat er jetzt davon.
We are back
Mit stolz geschwellter Brust kann an dieser Stelle folgendes verkündet werden: Die Wetterstation ist wieder ausgezeichnet. Top! Super top! Der Hardware-Hack haut voll rein. Super.

Fairerweise muss man sagen dass die Wetterstation nicht komplett durchgelaufen ist, sondern Anfang Dezember bei den tiefen Minusgeraden nachts mal ausgefallen ist. Damit muss man leben. Damit kann man leben.
Er ist Update-Süchtig
Es gibt ja tatsächlich Menschen, die Updates entweder ganz ausschalten, weil es ihnen egal ist oder Updates automatisch installieren lassen, weil sie sich nicht damit beschäftigen wollen. Ich mag Updates und ich mag mich mit ihnen beschäftigen! Es ist sogar noch viel schlimmer, wenn ich weiß dass es ein neues Update für ein Gerät in unserem Haushalt gibt, dann muss es installiert werden. Oft ist das aber gar nicht so gut. Echt nicht.
In den Fängen der Aquaristik-Illuminations-Fachverkäufer
Das Thema Aquariumbeleuchtung ist ja ein ganz spezielles Thema. Von der Kategorie her ungefähr wie High-End Boxen oder das Kabel zwischen den Boxen und der Stereoanlage. Ein spezielles Spezialistenthema, wo das was auf dem Papier steht, der gesunde Menschenverstand sagt und der eigene Glaube dem Auge sehen lässt, sich diametral voneinander entfernen (können).
Das Standardleuchtmittel in dem Business sind spezielle Neonröhren, die mittlerweile zu Spezialpreisen gehandelt werden, weil es den speziellen Neonröhren ungefähr so geht wie den 100 Watt Glühbirnen. Und so wird man als Aquarianer irgendwann dazu gezwungen sich mit dem Thema LED Umrüstung zu beschäftigen und gerät damit in die Fänge der Aquaristik-Illuminations-Fachverkäufer – Strom sparen – sattes Pflanzenwachstum – Dimmung – Lichtintensität – einfache Handhabung – gute Integration – Nachhaltigkeit. Von wegen einfach mal schnell ein neues Licht kaufen. Man kann doch in ein Aquarium, das mal komplett 200 € gekostet hat, nicht für 250 € Licht verbauen. Das geht doch nicht.
[Update] Da gibt es jemanden der mein Problem lösen könnte: http://www.garnelen-direkt.de/index.php?cat=c17_LED-Beleuchtung-LED-Module-Aquarium–wasserdichte-LEDs.html
Das große Kaliber für die digitale Einkaufsliste
Seit wir unseren gemeinsamen Google-Kalender haben, klappt das mit unser Terminabstimmerei wirklich super. Sie schreibt ihren Dienstplan rein, ich meine Dienstreisen, dann noch die Termine für Schule, Hort und Kindergarten, läuft.
Die Einkaufsliste ist da der nächste logische Schritt, aber bei weitem nicht so einfach umzusetzen. Das Analogon wäre da ja Google Keep, aber Google Keep ist irgendwie nicht so der Bringer. Evernote ging lange ganz gut, kostet aber mittlerweile und deshalb sind wir jetzt bei OneNote * gelandet.

OneNote gibt es in einer Web- und einer Mac-Version und als App für Android und iPhone. Das deckt alle unsere Plattformen ab. Die Chefin tippt bei sich was ein und ratzfatz erscheint es bei mir auf dem Handy. Cool. Jetzt wurde der erste Einkaufszettel wurde verfasst – verteilt verfasst! – und das hat prima geklappt. Beim Einkaufen war es auch recht easy: sie zu Müller und Rewe, ich derweil in die Zoohandlung, dann gemeinsam zu Aldi. Für den Anfang ganz gut.
*) Die Hölle gefriert zu. Wir benutzen jetzt diesen Microsoft Krempel tatsächlich zuhause auf einem Chromebook und auf einem Android Handy – und könnten wahrscheinlich sogar unter Linux. Das ist der Anfang vom Ende. Das ist sowas wie die große Koalition, bloß in IT gemeißelt. Es geht bergab. Niemand hat vor eine Mauer zu bauen Windows zu benutzen. Aber sie kriegen uns trotzdem, Prost Mahlzeit.
Kunst to go
Wer letzte Woche die NN gelesen hat, der hat vielleicht auch einen der beiden Artikel über die Artothek im K4 gelesen. Man kann in der Artothek Kunst ausleihen, 9 Euro pro Stück für ein Vierteljahr. Wie cool ist das denn! Und weil man selbst kunsttechnisch doch recht interessiert ist, wurde auch gleich gehandelt. Also ausgeliehen. Ergo hängt seit Freitag ein originelles Original zeitgenössischer Kunst (incl. Brüsten) gleich neben den Esstisch. Und in dieser neuen geliehenen Atmosphäre lebt es sich auch gleich viel angenehmer.
[Update]
In echt natürlich noch viel schöner!

Der Hardware Hack zieht

Manchmal kommt man als Softwerker einfach nicht weiter und dann muss man an die Hardware ran. Mein Wetterstationsproblem ist nämlich ein allgemeines Wetterproblem – und man sieht es gerade auch bei Autos, denn wenn es zu kalt ist, dann kacken schwache Akkus einfach ab. Die Lösung eigentlich ganz einfach: Kein Akku – kein Probleme. Nachvollziehbar, verständlich und einfach.
Die Umsetzung auch gar nicht mal so kompliziert und zwar ganz zielorientiert auf die Kontakte der Batterie die Drähte der Spannungsversorgung gelötet. Läuft. Und der nächste Hardware Hack ist auch schon in Planung und zwar ein kleiner Kondensator, der für ein paar Minuten Energie puffert um damit wenigstens kurzfristig die Vorteile einer ungebundenen Spannungsversorgung zu haben. Blühende Kalte Landschaften!
Das Elektronikküchenlabor

Es war mehr so eine Art Eingebung. Und dann war auch noch ein passendes Netzteil da. Was für ein Zufall! Die Chefin ist gut im Werkstückhalten, der Geruch von heißen Lötzinn versprüht einen gewissen geekigen Touch. Nein, das ist keine Küche sondern ein Elektronikküchenlabor mit Charme. Ob alles funktioniert wie geplant, wird sich zeigen, die LEDs leuchten jedenfalls. Es fühlt sich gut an.
