In der Weltanschauung der Chefin gibt es einen fixen Betrag und das sind 100 €. Was soll das neue Handy kosten? 100 €. Was darf ein Handwerker für einen Tag Arbeit bei uns verlangen? 100 €. Die Autoreparatur? 100 €. So lebt es sich recht günstig, wenn man Glück hat. Haben wir aber irgendwie nie.
Jetzt ist nach 2,5 Jahren absehbar dass ihr Chromebook die Grätsche macht. Es läd nur noch sporatisch und immer wenn sie es braucht ist es leer. Aber es geht schon noch… sagt sie, während sie auf meines ausweicht. Wie viel ich für ein neues Laptop ausgeben soll, hätte ich eigentlich gar nicht fragen brauchen. Boa, ey.
Gedankengut
Tiny Tiny RSS – Mobile Webseite
Tiny Tiny RSS läuft jetzt schon seit Jahren top und die Android-App ebenfalls, alles gut! Jetzt ist es so dass sie auf Arbeit neue Handys verteilt haben, auf die man mehr oder weniger nichts nützliches installieren kann – schon gar keinen News-Reader! Damit doch was geht musste jetzt der Umweg über eine mobile Webseite gegangen werden. Dafür gibt es zwei Alternativen:
- tt-rss-mobilete – schaut gut aus, ist aber etwas zickig in der Anwendung.
- g2ttrss-mobile – ist vom Handling etwas ungewohnt, funktioniert aber super! Hier kann man gut sehen wie das Ganze ausschaut. Schön, schön!
Die Installation von beiden geht recht einfach von der Hand, jetzt schauen wir mal welche sich besser bewährt.
Jetzt geht es los!
Das Leben 2.0 vom Kind 1.0 geht jetzt so richtig los. Erster Schultag in der neuen Schule, mit der neuen Klasse und neuen Lehrern, einem anderen Schulweg, außerhalb der elterlichen Hood, mit U-Bahn und mitten in der Stadt. Bewaffnet mit einem Handy und 400 MB Datenvolumen. Das wird eine Umstellung für Kind und Eltern. Immer positiv bleiben, vielleicht kann es uns die Besorgungen in der Stadt abnehmen.
Sahra, was los?
Ich bin enttäuscht! In den Nachrichten gibt es heute gar nichts von der Sahra Wagenknecht und ihrer Sammlungsbewegung „Aufstehen“. So ein Scheiß! Seehofer, Diesel, aber kein Aufstehen. Eigentlich könnte das ja was werden, es hat ja überall in Europa geklappt, aber es kann nichts werden weil die Sahra es macht.
Die AfD hätte es ja reißen können, anfangs zumindest, aber die sind dann Nazis geworden, jetzt sind sie raus. Jede Wette dass es demnächst eine neue Bewegung gibt, entweder von einem CSUler oder von einem Realo-Grünen, dann auch mit mehr Erfolgsaussichten. Aber bis es so weit ist, kann man nur Sahra gucken, erst 100 % dabei, dann falsch verstanden und am Ende 100 % dagegen.
Die Backup-Strategie Teil 13 – Chromleisten #2
Wir hatten im Frühjahr das Problem dass der Server sich auch runter fährt wenn sich jemand mit SSH verbunden hat. Und das Problem wurde gelöst. Und das ist gut so. Allerdings hatte die Lösung einen unschönen Seiteneffekt, nämlich dass autosuspend.sh gnadenlos ins Suspend lief, auch wenn jemand direkt vom Rechner saß. So schlecht war die ursprüngliche Umsetzung dann wohl doch nicht… Aber jetzt sollte auch dieses Thema der Vergangenheit angehören! Jetzt werden nämlich nicht mehr nur die SSH Verbindungen gezählt, sondern zusätzlich die Logins am Rechner selbst. Schaut so aus:
# Read logged users
USERCOUNT=`who | wc -l`;
USERCOUNTSSH=`ps -A x |grep sshd |grep -v grep | wc -l`;
# No Suspend if there are any users logged in
test $USERCOUNT -gt 0 && { logit "some users still connected, auto suspend terminated"; return 1; }
test $USERCOUNTSSH -gt 1 && { logit "some users still ssh connected, auto suspend terminated"; return 1; }
Im Endeffekt wurde die ursprünglichen Zeilen wiederverwendet. Es werden zuerst die Logins am Rechner mit who gezählt, sind es mehr als 0, dann wird nicht runter gefahren. Und dann werden die Instanzen von SSH-Daemon gezählt, sind es mehr als einer, dann ist jemand verbunden. Haha.
[Update] Hmm, wenn man sich die Sache mal genauer betrachtet, dann sollte man die SSH-Überprüfung ja eigentlich gar nicht brauchen. Dass das damals nicht geklappt hat. Komisch.
Ganz groß in neun Medien! #2
Vor ein paar Wochen, so ungefähr mitten im Sommerloch, kam ja die Sache mit dem mobilen Bezahlen hoch. Google Pay ist in Deutschland gestartet und auch Sparkasse und Raiffeisen haben neue Apps gebracht. Flankiert wurde das Ganze noch mit ein paar guten Reportagen in den Öffentlichen, in Schweden zahlt ja schon lange keiner mehr bar…
Klare Sache, dass man sich mit dieser Angelegenheit beschäftigen muss, man will ja mitreden können. Also wurde die Sparkassen-App aufs Handy geladen, die Kartendaten hinterlegt und seither könnte man, wenn man wollte. Aber für so eine Mobil-Payment-Entjungferung muss die Stimmung passen. Unter den Augen einer Supermarktverkäuferin geht da gar nichts. Im Baumarkt schon gleich zweimal nicht. Gestern Abend war es dann so weit, im McDonalds in Zirndorf, um 21:32 Uhr. Bei McDonalds bestellt man ja mittlerweile nicht mehr am Tresen, sondern am Terminal davor – und genau das Terminal hat gefragt wie gezahlt werden soll bar, Kreditkarte, Karte oder Karte kontaktlos? Also Handy ausgepackt, Bildschirm aktiviert, drauf gelegt, Ping, fertig. Das wars. Ganz ohne Romantik und so. Was bleibt ist eine Kassenbon, nichts weiter. Einen Log-Eintrag auf in der App hätte ich erwartet, so als Tagebuchersatz.
Ganz groß in neun Medien!
Also hier ist ganz weit vorne! Folgendes: wenn man neuerdings eine Prepaid-Karte kaufen will, dann geht das wegen den Terroristen nicht mehr so einfach wie früher, mittlerweile muss man sich mit einem gültigen Ausweisdokument identifizieren, damit die Karte frei geschaltet wird. Im Laden geht das wahrscheinlich ganz einfach, online ist das schon etwas komplizierter.
Ein Kollege musste dazu einen Zettel ausdrucken und samt Perso in eine Post-Filiale gehen. Es geht aber auch etwas smarter, nämlich per Video-Chat! Dazu läd man sich eine App herunter, scannt mit ihr einen QR-Code ein, fotografiert seinen Perso und wird mit einem Call-Center verbunden. Dort werden die Daten überprüft und wenn alles passt, geben die ihr OK an den Kartenanbieter weiter und der schaltet die Karte dann frei.
Ich hatte eine Polin am anderen Ende, die die Prozedur in gebrochenen Deutsch mit mir durch ging. Insgesamt hat das Ganze keine 5 Minuten gedauert und dann war auch schon ne Mail da dass alles funktioniert hat. Die neuen Medien können also auch nützlich sein!
Nach der Baustelle ist vor der Baustelle

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub und nach der Baustelle ist vor der Baustelle. Der Urlaub ist vorbei und er war schön abwechslungsreich! In der letzten Woche war wieder Baustelle angesagt, das Gartenhaus und ums Gartenhaus herum wurde gepflastert. Der erste Teil, also da wo das alte Gartenhaus war, war recht einfach zu pflastern, weil der Untergrund gepasst hat. Beim Rest musste der Untergrund nachverdichtet werden, das war ein Sonderposten, der so nicht direkt einkalkuliert war. Heißt kurzfristig Mineralbeton und Rüttelplatte organisieren und vorher auf der Fläche die Erde entfernen. Hmm.
Wir haben den Bauschutt vom alten Gartenhaus ja italienisch entsorgt, also ein Loch gegraben, den Bauschutt rein gekippt und danach wieder schön Erde drüber gemacht und dann das neue Gartenhaus drüber gebaut. Halt ungefähr so wie man es in jedem besseren Mafia-Film sieht, aber eben ohne Leiche und Giftmüll. Das war vor einem Jahr eine super Idee, hat aber beim Pflastern heuer für Mehrarbeit gesorgt, weil der Boden über dem Bauschutt samt erster Lage Bauschutt abgetragen werden musste. Blöd.
Jetzt jetzt ist alles gut und schön und der Chefin gefällt es. Allerdings haben wir im Garten noch drei Haufen, schön fein säuberlich getrennt, einer mit Bauschutt, einer mit Muttererde und der letzte mit Zeugs, das beim Sieben vom Italo-Aushub übrig geblieben ist. Die Frage ist jetzt was man damit anstellt. Schreit irgendwie nach einem Hochbeet, eine zweite Mikrodeponie.
Decoding 433 MHz ISM Devices with rtl_433 #2
Haha, 8 € einsetzen, 3 Wochen warten, etwas Recherche, dann läuft es! Ohne Parameter wurde anfangs nur das Thermometer vom Nachbarn gefunden, aber dann ging’s recht schnell. Die Wetterstation funkt nämlich auf 868 MHz, oder um genau zu sein 868,3 MHz:
pi@raspberrypi3:~ $ rtl_433 -f 868300000 -F json -l 0 Found 1 device(s) trying device 0: Realtek, RTL2838UHIDIR, SN: 00000001 Found Rafael Micro R820T tuner Using device 0: Generic RTL2832U OEM Exact sample rate is: 250000.000414 Hz Sample rate set to 250000. Bit detection level set to 0 (Auto). Tuner gain set to Auto. Reading samples in async mode... Tuned to 868.300MHz. 2018-08-26 22:33:52 : Fine Offset Electronics WH1080/WH3080 Weather Station Msg type: 0 Station ID: 238 Temperature: 13.6 C Humidity: 47 % Wind string: S Wind degrees: 180 Wind avg speed: 0.00 Wind gust: 0.00 Total rainfall: 25.5 Battery: OK
Wie genau das jetzt weiter geht ist noch nicht klar, aber es geht! Cool. Dass der Batterie-Status vom Sender mit übertragen wird, ist schon mal interessant. Noch interessanter wird es wenn die Station beim nächsten mal keine Werte liefert, falls der Sender nämlich trotzdem sendet, dann würde das bedeuten dass die Station das schwache Glied in der Kette ist. So viel zur Theorie.
Eine Bootsfahrt auf der Altmühl ist so lustig nicht

Getreu dem Motto „zu Land, zu Wasser und in der Luft“ ging es gestern ins Wasser und zwar in die Altmühl. Eine Bootsfahrt von Eichstätt nach Kipfenberg mit ein paar Ex-Kollegen stand auf dem Programm. Die Altmühl kann in dem Bereich als annähernd stehend bezeichnet werden, man muss also schon paddeln um in Kipfenberg in halbwegs vertretbarer Zeit anzukommen. Kipfenberg ist übrigens der Mittelpunkt Bayerns, was sich auf die Bootsfahrt aber überhaupt nicht auswirkt.
Wir haben uns übernommen, die Tour war gut 27 km lang und hat ohne größere Pausen 5 Stunden gedauert. 5 Stunden paddeln auf der Altmühl sind nicht gerade Abenteuerurlaub pur, sondern eher eine meditative Angelegenheit wo es auf Willensstärke, Sitzfleisch und ein gesundes Kreuz ankommt. In Kipfenberg ging es danach in die Post, da gibt es gute Burger und als Kontrast dazu Tucher-Bier. Die Gruppe hat gepasst und abends waren alle schön fertig, ein schöner Tag.
Ach, was noch erwähnt werden muss ist, dass man mit einer Polar M430 locker 5 Stunden lange Trips tracken kann, das hat mich positiv überrascht.