Scheiße, Scheiße, Scheiße! Was für eine riesengroße Scheiße. Ich kotze. Es hätte ja auch einfach funktionieren können, etwas Silikon in den Kopfhörer und gut ist. Hätte, hätte Fahrradkette. Das Brummen ist nämlich nicht nur klar hörbar, das Brummen tut nach einiger Zeit im Ohr weh. So eine Scheiße. So will ich nicht pendeln, so will ich nicht arbeiten. Mich regt das auf. Das ist einfach nur scheiße.
Wenn es plötzlich einseitig ruhig bleibt, zu ruhig.
Eine der besten Anschaffungen in den letzten Jahren war mein Bose ® QuietComfort ® 15 Acoustic Noise Cancelling ® Kopfhörer. Gebraucht, nachdem man sie bei der Lufthansa über Bonusmeilen hinterher geworfen bekam und Ebay damit geflutet wurde, auch erschwinglich. Gute Anschaffung und seither jeden Tag im Zug und auf Arbeit benutzt. Top! Genau bis gestern, da fiel nämlich einfach so der rechte Lautsprecher aus.
Nach etwas Recherche bin in dann darauf gekommen. Ein Stück Papier rein klemmen ist aber maximaler Mist, weil man sich damit die Membran kaputt macht. Also habe ich es mit Silikon versucht. Das funktioniert prinzipiell, aber durch den Druck auf die Membran entsteht eine mechanische Verbindung zum Gehäuse und man bekommt ein leichtes Brummen. Zwar nur minimal, aber da. Mal schauen ob man es im Zug und im Großraumbüro merkt, falls doch dann bleibt eigentlich nur noch der Tausch des Lautsprechers. Das sollte machbar sein, ist aber trotzdem ärgerlich bei so einem teuren Gerät.
Der maßgeschneiderten Sonderlösung für eine individuelle Gartenbewässerung ein Stück näher

Am Samstag hat der IBC-Container ein Fundament bekommen. Gut, es ist kein richtiges Fundament, es sind nur ein paar Backsteine, aber es schaut gut aus und der Container steht jetzt etwas erhöht sodass man eine Gießkanne schön voll machen kann. So weit so gut. Das Bild zeigt den Füllstand gestern am Abend. Heute Morgen war er schon fast voll. Jetzt muss man sich langsam über den Überlauf Gedanken machen, das ist wichtig weil das Wasser sonst über den Schlauch zurück fließt und das wäre blöd.
Mit der Gießkanne wird das Wasserholen aus dem letzten Eck im Garten auch nur eine Zeit lang Freude machen, d.h. die 2. Stufe a.k. „Stufe Luxus“ könnte jetzt theoretisch angegangen werden: Einen Wasserhahn, der an einen Druckschalter angeschlossen ist, der bei Öffnen des Hahns eine Pumpe einschaltet (so ungefähr). Aber nur theoretisch. Momentan steht nämlich da wo der Wasserhahn hin soll noch ein Gartenhaus. Und das muss erst weg.
Waschmaschine-ist-fertig-Detektion
Ich habe mich mittlerweile mit der Situation ganz gut arrangiert und mache die Wäsche bis die Chefin wieder kann. So ein großes Thema ist das eigentlich nicht – und vor allem die Hemden sind um einiges pflegeleichter als gedacht. Es gibt aber Optimierungspotential. Und zwar steht und fällt der Knitterfaktor damit wie schnell man die Wäsche aus der Maschine bekommt – vor allem bei den Hemden. Für die, die nicht so im Thema stecken, dass die Maschine fertig ist, erkennt man entweder am Display oder am Piepsen, Waschmaschine und Trockner piepsen nämlich wenn sie fertig sind. Diese Piepsen hört man aber nur wenn man gute Ohren hat. Das ist das Problem. So, von der Theorie könnte man das Problem jetzt wie folgt lösen:
- Ein Kind abstellen und die Maschinen überwachen lassen.
- Eine Kamera in der Waschküche, damit man die Displays anschauen kann
- Anschaffung neuer Geräte mit Automatisierungsschnittstelle
- Irgendeine andere Überwachung der Geräte
Momentan sinnvoll ist eigentlich nur „Irgendeine andere Überwachung der Geräte“ und dazu habe ich das hier gefunden: „HomeMatic Funk-Steckdose mit Leistungsmessung: Deine Waschmaschine ist fertig“. Mit dieser nachhaltigen Erweiterung unserer Hausautomatisierung wäre das Leben der Chefin n.K. (nach Krankheit) wahrscheinlich auch ein ganzes Stück besser. Das muss heute Abend gleich mal diskutiert werden.
luftdaten.info
Wenn man sich mal die Karte der Feinstaubmessung von luftdaten.info anschaut, dann sieht man dass Nürnberg noch recht lückenhaft dokumentiert ist, vor allem der Westen rund um die Gustav-Adolf-Straße ist ja quasi ein weißer Fleck auf der Landkarte!
Die Faktenlage aggregiert: Feinstaubmessung mit einem Arduino und mit Internet und und Openstreetmap-Karte für billig, ein weißer Fleck in der Hack’schen Hood und irgendwas mit Opensource. Da kommt was zusammen was irgendwie passt.
Heimatabend im Salon

Also das was sich gestern Abend im Salon Regina abgespielt hat, lässt sich in Worten ganz schlecht beschreiben, weil es ein Schauspiel der Naturgewalten in Kombination mit einer exquisiten Auswahl alten Volksliedern und höchst engagierten Publikum war. Heimatabend im Salon Regina – denn zum Singen sind sie da. Die Luft war geschwängert vom Schweiß, Durst und Gesang. Ab jetzt einmal im Monat.
Knoblauch, geräuchert

Die Franzosen schwören ja auf geräucherten Knoblauch weil man den angeblich länger lagern kann und er auch nicht so schnell sein Aroma verlieren soll. Eine Spezialität, eine französische! Was hat die Nachbarin letztes Jahr nach ihrem Frankreichurlaub geschwärmt. Das kann ich auch hab ich damals geprahlt und deshalb musste jetzt geliefert werden.
Schwer ist das nicht. Knoblauch kaufen, Räucherofen bestücken, Knoblauch rein und Maschinerie anwerfen und warten. Weil der Bioknoblauch etwas größer war, musste das Rost noch etwas gepimpt werden, das war es dann auch schon. Und das Ergebnis kann sich tatsächlich sehen lassen.
Familiäre Herausforderung ++
Es ist jetzt das passiert was eigentlich nicht passieren sollte, nach Murphy aber passieren muss und zwar ein zweiter Krankheitsfall! Das Kind 2 hat sich nämlich gestern Abend den Arm gebrochen. Gut getimt. Seit die Chefin ihren rechten Arm nicht verwenden kann ist die Lage ja eh schon leicht angespannt (die Anspannung resultiert zu 94,56 % auf der Tatsache dass der Haushalt, der von mir so nebenbei mit gemacht wird, nicht so erledigt wird, wie sie es für richtig hält). Und jetzt noch ein Pflegefall. Da gibt es plötzlich ganz triviale Fragen, die geklärt werden müssen, wie z.B. das Kind in der Früh seine Socken an die Füß kriegt? Wir starten also mit einer neuen Herausforderung in die neue Woche. Familiäre Herausforderung, das nächste große Ding.
Garten unter Strom
Unser Außenbereich war stromtechnisch bisher etwas unterversorgt. Als wir eingezogen sind gab es nur eine Steckdose in der Garage, das war alles. Als wir vor ein paar Jahren die Terrassensitzstufe gebaut haben, wurde auch gleich noch ein schaltbares Kabel aus dem Anbau raus gezogen. Beim Aufrichten vom Schuppen gab es dann noch eine neue Leitung in den Schuppen. Heißt zusammengefasst terrassennah sind wir mittlerweile ganz gut versorgt.
Letztes Jahr beim Erweitern der Terrasse wurden dann gleich noch ein paar Erdkabel vom Schuppen aus weiter in den Garten gezogen und gestern endlich verdrahtet, jetzt gibt es Strom am Baum und Strom im Gartenhaus und einen Verteiler genau in der Mitte dazwischen. Und das ist ja so was von praktisch! Da kann man Pumpen anschließen – ganz ohne Verlängerungskabel – oder halt WLAN-Repeater. Und mit so einem WLAN-Repeater bist du beim Surfen im Garten ganz weit vorne!
(Dass es am Baum gleich 2 Steckdosen gibt und eine davon direkt vom Schuppen aus schaltbar ist, hat einen bestimmten Grund, allerdings ist der noch geheim, aber das wird was ganz großes!)
Hack & Make

Wenn die schon eine Veranstaltung nach dir benennen, dann musst du dich auch mal blicken lassen, klarer Fall. Also haben wir gestern mal beim Hack & Make vorbei geschaut. Ich wollte mir die Arduino-Vorträge anschauen und das Kind 1 war vom Kinderprogramm ganz angetan. Die Veranstaltung war ganz gut und die Vorträge so dass man auch schön fragen konnte. Das Kind 1 durfte allein mit einer Nähmaschine nähen und hat Pfannkuchen vom PancakeBot bekommen. Für mich gab es genug Input für das erste Arduino Projekt und dann noch ein Arduino-Starterpaket oben drauf (es ist halt so dass jemand der einer Religion angehört, die über Jahrhunderte hinweg Ablasshandel betrieben hat, erst glücklich ist wenn für etwas Seelenfrieden etwas Geld geflossen ist und man was in der Hand hat).