Die Tage werden kürzer und vor allem ist es in der Früh jetzt schon manchmal richtig kalt. Das ist nicht nur mir aufgefallen sondern auch der Chefin. Fühlen dass es kalt ist, ist das eine, zu sehen wie kalt es ist, das andere. Die Chefin will Fakten sehen und zwar im Regal, das heißt wir brauchen ein Außenthermometerdingensen. Wenn man sich den Markt der Außenthermometerdingensen mal so anschaut, dann findet man eine große Auswahl, wenn man aber auch noch den Niederschlag messen und die Wetterdaten irgendwie weiterverarbeiten möchte, dann wird es schon eng – zumindest wenn man im Hobby-Bereich unterwegs ist.
Langer Rede kurzer Sinn, für unter 100 € landet man immer wieder bei einem WH1080-Derivat, die gibt es von unterschiedlichsten Marken zu Preisen zwischen 70 und 130 €. Ich denke das der Marke YAOBLUESEA für 74,90 € wäre ein super Geburtstagsgeschenk, die Chefin nicht. Es gäbe auch noch ein Nachfolgeprodukt, das macht aber irgendwie einen unsympathischen Eindruck.
Kind 2 und der Ernst vom Leben
Für die Chefin war das heute ein emotionaler Tag weil das Kind 2, unser aller Nesthäkchen und ihr süßes kleines Baby, heute seinen ersten Schultag hatte. Jetzt ist es offiziell, das Kind 2 ist weder Kleinkind noch Baby mehr, sondern schon ein ganz ein Großer. Es kommen spannende Wochen auf uns zu, so viel steht fest!
Wenigstens hat es nicht geregnet.
90 Minuten Club gestern Abend waren erst langweilig, dann chancenreich, abschließend doch erfolglos. Gefühlt 100 Torchancen und keine verwandelt, dann ein mieser Konter und Ende im Gelände. Gestern ist der Club seinem Motto jedenfalls wieder treu geblieben, ein sagenhafter Depp halt!
Richtfest verschoben

Wenn man mit ein berechnet dass die Chefin das ganze Wochenende gearbeitet hat und es am Samstag auch noch bis auf eine Stunde durch geregnet hat, dann ist der derzeitige Projektfortschritt gar nicht mal so schlecht: Das Balkengerippe steht, geplant war eigentlich dass das Dach auch schon drauf ist.
Das war am Samstag aber auch so richtig scheiße. Das Holz nass, die Böcke wacklig, der Rasen zum Abbinden zu uneben und die Handkreissäge für die Balken zu klein. Der Anriss wurde kurzerhand mit einer Wachsmalkreide gemacht und die Ab- und Einschnitte mit einer Motorsäge. Alles nicht ideal, aber zweckmäßig.
Historische Felsengänge
Die Kids hätten heute eigentlich wenig Gründe gehabt sich zu beschweren, es stand nämlich kindgerechte Kultur in Form einer Besichtigung der Historischen Felsengänge auf dem Programm. Aber was war das anfangs für ein Gezeter, zu kalt, blöd, zu nass – typisch fränkische Bedenken etwas Neuem gegenüber. Erst nach einem Machtwort, war dann eine situationsbedingte Begeisterung zu spüren.
Mit der U-Bahn ging es in die Stadt und dann wurde zum Altstadthof marschiert und von da ging es ab in die Unterwelt. Und siehe da alles toll. Tolle Idee, voll spannend, aber anstrengend. Aha, akute Hungerattacke! Also rein in die Kaiserburg Kalorienspeicher aufgefüllt, alle satt, alle zufrieden, Rückreise. Papa ist doch der Beste.
Trocken wie ne Wüste
Nachdem es letzte Woche doch recht anständig geregnet hat – zumindest so lange der Laster abgeladen wurde – sollte man eigentlich davon ausgehen, dass die Erde feucht ist. Ist sie aber nicht, zumindest nicht bei uns im Garten. Da musste nämlich gestern ein ungefähr 1 m tiefes Loch gegraben werden und die Erde war trocken wie Wüstensand. Der Biologe wird da wissend nicken, ein Informatiker nur erstaunt den Kopf schütteln. Gut für das Projekt, blöd halt für die Bäume (oha, da kommt so kurz vor der Wahl eine leicht grüne Seite durch, das ist ja interessant).
Eine ist meine
Halbwegs kunstinteressierte Nürnberger werden derzeit mal am Jakobsmarkt Kornmarkt vorbei schauen, da ist nämlich eine Installation von Ottmar Hörl. Die Installation ist schnell erklärt, er hat 600 Abdrucke der Nürnberger Madonna aus dem Germanischen Nationalmuseum gemacht, golden angemalt und sie auf ein großes Gestell vor dem Museum aufgestellt. Das hört sich jetzt erst mal katholisch an, ist aber sehr beeindruckend! Noch kunstinteressierte Nürnberger werden dann auch die Möglichkeit nutzten eine von den goldenen Madonnen nach dem Event zu erwerben. Von mindestens einem kunstinteressierten Nürnberger weiß ich dass er schon eine erstanden hat.
Tritt ein! Bring Glück herein, virtuell.

Wer virtuell eintritt, bringe virtuelles Glück!
Mehrgenerationenbetonieren
Am Freitag wurde das Fundament betoniert, würden Fundamente Namen bekommen, müsste es Petrus heißen. Die ersten gut 15 cm vom Gartenhaus stehen also! Der Mörtel kam aus der Betontankstelle und musste nur noch in den Garten gekarrt werden, das ist zwar bequem, aber trotzdem kräftezerrend.
Der Senior ist ein Meister im Anhängerfahren und hat den Hänger bei jeder Fuhre rückwärts in den Hof bugsiert, das war ein starkes Stück. Als Schalung wurden einfach Balken vom Haus verwendet, die sind gerade und formstabil, das ging schnell. Das Kind 2 war vom Mörtel begeistert und ist auch mit herum gehüpft. 3 Hack, 3 Generationen, 1 Fundament.
Ein Projekttag halt, ohne wenn und aber
Mit der Entscheidung dass es ein Streifenfundament werden wird und der Tatsache dass für 12:30 Uhr der Transporter reserviert war, wurde in aller Herrgottsfrüh der Plan optimiert und aus diesen dann eine Einkaufsliste abgeleitet. Diese musste dann im Hornbach nochmals adhoc an die Gegebenheiten angepasst werden, weil wir in einer OSB-Mangelperiode leben.

Der Transporter war gut voll und es war eine richtig harte Nuss ihn schnell abzuladen um ihn pünktlich wieder zurück bringen zu können. Abladen, Regen hin oder her, abladen! Auf den Vorschlag morgen früh doch erst mal zu schauen wie das Wetter wird ist der Senior nicht eingegangen. Morgen wird betoniert. Betonieren, Regen hin oder her, betonieren!