Also an uns soll es nicht liegen

Also an uns soll es nicht liegen dass das Stadion demnächst nicht Max Morlock Stadion heißt. Die Chefin hat genickt und deshalb sind wir jetzt Crowdfunder. In der Zeitung schreiben sie zwar heute dass es eng werden könnte, aber es könnte ja auch klappen. Der Franke ist ja besonders gut im Endspurt, das weiß ja jeder.

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Der tippgebende Tippgeber

Ich habe ja einen Tippgeber, der mir öfters mal einen Tipp gibt, also zum Thema Hausautomatisierung jetzt. Der hat vorgestern einen Tipp gegeben und es wurde gestern sofort reagiert und investiert. Gestern gab es auch wieder einen Tipp und dem noch jungen Tippumsetzungsgesetz folgend müsste praktisch heute wieder investiert werden. Das geht aber nicht, rein vom Kopf her darf ich nicht mehr Geld ausgeben als die Chefin, das ist nicht gut.

Dann noch der aktuelle Status der Wetterstation. Heute morgen hat sie funktioniert. Jetzt schon wieder nicht mehr. Da wird es allmählich Zeit für eine Strategieänderung:

  1. Wenn man das Bild oben anschaut, dann könnte man von einer gewissen Temperaturverfügbarkeitssättigung sprechen, also ist es nicht mehr so schlimm wenn genau eine fehlt.
  2. Um meine Grafen zu zeichnen sollte es ausreichen die Maschinerie einmal täglich zu starten. Das wird die Fehlermeldungs-Email-Flut radikal eindämmen, so ungefähr ums 1440 fache.
  3. Sollte sich die Temperatur hinter unserem Haus nicht radikal von der 500 m weiter unterscheiden, das heißt für die Heimautomatisierung kann man eine andere Wetterstation einbinden und das geht so.

Der Montag unter den Dienstagen

Das Osterwochenende wurde heute von einem gefühlten Montag sehr gut verlängert. RE 4007 fällt heute aus. Was das für einen Pendler bedeutet kann man sich eigentlich nur vorstellen wenn man selbst Pendler ist. Egal. Suchen wir wieder etwas Licht in dieser tristen Zeit.
Theoretische Illuminationsoption: Es besteht rein theoretisch die Möglichkeit die Wetterstation wieder zum Laufen zu bewegen. Die Chancen stehen nicht gut, aber einen Test ist es wert. Zwei Zeilen Code müsste man auskommentieren, also zweimal ‚#‘ weg, speichern und neu starten – und warten. Das habe ich mir jedenfalls heute früh im Schneeregen auf der Autobahn überlegt, nachdem mich die Bahn buchstäblich im Regen stehen gelassen hat.
Praktischere Illuminationsoption: Hier steht ziemlich genau beschrieben wie man seinen FHEM-Chat-Bot etwas mehr Eleganz beibringt. Für meine Verhältnisse wurde der Code doch sehr gut durchdrungen. Doch, das ist machbar. Die Möglichkeiten danach schier unbegrenzt, zumindest in im abgesteckten Bereich der Heimautomatisierung. Plan B wären Favoriten wie hier beschrieben, aber der Plan B ist halt auch immer nur die 2. Wahl.
Sichere Illuminationsoption: 3 Rote und eine Portion Blaue Zipfel. Sinnvoll schon allein aus Sicht Hämorrhoiden-Prophylaxe. Da sollte der Wirt vom Schanzenbräu echt mal was mit der Krankenkasse drehen, Kurzkur in Bad Schanzenbräu oder so.

Ich kapituliere


Seit 17:32 Uhr gibt es hier keine Wetteraufzeichnung mehr und schuld daran ist die Technik. Seit 2 Tagen startet der Aufzeichnungsdienst auf dem Raspberry im 5-Minuten-Takt neu und ich bekomme jedesmal eine Email. Heute wurde die Sache analysiert und es ist weder die Außeneinheit noch wie anfangs vermutet die SD-Karte im Raspberry, sondern der Speicherbaustein in der Empfangseinheit. So eine Scheiße. Ich mag jetzt kein Geld für eine neue ausgeben weil die Temperatur noch angezeigt wird, aber halt nicht mehr abgespeichert und somit ausgelesen werden kann. Dann geht das halt hier zu Ende. Das ist sehr schade.

Bedacht überdacht

Seit Vorgestern haben wir unsere Terrassenüberdachung und jetzt warten wir auf Regen. So eine Terrassenüberdachung ist schon eine super Sache, theoretisch kann man sich nämlich raus setzten wenn es regnet. Praktisch schaut es so aus dass wir auch draußen sitzen wenn es nicht regnet, aber halt nicht unter der Überdachung. Obwohl, das stimmt auch nicht ganz, weil gestern hat es nämlich nicht geregnet, wir waren aber trotzdem draußen, weil wir halt mal unter der neuen Terrassenüberdachung sitzen wollten, wegen dem Feeling. Die Terrassenüberdachung hat übrigens sogar eine Romantikbeleuchtung, eine freundliche Inklusivleistung des Herstellers. Zusammengefasst ist alles gut – auch ohne Regen.

Alexa, hob ezz!

Gestern zum ersten mal auf eine Amazon Alexa gestoßen. Wenn man nicht weiss was das besondere an so einem Amazon Echo Lautsprecher ist, dann sieht man auf den ersten Blick nur einen formschönen und gut verarbeiteten Bluetooth Lautsprecher, der außerdem noch gut klingt.
Richtig ins stauen kommt man erst wenn der Lautsprecher auf das Zauberwort „Alexa“ reagiert und dann z.B. auf Befehl über die Wetteraussichten informiert oder das Musikabspielen steuert. Und das nicht unter Laborbedingungen wenn alles leise ist und nur einer spricht, nein das Zauberwort wird auch erkannt wenn viele Leute gleichzeitig sprechen. Krass.
Interessant ist Alexa vor allem, weil man Gott und die Welt via Skills daran anflanschen kann. Das ist zwar alles irgendwie cool, aber so den richtigen Top-Use-Case sehe ich nicht.

Heimautomatisierung, Tag 7

Sechs Tage sollst du arbeiten, am siebten Tag sollst du ruhen. Verdammt, nicht geschafft. Aber die Erschaffung eines eigenen Bots ist ja keine Arbeit im herkömmlichen Sinn, sondern was ganz großes, also eine Genesis im kleinen sozusagen. Von Bots liest man derzeit ja überall, nur richtige Use-Cases sucht man dafür lange, ein FHEM-Chat-Bot ist aber ein durchaus sinnvoller!
Aber der Reihe nach. Was ist ein Bot? Ein Bot ist im Endeffekt nichts anderes als ein Chat-Partner mit beschränktem Wortschatz. Und als Wortschatz verwendet man idealerweise die Ein-/Ausgabe eines Programms. Heißt konkret für FHEM: Das was ich den Bot frage, leitet dieser an mein FHEM zuhause weiter, FHEM bearbeitet die Anfrage und sendet die Antwort als Chat-Antwort zurück. Oder in FHEM tritt ein Event auf, z.B. die Tür klingelt, und diese Info wird über den Bot in den Chat gestellt. Coole Sache.
Die Chefin hat die letzten Tage brav mitgespielt zugeschaut, aber gestern unterschwellig zu verstehen gegeben dass es derzeit noch andere Themen gibt, die mehr auf den Nägeln brennen. Das merkt man aber nur wenn man sie seit Jahren liebt. Heißt priorisieren. Aber den Bot findet sie schon auch cool, das merkt man aber auch nur wenn man sie jahrelang liebt.
[Update]

  • Wenn man aus FHEM heraus anderen Empfängern eine Nachricht senden will, dann muss jeder Empfänger dem Bot vorher eine Nachricht senden.
  • Wenn der Bot an eine Gruppe senden soll, dann muss man ihn in die Gruppe aufnehmen.
  • Die Adresse einer Gruppe hat ein ‚#‘, das darf man nicht vergessen, schaut dann z.B. so aus:
    set teleBot sendPhoto @#Klingel /opt/fhem/FHEM/ipcam/IPCamHT_snapshot.jpg

Heimautomatisierung, Tag 6

Ein Kollege hat einen Link auf ein kleines Video bei Youtube verteilt: Kleiner Hardwarehack – HomeMatic HM-Sec-Sc – ein kleines Video mit Nachbrenner ist das, ein Einstiegspunkt in eine ganz neue Heimautomatisierungsdimension. Und diese neue Dimension schaut in unserem Haus grob skizziert so aus wie unten in dem Bild. Und damit erfolgte auch der Aufschlag beim Conrad.

Der Verkäufer hat etwas geschaut, das Gesicht verzogen, dann im Katalog gesucht und ein kleines Bauteil geholt, ein orangefarbenes Wechselspannungs-Relais, das dem entspricht was in der Skizze rot markiert ist. Und damit wurde dann nach dem Prinzip aus dem Video die Haustürklingel gepimpt:

Wenn jetzt jemand die Klingel drückt, dann erkennt FHEM das. Dann noch eine Zeile Code und schon wird ein Foto vom Eingang geschossen. Das ist sowas von smart, das ist ein Use-Case, da erkennt jede Frau sofort Mehrwert. Heute ein Hausautomatisierungskönig.

Heimautomatisierung, Tag 5

Wir ziehen los mit ganz großen Schritten… Es ist viel passiert übers Wochenende:
Die Schwarzgeldkasse wurde geplündert sodass jetzt alle relevanten Türen und Fenster mit Sensoren versehen werden konnten. Mit dem Kind2 zusammen wurden die auch gleich angebracht, angelernt und sauber benamt. Das Kind2 scheint Heimautomatisierung zu mögen.
Als nächstes wurden die Sensoren in FHEM gruppiert. Jetzt kann man auf einen Blick den Status aller Dachfenster und dann noch den der Fenster und Türen im EG sehen. Allerdings noch mit relativ geringen WAF. Der wird nachhaltig steigen wenn das FHEM Tablet UI läuft. Parallel dazu wurde die alte Funktsteckdose am Aquarium durch eine Homematic Steckdose ersetzt. Und das läuft auch schon. Wir sind also produktiv, vor Kunde sozusagen. Das ist wichtig für die Psyche!
Die nächsten Schritte sind entscheidend. Es geht um den WAF, der muss gesteigert werden. Die Chefin muss das Gefühl haben dass das was ihr lieber Mann macht, auch sinnvoll ist – und auch ihr was nützt. Heißt übersetzt, ein Tablet mit FHEM Tablet UI in der Küche und eine Telegram-Anbindung fürs Handy, weil wenn es so ausschaut wie Whatsapp dann muss es auch gut sein.