
Irgendwann im Sommer gab es bei Amazon die WLAN-Steckdosen Gosund SP1 für voll billig, naja sie müssen billig gewesen sein sonst hätte ich sie nicht gekauft. Der Clou an genau diesen WLAN-Steckdosen im Vergleich zu denen von Sonoff S20 ist, dass man sie nicht nur ein- oder ausschalten kann, sondern dass sie auch noch den Strom messen können.
Jetzt wo sie seit grob 3 Monaten herum liegen, war genau heute um 22:16 Uhr der Punkt gekommen dass sie auch mit Tasmota geflasht werden sollten, geflasht werden mussten! Spontane Flash-Lust. Aber um an die Pins auf der Platine zu kommen muss man erst das Gehäuse auf kriegen und das ist nicht so einfach, weil es mit Dreiecksschrauben verschraubt ist. Also stand erst eine kleine Exkursion in die Welt der Dreiecksschraubendreher auf dem Programm. Aber eine kleine Schraube hält mich nicht davon ab die Chefin glücklich zu machen!
[Update] Gosund WLAN Steckdosen sind gerad der Trend in der Szene. Und die Dreiecksschraubendreher auch.
Gedankengut
Die Rache des fairen Verlierers
Anscheinend hat mich die Wahl unterbewusst doch mehr beschäftigt als gedacht. Jedenfalls habe ich heute Nacht von Markus Söder geträumt. Am Anfang hab ich mir gedacht dass er mich bestimmt zusammenscheißen will, weil ich ja mit dran schuld bin dass er so schlecht abgeschnitten hat, aber das hat er ganz sportlich genommen. Nein, eigentlich ging es darum dass er Neuigkeiten vom Raumfahrtprogramm verkünden wollte und – jetzt wird es interessant – in O einen Weltraumbahnhof plant, ein extraterrestrisches Ankerzentrum quasi. Und zwar haben seine Berater beraten und sind zum Entschluss gekommen dass es auf der Kühmetzen gebaut werden soll. Wo, wenn nicht da?
O und vor allem die Kühmetzen sind deshalb prädestiniert weil zum einen gerade der Kanal gebaut wird und man nicht mehr in Gruben kacken muss und weil weiter unten ja eine große Biogasanlage steht und das extraterrestrische Ankerzentrum mit Ökostrom betrieben werden soll, um den Grünen den Wind aus den Segeln zu nehmen. Angebunden wird das Ganze per Transrapid an die Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin – München, mit Halt in Bamberg. Auch hier zeigt man grünes Profil.
Kurz vor der Pressekonferenz musste ich allerdings schiffen und deshalb den Traum unterbrechen. Auf dem Weg zum Klo hat das Hirn dann über einen Bewegungsmelder unterm Bett nachgedacht, der genau jetzt eine dezente Brunzbeleuchtung einschalten könnte und ob man das überhaupt braucht, weil die LED am Drucker ja auch ein schönes blaues Licht macht. Naja, unterm Strich konnte der Traum nicht weiter geträumt werden und das Ende ist ungewiss. Vielleicht weiß der Fränkische Tag mehr, mal schauen.
43
Ein Alter wie ein süßer Weiber-Likör, die Zeichen für das nächste Jahr könnten besser stehen, da hatte die 42 schon ein etwas verwegeneres Flair. Naja. Das letzte Jahr war nicht das beste, aber auch nicht das schlechteste. Ich spiele mit dem Gedanken mich politisch zu engagieren oder einen Stammtisch zu gründen, geht ja beides in die gleiche Richtung. Bis ich genau weiß was Sache ist boykottiere ich meinen Geburtstag und kümmere mich um die Steuer. Soviel von der Brücke, weiter geht’s.
Wandern im Oberpfälzer Grenzland

Am Wochenende hat es uns in das nahegelegene Grenzland zwischen Franken und der Oberpfalz verschlagen. Dass die Oberpfalz per S-Bahn von Nürnberg aus zu erreichen ist war mir gar nicht bewusst, ist sie aber – Preisstufe 7. Am ersten Tag sind wir mit der S1 bis Hersbruck gefahren, von dort ging es Richtung Süden den Berg hinauf, über die Happurger Seen nach Pommelsbrunn und dann nach Hartmannshof zum Nachtquartier. Am zweiten Tag sind wir dann ins Hirschbachtal zum Höhenglücksteig und danach quer durch die Pampa wieder zurück nach Pommelsbrunn zur S-Bahn.
Die Wanderetappen hatten es in sich, wir haben ordentlich Kilometer und vor allem Höhenmeter gemacht. Empfehlenswerte Locations gab es auch und zwar die Edelweißhütte auf der Höhe bei Happurg und den Res’n Bauernhof in Neutras. Guter Trip!
Pop-Kultur ist Erziehungskultur
Gestern stand es auf der Kippe. Wird die vorpubertierende Mitbewohnerin gleich explodieren – und damit ein Opfer der eigenen Hormone – oder wird sie ausziehen oder halt für mehrere Wochen das Zimmer nicht mehr verlassen. Jedenfalls war die Lage kritisch. In so einem Fall muss man als Familienoberhaupt reagieren, und zwar so dass es einem nicht falsch interpretiert werden kann – genau daran sieht man übrigens dass falsch interpretieren bei Frauen genetisch bedingt ist, q.e.d..
Sei’s drum, am Ende kommt es auf die richtige Playlist an. Und mit den Toten Hosen und „Bayern“ wurde dann plötzlich wieder alles gut. Unheil abgewendet, Erziehungsauftrag erfüllt. Wie konnten uns unsere Eltern nur ohne Spotify groß kriegen?
Repertoir abgerundet

Ja war denn am Samstag schon Geburtstag? Nein! Aber mein Geschenk von mir an mich selbst wurde geliefert – und zwar in zwei Teilen, erst brachte der Götterbote von Hermes Schweißelektroden und dann der Elektrowagenzusteller von DHL das Schweißgerät. Und das innerhalb von einer halben Stunde. Zwei Tage früher als geplant. Freudentaumel!
Nach dem Frühstück ging es direkt an Werk. Der Plan war ein ganz verwegener, das Material minderwertig und das neue Werkzeug selbst natürlich bestenfalls Heimwerkerqualität, aber in der Anschaffung günstig! Das Ergebnis kann sich nicht sehen lassen, weil es gleich verbaut wurde, aber es hält und das war das Ziel. Wir schweißen jetzt auch.
Und dann ist auch noch Oktoberfest
Die Züge zwischen Nürnberg und München sind seit Anfang des Jahres eh schon recht voll, aber zur Oktoberfest-Zeit gleichen sie eher Viehtransportern als der umweltfreundlichen Alternative zum Auto. Wenn du da auf Arbeit musst und dich nicht voll laufen lassen kannst, gehörst du nicht zu den Gewinnern.
[Update] Boa ey, heute konnte ich den Platz neben mir bis Kinding verteidigen. Was dann kam war das ekelhaftigste was mir in 6 Jahren Zugfahren bisher passiert ist: ein fetter, nach Urin stinkender Penner. Und es ist erst Montag…
Schwarzer Kommunist mit Öko-Allüren

Die Wahl steht vor der Tür und noch nie war es so schwer sich zu entscheiden. Also wurde gestern der Wahl-O-Mat bemüht mit der Hoffnung etwas Klarheit zu bekommen. Satz mit X war wohl nix.
Das 100 € Baby
In der Weltanschauung der Chefin gibt es einen fixen Betrag und das sind 100 €. Was soll das neue Handy kosten? 100 €. Was darf ein Handwerker für einen Tag Arbeit bei uns verlangen? 100 €. Die Autoreparatur? 100 €. So lebt es sich recht günstig, wenn man Glück hat. Haben wir aber irgendwie nie.
Jetzt ist nach 2,5 Jahren absehbar dass ihr Chromebook die Grätsche macht. Es läd nur noch sporatisch und immer wenn sie es braucht ist es leer. Aber es geht schon noch… sagt sie, während sie auf meines ausweicht. Wie viel ich für ein neues Laptop ausgeben soll, hätte ich eigentlich gar nicht fragen brauchen. Boa, ey.
Tiny Tiny RSS – Mobile Webseite
Tiny Tiny RSS läuft jetzt schon seit Jahren top und die Android-App ebenfalls, alles gut! Jetzt ist es so dass sie auf Arbeit neue Handys verteilt haben, auf die man mehr oder weniger nichts nützliches installieren kann – schon gar keinen News-Reader! Damit doch was geht musste jetzt der Umweg über eine mobile Webseite gegangen werden. Dafür gibt es zwei Alternativen:
- tt-rss-mobilete – schaut gut aus, ist aber etwas zickig in der Anwendung.
- g2ttrss-mobile – ist vom Handling etwas ungewohnt, funktioniert aber super! Hier kann man gut sehen wie das Ganze ausschaut. Schön, schön!
Die Installation von beiden geht recht einfach von der Hand, jetzt schauen wir mal welche sich besser bewährt.