
Die Chefin will dass das Gartenhaus endlich fertig wird! Parole: einfach mal ne Baustelle fertig machen. Jetzt geht es Schlag auf Schlag, vor ein paar Wochen wurde ja schon isoliert, dann die Decke mit OSB-Platten verkleidet, Freitag das Pflaster bestellt, Samstag die alten Wände verputzt, heute Pflaster und Splitt geliefert und auch gleich das erste Stück gepflastert. Die Pflasterei könnte morgen fertig werden und dann kommt die Elektro-Installation. Wie genau ist noch offen, aber irgendwas mit einem Brüstungskanal, ein Brüstungskanal gibt dem ganzen einen professionellen Touch.
Eine Bootsfahrt auf der Altmühl ist so lustig nicht

Getreu dem Motto „zu Land, zu Wasser und in der Luft“ ging es gestern ins Wasser und zwar in die Altmühl. Eine Bootsfahrt von Eichstätt nach Kipfenberg mit ein paar Ex-Kollegen stand auf dem Programm. Die Altmühl kann in dem Bereich als annähernd stehend bezeichnet werden, man muss also schon paddeln um in Kipfenberg in halbwegs vertretbarer Zeit anzukommen. Kipfenberg ist übrigens der Mittelpunkt Bayerns, was sich auf die Bootsfahrt aber überhaupt nicht auswirkt.
Wir haben uns übernommen, die Tour war gut 27 km lang und hat ohne größere Pausen 5 Stunden gedauert. 5 Stunden paddeln auf der Altmühl sind nicht gerade Abenteuerurlaub pur, sondern eher eine meditative Angelegenheit wo es auf Willensstärke, Sitzfleisch und ein gesundes Kreuz ankommt. In Kipfenberg ging es danach in die Post, da gibt es gute Burger und als Kontrast dazu Tucher-Bier. Die Gruppe hat gepasst und abends waren alle schön fertig, ein schöner Tag.
Ach, was noch erwähnt werden muss ist, dass man mit einer Polar M430 locker 5 Stunden lange Trips tracken kann, das hat mich positiv überrascht.
Heilige Maria, Mutter Gottes!
Erziehungsauftrag++ Auf dem Heimweg von Österreich wollten wir über Regensburg um die Walhalla zu besuchen. Die Google-Navi hat uns elegant um Salzburg herum und dann südlich von Passau durch die Pampa über die Grenze navigiert, ganz ohne Grenzkontrolle. Plötzlich war da ein Schild „Altötting 13 km“. Altötting, das katholische Mekka im oberbayerischen Grenzland. Planänderung.
Altötting an Maria Himmelfahrt, das ist ein Gewimmel aus Alten, Lahmen, Jungen, Ordensleuten, normalen Menschen, Menschen, die ein Kreuz mit sich herum tragen, Menschen, die einfach vor sich hin beten, ein paar wahrscheinlich Verrückten und uns halt.
Das Kind 1 wollte nicht recht glauben dass sich Oma und Uroma über eine Flasche Weihwasser freuen werden, werden sie aber. Vermittlung katholischer Basics direkt am Objekt. Ein sehr beeindruckender Ausflug! Danach ging es dann weiter nach Regensburg, immer schön weiter über die Bundesstraße, auch schön, zum Runterkommen.
Kleinarl ganz groß

Hier in Kleinarl passiert gerade was ganz krasses: Es regnet! Und das jetzt schon seit gestern Vormittag mehr oder weniger komplett durch. Dass es im Urlaub regnet ist nicht schlimm, es gibt nämlich im Nachbarort ein tolles Schwimmbad und spätestens wenn wir nach dem Frühstück die Heimfahrt antreten, ist uns das Wetter hier komplett egal. Beim Blick auf die Kameras zuhause und auf die Wetterstation kommt da allerdings sowas wie Regenneid in umgekehrter Richtung hoch.
Der Urlaub heuer war ja was ganz besonderes. Die Chefin war zwar dabei aber maximal angeschlagen. Die Kids und ich haben vor Reiseantritt Berge an Wäsche gewaschen, alleine Koffer gepackt (!), Anreise und Aufenthalt geplant und sie täglich im Krankenhaus besucht. Eigentlich hatten wir die Reise schon ohne sie geplant, dass sie dann pünktlich zur Abfahrt entlassen wurde, war Zufall. Also haben wir sie eingepackt und auch noch mit genommen.
Die Ausflüge hier haben ohne sie absolviert, sie konnte sich gesund schlafen und entspannen. Das hat sich gelohnt, weil jetzt ist sie wieder fit und kann auch schon wieder ganz gut schimpfen. Da trifft das Wort Erholungsurlaub ganz gut. Ein klassisches Happy End. Jetzt wird es spannend was sie sich für den Rest vom Urlaub so ausgedacht hat, sie hat ja Aktivitätsnachholbedarf.
Ernte mit Aussicht auf mehr
Es gibt ja den Spruch dass die dümmsten Bauern die dicksten Kartoffeln haben. Bei uns kommt zur Dummheit des Bauern auch noch die Größe seines Hochbeets mit dazu: Die ersten Chilis sind mittlerweile geerntet, Salat gibt es ongoing und Basilikum ist fast schon eine Plage. Unterm Strich wertet das Hochbeet unsere Gartenaktivitäten schon ganz schön auf und vorallem konzentriert es sie in einem Stück vom Garten, alles spielt sich vor dem Gartenhaus ab, mal abgesehen von den Tomaten.

Letzte Woche gab es einen interessanten Beitrag zum Thema Permakulturen auf Bayern 2. Auf Wikipedia liest sich das alles recht kompliziert, wichtig ist dass man in einem Permakultur-Garten nicht gießt, weil der Boden mit Mulch bedeckt wird – und genau da fängt es an interessant zu werden, weil das abendliche Gießen mittlerweile nicht nur Ritual sondern auch leicht nervig geworden ist. Der Plan ist jetzt dass wir mal schauen was für Ideen man von dem Permakultur-Gedönse-Garten in unseren Dumme-Bauern-Garten übertragen kann. KGOP – Kontinuierlicher Gartenoptimierungssprozess.
08.08.08
Heute ist der 08.08.18 und wir haben zehnjähriges mit unserem Haus. Stößchen! In den letzten zehn Jahren ist viel passiert, es hat sich viel geändert und fast alles ist irgendwie anders. So blauäugig wie wir uns damals an die Sache Haus gemacht haben, muss man sich schon wundern dass das alles so gut geklappt hat.
Eigentlich müssten wir es heute krachen lassen! Wir haben ein altes Trumm halbwegs günstig gekauft – zumindest aus heutiger Sicht, damals waren viele anderer Meinung -, haben es mit viel Mut zur Lücke Stück für Stück renoviert und heute ist es das Zweieinhalbfache wert. Nochmal Stößchen, imaginär zumindest.
Mit so einem Hauskaufjahrestag ist es fast wie mit einem Hochzeitstag oder so, man sollte ihn nicht vergessen, kurz würdigen und dann weitermachen. Sonst ist man ja nur noch am Feiern. Ende November müssten wir dann auch noch Hauseinzugsjahrestag feiern, boa Stößchenstress. Wobei der Hauseinzugsjahrestag eigentlich viel mehr Grund zum Feiern wäre, weil man da die eigene Leistung feiern kann und nicht die von einem Notar. Halten wir das doch einfach mal so ein Fest.
Projekt 86650 Wemding #2

Also der Campingpark Wemding ist eine Reise wert! Ganz egal ob man nur zum Baden ins Freibad am Waldsee will oder dort sein Zelt aufschlägt. Selten so ein entspanntes Wochenende erlebt. Krass. Das hat natürlich auch mit der Reisegruppe zu tun. Da hat alles zusammengepasst, da sind sich alle einig.
Die Mütter sind auch ganz angetan und planen fest ein dass die Väter die Kids mal wieder für ein Wochenende übernehmen. Eigentlich sollte man da öfters mal hin fahren, die Stunde Fahrzeit ist gut investiert. Schade dass die Gegend Bier-technisch nicht viel besseres zu bieten hat als Ötting. Aber trotzdem und überhaupt: Top! 4,5 von 5 möglichen Punkten – den halben Punkt Abzug gibt es auch nur und ausschließlich wegen der Curry-Wurst am Freibad-Imbiss. #Wemdingdingdindering
Projekt 86650 Wemding #1
Drei Männer, sechs Kinder, drei Tage lang auf sich allein gestellt, irgendwo im nirgendwo zwischen Fränkischen Jura und Ries. Keine Mutter da, die regulierend eingreifen könnte. Ein Experiment der Superlative.
Decoding 433 MHz ISM Devices with rtl_433
Hey boa, man kann mit einem altem DVB-T Stick die Wetterstation direkt auslesen. Ich flipp aus! Das ist ein Projekt für die Unter-30-Grad Tage:
Video Tutorial About Decoding 433 MHz ISM Devices with rtl_433
Oder hier:
https://www.az-delivery.de/blogs/azdelivery-blog-fur-arduino-und-raspberry-pi/was-funkt-denn-da?ls=de
Wie geil! Super.
[Update] Morgens hui, abends pfui. Ganz zielstrebig wurde gestern Abend der Raspberry ausgepackt und ein Update durchgeführt, parallel dazu unterm Dach nach einem DVB-T Stick gesucht und sogar einer gefunden! Dass sich da sogar einer von Elegato findet, war auch sehr überraschend. Aber wie es dann immer so ist: Der proprietäre Apple-Mist wird von Linux nicht unterstützt. Aus der Traum vom Funken. Das Experiment wird hiermit auf unbestimmte Zeit verschoben, mindestens so lange bis sich ein DBT-T Stick findet, der unterstützt wird.
Extrem-Customizing unterm Dach
Also in der Zeitung haben sie geschrieben dass es gerade so warm ist, dass die Häuser nicht mehr richtig auskühlen. Das stimmt, wobei unser Haus jetzt mehr Möglichkeiten zum Auskühlen hat. In einer, weder Mensch noch Material schonenden Aktion, wurde nämlich neulich so ein Dachfenster-Auf-Zu-Dings beim Dachfenster oben im Spitzboden montiert. Dachfenster-Auf-Zu-Dinger gibt es in teuer, passend für jedes Dachfenster direkt von Velux, oder in voll günstig von Drittanbietern. Günstig ist natürlich besser, bedeutet aber Customizing und Customizing im Spitzboden bei diesen Temperaturen bedeutet Extrem-Customizing.
Nach einem Nachmittag Extrem-Customizing und Extrem-Schwitzing lässt sich das Fenster jetzt über einen Schalter unten im Flur öffnen und schließen – und ist seitdem offen. Durch das Haus weht jetzt in der Früh ein kühles Lüftchen und nachmittags kann die warme Luft oben raus. Teil 1 der Aufgabe wäre damit gelöst. Das Dachfensteraußenrollo, das sie sich auch noch in den Kopf gesetzt hat, dürfte allerdings ein größerer Brocken werden: Dachfensteraußenrollos gibt es für Velux-Dachfenster nämlich nur in ganz teuer als Komplettlösung und nicht ganz so ganz teuer, aber dafür wieder mit der Option auf Extrem-Customizing. Mal schauen wie das weitergeht.